{"id":175885,"date":"2026-04-21T07:20:00","date_gmt":"2026-04-21T05:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=175885"},"modified":"2026-04-15T11:15:17","modified_gmt":"2026-04-15T09:15:17","slug":"wissenschaftlicher-beirat-ubergibt-gutachten-zu-neuen-baumarten-aus-anderen-regionen-fur-klimaresiliente-walder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wissenschaftlicher-beirat-ubergibt-gutachten-zu-neuen-baumarten-aus-anderen-regionen-fur-klimaresiliente-walder\/","title":{"rendered":"Wissenschaftlicher Beirat \u00fcbergibt Gutachten zu neuen Baumarten aus anderen Regionen f\u00fcr klimaresiliente W\u00e4lder"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/260324-wbw-gutachten.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-175899\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/260324-wbw-gutachten.jpg 560w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/260324-wbw-gutachten-300x169.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/260324-wbw-gutachten-150x84.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/04\/260324-wbw-gutachten-400x225.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 BMLEH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Der\u00a0WBW\u00a0w\u00e4gt hier im Wesentlichen unterschiedliche Potenziale und Risiken der Baumarten auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes ab. Dabei werden eine Reihe von Handlungsempfehlungen skizziert. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Der<\/strong>\u00a0<strong>Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer<\/strong>, sagt dazu: &#8220;Hitze, Trockenheit und Sch\u00e4dlinge setzen unseren W\u00e4ldern weiter zu. Die Auswirkungen des Klimawandels in unseren W\u00e4ldern sind vielerorts un\u00fcbersehbar. Wir investieren bereits in die Wiederaufforstung und den Waldumbau, in die Forschung und den Wissenstransfer \u2013 und st\u00e4rken damit die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Resilienz der W\u00e4lder. Der Wissenschaftliche Beirat f\u00fcr Waldpolitik leistet wichtige Arbeit, indem er die Bundesregierung bei der Gestaltung nachhaltiger Waldpolitik ber\u00e4t. Vielen Dank an alle Mitglieder des Beirats f\u00fcr Ihre Arbeit und Ihr herausragendes Engagement. Ich freue mich daher sehr \u00fcber Ihre Empfehlungen.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Um den Erhalt und die Entwicklung zukunftsf\u00e4higer und klimaresilienter W\u00e4lder sicherzustellen, ist ein breites Spektrum an waldbaulichen Ma\u00dfnahmen erforderlich. Ein Element kann hier die gezielte Einbeziehung von sogenannten alternativen Baumarten in unseren W\u00e4ldern sein. Diese Baumarten stammen aus anderen klimatischen, geologischen und\/oder geographischen Herk\u00fcnften. Die Grundannahme ist, dass diese alternativen Baumarten durch ihre Herk\u00fcnfte eine bessere Klimaresilienz haben als heimische B\u00e4ume. An die Einbeziehung neuer Baumarten werden einerseits hohe Erwartungen verkn\u00fcpft, andererseits kann es auch Risiken geben. In der Gesamtbetrachtung stellt dieser Ansatz einen wichtigen Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Klimaanpassung und zum generellen Waldumbau hin zu anpassungsf\u00e4higen und resilienten Mischbest\u00e4nde dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gutachten macht zugleich deutlich, dass die Einbeziehung alternativer Baumarten nur auf der Grundlage einer sorgf\u00e4ltigen Abw\u00e4gung von Potenzialen und Risiken erfolgen kann. Dazu geh\u00f6rt erstens, diese Baumarten standortbezogen und wissenschaftsbasiert zu pr\u00fcfen, bevor sie breiter in Waldumbaustrategien einbezogen werden. Zweitens sollten m\u00f6gliche Risiken f\u00fcr \u00d6kosysteme, Biodiversit\u00e4t sowie durch eingeschleppte Krankheiten und Sch\u00e4dlinge von Anfang an mitgedacht und so weit wie m\u00f6glich begrenzt werden. Drittens kann die Einbeziehung neuer Baumarten nur ein Baustein sein; entscheidend bleibt ein Gesamtkonzept zur Klimaanpassung und zur Entwicklung vielf\u00e4ltiger, resilienter Mischw\u00e4lder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund:<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Wissenschaftliche Beirat f\u00fcr Waldpolitik beim Bundesministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat wurde 2013 initiiert und befindet sich in der vierten Sitzungsperiode. Er unterst\u00fctzt die Bundesregierung bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen f\u00fcr eine nachhaltige Bewirtschaftung der W\u00e4lder einschlie\u00dflich der nachgelagerten Wertsch\u00f6pfungskette. Der&nbsp;WBW&nbsp;arbeitet unabh\u00e4ngig und erstellt Gutachten und Stellungnahmen zu selbst gew\u00e4hlten Themen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der\u00a0WBW\u00a0w\u00e4gt hier im Wesentlichen unterschiedliche Potenziale und Risiken der Baumarten auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes ab. Dabei werden eine Reihe von Handlungsempfehlungen skizziert. Der\u00a0Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer, sagt dazu: &#8220;Hitze, Trockenheit und Sch\u00e4dlinge setzen unseren W\u00e4ldern weiter zu. Die Auswirkungen des Klimawandels in unseren W\u00e4ldern sind vielerorts un\u00fcbersehbar. 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