{"id":180167,"date":"2026-08-25T07:26:00","date_gmt":"2026-08-25T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=180167"},"modified":"2026-08-18T10:54:19","modified_gmt":"2026-08-18T08:54:19","slug":"die-zukunft-beginnt-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/die-zukunft-beginnt-heute\/","title":{"rendered":"Die Zukunft beginnt heute"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen Unternehmen heute die richtigen Entscheidungen f\u00fcr eine Zukunft treffen, die sich immer weniger vorhersagen l\u00e4sst? Die aktuelle Zukunftsstudie des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) gibt Orientierung. Andrea Gru\u00df sprach mit den Zukunftsexperten Bj\u00f6rn Theis, wissenschaftlicher Leiter der Studie sowie Leiter des Bereichs Foresight bei Evonik, und Ulrich Betz, Senior Vice President Innovation bei Merck, dar\u00fcber, warum Unternehmen gerade jetzt langfristig denken m\u00fcssen, welche Trends unabh\u00e4ngig vom Szenario Bestand haben und weshalb Innovationskraft, Talente und strategischer Mut \u00fcber die Zukunft des Standorts entscheiden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>CHEManager: Herr Theis, die deutsche Chemieindustrie befindet sich in einem grundlegenden Strukturwandel. Gleichzeitig dominieren derzeit Krisen und kurzfristige Herausforderungen. Warum war gerade jetzt der richtige Zeitpunkt f\u00fcr eine Zukunftsstudie?<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.vci.de\/services\/publikationen\/2026-foresight-studie.jsp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"721\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x-721x1024.jpg\" alt=\"VCI-Studie Deutschland 2045 zeigt Zukunftsszenarien f\u00fcr die Chemie-, Pharma- und Biotechbranche auf\" class=\"wp-image-180182\" style=\"width:269px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x-721x1024.jpg 721w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x-211x300.jpg 211w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x-106x150.jpg 106w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x-768x1091.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x-190x270.jpg 190w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/cnt-01-vci-cover-deutschland2045-cm0626-web_@2x.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 721px) 100vw, 721px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">VCI-Studie Deutschland 2045 zeigt Zukunftsszenarien f\u00fcr die Chemie-, Pharma- und Biotechbranche auf<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong><u>Bj\u00f6rn\u2004Theis:<\/u><\/strong>\u00a0Die Chemie-, Pharma- und Biotechindustrie muss bereits heute \u2013 und erst recht mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte \u2013 unter extrem ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen wettbewerbsf\u00e4hig bleiben. Neue Wettbewerber, zus\u00e4tzliche Regulierung und geopolitische Turbulenzen ver\u00e4ndern die Spielregeln grundlegend. Deshalb reicht es nicht mehr, nur auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Aus der t\u00e4glichen Praxis in der Forschung und Entwicklung wissen wir, wie wichtig es ist, langfristig zu denken und Optionsr\u00e4ume abzustecken, um Innovationsfelder und die daf\u00fcr notwendigen Kompetenzen fr\u00fchzeitig aufzubauen. Nur so k\u00f6nnen wir die mittel- bis langfristige Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Industrien sichern und auch k\u00fcnftig einen Beitrag zu Wohlstand und Wertsch\u00f6pfung in Deutschland leisten. Dabei gilt f\u00fcr mich ein zentraler Satz: Die Krisen von heute d\u00fcrfen das Vorbereiten auf morgen nicht verhindern. Genau deshalb braucht es gerade in Zeiten gro\u00dfer Unsicherheit den strategischen Blick nach vorn. Genau hierf\u00fcr haben wir mit der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vci.de\/services\/publikationen\/2026-foresight-studie.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VCI-Studie<\/a>\u00a0ein methodisches Werkzeug geschaffen. Die Szenarien bieten das Orientierungswissen, das den Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie dabei hilft, zuk\u00fcnftig ben\u00f6tigte Kompetenzen rechtzeitig zu erkennen und die eigene Forschung darauf auszurichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ulrich\u2004Betz:<\/u><\/strong>\u00a0Dem kann ich nur zustimmen. Unternehmen m\u00fcssen heute Investitionsentscheidungen treffen, obwohl die Zukunft immer unvorhersehbarer wird. Sie m\u00fcssen dabei bereit sein, bestimmte Wetten auf die Zukunft einzugehen \u2013 und genau dabei helfen unterschiedliche Zukunftsszenarien als Orientierungsrahmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Welche Methode der Zukunftsforschung nutzt die Studie?<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Krisen von heute d\u00fcrfen\u00a0das Vorbereiten auf\u00a0morgen nicht verhindern.&#8221;- <strong>Bj\u00f6rn Theis, Vice President &amp; Head of Foresight, Evonik.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>B.\u2004Theis:<\/strong>&nbsp;Wir haben die explorative Szenarioanalyse genutzt. Dabei geht es nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern m\u00f6gliche Zuk\u00fcnfte zu explorieren. Denn die Zukunft wird in der Gegenwart gemacht. Wenn Unternehmen, Staaten oder Institutionen heute in neue Technologien oder gesellschaftlichen Wandel investieren, dann werfen diese Entscheidungen sogenannte Zukunftsschatten voraus. Diese k\u00f6nnen wir mit der Szenario\u00adanalyse in konsistente, daten- und faktenbasierte Zukunftsbilder \u00fcbersetzen. Auf diese Weise kamen wir zu f\u00fcnf Szenarien, die wir \u201aLange Bank\u2018, \u201a\u00d6koliberale Wende\u2018, \u201aEurop\u00e4ischer Fr\u00fchling\u2018, \u201aResilienzparadigma\u2018 und \u201aMission 2025\u2018 (s. Tabelle) genannt haben. Anschlie\u00dfend haben wir die einzelnen Szenarien daraufhin analysiert, welche Risiken und Chancen sich ergeben und ob heutige St\u00e4rken oder Schw\u00e4chen in den unterschiedlichen Zukunftsbildern k\u00fcnftig eine andere Bedeutung bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Methode wurde in den 1960er-Jahren entwickelt und hat sich seitdem bew\u00e4hrt, um plausible Zukunftsr\u00e4ume systematisch zu erschlie\u00dfen \u2013 nicht als Prognose, sondern als Grundlage f\u00fcr bessere Entscheidungen heute. Entwickelt wurde sie im \u00dcbrigen von der RAND Corporation, einem Think Tank in den USA, der die US-Regierung beriet. Sie diente zur Evaluierung milit\u00e4rischer Szenarien.<br><br><strong><u>U.\u2004Betz:<\/u><\/strong>&nbsp;Die Szenariotechnik ist grunds\u00e4tzlich sehr breit einsetzbar. Wir haben sie auch im Wissenschaftsrat der Bundesregierung f\u00fcr die Zukunft des deutschen Wissenschaftssystems angewendet. Das Spannende ist, dass in den Szenarien unterschiedliche Megatrends kombiniert werden, die nicht notwendigerweise zusammengehen m\u00fcssen. Gerade dadurch entstehen alternative Zukunftsbilder, auf deren Basis man strategisch arbeiten kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chemanager-online.com\/media\/story_section_image\/48410\/img-01-vci-tabelle-voll.jpg\" alt=\"Die Zukunft beginnt heute\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 VCI<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Beobachten Sie gemeinsame Trends \u00fcber mehrere Szenarien hinweg?<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><u>B.\u2004Theis:<\/u><\/strong>\u00a0Ja, \u00fcber fast alle Szenarien hinweg sehen wir gemeinsame Entwicklungen. Digitalisierung spielt in allen Zuk\u00fcnften eine zentrale Rolle \u2013 von Computational Chemistry \u00fcber automatisierte Laborprozesse bis hin zur automatisierten Produktion. Gerade f\u00fcr die Innovation ist das ein klares Signal: Digitale Werkzeuge, inklusive KI, helfen in jedem Szenario, schneller auf Marktver\u00e4nderungen zu reagieren. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Defossilisierung. Der Klimawandel verschwindet in keinem Szenario. Auch die Kreislaufwirtschaft gewinnt \u00fcberall an Bedeutung \u2013 sei es aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden oder zur St\u00e4rkung der Resilienz, wenn geopolitische Verwerfungen den Zugang zu Rohstoffen erschweren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>U.\u2004Betz:<\/u><\/strong>\u00a0Ein weiterer Trend, der sich \u00fcber alle Szenarien hinweg zeigt, ist die Bedeutung von Bildung und der F\u00f6rderung der MINT-F\u00e4cher. Das ist eine zentrale Voraussetzung f\u00fcr die Innovationsf\u00e4higkeit unseres Landes und sollte weiter gest\u00e4rkt werden. Ebenso wichtig ist die Dialogf\u00e4higkeit unserer Gesellschaft. In den Negativ\u00adszenarien sehen wir immer wieder eine Derationalisierung, Ideologisierung und Polarisierung, die sachliche und technikgetriebene L\u00f6sungen erschwert. Umgekehrt zeigt sich: Ein rationaler, faktenbasierter Dialog wirkt sich in allen Szenarien positiv aus und ist deshalb eine der wichtigsten Handlungsempfehlungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Was unterscheidet die f\u00fcnf explorierten Zuk\u00fcnfte?<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUnternehmen m\u00fcssen bereit\u00a0sein, bestimmte Wetten auf\u00a0die Zukunft einzugehen.&#8221; &#8211; <strong>Ulrich Betz, Senior Vice President Innovation, Merck<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong><u>B.\u2004Theis:<\/u><\/strong>\u00a0Ein wesentlicher Unterschied ist der Grad der Globalisierung. Damit unterscheiden sich auch Ressourcenzugang und -effizienz. In manchen Szenarien haben wir weiterhin Zugriff auf alle Ressourcen, die wir ben\u00f6tigen, in anderen braucht die Chemie-, Pharma-, und Biotechindustrie eine vollst\u00e4ndig geschlossene Kreislaufwirtschaft, um Materialien \u00fcberhaupt noch zu den ben\u00f6tigten Preisen zu erhalten. Ein weiterer Unterschied betrifft die Innovation: Wenn wir weiter deglobalisieren, wird globale Innovation in regionale Innovationsnetzwerke zerfallen. Dann entstehen eher pa\u00adrallele Technologieentwicklungen \u2013 und die globale Innovation zahlt den Preis daf\u00fcr, da wissenschaftliche Kapazit\u00e4ten in der Breite gebunden sind, die sonst f\u00fcr globale disruptive Technologiespr\u00fcnge genutzt werden k\u00f6nnten.<br><br><strong><u>U.\u2004Betz:<\/u><\/strong>\u00a0Ich sehe einen zentralen Unterschied und zugleich gro\u00dfen Unsicherheitsfaktor in der europ\u00e4ischen Integration. Sie ist in den Szenarien ein entscheidender Einflussfaktor und bestimmt ma\u00dfgeblich, wie wettbewerbsf\u00e4hig Europa k\u00fcnftig sein wird. Ob Europa weiter zusammenw\u00e4chst oder politisch auseinanderdriftet, wird gro\u00dfen Einfluss darauf haben, was wirtschaftlich und technologisch m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Werden Sie die Ergebnisse der Studien f\u00fcr die Strategieentwicklung in Ihren Unternehmen nutzen?<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><u>B.\u2004Theis:<\/u><\/strong>\u00a0Ja, wir werden die Ergebnisse bei Evonik intensiv nutzen. Tats\u00e4chlich tun wir das bereits. F\u00fcr unsere sechs Standorte in Deutschland wurden auf Basis der Szenarien Zukunftsbilder entwickelt. Daf\u00fcr haben wir zun\u00e4chst die gegenw\u00e4rtigen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen jedes Standorts analysiert und anschlie\u00dfend untersucht, wie sich diese in den verschiedenen Szenarien entwickeln. Daraus haben wir f\u00fcr jeden Standort ein Zukunftsbild und konkrete Handlungsschwerpunkte abgeleitet. Die Ergebnisse flie\u00dfen bereits in die Praxis ein.<br><br><strong><u>U.\u2004Betz:<\/u><\/strong>\u00a0Auch f\u00fcr Merck ist die Studie wichtig. Gleichzeitig nutzen wir auch Zukunftsstudien unserer Kollegen aus den USA oder China. Denn die deutsche Sichtweise ist nur eine von vielen, die in das Gesamtbild einflie\u00dft. Hierbei sehen wir weltweit zwei diametrale Narrative: Auf der einen Seite k\u00f6nnen k\u00fcnstliche Intelligenz, Robotik und neue Technologien ein neues goldenes Zeitalter der Innovation einl\u00e4uten. Auf der anderen Seite stehen Klimawandel, Ressourcenknappheit und geopolitische Spannungen. Die tats\u00e4chliche Zukunft wird vermutlich Elemente von beidem enthalten. Deshalb k\u00f6nnen Unternehmen nicht alle Eventualit\u00e4ten absichern, sondern m\u00fcssen auf Basis von Szenarien bewusst Wetten auf die Zukunft eingehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste Botschaft der Studie f\u00fcr Unternehmen und Politik?<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><u>B.\u2004Theis:<\/u><\/strong>\u00a0Wie eingangs gesagt, ist die zentrale Botschaft der Studie, dass die Krisen von heute das Denken \u00fcber morgen nicht verhindern d\u00fcrfen. Die Studie zeigt, dass sich die Chemie-, Pharma- und Biotechindustrie nicht in die Zukunft sparen k\u00f6nnen, sondern sich in die Zukunft innovieren m\u00fcssen \u2013 denn der Wettbewerb mit Asien kann nicht \u00fcber den Preis gewonnen werden. Deshalb m\u00fcssen die Industrien und Politik weiter auf Innovation, auf Bildung, auf die Modernisierung unserer Infra\u00adstruktur, auf Digitalisierung, Automatisierung und Robotik sowie auf eine st\u00e4rkere Kooperationsf\u00e4higkeit setzen \u2013 nur so wird Deutschland auch k\u00fcnftig die gro\u00dfen Innovationen hervorbringen.<br><br><strong><u>U.\u2004Betz:<\/u><\/strong>\u00a0F\u00fcr mich das wichtigste Thema: Talente. Man braucht Menschen, die frei, logisch und unternehmerisch denken k\u00f6nnen und in der Lage sind, Unternehmen durch eine immer volatilere Zukunft zu f\u00fchren. Gleichzeitig m\u00fcssen wir fr\u00fchzeitig auf die richtigen Technologien setzen. Wir haben in Deutschland zu oft Technologien verschlafen. Um Trends von Anfang an mitzugestalten, m\u00fcssen wir wieder bereit sein, auch risikoreich in neue Technologien zu investieren. Die n\u00e4chste gro\u00dfe Technologie zeichnet sich heute oft nur in groben Konturen ab. Um Technologief\u00fchrerschaft zu erreichen, braucht es den Mut, langfristig zu denken und zu investieren. Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind f\u00fcr den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gr\u00fcndung im Jahr 1668. Und die Gr\u00fcnderfamilie ist bis heute Mehrheitseigent\u00fcmer des b\u00f6rsennotierten Konzerns.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"tb-button\" data-toolset-blocks-button=\"fc185d2cad04e4dd282ce9fdabae895c\"><a class=\"tb-button__link\" href=\"https:\/\/www.vci.de\/services\/publikationen\/2026-foresight-studie.jsp\"><i class=\"tb-button__icon\"><\/i><span class=\"tb-button__content\">Deutschland &#8211; 5 Szenarien<\/span><\/a><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chemanager-online.com\/media\/story_section_portrait\/535\/img-01-theisbjoern2-evonik-cm0626-web.jpg\" alt=\"Bj\u00f6rn Theis\" style=\"width:129px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bj\u00f6rn Theis \u00a9 Evonik Industries AG<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bj\u00f6rn Theis<\/h3>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn Theis ist wissenschaftlicher Projektleiter der VCI-Studie \u201eDeutschland 2045\u201c und Vice President sowie Leiter des Bereichs Foresight bei Evonik. Theis studierte Kulturanthropologie, Philosophie und Anglistik an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln und geh\u00f6rt zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des ersten Masterstudiengangs f\u00fcr Foresight in Deutschland an der Freien Universit\u00e4t Berlin. Zudem ist er ein Mitglied des Insight-Beraterkreises des Bundesministeriums f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chemanager-online.com\/media\/story_section_portrait\/536\/img-01-betzulrich2-merck-cm0626-web.jpg\" alt=\"Ulrich Betz\" style=\"width:133px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ulrich Betz \u00a9 Merck<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ulrich Betz<\/h3>\n\n\n\n<p>Ulrich Betz ist Senior Vice President Innovation bei Merck sowie Gr\u00fcnder und Vorsitzender des Future Insight (<a href=\"https:\/\/futureinsightassociation.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">futureinsightassociation.org<\/a>). Er wurde in den Wissenschaftsrat der Bundesrepublik Deutschland berufen und ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Betz studierte Biochemie und physiologische Chemie in T\u00fcbingen und promovierte in funktioneller Genomik und Immunologie an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Er ist Co-Erfinder zweier auf dem Markt befindlicher Medikamente. \u00a9 Merck KGaA<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Unternehmen heute die richtigen Entscheidungen f\u00fcr eine Zukunft treffen, die sich immer weniger vorhersagen l\u00e4sst? Die aktuelle Zukunftsstudie des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) gibt Orientierung. 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