{"id":180472,"date":"2026-09-02T07:35:00","date_gmt":"2026-09-02T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=180472"},"modified":"2026-08-25T15:08:15","modified_gmt":"2026-08-25T13:08:15","slug":"bremer-forschungsprojekt-entwickelt-klebstoffe-aus-co%e2%82%82","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bremer-forschungsprojekt-entwickelt-klebstoffe-aus-co%e2%82%82\/","title":{"rendered":"Bremer Forschungsprojekt entwickelt Klebstoffe aus CO\u2082"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"840\" height=\"560\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/20260821_Begrusung_Unternehmensbesuch.jpg.1052896.png\" alt=\"Umweltsenatorin Dr. Henrike M\u00fcller wird vom B\u00fchnen-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jan Hunke begr\u00fc\u00dft.\" class=\"wp-image-180497\" style=\"width:631px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/20260821_Begrusung_Unternehmensbesuch.jpg.1052896.png 840w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/20260821_Begrusung_Unternehmensbesuch.jpg.1052896-300x200.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/20260821_Begrusung_Unternehmensbesuch.jpg.1052896-150x100.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/20260821_Begrusung_Unternehmensbesuch.jpg.1052896-768x512.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/20260821_Begrusung_Unternehmensbesuch.jpg.1052896-400x267.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Umweltsenatorin Dr. Henrike M\u00fcller wird vom B\u00fchnen-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jan Hunke begr\u00fc\u00dft. \u00a9 B\u00fchnen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>CO\u2082 als Ausgangsstoff f\u00fcr neue Kunststoffe und Klebstoffe: Dr. Henrike M\u00fcller, Senatorin f\u00fcr Umwelt, Klima und Wissenschaft, hat sich beim Bremer Klebtechnikunternehmen B\u00fchnen \u00fcber das Forschungsprojekt \u201eCO\u2082-Adhesive\u201c informiert. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM untersucht das Unternehmen, wie sich CO\u2082 als Rohstoff f\u00fcr die Herstellung von Polymeren nutzen l\u00e4sst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei soll CO\u2082 mit industriell verf\u00fcgbaren Chemikalien zun\u00e4chst in chemische Bausteine eingebunden und anschlie\u00dfend zu Polymeren weiterverarbeitet werden. Die CO\u2082-Fixierung soll \u00fcberwiegend bei Normaldruck und vergleichsweise moderaten Temperaturen erfolgen. Als konkrete Anwendung werden die entstehenden Materialien f\u00fcr den Einsatz als Klebstoffe untersucht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Dr. Henrike M\u00fcller, Senatorin f\u00fcr Umwelt, Klima und Wissenschaft:<\/strong> \u201eWenn CO\u2082 nicht nur als Emission, sondern auch als Rohstoff genutzt werden kann, er\u00f6ffnet das neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine nachhaltigere Industrie. Projekte wie dieses zeigen, welches Potenzial darin steckt, Kohlenstoff k\u00fcnftig st\u00e4rker im Kreislauf zu f\u00fchren \u2013 \u00f6kologisch und wirtschaftlich.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die bisherigen Arbeiten verlaufen planm\u00e4\u00dfig. Die CO\u2082-Fixierung konnte bei Atmosph\u00e4rendruck und einer Temperatur von 130 Grad Celsius demonstriert werden. in verbesserter Hilfsstoff sorgt daf\u00fcr, dass kaum noch Abfall entsteht und \u00fcber 90 Prozent des gew\u00fcnschten Stoffs fehlerfrei hergestellt werden. Darauf aufbauend wird die Eignung der hergestellten Polymere f\u00fcr Klebstoffanwendungen untersucht; als konkreter Demonstrator wird ein Schmelzklebstoff entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Jan Hunke, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der B\u00dcHNEN GmbH &amp; Co. KG:<\/strong> \u201eF\u00fcr uns ist entscheidend, ob aus einer guten wissenschaftlichen Idee am Ende ein Produkt entsteht, das in der Praxis funktioniert. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Wenn wir CO\u2082 k\u00fcnftig als Rohstoff f\u00fcr leistungsf\u00e4hige Klebstoffe nutzen k\u00f6nnen, w\u00e4re das ein wichtiger Schritt zu nachhaltigeren Produkten.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das gemeinsame Forschungsprojekt von Fraunhofer IFAM und B\u00fchnen wird \u00fcber das Bremer Programm Angewandte Umweltforschung (AUF) gef\u00f6rdert. Das Programm f\u00f6rdert die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bei der Entwicklung neuer umweltorientierter Technologien, Produkte und Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Ralf Stapp, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der BAB \u2013 Die F\u00f6rderbank f\u00fcr Bremen und Bremerhaven<\/strong>: \u201eDie F\u00f6rderung mit dem Programm AUF hat entscheidend dazu beigetragen, Forschung und innovative Industrie zu verbinden und aus einer vielversprechenden Idee eine anwendungsnahe L\u00f6sung f\u00fcr nachhaltigere Klebstoffe zu entwickeln. Genau solche Entwicklungen wollen wir mit unserer F\u00f6rderung erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das F\u00f6rderprogramm AUF<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Projekt wird aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch das Land Bremen \u2013 die Senatorin f\u00fcr Umwelt, Klima und Wissenschaft \u2013 im Programm &#8220;Angewandte Umweltforschung&#8221; (AUF) gef\u00f6rdert und von der BAB als F\u00f6rderstelle begleitet. Mit diesem Programm unterst\u00fctzt das Land Bremen Forschungsprojekte, die neue umweltorientierte Technologien, Produkte und Verfahren entwickeln und deren \u00dcberf\u00fchrung in die wirtschaftliche Anwendung vorbereiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CO\u2082 als Ausgangsstoff f\u00fcr neue Kunststoffe und Klebstoffe: Dr. Henrike M\u00fcller, Senatorin f\u00fcr Umwelt, Klima und Wissenschaft, hat sich beim Bremer Klebtechnikunternehmen B\u00fchnen \u00fcber das Forschungsprojekt \u201eCO\u2082-Adhesive\u201c informiert. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM untersucht das Unternehmen, wie sich CO\u2082 als Rohstoff f\u00fcr die Herstellung von Polymeren nutzen l\u00e4sst. 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