{"id":176243,"date":"2026-04-30T07:20:00","date_gmt":"2026-04-30T05:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=176243"},"modified":"2026-04-24T11:36:14","modified_gmt":"2026-04-24T09:36:14","slug":"polymerpreise-explodieren-run-auf-regranulate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/polymerpreise-explodieren-run-auf-regranulate\/","title":{"rendered":"Polymerpreise explodieren: Run auf Regranulate"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Die j\u00fcngsten Verwerfungen auf den globalen Rohstoffm\u00e4rkten treffen die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie mit voller Wucht. Eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten st\u00f6ren die globalen Transportketten empfindlich und diktieren aktuell die Polymerpreise. F\u00fcr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Einkaufsleiter der kunststoffverarbeitenden Industrie bedeutet dies ein abruptes Ende der Planungssicherheit bei Neuware.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg-1024x576.webp\" alt=\"Vom Rohstoff zum Kunststoff: Aktuelle Preisentwicklungen und Markttrends in der Polymer-Wertsch\u00f6pfungskette.\" class=\"wp-image-176260\" style=\"width:728px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/markt-energiepreise-kunststoff-rohstoffe-preisentwicklungENT_I.jpeg.webp 1376w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vom Rohstoff zum Kunststoff: Aktuelle Preisentwicklungen und Markttrends in der Polymer-Wertsch\u00f6pfungskette.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Drei zentrale Entwicklungen pr\u00e4gen aktuell den Markt f\u00fcr Polyethylen (PE):<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Preisschock bei Neuware<\/strong>:\u00a0Die Spotpreise f\u00fcr prim\u00e4res LDPE (Low-Density Polyethylen) stiegen zwischen Februar und M\u00e4rz 2026 um nahezu 50%.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Flucht in Sekund\u00e4rrohstoffe<\/strong>:\u00a0Verarbeiter reagieren auf Lieferausf\u00e4lle und hohe Kosten mit einer massiven und schnellen Substitution durch Regranulate.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Aufziehender Ressourcenmangel<\/strong>:\u00a0Anhaltend hohe Exporte von Kunststoffabf\u00e4llen ins au\u00dfereurop\u00e4ische Ausland bedrohen die Versorgungssicherheit der europ\u00e4ischen Recycler.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geopolitische Krisen diktieren die Polymerpreise<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit der Petrochemie von reibungslos funktionierenden globalen Lieferketten zeigt sich im Fr\u00fchjahr 2026 schonungslos. Nach Analysen des Instituts Recycario und des Daten-Spezialisten Prognostica kletterten die Spotpreise f\u00fcr prim\u00e4res LDPE von etwa 1.150 EUR\/t im Februar auf bis zu 1.700 EUR\/t Ende M\u00e4rz. Als wesentlicher Treiber fungiert der Roh\u00f6lpreis. F\u00fcr das zweite Quartal des Jahres kalkulieren die Datenanalysten mit einem Brent-Niveau von zirka 90 USD pro Barrel.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Anstieg frisst sich gnadenlos durch die petrochemische Wertsch\u00f6pfungskette: H\u00f6here Kosten f\u00fcr Naphtha und Ethylen verteuern die Produktion von Prim\u00e4rpolymeren massiv. Das f\u00fchrt zu einer historischen Z\u00e4sur im aktuellen Marktumfeld. Die Neuware verliert ihren lange verteidigten, relativen Preisvorteil gegen\u00fcber den Regranulaten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunststoffverarbeiter suchen h\u00e4nderingend nach Alternativen<\/h3>\n\n\n\n<p>Aufseiten der verarbeitenden Industrie schl\u00e4gt diese Kostenexplosion voll durch. Eine aktuelle Blitzumfrage des Gesamtverbands Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) offenbart die angespannte Lage zwischen Abnehmern und Erzeugern. Zahlreiche Mitgliedsunternehmen berichten, dass sich Prim\u00e4rgranulat-Lieferanten angesichts gestiegener Feedstock-Kosten pl\u00f6tzlich auf Force-Majeure-Klauseln berufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verarbeiter nehmen diese Preisforderungen und Lieferausf\u00e4lle jedoch nicht mehr kampflos hin. Laut den GKV-Zahlen weisen 39% der befragten Betriebe die Preisforderungen strikt zur\u00fcck, 28% verlangen detaillierte Nachweise f\u00fcr die Kostensteigerungen. Am gravierendsten f\u00fcr die Materialstr\u00f6me ist jedoch eine andere Kennzahl: 37% der Unternehmen pr\u00fcfen derzeit aktiv die Substitution ihrer Rohstoffe durch alternative Materialien, insbesondere durch Regranulate.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Transaktionsdaten zeigen massive Marktverschiebungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Dass es sich bei dieser Substitutionspr\u00fcfung nicht um leere Drohungen handelt, belegen die aktuellen Liquidit\u00e4tsdaten auf europ\u00e4ischen Online-Handelsplattformen. Analysen von Recycario dokumentieren einen beispiellosen Nachfrageschub. Wurden im Januar und Februar noch moderat zwischen 1.300 und 1.500 t rLDPE-Material gehandelt \u2013 und dies \u00fcberwiegend in dunkleren, minderwertigeren Qualit\u00e4ten \u2013, drehte sich der Markt im M\u00e4rz komplett.<\/p>\n\n\n\n<p>Allein in den ersten zwei M\u00e4rzwochen lag das gehandelte Volumen bei nahezu 2.500 t. Das entspricht fast der kumulierten Menge der ersten beiden Monate des Jahres 2026. Bemerkenswert ist dabei der rasante qualitative Wandel: Nach dem geopolitischen Schock im Nahen Osten verlagerten sich die Transaktionen abrupt auf hochwertige, helle beziehungsweise wei\u00dfe Qualit\u00e4ten. Dies beweist, dass transparentes LDPE aus der Prim\u00e4rproduktion von den Verarbeitern binnen weniger Tage gro\u00dfvolumig durch rLDPE ersetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rohstoffabfluss bedroht europ\u00e4ische Versorgungssicherheit<\/h3>\n\n\n\n<p>Doch der pl\u00f6tzliche Run auf Regranulate offenbart zugleich die strukturelle Schwachstelle der europ\u00e4ischen Kreislaufwirtschaft: die Verf\u00fcgbarkeit von Input-Materialien f\u00fcr die Recyclingbetriebe. Zwar konnten die Recycler den initialen Nachfrage-Boom im M\u00e4rz durch bestehende Lagerbest\u00e4nde abfedern, doch dieses Polster schmilzt rasant. Parallel dazu zogen die Preise f\u00fcr Folienabf\u00e4lle der Sorte K40 (Ballenware) nach einem kurzen Tief wieder sp\u00fcrbar an und notieren mittlerweile bei \u00fcber 440 EUR\/t.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Preissteigerung beim Input-Material ist erst der Vorbote eines tiefgreifenderen Problems. Nach Angaben des Basel Action Network flossen im Jahr 2025 jeden Monat mehr als 120.000 t Kunststoffabf\u00e4lle aus der Europ\u00e4ischen Union ab, was die Rohstoffbasis auf dem Heimatmarkt massiv aush\u00f6hlt. Setzt sich dieser Rohstoffabfluss fort, wird sich das Angebot an Ballenware f\u00fcr die rLDPE-Produktion weiter verknappen. Das unausweichliche Resultat f\u00fcr das weitere Jahr: Zus\u00e4tzlicher und immenser Kostendruck, der am Ende \u00fcber die Regranulat-Preise direkt bei den Kunststoffverarbeitern ankommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ursprungsmeldung zur Preisentwicklung von Polymeren im Fr\u00fchjahr 2026:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach den vergangenen turbulenten Jahren f\u00fcr die Kunststoffindustrie scheint auch f\u00fcr 2026 keine nachhaltige Erholung in Sicht zu sein. Angespannte Lieferketten, schwache Binnennachfrage und regulatorische Vorgaben \u2013 die Herausforderungen sind vielseitig. Dazu kommt in Europa die strukturelle Schw\u00e4che in den Abnehmerindustrien wie dem Bau und Automobilsektor, die dar\u00fcber entscheiden, wie wettbewerbsf\u00e4hig noch produziert werden kann. Zus\u00e4tzlich sorgt der Krieg im Nahen Osten aktuell f\u00fcr Unsicherheiten bei der Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten. Explodierende Frachtkosten und Anlagenstillst\u00e4nde pr\u00e4gen das Bild bei den europ\u00e4ischen Erzeugern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberblick \u00fcber Marktdynamik und Angebot<\/h3>\n\n\n\n<p>Die europ\u00e4ische Produktion von Standardkunststoffen l\u00e4uft im Fr\u00fchjahr 2026 weiterhin auf gedrosseltem Niveau. Zwar gilt die grundlegende Versorgung als ausreichend, doch geopolitische Blockaden, etwa an der Stra\u00dfe von Hormus, verknappen das Angebot k\u00fcnstlich. Infolge der milit\u00e4rischen Eskalation im Iran melden Verarbeiter massiv gestiegene Frachtraten von bis zu 68%.<\/p>\n\n\n\n<p>Europ\u00e4ische Erzeuger reagieren auf diese Verwerfungen sowie auf allgemeine Lieferkettenst\u00f6rungen vermehrt mit dem Ausruf von Force Majeure (h\u00f6here Gewalt). Dies verknappt Standardkunststoffe wie Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) zusehends und f\u00fchrte bei Kunststoffverarbeitern bereits zu Preisaufschl\u00e4gen zwischen 40 und 60%. Die K\u00e4ufer agieren am Markt entsprechend zur\u00fcckhaltend, senken ihre eigenen Best\u00e4nde und ordern nur das absolute Minimum f\u00fcr die laufende Produktion.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"619\" height=\"555\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.27.42.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-176259\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.27.42.png 619w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.27.42-300x269.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.27.42-150x134.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.27.42-301x270.png 301w\" sizes=\"auto, (max-width: 619px) 100vw, 619px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/iran-krieg-kunststoff-lieferketten-auswirkungen\"><\/a>Entwicklung von Polymerpreisen und Naphtha<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Kosten f\u00fcr die wichtigste petrochemische Basis Naphtha zeigen sich im M\u00e4rz 2026 hochvolatil. Anfang des Monats notierte Naphtha bei rund 565 EUR\/t. Im Vergleich zum Januar ist der Preis kriegsbedingt um 19% gestiegen, liegt im direkten Jahresvergleich jedoch noch knapp 4% im Minus.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis in den M\u00e4rz hinein setzte sich die Aufw\u00e4rtsbewegung bei den C2- und C3-Ketten fort. Der Kontrakt f\u00fcr Ethylen stieg um 50 EUR\/t auf 1.145 EUR\/t. In der C3-Kette wurde der Propylenkontrakt bei 1.000 EUR\/t fixiert, was einem Anstieg von 15 EUR\/t zum Vormonat entspricht. Polypropylen notiert am Spotmarkt bei etwa 800 \u20ac\/t und folgt damit dem Aufw\u00e4rtstrend von Naphtha und Roh\u00f6l.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenl\u00e4ufig entwickelt sich der Markt dort, wo die Nachfrage komplett wegbricht. Wegen der schwachen Fahrzeugkonjunktur blieb der Benzolkontrakt bei moderaten 760 EUR\/t stehen. Auch Polyvinylchlorid (PVC) bleibt ein starker K\u00e4ufermarkt: Am Spotmarkt notieren die Preise im Jahresvergleich fast 8% schw\u00e4cher, weil die kalte Witterung und die generelle Baukrise den Materialabruf drosseln.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"619\" height=\"555\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.25.43.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-176258\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.25.43.png 619w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.25.43-300x269.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.25.43-150x134.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.25.43-301x270.png 301w\" sizes=\"auto, (max-width: 619px) 100vw, 619px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:8px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"618\" height=\"564\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.24.34.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-176257\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.24.34.png 618w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.24.34-300x274.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.24.34-150x137.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/Bildschirmfoto-2026-04-24-um-10.24.34-296x270.png 296w\" sizes=\"auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kunststoffindustrie seit dem Jahreswechsel 2025\/26<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die aktuelle Dynamik einzuordnen, lohnt der Blick auf den Jahresabschluss. Ende 2025 zeigte die globale Chemiekonjunktur nur geringe Impulse. Die Auslastung der Erzeugeranlagen war niedrig und die Verarbeiter bauten vor Jahresende ihre Best\u00e4nde ab. Im Dezember 2025 notierte der Naphthapreis bei lediglich 495 EUR\/t (11% unter dem damaligen Vorjahr). Ethylen verharrte zu diesem Zeitpunkt im Kontrakt bei etwa 1.105 EUR\/t, w\u00e4hrend Propylen im Rollover bei 980 EUR\/t fixiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preisr\u00fcckgang im Winter folgte auf einen durchwachsenen Sp\u00e4tsommer 2025: Im September 2025 hatten geplante und ungeplante Cracker-Ausf\u00e4lle in Europa das Angebot stark verknappt. Ethylen stand damals bei 1.130 EUR\/t. Aromaten wie die Styrol-Referenz fielen im Verlauf des Herbstes jedoch zeitweise auf den tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren (1.256 EUR\/t), was die chronische Nachfrageschw\u00e4che der Industrie bis in das aktuelle Jahr 2026 hinein unterstreicht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ticker: Entwicklung der Rohstoffpreise &amp; Unternehmensmeldungen<\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">07. April 2026: Trinseo erh\u00f6ht Preise f\u00fcr PMMA, PS, ABS und SAN<\/h3>\n\n\n\n<p>Trinseo und seine verbundenen Unternehmen in Europa erh\u00f6hen die Preise f\u00fcr alle \u201eAltuglas\u201c-PMMA-Granulate um 200 EUR\/t. Die Anpassung ist zum 1. April 2026 wirksam geworden oder tritt im Einklang mit den jeweiligen Vertragsbedingungen in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich hat das Unternehmen eine Preiserh\u00f6hung f\u00fcr s\u00e4mtliche Polystyrol-(PS)-, ABS- und SAN-Typen bekannt gegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 beziehungsweise im Rahmen bestehender vertraglicher Vereinbarungen werden die Preise f\u00fcr die folgenden Produkte angehoben:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eStyron\u201c Polystyrol (GPPS): + 590 EUR\/t\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eMagnum\u201c ABS: + 590 EUR\/t\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eTyril\u201c SAN: + 600 EUR\/t<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.trinseo.com\/\">Trinseo<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">25. M\u00e4rz 2026: Lanxess erh\u00f6ht Preise f\u00fcr anorganische Pigmente<\/h3>\n\n\n\n<p>Lanxess hebt mit sofortiger Wirkung die Preise f\u00fcr Produkte aus dem Bereich anorganische Pigmente an. Die Anpassung betr\u00e4gt bis zu 20%. Hintergrund sind deutlich gestiegene Kosten, insbesondere f\u00fcr Energie, kritische Rohstoffe und Logistik infolge anhaltender geopolitischer Spannungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz umfassender Ma\u00dfnahmen, die Belastungen abzufedern und stabile Preise zu gew\u00e4hrleisten, sieht sich das Unternehmen zu diesem Schritt veranlasst, um langfristige Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit sicherzustellen. Kunden werden individuell \u00fcber die Details der Preiserh\u00f6hung in Bezug auf ihre jeweiligen Produkte und Regionen informiert.&nbsp;<em>(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/lanxess.com\/de-de\/presse\/presseinformationen\/2026\/03\/lanxess-erhoeht-preise-fuer-anorganische-pigmente\">Lanxess<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">25. M\u00e4rz 2026: Oxea erh\u00f6ht Preise f\u00fcr Carbons\u00e4uren<\/h3>\n\n\n\n<p>Oxea hebt zum 1. April 2026 die Preise f\u00fcr mehrere Carbons\u00e4uren an. Als Gr\u00fcnde nennt das Unternehmen anhaltend hohe Rohstoff-, Energie- und Lieferkettenkosten sowie eine insgesamt volatile Angebots- und Nachfragesituation. Die Preisanpassungen gelten \u2013 je nach vertraglicher M\u00f6glichkeit \u2013 in Europa, Nordamerika und dem Rest der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Betroffen sind unter anderem 2\u2011Ethylhexans\u00e4ure, n\u2011Butters\u00e4ure, Isobutters\u00e4ure, Oxsoft 3G8 und Isononans\u00e4ure. In Europa steigen die Preise um bis zu 360 EUR\/t, im Rest der Welt um bis zu 420 USD\/T sowie in Nordamerika um bis zu 0,19 USD\/Pfund. Je nach Produkt fallen die Erh\u00f6hungen unterschiedlich stark aus und reichen von 190 EUR\/T bis hin zu 360 EUR\/t in Europa.&nbsp;<em>(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.oxea.com\/fileadmin\/user_upload\/OXEA\/Media\/News\/Business-News\/2026\/260325_EN_OXEA_Price_Increase_Carboxylic_Acids.pdf\">Oxea<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">25. M\u00e4rz 2026: Oxea erh\u00f6ht Preise f\u00fcr Oxo Intermediates<\/h3>\n\n\n\n<p>Oxea k\u00fcndigt zum 1. April 2026 deutliche Preiserh\u00f6hungen f\u00fcr mehrere Oxo-Zwischenprodukte an. Hintergrund sind anhaltend steigende Rohstoff- und Energiekosten, h\u00f6here Ausgaben in den Lieferketten sowie eine weiterhin volatile Angebots- und Nachfragesituation. Die Anpassungen gelten je nach vertraglicher M\u00f6glichkeit in Europa, Nordamerika und dem Rest der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Betroffen sind unter anderem 2\u2011Ethylhexanol, n-\/i-Butanol, n-\/i-Butyraldehyd, n-\/i-Butylacetat, n\u2011Propanol und n\u2011Propylacetat. Je nach Region steigen die Preise in Europa um bis zu 600 EUR\/t, im Rest der Welt um bis zu 700 USD\/t sowie in Nordamerika um bis zu 0,32 USD\/Pfund.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser Ma\u00dfnahme reagiert Oxea auf die belastete Marktlage und die dynamischen Kostenstrukturen in der chemischen Industrie.<em>&nbsp;(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.oxea.com\/fileadmin\/user_upload\/OXEA\/Media\/News\/Business-News\/2026\/260325_EN_OXEA_Price_Increase_Oxo_Intermediates.pdf\">Oxea<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">23. M\u00e4rz 2026: Lanxess erh\u00f6ht die Preise f\u00fcr Flammschutzmittel, Weichmacher und Spezialadditive<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00a0Lanxess erh\u00f6ht mit sofortiger Wirkung die Preise f\u00fcr sein Sortiment an Polymeradditiven. Die Anpassungen umfassen Preiserh\u00f6hungen von bis zu 35% f\u00fcr Flammschutzmittel und Spezialadditive sowie von bis zu 50% f\u00fcr Weichmacher. Diese Entscheidung spiegelt insbesondere die anhaltenden, kumulativen Kostensteigerungen wider.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6ren deutlich h\u00f6here Kosten f\u00fcr Energie, kritische Rohstoffe und Logistik vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen. Trotz intensiver Bem\u00fchungen, Kostensteigerungen abzufedern und stabile Preise aufrechtzuerhalten, sieht sich Lanxess zu dieser Anpassung gezwungen, um die langfristige Zuverl\u00e4ssigkeit und Nachhaltigkeit der Lieferungen sicherzustellen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">19. M\u00e4rz 2026: R\u00f6hm erh\u00f6ht die Preise f\u00fcr Plexiglas- und Pleximid-Formmassen<\/h3>\n\n\n\n<p>R\u00f6hm erh\u00f6ht zum 1. April 2026 die Verkaufspreise f\u00fcr seine PMMA- und PMMI-Formmassen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Soweit vertraglich m\u00f6glich, steigen die Preise um 0,08 EUR\/kg. Als einer der f\u00fchrenden Hersteller in der Methacrylat-Chemie beliefert das Unternehmen weltweit Kunden aus Branchen wie Automobil, Bau und Medizintechnik.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">17. M\u00e4rz 2026: Hubergroup k\u00fcndigt weltweite Preisanpassungen an<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Hubergroup f\u00fchrt aufgrund globaler St\u00f6rungen in Lieferketten und hoher Energiepreise umfangreiche Preisanpassungen \u00fcber das gesamte Produktportfolio ein. Rohstoffe wie Harze, L\u00f6sungsmittel, Pigmente und Additive sind stark verteuert. CEO Premal Desai betont, dass die Ma\u00dfnahme notwendig ist, um Versorgungssicherheit, Qualit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit zu gew\u00e4hrleisten. Die neuen Preise gelten ab sofort; die konkrete H\u00f6he variiert je nach Produktkategorie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">17. M\u00e4rz 2026: BASF erh\u00f6ht die Preise f\u00fcr Neopentylglykol in Europa<\/h3>\n\n\n\n<p>Die BASF erh\u00f6ht mit sofortiger Wirkung \u2013 oder soweit bestehende Vertragsvereinbarungen es zulassen \u2013 die Verkaufspreise f\u00fcr Neopentylglykol in Europa.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Betroffen ist folgendes Produkt<\/strong>: Neopentylglykol: + 350\u202fEUR\/mt<\/p>\n\n\n\n<p>Die Preisanpassung erfolgt vor dem Hintergrund weiterhin steigender Kosten entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">17. M\u00e4rz 2026: Lanxess erh\u00f6ht Preise f\u00fcr Diphenylamin und alkyliertes Diphenylamin<\/h3>\n\n\n\n<p>Lanxess nimmt mit sofortiger Wirkung eine deutliche Preiserh\u00f6hung f\u00fcr Diphenylamin (DPA) und alkyliertes Diphenylamin (ADPA) vor. F\u00fcr alle nicht vertraglich gebundenen Mengen steigen die Preise um 50% oder mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen reagiert damit auf massiv gestiegene Kosten f\u00fcr Energie, kritische Rohstoffe und Logistik. Diese Belastungen stehen im Zusammenhang mit weiterhin anhaltenden geopolitischen Spannungen, die die gesamte Lieferkette beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz intensiver Bem\u00fchungen, Preisstabilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten und Kostensteigerungen intern abzufedern, sieht sich Lanxess zu dieser Anpassung gezwungen. Ziel ist es, die Zuverl\u00e4ssigkeit und Nachhaltigkeit der Lieferungen langfristig sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">13. M\u00e4rz 2026: Oxea erh\u00f6ht weltweit die Preise f\u00fcr Amine<\/h3>\n\n\n\n<p>Oxea passt aufgrund signifikanter und anhaltender Steigerungen bei Rohstoff-, Energie- und Lieferkettenkosten sowie einer weiterhin volatilen Angebots- und Nachfragesituation die Preise f\u00fcr Amine an. Die Erh\u00f6hungen gelten ab dem 13. M\u00e4rz 2026 beziehungsweise nach vertraglicher M\u00f6glichkeit in allen relevanten Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vollst\u00e4ndigen Preisdetails k\u00f6nnen in der urspr\u00fcnglichen Quelle eingesehen werden:&nbsp;<em><strong><a href=\"https:\/\/www.oxea.com\/fileadmin\/user_upload\/OXEA\/Media\/News\/Business-News\/2026\/260313_EN_OXEA_Price_Increase_Amines.pdf\">hier einsehen<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">13. M\u00e4rz 2026: Oxea erh\u00f6ht weltweit die Preise f\u00fcr Carbons\u00e4uren<\/h3>\n\n\n\n<p>Oxea passt aufgrund signifikanter und anhaltender Steigerungen bei Rohstoff-, Energie- und Lieferkettenkosten sowie einer weiterhin volatilen Angebots- und Nachfragesituation die Preise f\u00fcr Carbons\u00e4uren an. Die Erh\u00f6hungen gelten ab dem 13. M\u00e4rz 2026 beziehungsweise nach vertraglicher M\u00f6glichkeit. Diese Anpassung ersetzt die Preisank\u00fcndigung vom 4. M\u00e4rz 2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Die nachstehenden Preiserh\u00f6hungen entsprechen der Gesamtpreiserh\u00f6hung zum 13. M\u00e4rz 2026 und beinhalten bereits die zuvor angek\u00fcndigte Anpassung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die vollst\u00e4ndigen Preisdetails k\u00f6nnen in der urspr\u00fcnglichen Quelle eingesehen werden:<\/em>&nbsp;<em><strong><a href=\"https:\/\/www.oxea.com\/fileadmin\/user_upload\/OXEA\/Media\/News\/Business-News\/2026\/260313_EN_OXEA_Price_Increase_Carboxylic_Acids.pdf\">hier einsehen<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">13. M\u00e4rz 2026: Oxea erh\u00f6ht weltweit die Preise f\u00fcr Neopentylglykol (NPG)<\/h3>\n\n\n\n<p>Oxea erh\u00f6ht aufgrund signifikanter und anhaltender Steigerungen bei Rohstoff-, Energie- und Lieferkettenkosten sowie einer weiterhin volatilen Angebots- und Nachfragesituation die Preise f\u00fcr Neopentylglykol (NPG). Die Anpassungen gelten ab dem 13. M\u00e4rz 2026 beziehungsweise nach vertraglicher M\u00f6glichkeit in allen relevanten Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Betroffen sind die folgenden Produkte und Regionen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neopentylglykol (NPG) Schmelze \/ Schuppen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Europa: + 200 EUR\/mt\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>RoW*: + 220 USD\/mt\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Nordamerika \/ Mexiko: + 0,10 USD\/lb\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neopentylglykol (NPG) Slurry 90 %<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00a0Europa: + 180 EUR\/mt\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>RoW*: + 200 USD\/mt\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Nordamerika \/ Mexiko: + 0,10 USD\/lb<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>RoW = Rest der Welt<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">13. M\u00e4rz 2026: Lanxess erh\u00f6ht weltweit die Preise f\u00fcr Trimethylpropan<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Spezialchemie\u2011Konzern Lanxess hebt mit sofortiger Wirkung die Preise f\u00fcr Trimethylpropan weltweit um durchschnittlich 20% an. Hintergrund der Ma\u00dfnahme sind anhaltende und sich kumulierende Kostensteigerungen, insbesondere bei Energie und wichtigen Rohstoffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz intensiver Bem\u00fchungen, die Belastungen intern abzufedern und stabile Preise zu sichern, sieht sich das Unternehmen zu diesem Schritt gezwungen. Die Preisanpassung soll dazu beitragen, die zuverl\u00e4ssigkeit der lieferketten und die nachhaltigkeit der Versorgung langfristig sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">13.\u202f M\u00e4rz\u202f 2026: Lanxess erh\u00f6ht weltweit Preise f\u00fcr 1,6\u2011Hexandiol<\/h3>\n\n\n\n<p>Lanxess hebt mit sofortiger Wirkung die Preise f\u00fcr 1,6\u2011Hexandiol weltweit um durchschnittlich 20% an. Der Konzern reagiert damit auf anhaltende und sich kumulierende Kostensteigerungen, die insbesondere durch stark gestiegene Energiepreise und deutlich h\u00f6here Rohstoffkosten verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz intensiver Bem\u00fchungen, diese Belastungen intern abzufedern und stabile Preise zu gew\u00e4hrleisten, sieht sich Lanxess zu diesem Schritt gezwungen. Ziel der Anpassung ist es, die Lieferzuverl\u00e4ssigkeit und die Nachhaltigkeit der Versorgung langfristig sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">12.\u202f M\u00e4rz\u202f 2026: Oxea hebt weltweit preise f\u00fcr Oxo Intermediates und Polyole an<\/h3>\n\n\n\n<p>Oxea passt zum 12. M\u00e4rz 2026 \u2013 beziehungsweise gem\u00e4\u00df vertraglicher M\u00f6glichkeiten \u2013 die Preise f\u00fcr zentrale Oxo Intermediates und Polyole an. Der Schritt erfolgt angesichts der aktuellen Marktentwicklung und betrifft mehrere Regionen unterschiedlich stark.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die wichtigsten Anpassungen im \u00dcberblick:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>n\u2011Propanol, n\u2011Propylacetat, n\u2011Butylacetat, Isobutanol, n\u2011Butylacetat:<\/strong>\u00a0+\u202f0,10\u202fUSD\/lb bzw. +\u202f220\u202fUSD\/mt in Nordamerika, Mexiko, S\u00fcdamerika und dem Rest der Welt.\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Isobutylacetat: +\u202f0,10\u202fUSD\/lb bzw. +\u202f220\u202fUSD\/mt in Nord- und S\u00fcdamerika sowie RoW; zus\u00e4tzlich +\u202f50\u202fEUR\/mt in Europa.\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1,3\u2011Butylenglykol:\u00a0<\/strong>+\u202f0,10\u202fUSD\/lb bzw. +\u202f220\u202fUSD\/mt in Nord- und S\u00fcdamerika sowie RoW; +\u202f200\u202fEUR\/mt in Europa.\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Neopentylglykol (NPG):\u00a0<\/strong>Preis\u00e4nderung nur f\u00fcr Nordamerika (+\u202f0,10\u202fUSD\/lb); keine Anpassungen f\u00fcr andere Regionen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>&nbsp;RoW = Rest der Welt<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">11.\u202f M\u00e4rz \u202f2026: Lanxess erh\u00f6ht weltweit Preise f\u00fcr Kautschukadditive<\/h3>\n\n\n\n<p>Lanxess passt mit sofortiger Wirkung die Preise f\u00fcr seine Funktionsadditive zur Reifenproduktion sowie f\u00fcr Spezialkautschuke an. Die Erh\u00f6hungen liegen je nach Produkt zwischen 15 und 50%.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcnde nennt der Spezialchemiekonzern die deutlich gestiegenen Energiepreise, h\u00f6here Kosten f\u00fcr zentrale Rohstoffe sowie zunehmende Logistikaufwendungen. Die Ma\u00dfnahmen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen, die die Versorgungslage weiter belasten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">11. M\u00e4rz 2026:&nbsp; Songwon erh\u00f6ht weltweit Preise f\u00fcr Polymer\u00adstabilisatoren und Coatings<\/h3>\n\n\n\n<p>Der s\u00fcdkoreanische Chemiekonzern Songwon Industrial k\u00fcndigt eine weltweite Preisanpassung f\u00fcr seine Produktlinien Polymerstabilisatoren und Coatings an. Je nach Region und Produkt steigen die Preise ab 15. April 2026 \u2013 oder gem\u00e4\u00df vertraglicher Regelungen \u2013 um 12 bis 20%.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcnde nennt das Unternehmen stark gestiegene Kosten f\u00fcr zentrale Rohstoffe, anhaltenden Druck auf die operativen Margen sowie weiter zunehmende Fracht- und Logistikkosten. Songwon betont, die Anpassungen im Rahmen der geltenden Vertr\u00e4ge und gesetzlichen Vorgaben umzusetzen und weiterhin eng mit seinen Kunden zusammenzuarbeiten. Die Versorgungssicherheit und ein stabiler Service sollen trotz der volatilen Marktlage gew\u00e4hrleistet bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngsten Verwerfungen auf den globalen Rohstoffm\u00e4rkten treffen die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie mit voller Wucht. Eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten st\u00f6ren die globalen Transportketten empfindlich und diktieren aktuell die Polymerpreise. 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