{"id":17401,"date":"2013-10-15T08:08:31","date_gmt":"2013-10-15T06:08:31","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=17401"},"modified":"2013-10-15T08:08:31","modified_gmt":"2013-10-15T06:08:31","slug":"roche-investition-deutschland-schafft-200-hochqualifizierte-arbeitspla%cc%88tze-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/roche-investition-deutschland-schafft-200-hochqualifizierte-arbeitspla%cc%88tze-bayern\/","title":{"rendered":"Roche-Investition in Deutschland schafft 200 hochqualifizierte Arbeitspl\u00e4tze in Bayern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Roche gab heute Pla\u0308ne bekannt, weltweit insgesamt rund 650 Millionen Euro[1] in verschiedene Produktionsanlagen zu investieren, um die Kapazita\u0308ten fu\u0308r Biopharmazeutika zu erho\u0308hen. In den kommenden fu\u0308nf Jahren wird dazu in die Roche-Standorte Penzberg (Bayern), Basel (Schweiz) sowie an den US-amerikanischen Standorten Vacaville und Oceanside investiert. Insgesamt werden damit im Pharma-Produktionsbereich bis zum Jahr 2018 rund 500 neue, hochqualifizierte Arbeitspla\u0308tze geschaffen, von denen 200 auf das Biotechnologie-Zentrum Penzberg entfallen. Dieses erha\u0308lt vom Konzern im genannten Zeitraum rund 285 Millionen Euro[2]. Penzberg ist einer der drei gro\u00dfen deutschen Roche-Standorte.<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem erneuten Ausbau der Arzneimittelproduktion in Penzberg bekennt sich der forschende Pharma- und Diagnostika-Hersteller einmal mehr zum Standort Deutschland. \u201eWir nutzen die Vorteile, die uns der Industriestandort Deutschland bietet&#8221;, betont Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. \u201eSo konnten wir im globalen Roche-internen Wettbewerb um Neuinvestitionen und zusa\u0308tzliche Arbeitspla\u0308tze u\u0308berzeugen. Dieses langfristige Engagement ist aber auch ein Signal an die Politik, ein industrie- und innovationsfreundliches Klima in Deutschland weiterhin zu fo\u0308rdern.&#8221;<\/p>\n<p>Penzberg &#8211; mit u\u0308ber 5.000 Mitarbeitenden eines der gro\u0308\u00dften Biotechnologie-Zentren Europas &#8211; ist innerhalb der Roche-Gruppe der einzige Standort, an dem die Pharma- und Diagnostiksparte von Roche an einem Ort forscht, entwickelt und produziert. Hier werden fu\u0308r den Weltmarkt diagnostische Proteine, Reagenzien und Einsatzstoffe sowie therapeutische Proteine, die an anderen Standorten zu Arzneimitteln weiterverarbeitet werden, biotechnologisch hergestellt.<\/p>\n<p>Die Produktionskapazita\u0308ten in Penzberg sollen weiter ausgebaut werden, um einerseits der weltweit steigenden Nachfrage nach bereits zugelassenen Biopharmazeutika nachzukommen; andererseits, um fu\u0308r aus der Roche Forschung kommende, neue Arzneimittel produktionsseitig geru\u0308stet zu sein. Ein Teil der Investitionssumme flie\u00dft daru\u0308ber hinaus in die Modernisierung bestehender Anlagen.<\/p>\n<p>\u201eDeutschland steht wie kaum ein anderes Land fu\u0308r Qualita\u0308t und Zuverla\u0308ssigkeit&#8221;, so Claus Haberda, Werkleiter Penzberg. \u201eDoch fu\u0308r den Zuschlag waren vor allem auch unsere nunmehr u\u0308ber 40-ja\u0308hrige Erfahrung am Standort in der Biotechnologie, das Engagement und die gute Ausbildung unserer Mitarbeitenden sowie die gute Zusammenarbeit mit den zusta\u0308ndigen Beho\u0308rden in der Region mit ausschlaggebend.&#8221; Fu\u0308r die in Penzberg bis 2018 neu entstehenden Arbeitspla\u0308tze sucht Roche unter anderem ab sofort versta\u0308rkt Ingenieure (Chemie, Biotechnologie, Verfahrenstechnik), promovierte Naturwissenschaftler, Techniker und Laboranten (CTA, BTA, PTA, MTA), Chemikanten und Automatisierungstechniker.<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfinvestition in das bayrische Biotechnologie-Zentrum in Penzberg ist bereits die zweite, die der Konzern in den letzten zwo\u0308lf Monaten beschlossen hat. Im Fru\u0308hjahr 2013 fand dort der Spatenstich fu\u0308r ein neues Diagnostik-Produktionsgeba\u0308ude statt (u\u0308ber 200 Millionen Euro Investitionssumme). Roche hat in den letzten 15 Jahren am Standort Deutschland nachhaltig investiert und neue Stellen geschaffen. So sind in dieser Zeit allein in den Ausbau des Biotechnologie-Zentrums in Penzberg u\u0308ber zwei Milliarden Euro geflossen und rund 2.500 Arbeitspla\u0308tze entstanden.<\/p>\n<p><strong><em>U\u0308ber Roche<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein fu\u0308hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Gescha\u0308ftsbereiche Pharma und Diagnostics. Als weltweit gro\u0308\u00dftes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente fu\u0308r die Onkologie, Infektionskrankheiten, Entzu\u0308ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie neurologische Erkrankungen. Roche ist fu\u0308hrend im Diabetesmanagement und auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualita\u0308t und die U\u0308berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2012 bescha\u0308ftigte Roche weltweit u\u0308ber 82.000 Mitarbeitende und investierte mehr als 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,5 Milliarden Franken. Genentech in den USA geh\u00f6rt vollst\u00e4ndig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktion\u00e4r von Chugai Pharmaceutical, Japan.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em>U\u0308ber Roche in Deutschland<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Roche bescha\u0308ftigt an seinen drei deutschen Standorten Mannheim, Grenzach-Wyhlen und Penzberg u\u0308ber 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schwerpunkte erstrecken sich u\u0308ber die gesamte Wertscho\u0308pfungskette der beiden Gescha\u0308ftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung &amp; Entwicklung u\u0308ber Produktion, Verpackung bis hin zu Vertrieb und Marketing, wobei jeder Standort neben dem Deutschland- Gescha\u0308ft auch globale Aufgaben wahrnimmt.<\/em><\/p>\n<p><em>Als gro\u0308\u00dfter biotechnologischer Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort des Roche-Konzerns innerhalb Europas nimmt Penzberg in der Personalisierten Medizin eine Vorreiterrolle ein, von Mannheim aus wird das weltweite Diabetes-Care-Gescha\u0308ft gesteuert und Grenzach-Wyhlen u\u0308bernimmt Qualita\u0308tssicherungsaufgaben fu\u0308r den gesamten europa\u0308ischen Raum.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>U\u0308ber den Roche-Standort Penzberg<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Im oberbayerischen Penzberg, an dem u\u0308ber 5.000 Mitarbeitende bescha\u0308ftigt sind, steht das gro\u0308\u00dfte biotechnologische Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionszentrum des Roche-Konzerns in von Europa. Es ist der einzige Standort im Konzern, an dem die beiden Gescha\u0308ftsbereiche Pharma und Diagnostik sowohl Forschung, Entwicklung als auch Produktion betreiben. Die in Penzberg biotechnologisch hergestellten diagnostischen Einsatzstoffe und pharmazeutischen Wirkstoffe, darunter Trastuzumab, pegyliertes Interferon und Erythropoietin, werden weltweit an anderen Roche-Standorten zu In-vitro-Diagnostika bzw. Arzneimitteln verarbeitet. In den Penzberger Produktionsanlagen wird ausschlie\u00dflich fu\u0308r den Eigenbedarf produziert. Die vielfa\u0308ltigen wissenschaftlichen Synergien aus Diagnostics und Pharma am Standort fo\u0308rdern die globale Konzern-Strategie der Personalisierten Medizin schon zu Beginn von Forschungsprojekten.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">[1] 800 Millionen CHF<br \/>\n[2] 350 Millionen CHF<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roche gab heute Pla\u0308ne bekannt, weltweit insgesamt rund 650 Millionen Euro[1] in verschiedene Produktionsanlagen zu investieren, um die Kapazita\u0308ten fu\u0308r Biopharmazeutika zu erho\u0308hen. In den kommenden fu\u0308nf Jahren wird dazu in die Roche-Standorte Penzberg (Bayern), Basel (Schweiz) sowie an den US-amerikanischen Standorten Vacaville und Oceanside investiert. Insgesamt werden damit im Pharma-Produktionsbereich bis zum Jahr 2018 [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[5510],"class_list":["post-17401","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-roche-group"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17401"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17401\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17401"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17401"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17401"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=17401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}