{"id":176901,"date":"2026-05-18T07:35:00","date_gmt":"2026-05-18T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=176901"},"modified":"2026-05-13T13:59:51","modified_gmt":"2026-05-13T11:59:51","slug":"europaische-papiersackindustrie-senkt-co%e2%82%82-fusabdruck-zwischen-2021-und-2024-um-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/europaische-papiersackindustrie-senkt-co%e2%82%82-fusabdruck-zwischen-2021-und-2024-um-9\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Papiersackindustrie senkt CO\u2082-Fu\u00dfabdruck zwischen 2021 und 2024 um 9%"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"757\" height=\"530\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/05\/CF-Study-Online.png\" alt=\"Zwischen 2021 und 2024 sanken die Emissionen pro Papiersack von 106,7 g auf 97,3 g CO2e\" class=\"wp-image-176929\" style=\"width:621px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/05\/CF-Study-Online.png 757w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/05\/CF-Study-Online-300x210.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/05\/CF-Study-Online-150x105.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/05\/CF-Study-Online-386x270.png 386w\" sizes=\"auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zwischen 2021 und 2024 sanken die Emissionen pro Papiersack von 106,7 g auf 97,3 g CO2e \u00a9 EUROSAC<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Die europ\u00e4ische Papiersackindustrie hat ihre Klimabilanz\u00a0weiter verbessert: Der CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck pro Papiersack ist zwischen 2021 und 2024 um 9% gesunken. Das zeigt eine aktuelle Studie des schwedischen Forschungsinstituts RISE, die im Auftrag der European Paper Sack Research Group (ESG)\u00a0\u2013\u00a0einer gemeinsamen Initiative von EUROSAC und CEPI Eurokraft\u00a0\u2013\u00a0durchgef\u00fchrt wurde. Parallel dazu verringerte sich der fossile\u00a0CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck von Sackkraftpapier um 5% pro Tonne. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr diese Entwicklung ist der verst\u00e4rkte Einsatz erneuerbarer Energien in der Produktion. Die Ergebnisse unterstreichen die kontinuierlichen Fortschritte der Branche auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die cradle-to-gate-Analyse best\u00e4tigt diesen positiven Trend \u00fcber den gesamten Betrachtungszeitraum. Zwischen 2021 und 2024 sanken die Emissionen pro Papiersack um 9%\u00a0\u2013 von 106,7 g CO<sub>2<\/sub>e auf 97,3 g CO<sub>2<\/sub>e. Den gr\u00f6\u00dften Anteil am CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck hat mit rund 60% die Herstellung von Sackkraftpapier. Hierbei konnten die Emissionen aus der Produktion von Sackkraftpapier um 5% pro Tonne reduziert werden\u00a0\u2013 von 484 kg CO<sub>2<\/sub>e im Jahr 2021 auf 462 kg CO<sub>2<\/sub>e im Jahr 2024. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDiese Ergebnisse zeigen, wie unsere Branche durch gemeinsame Anstrengungen die Dekarbonisierung gezielt vorantreibt\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Catherine Plitzko, General Delegate von EUROSAC. <\/strong>\u201eDie Studie liefert\u00a0eine fundierte Grundlage, um unseren Net-Zero- Pfad weiter zu konkretisieren und gezielt die Bereiche zu adressieren, in denen wir die gr\u00f6\u00dfte\u00a0Wirkung erzielen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erneuerbare Energien als zentraler Hebel<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Ver\u00e4nderung im Strommix von Papierfabriken und Weiterverarbeitungsanlagen war ein entscheidender Hebel f\u00fcr die Emissionsreduktionen. Die Produktion von Sackkraftpapier basiert bereits heute \u00fcberwiegend auf erneuerbaren Energien. Gleichzeitig bauen immer\u00a0mehr Papierfabriken den Bezug von CO<sub>2<\/sub>-armer Elektrizit\u00e4t aus, darunter Strom mit Herkunftsnachweisen (Guarantees of Origin).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2024 stammten 54% des Stromverbrauchs der Sackkraftpapierfabriken aus\u00a0erneuerbaren oder CO<sub>2<\/sub>-armen Quellen\u00a0\u2013\u00a0ein Anstieg um 25 Prozentpunkte gegen\u00fcber 2021. Zudem entfallen 85% der vor Ort eingesetzten Brennstoffe auf Biobrennstoffe, wobei interne Biobrennstoffe allein 77% des gesamten Energieverbrauchs vor Ort ausmachen. Dar\u00fcber hinaus decken die Werke 58% ihres Strombedarfs durch Eigenerzeugung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Hersteller von Papiers\u00e4cken haben ihren Einsatz erneuerbarer Energien erh\u00f6ht. Die Emissionen aus zugekauftem Netzstrom in den Weiterverarbeitungsanlagen gingen zwischen 2021 und 2024 um 44% zur\u00fcck. Im Jahr 2024 stammten 41% des Stromverbrauchs in der\u00a0Weiterverarbeitung aus erneuerbaren oder CO<sub>2<\/sub>-armen Quellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>CO<sub>2<\/sub>-arme L\u00f6sung mit klarer Perspektive<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die europ\u00e4ische Papiersack- und Sackkraftpapierindustrie erhebt seit 2007 Umweltdaten, um ihre Klimabilanz entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette kontinuierlich zu verbessern und ihren Kunden belastbare Daten f\u00fcr die Scope-3-Berichterstattung bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUnsere Studie best\u00e4tigt, dass Papiers\u00e4cke eine CO<sub>2<\/sub>-arme Verpackungsl\u00f6sung mit\u00a0kontinuierlich sinkendem fossilen CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck darstellen\u201c, so Catherine Plitzko. \u201eAufbauend auf diesen Fortschritten konkretisieren wir unseren Net-Zero-Pfad weiter,\u00a0definieren gezielte Handlungsfelder und bauen zirkul\u00e4re Initiativen aus.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Papiers\u00e4cke sind gut recycelbar. Initiativen wie \u201ePaper Sacks Go Circular\u201c, die inzwischen in der branchen\u00fcbergreifenden Initiative \u201eConstruction Goes Circular\u201c weiterentwickelt wurde,&nbsp;zielen darauf ab, die Sammlung und das Recycling gebrauchter Papiers\u00e4cke zu steigern und so den Beitrag zur Kreislaufwirtschaft weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die aktuelle Analyse basiert auf aktualisierten und weiterentwickelten methodischen Kriterien, die eine \u00dcbereinstimmung mit den neuesten wissenschaftlichen Standards sicherzustellen. Aufgrund dieser Anpassungen sind direkte Vergleiche mit fr\u00fcheren Analysen nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ausf\u00fchrliches&nbsp;<strong>Fact Sheet&nbsp;<\/strong>bietet Hintergrundinformationen zu Methodik und Datengrundlage, w\u00e4hrend eine&nbsp;<strong>Informationsbrosch\u00fcre&nbsp;<\/strong>die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenfasst.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber EUROSAC<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>EUROSAC\u00a0<\/strong>ist die europ\u00e4ische Vereinigung der Papiersackfabrikanten. Ihr geh\u00f6ren \u00fcber 80% der europ\u00e4ischen Papiersackhersteller an. In 20 L\u00e4ndern produzieren diese insgesamt etwa 5 Milliarden Papiers\u00e4cke pro Jahr, wof\u00fcr 630.000 Tonnen Papier an 55 Standorten verarbeitet werden. Als korrespondierende Mitglieder tragen Sackhersteller von allen Kontinenten sowie T\u00fctenhersteller zur Vereinigung bei; \u00fcber 30 Zulieferer (Produzenten von Papier, Folie, Maschinen und Klebstoff) geh\u00f6ren EUROSAC als assoziierte Mitglieder an.\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.eurosac.org\/\">www.eurosac.org<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber <strong>CEPI Eurokraft<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>CEPI Eurokraft\u00a0<\/strong>ist der europ\u00e4ische Verband f\u00fcr Hersteller von Kraftsackpapier f\u00fcr die Papiersackindustrie sowie Kraftpapier f\u00fcr die Verpackungsindustrie. Die zehn Mitglieder produzieren insgesamt 3 Millionen Tonnen Papier in elf L\u00e4ndern.\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.cepi-eurokraft.org\/\">www.cepi-eurokraft.org<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Papiersackindustrie hat ihre Klimabilanz\u00a0weiter verbessert: Der CO2-Fu\u00dfabdruck pro Papiersack ist zwischen 2021 und 2024 um 9% gesunken. Das zeigt eine aktuelle Studie des schwedischen Forschungsinstituts RISE, die im Auftrag der European Paper Sack Research Group (ESG)\u00a0\u2013\u00a0einer gemeinsamen Initiative von EUROSAC und CEPI Eurokraft\u00a0\u2013\u00a0durchgef\u00fchrt wurde. 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