{"id":17819,"date":"2013-11-06T03:18:49","date_gmt":"2013-11-06T01:18:49","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=17819"},"modified":"2013-11-05T18:08:32","modified_gmt":"2013-11-05T16:08:32","slug":"einigung-im-streit-um-eu-zuschusse-mehr-geld-fur-kleine-und-mittlere-hofe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/einigung-im-streit-um-eu-zuschusse-mehr-geld-fur-kleine-und-mittlere-hofe\/","title":{"rendered":"Einigung im Streit um EU-Zusch\u00fcsse: Mehr Geld f\u00fcr kleine und mittlere H\u00f6fe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach z\u00e4hen Verhandlungen haben sich die 16 Bundesl\u00e4nder auf die k\u00fcnftige Verteilung der EU-Subventionen f\u00fcr die Landwirtschaft geeinigt. Insgesamt werden die EU-Agrarzusch\u00fcsse f\u00fcr die deutschen Bauern um etwa zehn Prozent gek\u00fcrzt.<\/strong><\/p>\n<p>Mehr Geld soll es k\u00fcnftig vor allem f\u00fcr kleinere und mittlere Bauern geben. Weniger Zusch\u00fcsse erhalten im Laufe der kommenden Jahre vor allem die gr\u00f6\u00dferen Betriebe in Ostdeutschland. Dennoch stimmten auch die f\u00fcnf ostdeutschen L\u00e4nder bei der Sonderkonferenz in M\u00fcnchen dem Kompromiss zu, so dass es am Ende ein einstimmiges Votum gab. Insgesamt ging es um die Verteilung von 6,2 Milliarden Euro im Jahr. Ein erster Einigungsversuch war im August gescheitert.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Bundeseinheitliche Basispr\u00e4mie&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Wir haben es geschafft, und wir sind geschafft&#8221;, sagte der bayerische Agrarminister Helmut Brunner (CSU), der die Konferenz in diesem Jahr leitete. &#8220;Jetzt hilft der Osten mal dem Westen&#8221;, erkl\u00e4rte Till Backhaus, der Ressortchef aus Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der SPD-L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Die ostdeutschen Bauern profitieren bislang am st\u00e4rksten von den Zusch\u00fcssen aus Br\u00fcssel. Die Betriebe dort sind \u00fcberdurchschnittlich gro\u00df und erhalten damit auch \u00fcberdurchschnittlich viele F\u00f6rdergelder. Au\u00dferdem bekommen die ostdeutschen L\u00e4nder zur Zeit zus\u00e4tzliche Kompensation f\u00fcr den Nachholbedarf nach der Wende. Bis Ende des Jahrzehnts soll aber auf eine &#8220;bundeseinheitliche Basispr\u00e4mie&#8221; f\u00fcr die Bauern umgestellt werden.<\/p>\n<p>Insgesamt ging es um die Verteilung von 6,2 Milliarden Euro im Jahr.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4rkung f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Betriebe<\/strong><\/p>\n<p>Die 6,2 Milliarden Euro verteilen sich auf zwei S\u00e4ulen. Die erste S\u00e4ule sind die Direktzahlungen an die Bauern. Die Zusch\u00fcsse aus Br\u00fcssel machen f\u00fcr viele bis zu 40 Prozent des Gesamteinkommens aus. Die zweite S\u00e4ule sind F\u00f6rderprogramme f\u00fcr die l\u00e4ndliche Entwicklung, \u00d6ko-Landbau oder Dorferneuerung. Die Gr\u00fcnen-Agrarminister konnten ebenfalls einen Erfolg feiern: Sie hatten gefordert, bis zu 15 Prozent der Zusch\u00fcsse von der ersten in die zweite S\u00e4ule umzulenken, weil von den Direktzahlungen die Gro\u00dfbetriebe \u00fcberdurchschnittlich profitieren.<\/p>\n<p>Die ostdeutschen L\u00e4nder sowie CDU und CSU hatten das urspr\u00fcnglich abgelehnt, stimmten dann aber doch zu, 4,5 Prozent der Direktzahlungen in die zweite S\u00e4ule umzuleiten. Das sind etwa 220 Millionen Euro. &#8220;Es gibt erstmals eine St\u00e4rkung des Mittelstands der l\u00e4ndlichen Betriebe&#8221;, sagte die rheinland-pf\u00e4lzische Agrarministerin Ulrike H\u00f6fken. &#8220;Das ist schmerzlich, aber wir halten das f\u00fcr vertretbar&#8221;, sagte Hermann Aeikens (CDU), der Chef des Agrarressorts in Sachsen-Anhalt.<\/p>\n<p>Im September hatten sich die zust\u00e4ndigen EU-Minister auf eine Reform der europ\u00e4ischen Agrarpolitik f\u00fcr den Zeitraum bis zum Jahr 2020 verst\u00e4ndigt. Die Einigung sieht vor, dass kleine Bauernh\u00f6fe k\u00fcnftig st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden sollen als Gro\u00dfbetriebe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach z\u00e4hen Verhandlungen haben sich die 16 Bundesl\u00e4nder auf die k\u00fcnftige Verteilung der EU-Subventionen f\u00fcr die Landwirtschaft geeinigt. Insgesamt werden die EU-Agrarzusch\u00fcsse f\u00fcr die deutschen Bauern um etwa zehn Prozent gek\u00fcrzt. Mehr Geld soll es k\u00fcnftig vor allem f\u00fcr kleinere und mittlere Bauern geben. 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