{"id":182133,"date":"2026-10-06T07:39:00","date_gmt":"2026-10-06T05:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=182133"},"modified":"2026-10-05T12:37:30","modified_gmt":"2026-10-05T10:37:30","slug":"wasch-und-reinigungsmittel-aus-co2-hochwertige-textilien-aus-holz-und-bio-basierte-fallmittel-in-klarwerken-innovationen-zur-defossilisierung-der-chemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wasch-und-reinigungsmittel-aus-co2-hochwertige-textilien-aus-holz-und-bio-basierte-fallmittel-in-klarwerken-innovationen-zur-defossilisierung-der-chemie\/","title":{"rendered":"Wasch- und Reinigungsmittel aus CO\u2082, hochwertige Textilien aus Holz und bio-basierte F\u00e4llmittel in Kl\u00e4rwerken: Innovationen zur Defossilisierung der Chemie"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6348-768x1024.jpeg\" alt=\"Lars B\u00f6rger er\u00f6ffnete die Renewable Materials Conference, Moderatoren: Lara Dammer and Matthias Stratmann (nova-Institut)\" class=\"wp-image-182151\" style=\"width:484px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6348-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6348-225x300.jpeg 225w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6348-113x150.jpeg 113w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6348-203x270.jpeg 203w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6348-rotated.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lars B\u00f6rger er\u00f6ffnete die Renewable Materials Conference, Moderatoren: Lara Dammer and Matthias Stratmann (nova-Institut) \u00a9 Michael Carus,<strong> <\/strong>nova-Institut<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Bei dem weltweit gr\u00f6\u00dften &#8220;Defossilisation Summit&#8221; in Siegburg bei K\u00f6ln tauschten sich 365 Teilnehmende aus 26 L\u00e4ndern dar\u00fcber aus, wie fossiler Kohlenstoff in der Chemie- und Folgeindustrie nach und nach durch erneuerbaren Kohlenstoff aus Biomasse, CO<sub>2<\/sub> und Recycling ersetzt werden kann. Dies ist der entscheidende Pfad, um die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern, die Resilienz von Lieferketten zu st\u00e4rken, zum Klimaschutz beizutragen und gleichzeitig eine nachhaltige Konkurrenzf\u00e4higkeit zu garantieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen dreier abendlicher Treffen und langer Pausen w\u00e4hrend der Konferenz wurden intensive Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, gemeinsame Strategien entwickelt und Gesch\u00e4fte angebahnt. Die Anzahl der Treffen im Matchmaking erreichte mit 350 Meetings einen neuen Rekord.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Quadruple System Shock<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Chemie- und Materialindustrie steht vor einem \u201eQuadruple System Shock\u201c: Geopolitische Unsicherheit, fragile Lieferketten und der Klimawandel erh\u00f6hen den Druck, in Resilienz und die Transformation zu erneuerbaren Rohstoffen zu investieren. Gleichzeitig setzen globale \u00dcberkapazit\u00e4ten, insbesondere aus China, die Preise und Margen unter Druck und erschweren genau diese Investitionen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDrei dieser vier Schocks treiben uns in Richtung einer Umstellung auf erneuerbare Kohlenstoffquellen, doch der vierte nimmt uns den finanziellen Spielraum zum Handeln. Dieses 3:1-Verh\u00e4ltnis ist das Paradoxon, das die europ\u00e4ische Chemieindustrie nun l\u00f6sen muss\u201c, sagt <strong>Lars B\u00f6rger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des nova-Institutes.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie kann die industrielle Transformation unter diesen widerspr\u00fcchlichen Bedingungen dennoch gelingen? Und k\u00f6nnen die vier Schocks am Ende gar zu einem Katalysator f\u00fcr eine defossilisierte und resilientere Industrie werden?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Podiumsdiskussion der Sitzung \u201eQuadruple System Shock als Katalysator f\u00fcr den industriellen Wandel\u201c, moderiert von Christopher vom Berg und Michael Carus vom nova-Institut und der Renewable Carbon Initiative,&nbsp;brachte Joel Tickner&nbsp;von Change Chemistry (USA),&nbsp;Shena Britzen&nbsp;von Rheinmetall (DE),&nbsp;Jean-Paul Lange&nbsp;von der Universit\u00e4t Twente (NL),&nbsp;Janine van Kampen&nbsp;vom Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klima (NL),&nbsp;Lars Boerger&nbsp;vom nova-Institut (DE),&nbsp;Dr. Ivana Krklju\u0161&nbsp;von der BASF (DE),&nbsp;Marc Borghansvon von der ING-Bank (NL) und&nbsp;Volker Strauss&nbsp;vom Umweltbundesamt (DE) zusammen. Die Diskussion fand bei den Teilnehmenden gro\u00dfe Beachtung: Auch nach einem langen Konferenztag war der Raum um 18:00 Uhr voll besetzt. Mit Spannung verfolgte das Publikum die Beitr\u00e4ge und Sichtweisen der Experten zu Themen, die jedem der Branche unter den N\u00e4geln brennen, im Alltag aber stets zu wenig Zeit finden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Innovationen zur Markteinf\u00fchrung<\/h3>\n\n\n\n<p>Welche konkreten Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen Akteure ergreifen, um die Transformation der Chemie hin zu erneuerbarem Kohlenstoff zu beschleunigen? Die Teilnehmenden kamen \u00fcberein, dass Forschung und Entwicklung und die Finanzierung erster Pilotanlagen allein nicht ausreichen. Von entscheidender Bedeutung ist vielmehr, die Nachfrage am Markt durch geeignete rechtliche Rahmenbedingungen und Quoten zu stimulieren und hierdurch neue Wertsch\u00f6pfungs- und Lieferketten zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Lars B\u00f6rger<\/strong> erl\u00e4utert: \u201eEuropa verf\u00fcgt \u00fcber die erforderlichen Technologien um Defossilisierung erfolgreich umzusetzen. Jetzt m\u00fcssen wir sie in gro\u00dfem Ma\u00dfstab realisieren. Betrachtet man Klimawirkung, Resilienz und strategische Autonomie gemeinsam, ist der \u00dcbergang zu erneuerbarem Kohlenstoff bereits heute eine echte Chance f\u00fcr Europa.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Biologisch abbaubare und kompostierbare Aufkleber auf Obst und Gem\u00fcse stellen einen Nischenmarkt dar, zeigen jedoch das Potenzial f\u00fcr eine erfolgreiche Transformation auf. Traditionell bestehen solche Aufkleber aus fossilen Kunststoffen. Sowohl der Kunststoff als auch verwendete Kleber oder Farben sind nicht kompostierbar und reichern den Kompost mit Mikroplastik an. Im Rahmen der Verpackungsordnung (PPWR) regelt die EU nun klar, dass Klebeetiketten auf Obst und Gem\u00fcse ab 2028 industriell kompostierbar sein m\u00fcssen. In erstaunlich kurzer Zeit waren verschiedene Unternehmen in der Lage, genau solche Produkte zu liefern. Ein gro\u00dfer Erfolg nicht nur in Europa: Diverse Kundennachfragen aus den USA und Asien zeigen, wie durch ein solches Vorgaben sogar globale M\u00e4rkte entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Volumenm\u00e4\u00dfig besonders wichtig sind Quoten im Verpackungsbereich, wie sie bereits f\u00fcr recycelte Kunststoffe gelten. \u00c4hnliche Nachfrageanreize f\u00fcr bio-basierte Kunststoffe, die sich insbesondere f\u00fcr den Einsatz mit Lebensmittelkontakt eignen, k\u00f6nnten diese Zielquoten bald erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Innovationspreis \u201cRenewable Material of the Year 2026\u201d<\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-182156\" style=\"width:703px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners-1024x576.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners-300x169.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners-150x84.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners-768x432.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners-400x225.png 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/26-09-24_RMC-2026_Award-Winners.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 nova-Institut<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ein H\u00f6hepunkt der Konferenz war der seit f\u00fcnf Jahren von Covestro gesponserte Innovationpreis \u201cRenewable Material of the Year\u201d. Eine international besetzte Jury nominierte im Vorfeld sechs Innovationen aus den 19 Einreichungen. Diese pr\u00e4sentierten sich in Kurzvortr\u00e4gen den Teilnehmenden, welche anschlie\u00dfend die drei Sieger w\u00e4hlten. Diese leisten mit ihren Entwicklungen einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von fossilem Kohlenstoff in der Chemie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Platz 1: Viridi (UK): Anionisches Tensid aus upgecyceltem CO<\/strong><strong>\u2082<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Vireya\u2122 ist das weltweit erste anionische Tensid, das aus upgecyceltem CO\u2082 hergestellt wird. Anionische Tenside sind in Haushalts- und K\u00f6rperpflegeprodukten allgegenw\u00e4rtig, verursachen jedoch einen hohen Produkt-CO\u2082-Fu\u00dfabdruck. Mit einem CO\u2082-Anteil von bis zu 33% weist Vireya\u2122 einen Product Carbon Footprint auf, der bis zu 70% niedriger ist als bei etablierten Produkten. Zugleich unterst\u00fctzt es die Einhaltung der EU-Entwaldungsverordnung, da auf Rohstoffe aus \u00d6lpalmen verzichtet wird, und bietet au\u00dferdem h\u00f6chste Hautvertr\u00e4glichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glich wird dies durch Viridis einzigartige propriet\u00e4re Katalysatortechnologie, die die Nutzung von CO\u2082 als Kohlenstoffrohstoff in Polymeren erm\u00f6glicht. Der Katalysator l\u00e4sst sich in bestehenden Chemieanlagen problemlos skalieren und ist wiederverwendbar sowie recycelbar. Vireya\u2122-Tenside werden derzeit bei gro\u00dfen Herstellern entwickelt und von den weltweit gr\u00f6\u00dften Markeninhabern getestet.<br><a href=\"https:\/\/www.viriditech.com\">https:\/\/www.viriditech.com<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Platz 2: AeoniQ Holding (CH): Neues zellulose-basiertes Endlosgarn<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>AeoniQ\u2122 ist ein revolution\u00e4res neues zellulose-basiertes Endlosgarn, das als tragf\u00e4hige Alternative zu Polyester und Nylon entwickelt wurde. Es beh\u00e4lt deren positive physikalische Eigenschaften bei und vermeidet zugleich ihre negativen Auswirkungen. Die Faser wird aus erneuerbaren Zellulosequellen hergestellt, beispielsweise aus Holzzellstoff, Textilabf\u00e4llen oder nicht genutzten landwirtschaftlichen Reststoffen. AeoniQ\u2122 nutzt 100% erneuerbare Energie und basiert auf einem Herstellungsprozess mit einem zu 99,5% geschlossenen Kreislauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben seiner \u00f6kologischen Nachhaltigkeit ist AeoniQ\u2122 auch biologisch abbaubar: Das Material wird nachweislich am Ende seines Lebenszyklus innerhalb von zw\u00f6lf Wochen im Boden vollst\u00e4ndig abgebaut. AeoniQ\u2122 eignet sich f\u00fcr Performance-, Mode-, Heimtextil-, Automobil- und technische Anwendungen. Die erste industrielle Blueprint-Produktionsanlage wird im vierten Quartal 2026 in Portugal in Betrieb gehen.<br><a href=\"https:\/\/www.aeoniq.org\">https:\/\/www.aeoniq.org<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Platz 3: Kemira (FI): Erneuerbare Polymertechnologie f\u00fcr die Abwasserbehandlung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>KemAlpha<sup>\u00ae<\/sup> ist eine bahnbrechende erneuerbare Polymertechnologie f\u00fcr die Abwasserbehandlung, die den Ersatz fossiler organischer F\u00e4llmittel im industriellen Ma\u00dfstab erm\u00f6glicht. KemAlpha wird aus Alpha-Glucan hergestellt, das aus erneuerbaren Zuckerrohstoffen gewonnen wird, und basiert vollst\u00e4ndig auf biogenem Kohlenstoff. Das propriet\u00e4re Polymerdesign bietet die Ladungsdichte, das Molekulargewicht und die Robustheit, die f\u00fcr eine effiziente Kl\u00e4rung und Entfernung feiner Partikel in anspruchsvollen kommunalen und industriellen Systemen erforderlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>KemAlpha wird in fl\u00fcssiger Form und als Pulver angeboten und l\u00e4sst sich nahtlos in bestehende Anlagen integrieren. Die Technologie wird \u00fcber ein Joint Venture von IFF und Kemira kommerzialisiert und hat ihre Leistungsf\u00e4higkeit im Vollma\u00dfstab bei einem nordeurop\u00e4ischen Molkereiproduzenten unter Beweis gestellt. Sie zeigt, dass erneuerbare Materialien sowohl Klimawirkung als auch Zuverl\u00e4ssigkeit bieten k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.kemira.com\/\u00a0\">https:\/\/www.kemira.com\/\u00a0<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teilnehmende der Konferenz<\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-1024x768.jpeg\" alt=\"Teilnehmer der Renewable Materials Conference, Er\u00f6ffnung\" class=\"wp-image-182150\" style=\"width:617px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-300x225.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-150x113.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-768x576.jpeg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-360x270.jpeg 360w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/IMG_6337-rotated.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Teilnehmer der Renewable Materials Conference, Er\u00f6ffnung \u00a9 Michael Carus (nova-institut)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Renewable Materials Conference brachte ein breites Spektrum von Akteuren entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette zusammen. Gro\u00dfunternehmen und Marken machen mit 38% den gr\u00f6\u00dften Anteil der Teilnehmer aus, gefolgt von Start-ups und Scale-ups mit 16% sowie KMU mit 14%. Forschungsinstitute und Hochschulen stellten 14% der Teilnehmenden, w\u00e4hrend Verb\u00e4nde, Cluster und Nichtregierungsorganisationen 8% und politische Entscheidungstragende 8% repr\u00e4sentieren. Investoren machen 3% aus. Zu den namhaften Unternehmen und Institutionen z\u00e4hlen unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<p>++ ACTEGA ++ ADM International ++ AeoniQ ++ AGRANA ++ Alfred Talke ++ Algenesis ++ Armacell ++ Arteco ++ Asahi Kasei ++ B4Plastics ++ BASF ++ Beckers Group ++ Beiersdorf ++ Bioextrax ++ Biotope Ventures ++ BLOOM ++ Braskem ++ Cargill ++ CellUranics ++ Chempolis ++ Clariant ++ Colesco Capital ++ Covestro ++ CropEnergies ++ D-CRBN ++ DCM Shriram ++ dm-drogerie markt ++ DSM-Firmenich ++ Dutch Ministry of Climate and Green Growth ++ ECHA ++ ENI ++ Essity ++ European Commission ++ Evonik ++ Far Eastern New Century (FENC) ++ FECC ++ Freudenberg ++ Futerro ++ GS Biomats ++ Haltermann Carless ++ Henkel ++ Heraeus ++ Holland Colours ++ Honeywell ++ IFF ++ INERATEC ++ ING Bank ++ JDE Peet\u2019s ++ Jiangsu Celluranics New Materials ++ Kemira ++ Kimberly-Clark ++ KLEIBERIT ++ Kl\u00fcber Lubrication ++ Kobelco Eco-Solutions ++ Krones ++ KUORI ++ Kuraray ++ Lactips ++ LEAF BIOTECH ++ LEGO ++ LinkedIn ++ Lixea ++ Logitech ++ L\u2019Or\u00e9al ++ Lux Research ++ Mets\u00e4 Spring ++ Mevaldi ++ Michelin ++ Mosca ++ Neste ++ Nippon Shokubai ++ Normec OWS ++ Novamont ++ Novonesis ++ Omya ++ On ++ Peter Greven ++ Plantics ++ Praj ++ Primient ++ Relement ++ Rheinmetall ++ Saltigo ++ SandboxAQ ++ SBTi ++ Schneider Electric ++ Senbis Polymer Innovations ++ Smithers-Oasis ++ SNF ++ Stahl ++ Sustainea ++ Sustanix ++ Syensqo ++ Synthomer ++ Technip Energies ++ UB FIGG ++ Umicore ++ UPM ++ Verbio ++ Volvo Cars ++ Welland Medical ++ WEPA ++ Zeton ++&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dank an Sponsoren und Partner<\/h3>\n\n\n\n<p>Das nova-Institut dankt&nbsp;UPM Biochemicals (FI)&nbsp;f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Konferenz als Platin-Sponsor, sowie&nbsp;Celluranics (CN), GS Biomats (CN), IFF (BE), Leaf Biotech (CN), L&#8217;Oreal (FR) und VERBIO (DE)&nbsp;als Gold-Sponsoren sowie DIN CERTCO (DE), Peterson Solutions (DE) und T\u00dcV Austria Belgium (BE) als Silber Sponsoren.&nbsp; Der Innovationspreis &#8220;Renewable Material of the Year 2026&#8221; wird von Covestro (DE) gesponsert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Renewable Materials Conference wird von zahlreichen Industrie- und Handelsverb\u00e4nden, Non- Profit-Organisationen, Forschungseinrichtungen und Interessengruppen unterst\u00fctzt, die thematisch mit der Konferenz verbunden sind: AVK (DE), BCNP (DE), BIC &#8211; Bio-based Industries Consortium (EU), BioBase (AT), b\u00fcndnis mikroplastikfrei (AT), C.A.R.M.E.N.(DE), ChemCologne (DE), ChemieClusterBayern (DE), CLIB (DE), CO2Value Europe (EU),&nbsp;EEN Enterprise Europe Network.NRW (DE), European Bioplastics (EU), FECC &#8211;&nbsp;European Association of Chemical Distributors (EU), GO!PHA (International), IBB Netzwerk (DE), INAK (DE), kunststoffland NRW (DE), NRW.Energy4Climate (DE), \u00d6GUT &#8211; \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Umwelt und Technik (AT), Plastics Europe (DE), Renewable Carbon Initiative (International).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber nova-Institut<\/h3>\n\n\n\n<p>Das nova-Institut besch\u00e4ftigt sich seit Mitte der 1990er-Jahre mit Nachhaltigkeitsthemen und konzentriert sich heute auf erneuerbare Kohlenstoffkreisl\u00e4ufe. Als unabh\u00e4ngiges Forschungsinstitut unterst\u00fctzt es Unternehmen \u2013 insbesondere aus der Chemie-, Kunststoff- und Materialbranche \u2013 bei der Nutzung erneuerbaren Kohlenstoffs aus Biomasse, direkter CO\u2082-Nutzung (CCU) und Recycling.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem multidisziplin\u00e4ren Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begleitet das nova-Institut internationale Innovationsprojekte und bietet wissenschaftlich fundierte Managementberatung. Dabei verfolgt es einen ganzheitlichen Ansatz: Die Expertinnen und Experten analysieren, welche Technologien und Rohstoffe f\u00fcr bestimmte Produkte geeignet sind, in welchen M\u00e4rkten deren Einsatz m\u00f6glich ist, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten, wie nachhaltig die jeweiligen L\u00f6sungen sind und wie sich diese erfolgreich im Markt positionieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dieser Grundlage entwickelt das Team ma\u00dfgeschneiderte Strategien f\u00fcr die Transformation von fossilem zu erneuerbarem Kohlenstoff. Rund 50 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen arbeiten gemeinsam an der Defossilisierung der Industrie \u2013 f\u00fcr eine klimaneutrale Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Informationen unter <strong><a href=\"http:\/\/nova-institute.eu\">nova-institute.eu<\/a>\u00a0\u2013\u00a0<a href=\"http:\/\/www.renewable-carbon.eu\">renewable-carbon.eu<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei dem weltweit gr\u00f6\u00dften &#8220;Defossilisation Summit&#8221; in Siegburg bei K\u00f6ln tauschten sich 365 Teilnehmende aus 26 L\u00e4ndern dar\u00fcber aus, wie fossiler Kohlenstoff in der Chemie- und Folgeindustrie nach und nach durch erneuerbaren Kohlenstoff aus Biomasse, CO2 und Recycling ersetzt werden kann. Dies ist der entscheidende Pfad, um die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern, die [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":182157,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Auf der Renewable Materials Conference wurden vom 22.-24. September 2026 in Siegburg\/K\u00f6ln fundamentale Fragen zur Zukunft der europ\u00e4ischen Chemie diskutiert, Innovationen ausgezeichnet und Rahmenbedingungen f\u00fcr eine beschleunigte Defossilierung vorgestellt. 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