{"id":181483,"date":"2026-09-24T07:26:00","date_gmt":"2026-09-24T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=181483"},"modified":"2026-09-17T11:15:31","modified_gmt":"2026-09-17T09:15:31","slug":"verbandeallianz-kreislaufwirtschaft-durch-sekundarbaustoffe-fordert-praxistaugliche-regeln-fur-mehr-kreislaufwirtschaft-am-bau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/verbandeallianz-kreislaufwirtschaft-durch-sekundarbaustoffe-fordert-praxistaugliche-regeln-fur-mehr-kreislaufwirtschaft-am-bau\/","title":{"rendered":"Verb\u00e4ndeallianz Kreislaufwirtschaft durch Sekund\u00e4rbaustoffe fordert praxistaugliche Regeln f\u00fcr mehr Kreislaufwirtschaft am Bau"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"216\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-1024x216.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-181498\" style=\"width:779px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-1024x216.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-300x63.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-150x32.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-768x162.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-1536x325.png 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-2048x433.png 2048w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/09\/Verbandebrief_II9_2026.original-400x85.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Sekund\u00e4rbaustoffe leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Bauwirtschaft. Rund ein Sechstel des Bedarfs an mineralischen Baustoffen wird bereits durch Sekund\u00e4rbaustoffe gedeckt. Dennoch verhindern rechtliche, vergaberechtliche und technische Hemmnisse weiterhin, dass geeignete, technisch erprobte und umweltvertr\u00e4gliche Materialien \u00fcberall dort eingesetzt werden k\u00f6nnen, wo dies technisch, \u00f6kologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Beim Pressegespr\u00e4ch \u201eKreislaufwirtschaft am Bau \u2013 oder Baustelle Kreislaufwirtschaft?\u201c hat die Verb\u00e4ndeallianz \u2013 Kreislaufwirtschaft durch Sekund\u00e4rbaustoffe \u2013 am 8. September 2026 im Haus der Kreislaufwirtschaft in Berlin ihre Vorschl\u00e4ge f\u00fcr praxistauglichere Rahmenbedingungen im Hoch- und Tiefbau vorgestellt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt stehen vier Handlungsfelder: die Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung, kreislaufwirtschaftsgerechte \u00f6ffentliche Ausschreibungen, klare und bundesweit verl\u00e4ssliche Regelungen zu Nebenprodukteigenschaft und Abfallende sowie sachgerechte Umweltanforderungen f\u00fcr Sekund\u00e4rbaustoffe in Zement und Beton. Seit 2025 entwickelt sie dazu praxisorientierte Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Politik und Verwaltung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Dr. Andreas Bruckschen, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des BDE<\/strong>, betont die \u00fcbergeordnete Bedeutung der Kreislaufwirtschaft f\u00fcr die\u00a0 mineralischen Stoffstr\u00f6me:\u00a0\u201eSekund\u00e4rbaustoffe schonen Prim\u00e4rrohstoffe und st\u00e4rken die Rohstoffversorgung \u2013 jetzt m\u00fcssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass geeignete Materialien auch verl\u00e4sslich in die Anwendung kommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Reiche, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des FEhS \u2013 Institut f\u00fcr Baustoff-Forschung,<\/strong> hebt f\u00fcr die Verb\u00e4ndeallianz die gemeinsame Zielrichtung hervor:\u00a0\u201eSekund\u00e4rbaustoffe leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zu Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz. Entscheidend ist jetzt, die bestehenden Regelwerke gezielt und pragmatisch weiterzuentwickeln, unn\u00f6tige B\u00fcrokratie abzubauen und bew\u00e4hrte Stoffkreisl\u00e4ufe auch unter den Bedingungen des industriellen Wandels langfristig zu sichern.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Diesen Anspruch hat die Verb\u00e4ndeallianz in vier konkrete Handlungsfelder \u00fcbersetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ersatzbaustoffverordnung: Bew\u00e4hrten Rahmen praxistauglich weiterentwickeln<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mit der Ersatzbaustoffverordnung besteht seit August 2023 erstmals ein bundeseinheitlicher Rechtsrahmen f\u00fcr den Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe im Stra\u00dfen- und Tiefbau. Die Erfahrungen aus der Praxis und dem bisherigen Evaluierungsprozess zeigen jedoch, dass weiterhin konkrete Hemmnisse bestehen. Die Verb\u00e4ndeallianz spricht sich deshalb daf\u00fcr aus, bereits identifizierte und fachlich weitgehend konsentierte Verbesserungen im laufenden Novellierungsverfahren z\u00fcgig umzusetzen. Dazu geh\u00f6ren erweiterte Einsatzm\u00f6glichkeiten, praxistauglichere Pr\u00fcf- und Analyseverfahren, vereinfachte Dokumentationspflichten und weitere Schritte zur Digitalisierung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Maximilian Meyer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbandes Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung\u00a0(BMKE): <\/strong>\u201eDie Ersatzbaustoffverordnung ist der richtige bundeseinheitliche Rahmen. Jetzt muss sie so weiterentwickelt werden, dass g\u00fctegesicherte mineralische Ersatzbaustoffe tats\u00e4chlich einfacher und praxistauglicher eingesetzt werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00d6ffentliche Vergabe: Marktmacht f\u00fcr Kreislaufwirtschaft nutzen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bund, L\u00e4nder und Kommunen verf\u00fcgen mit ihren Bau- und Infrastrukturinvestitionen \u00fcber erhebliche Marktmacht. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz enth\u00e4lt bereits Vorgaben zur Ber\u00fccksichtigung ressourcenschonender Produkte und Materialien. Nach Auffassung der Verb\u00e4ndeallianz entfalten diese in der Vergabepraxis bislang jedoch zu wenig Verbindlichkeit. Die Verb\u00e4nde fordern deshalb, geeignete Sekund\u00e4rbaustoffe bei \u00f6ffentlichen Ausschreibungen verbindlich zu ber\u00fccksichtigen, Abweichungen nachvollziehbar zu begr\u00fcnden und die Regelungen zwischen Bund, L\u00e4ndern und Kommunen m\u00f6glichst zu vereinheitlichen. Eine verl\u00e4ssliche \u00f6ffentliche Nachfrage kann Planungssicherheit schaffen, Absatzm\u00e4rkte st\u00e4rken und auch Impulse f\u00fcr private Auftraggeber setzen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Dr. Bastian Wens, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ITAD \u2013 Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland: <\/strong>\u201eKreislaufwirtschaft darf bei \u00f6ffentlichen Ausschreibungen keine freiwillige Zusatzoption sein. Wer mit \u00f6ffentlichen Mitteln baut, sollte geeignete Sekund\u00e4rbaustoffe ber\u00fccksichtigen und begr\u00fcnden m\u00fcssen, wenn davon abgewichen wird.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Produktstatus: Einheitliche Kriterien statt Einzelfallunsicherheit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Geeignete mineralische Sekund\u00e4rbaustoffe verf\u00fcgen vielfach \u00fcber nachgewiesene technische Eigenschaften, geregelte G\u00fcte\u00fcberwachung und belegte Umweltvertr\u00e4glichkeit. Unterschiedliche beh\u00f6rdliche Bewertungen des Rechtsstatus k\u00f6nnen dennoch zu Unsicherheiten bei Herstellern, Investoren und Anwendern f\u00fchren und damit den Marktzugang erschweren. Die Verb\u00e4ndeallianz setzt sich deshalb f\u00fcr klare und bundesweit verl\u00e4ssliche Kriterien ein. Dabei ist zwischen der Nebenprodukteigenschaft nach \u00a7 4 KrWG und dem Ende der Abfalleigenschaft nach \u00a7 5 KrWG zu unterscheiden. F\u00fcr beide Wege braucht es nachvollziehbare und praxistaugliche Regelungen, die unter anderem Herkunft, G\u00fcte\u00fcberwachung, technische Eignung und Umweltvertr\u00e4glichkeit ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Marc Waltemathe, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Peute Baustoff GmbH und Vorstandsvorsitzender der G\u00fctegemeinschaft Metallh\u00fcttenschlacken e.V. <\/strong>:\u00a0\u201eTechnisch geeignete und umweltvertr\u00e4gliche Materialien brauchen einen verl\u00e4sslichen Rechtsstatus. Einheitliche Kriterien schaffen Marktzugang, Investitionssicherheit und zus\u00e4tzliche Stoffkreisl\u00e4ufe.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zement und Beton: Tats\u00e4chliche Umweltwirkung sachgerecht bewerten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Beim Einsatz von Sekund\u00e4rbaustoffen in Zement und Beton steht der Schutz von Boden und Grundwasser au\u00dfer Frage. Entscheidend ist aus Sicht der Verb\u00e4ndeallianz jedoch, dass die Umweltvertr\u00e4glichkeit sachgerecht anhand des tats\u00e4chlichen Verhaltens des fertigen Bauprodukts beurteilt wird. Pauschale Feststoffgrenzwerte k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass technisch geeignete Materialien von bestimmten Anwendungen ausgeschlossen werden, obwohl ihre tats\u00e4chliche Freisetzung aus dem fertigen Bauk\u00f6rper dies nicht rechtfertigt. Die Verb\u00e4ndeallianz schl\u00e4gt deshalb vor, das tats\u00e4chliche Emissions- und Elutionsverhalten st\u00e4rker zum Bewertungsma\u00dfstab zu machen und zugleich praxistaugliche Pr\u00fcfverfahren f\u00fcr die werkseigene Produktionskontrolle zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Dr.-Ing. Thomas Merkel, beim FEhS \u2013 Institut f\u00fcr Baustoff-Forschung<\/strong> zust\u00e4ndig f\u00fcr Verkehrsbau und Umwelt:\u00a0\u201eWir wollen keine Absenkung des Umwelt- und Gew\u00e4sserschutzes, sondern eine sachgerechtere Bewertung. Entscheidend muss sein, was aus dem fertigen Bauprodukt tats\u00e4chlich freigesetzt wird.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hebel f\u00fcr verl\u00e4ssliche Baupraxis<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Verb\u00e4ndeallianz versteht die Vorschl\u00e4ge nicht als voneinander getrennte Einzelma\u00dfnahmen. Erst das Zusammenspiel aus praxistauglichen technischen Regeln, einem verl\u00e4sslichen Rechtsstatus, wirksamer \u00f6ffentlicher Nachfrage und sachgerechten Umweltanforderungen schafft belastbare Voraussetzungen daf\u00fcr, dass Sekund\u00e4rbaustoffe dauerhaft und wirtschaftlich eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit sollen bestehende Stoffkreisl\u00e4ufe gesichert, zus\u00e4tzliche geeignete Einsatzm\u00f6glichkeiten erschlossen und zugleich Fehlentwicklungen verhindert werden. Die Ma\u00dfnahmen tragen nach Auffassung der Verb\u00e4nde nicht nur zu Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft bei. Sie st\u00e4rken auch Rohstoffsicherheit, Investitionsbedingungen und Wettbewerbsf\u00e4higkeit am Wirtschaftsstandort Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beim Pressegespr\u00e4ch vorgestellten Vorschl\u00e4ge will die Verb\u00e4ndeallianz nun in den weiteren Dialog mit den Bundestagsfraktionen und den zust\u00e4ndigen Bundesministerien und Beh\u00f6rden einbringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber die Verb\u00e4ndeallianz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Verb\u00e4ndeallianz b\u00fcndelt Organisationen aus Kreislaufwirtschaft, Baustoff- und Rohstoffwirtschaft, Bau, Industrie, Infrastruktur, Entsorgung und Forschung. Seit 2025 erarbeitet sie gemeinsame praxisorientierte Vorschl\u00e4ge f\u00fcr bessere Rahmenbedingungen beim Einsatz mineralischer Sekund\u00e4rbaustoffe. Im Mittelpunkt stehen derzeit die Ersatzbaustoffverordnung, die Produktanerkennung, \u00f6ffentliche Ausschreibungen sowie der Einsatz von Sekund\u00e4rbaustoffen in Zement und Beton.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:13px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Am Pressebriefing \u201eKreislaufwirtschaft am Bau \u2013 oder Baustelle Kreislaufwirtschaft?\u201c teilnehmende Verb\u00e4nde:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- u. Kreislaufwirtschaft e.V. (BDE)<br>Bundesverband der Deutschen Gie\u00dferei-Industrie e.V. (BDG)<br>Bundesverband Mineralische Kreislaufwirtschaft u. nachhaltige Entsorgung e.V. (BMKE)<br>Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO)<br>Bundesvereinigung Mittelst\u00e4ndischer Bauunternehmen e.V. (BVMB)<br>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Abfall- u. Kreislaufwirtschaft e.V. (DGAW)<br>FEhS \u2013 Institut f\u00fcr Baustoff-Forschung e.V. (FEhS-Institut)<br>G\u00fctegemeinschaft Metallh\u00fcttenschlacken e.V. (GGMHS)<br>Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sekund\u00e4rbaustoffe leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Bauwirtschaft. Rund ein Sechstel des Bedarfs an mineralischen Baustoffen wird bereits durch Sekund\u00e4rbaustoffe gedeckt. Dennoch verhindern rechtliche, vergaberechtliche und technische Hemmnisse weiterhin, dass geeignete, technisch erprobte und umweltvertr\u00e4gliche Materialien \u00fcberall dort eingesetzt werden k\u00f6nnen, wo dies technisch, \u00f6kologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. 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