{"id":180044,"date":"2026-08-25T07:35:00","date_gmt":"2026-08-25T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=180044"},"modified":"2026-08-24T14:40:08","modified_gmt":"2026-08-24T12:40:08","slug":"naturliches-bioplastik-ist-nahrung-fur-tiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/naturliches-bioplastik-ist-nahrung-fur-tiere\/","title":{"rendered":"Nat\u00fcrliches Bioplastik ist Nahrung f\u00fcr Tiere"},"content":{"rendered":"\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1024x724.webp\" alt=\"\n\nDer darmlose Meereswurm Olavius algarvensis (hier neben einigen Sandk\u00f6rnern) ist nur etwa zwei Zentimeter lang und besitzt nicht einmal mehr einen Darm oder Ausscheidungsorgane \u2013 so sehr ist er von seinen bakteriellen Symbionten abh\u00e4ngig. Seine wei\u00dfe F\u00e4rbung kommt daher, dass unter seiner Haut eine dichte Schicht von Bakterien liegt, die vollgepackt sind mit PHA \u2013 dem mikrobiellen Bioplastik im Mittelpunkt dieser Studie. Mithilfe des unscheinbaren Wurms konnten die Forschenden erkennen, dass auch Tiere, und nicht nur Mikroorganismen, dieses Bioplastik verdauen k\u00f6nnen.\" class=\"wp-image-180083\" style=\"width:644px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1024x724.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-300x212.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-150x106.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-768x543.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1536x1086.webp 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-382x270.webp 382w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1.webp 1696w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der darmlose Meereswurm\u00a0<em>Olavius algarvensis<\/em>\u00a0(hier neben einigen Sandk\u00f6rnern) ist nur etwa zwei Zentimeter lang und besitzt nicht einmal mehr einen Darm oder Ausscheidungsorgane \u2013\u00a0so sehr ist er von seinen bakteriellen Symbionten abh\u00e4ngig. Seine wei\u00dfe F\u00e4rbung kommt daher, dass unter seiner Haut eine dichte Schicht von Bakterien liegt, die vollgepackt sind mit PHA \u2013 dem mikrobiellen Bioplastik im Mittelpunkt dieser Studie. Mithilfe des unscheinbaren Wurms konnten die Forschenden erkennen, dass auch Tiere, und nicht nur Mikroorganismen, dieses Bioplastik verdauen k\u00f6nnen. \u00a9 Alexander Gruhl\/ MPI f. marine Mikrobiologie<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bioplastik gilt oft als moderne Erfindung. Dabei stellen Mikroorganismen solche Stoffe schon seit langem her. Viele Bakterien und Archaeen produzieren sogenannte Polyhydroxyalkanoate, kurz PHAs. Sie speichern diese nat\u00fcrlichen Kunststoffe in ihren Zellen als Kohlenstoff- und Energiequelle f\u00fcr schlechte Zeiten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bisher nahm man an, dass nur die Mikroorganismen selbst diese Speicherstoffe wieder abbauen k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1038\/s41559-026-03153-8\">Forschende am Max-Planck-Institut f\u00fcr marine Mikrobiologie in Bremen zeigen nun<\/a>: Auch Tiere besitzen daf\u00fcr die n\u00f6tigen Werkzeuge. In einer neuen Studie\u00a0beschreiben sie Enzyme, mit denen Tiere \u2013 von Meeresw\u00fcrmern und Seesternen bis hin zu Landbewohnern wie Regenw\u00fcrmern\u00a0\u2013\u00a0mikrobielle PHAs zerlegen k\u00f6nnen. \u00dcber diesen bislang \u00fcbersehenen Weg kann also Kohlenstoff von Mikroorganismen in tierische Nahrungsketten gelangen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wurm mit Untermietern<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-1024x768.webp\" alt=\"\n\nAuf der Jagd nach darmlosen W\u00fcrmern in Elba, Italien: Taucher sammeln Proben vom Meeresboden, in dem Olavius algarvensis unter Seegraswiesen im Mittelmeer lebt.\" class=\"wp-image-180084\" style=\"width:670px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-1024x768.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-300x225.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-150x113.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-768x576.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1-360x270.webp 360w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/08\/original-1-1.webp 1696w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf der Jagd nach darmlosen W\u00fcrmern in Elba, Italien: Taucher sammeln Proben vom Meeresboden, in dem\u00a0<em>Olavius algarvensis<\/em>\u00a0unter Seegraswiesen im Mittelmeer lebt.\u00a0\u00a9 Kristina Weinert\/ MPI f. marine Mikrobiologie<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Entdeckung begann mit einem ungew\u00f6hnlichen Meereswurm namens\u00a0<em>Olavius algarvensis<\/em>. Dieser kleine Wurm hat weder Mund noch Darm. Stattdessen lebt er von verschiedenen Bakterien, die direkt unter seiner Haut sitzen. Der Wurm \u201ez\u00fcchtet\u201c diese symbiontischen Untermieter gewisserma\u00dfen in seinem K\u00f6rper \u2013 und verdaut sie, wenn er Nahrung braucht. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eEiner der bakteriellen Symbionten des Wurms speichert enorme Mengen Kohlenstoff in Form von PHA\u201c, sagt <strong>Nicole Dubilier, Direktorin am Max-Planck-Institut f\u00fcr Marine Mikrobiologie und Autorin der Studie.<\/strong> \u201eWir wollten wissen, ob der Wurm einen Weg gefunden hat, diese energiereiche Reserve zu nutzen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Antwort lautet: Ja. Das Team fand im Wurm ein Enzym, das mikrobielle PHAs in kleine Bausteine zerlegt. Diese Molek\u00fcle k\u00f6nnen die Tiere anschlie\u00dfend nutzen. Hochaufl\u00f6sende Aufnahmen zeigten zudem, dass das Enzym genau dort gebildet wird, wo der Wurm seine Symbionten verdaut. Das l\u00e4sst vermuten, dass der Wurm das von seinen Symbionten produzierte PHA nutzen kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verwandte Enzyme in anderen Tieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Forschenden suchten dann in Genomdaten aus dem gesamten Tierreich nach \u00e4hnlichen Enzymen \u2013 und wurden \u00fcberraschend oft f\u00fcndig. Sie entdeckten verwandte Enzyme in mehr als 66 Tierarten aus neun verschiedenen Tierst\u00e4mmen. Laborexperimente best\u00e4tigten, dass auch Enzyme aus sehr weit entfernten Tiergruppen, darunter ein Schwamm, ein Regenwurm und ein Springschwanz, mikrobielle PHAs abbauen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDas war die eigentliche \u00dcberraschung\u201c, sagt <strong>Erstautorin Caroline Zeidler vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Marine Mikrobiologie.<\/strong> \u201eEs begann mit einem einzelnen Meereswurm und fand sich dann in ganz unterschiedlichen Tieren.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Mikrobielle PHAs kommen weltweit in B\u00f6den, Sedimenten und Gew\u00e4ssern vor. Sie werden von Mikroorganismen gebildet, wenn sie \u00fcbersch\u00fcssigen Kohlenstoff f\u00fcr eine sp\u00e4tere Nutzung speichern. Sie geh\u00f6ren zu den wenigen nat\u00fcrlich vorkommenden Kunststoffen, die vollst\u00e4ndig biologisch abbaubar sind. Da PHAs zunehmend als nachhaltige Alternative zu herk\u00f6mmlichen Kunststoffen hergestellt werden, ist es wichtig, ihren nat\u00fcrlichen Abbau zu erforschen und zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie von Dubilier und ihrem Team l\u00e4sst vermuten, dass Tiere neben Mikroorganismen am Abbau dieser nat\u00fcrlichen Biokunststoffe beteiligt sein k\u00f6nnten. Vor allem aber zeigt sie, dass Tiere auf eine mikrobielle Kohlenstoffreserve zugreifen k\u00f6nnen, von der man bisher dachte, dass sie nicht nutzbar sei.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUnsere Ergebnisse zeigen, dass diese mikrobiellen Speicherstoffe nicht nur Nahrung f\u00fcr Mikroben sind\u201c, sagt <strong>Autorin Maggie Sogin, die einen Gro\u00dfteil der Studie am Max-Planck-Institut f\u00fcr Marine Mikrobiologie<\/strong> durchgef\u00fchrt hat und inzwischen als Assistenzprofessorin an der <strong>University of California, Merced<\/strong>, t\u00e4tig ist. \u201eBioplastik kann auch Nahrung f\u00fcr Tiere sein, wahrscheinlich schon seit Hunderten von Millionen Jahren, und wir entdecken das erst jetzt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Noch ist offen, wie stark dieser Prozess in der Natur zum Kohlenstoffkreislauf beitr\u00e4gt. Die Entdeckung liefert aber neue Einblicke in das Zusammenspiel von Mikroorganismen und Tieren \u2013 und zeigt einmal mehr, dass ungew\u00f6hnliche Organismen v\u00f6llig unerwartete biologische F\u00e4higkeiten ans Licht bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">PHA-Bioplastik<\/h3>\n\n\n\n<p>PHAs sind nicht nur mikrobielle Speicherstoffe, sondern werden auch zur Herstellung biologisch abbaubarer Kunststoffe genutzt. In der industriellen Produktion werden Bakterien in gro\u00dfen Fermentern kultiviert und mit Zucker, St\u00e4rke oder Pflanzen\u00f6len gef\u00fcttert. Unter geeigneten Bedingungen speichern sie gro\u00dfe Mengen PHA, das anschlie\u00dfend zu kunststoff\u00e4hnlichen Materialien verarbeitet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>PHA-Kunststoffe sind formbar, relativ wasserabweisend und vielf\u00e4ltig einsetzbar. Sie werden unter anderem f\u00fcr Lebensmittelverpackungen und Hygieneprodukte benutzt. In der Landwirtschaft k\u00f6nnen D\u00fcngemittel in PHA-K\u00fcgelchen eingeschlossen werden, die ihren Inhalt beim Abbau des Plastiks langsam freisetzen. Die Medizin nutzt PHAs f\u00fcr Wundverb\u00e4nde, Systeme zur Medikamentenfreisetzung und als resorbierbare Implantate oder N\u00e4hte, die sich im K\u00f6rper allm\u00e4hlich aufl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders interessant ist der biologische Kreislauf der PHAs: Sie werden von Mikroorganismen hergestellt und k\u00f6nnen auch biologisch wieder abgebaut werden. Trotz dieser Vorteile machen PHAs bislang nur einen kleinen Teil des weltweiten Biokunststoffmarkts aus. Mit der steigenden Nachfrage nach biologisch abbaubaren und biobasierten Materialien sowie dem Ausbau globaler Produktionskapazit\u00e4ten k\u00f6nnte sich das in den kommenden Jahren \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf den Punkt gebracht<\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Darmloser Wurm:<\/strong>\u00a0Der winzige Meereswurm\u00a0<em>Olavius algarvensis<\/em>\u00a0besitzt keinen Darm und keine Ausscheidungsorgane, lebt von Bakterien unter seiner Haut und nutzt\u00a0Polyhydroxyalkanoate (PHA)\u00a0als Energiequelle.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verbreitung der Enzyme:<\/strong>\u00a0Verwandte PHA-abbauende Enzyme fanden sich in \u00fcber 66 Tierarten aus neun Tierst\u00e4mmen, darunter Meeresw\u00fcrmer, Seesterne, Regenw\u00fcrmer und Schw\u00e4mme.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nachhaltigkeit und Forschung:<\/strong>\u00a0Den nat\u00fcrlichen Abbau von PHAs zu verstehen, ist wichtig, um ihre nachhaltige Nutzung als Alternative zu herk\u00f6mmlichen Kunststoffen zu f\u00f6rdern.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:16px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontakt<\/h3>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Nicole Dubilier<br>Abteilung Symbiose\u00a0<br><a href=\"https:\/\/www.mpg.de\/forschung\/institute\/marine-mikrobiologie\">Max-Planck-Institut f\u00fcr marine Mikrobiologie, Bremen<\/a>\u00a0<br>Tel.: <a href=\"tel:+494212028-9320\">+49 421 2028-9320<\/a>\u00a0<br>E-Mail: <a href=\"mailto:ndubilier@mpi-bremden.de\">ndubilier@mpi-bremen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Originalver\u00f6ffentlichung<\/h3>\n\n\n\n<p>Caroline Zeidler, Harald Gruber-Vodicka, Dolma Michellod, M. Grace D\u2019Angelo, Stefan Becker, Henry Berndt, Juliane Wippler, Marlene Violette, Manuel Kleiner, Alba Porta-Fidalgo, Rebekka S. Janke, Kristina Weinert, Manuel Liebeke, Nicole Dubilier, Maggie Sogin; Animal degradation of microbial storage polyhydroxyalkanoates.; <em>Nature Ecology &amp; Evolution; 13 August 2026<\/em>; <a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1038\/s41559-026-03153-8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DOI<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bioplastik gilt oft als moderne Erfindung. Dabei stellen Mikroorganismen solche Stoffe schon seit langem her. Viele Bakterien und Archaeen produzieren sogenannte Polyhydroxyalkanoate, kurz PHAs. Sie speichern diese nat\u00fcrlichen Kunststoffe in ihren Zellen als Kohlenstoff- und Energiequelle f\u00fcr schlechte Zeiten. Bisher nahm man an, dass nur die Mikroorganismen selbst diese Speicherstoffe wieder abbauen k\u00f6nnen. Forschende am [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":180083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Verschiedene Tierarten besitzen Enzyme, mit denen sie PHA-Kunststoffe abbauen k\u00f6nnen","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[13082,10763,10608,12858,15388,7676],"supplier":[1757,3047],"class_list":["post-180044","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bio-based","tag-bioabbaubarkeit","tag-biokunststoffe","tag-biooekonomie","tag-enzyme","tag-mikroorganismen","tag-pha","supplier-max-planck-institut-fuer-marine-mikrobiologie","supplier-university-of-california-merced"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180044"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180044\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":180103,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180044\/revisions\/180103"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/180083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=180044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=180044"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=180044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}