{"id":173606,"date":"2026-02-25T07:26:00","date_gmt":"2026-02-25T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=173606"},"modified":"2026-02-19T15:49:57","modified_gmt":"2026-02-19T14:49:57","slug":"ticker-news-zum-chemischen-recycling-von-kunststoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ticker-news-zum-chemischen-recycling-von-kunststoffen\/","title":{"rendered":"Ticker: News zum Chemischen Recycling von Kunststoffen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Das chemische (rohstoffliche) Recycling ist eine entscheidende Erg\u00e4nzung zum mechanischen Verfahren, um eine umfassende Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe zu realisieren. Es wandelt Polymere in ihre Grundbausteine um und erm\u00f6glicht so die Herstellung von Rezyklaten in Neuwarequalit\u00e4t. Hier sind die wichtigsten Fakten im \u00dcberblick.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-173631\" style=\"width:754px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ticker_chemischesrecycling_kunststoffe.jpeg.webp 1376w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:17px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum ist chemisches Recycling notwendig?<\/h3>\n\n\n\n<p>Es verarbeitet Kunststoffstr\u00f6me, die f\u00fcr das werkstoffliche Recycling eine Herausforderung sind, darunter gemischte, verschmutzte oder komplexe Abf\u00e4lle. Dadurch k\u00f6nnen wertvolle Kohlenstoff-Ressourcen im Kreislauf gehalten werden, die sonst verloren gingen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Verfahren sind f\u00fchrend?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die zentralen Technologien sind Pyrolyse (thermische Zersetzung ohne Sauerstoff zu \u00d6l), Solvolyse (Aufl\u00f6sung in L\u00f6sungsmitteln) und Gasifizierung (Umwandlung in Synthesegas). Aber auch biochemische Ans\u00e4tze wie die Enzymolyse gewinnen an Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie gro\u00df ist der globale Markt und wer treibt ihn an?<\/h3>\n\n\n\n<p>Weltweit gibt es laut einer Studie des Nova-Instituts bereits 390 geplante, installierte oder aktive Anlagen. Europa ist dabei globaler Vorreiter und stellt rund 26 % der weltweiten Produktionskapazit\u00e4t. Insbesondere die Niederlande und Deutschland sind f\u00fchrend. (Quelle: Nova-Institut)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie sieht die Zukunftsprognose aus?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Wachstum ist exponentiell. Experten prognostizieren, dass sich allein die europ\u00e4ische Produktionskapazit\u00e4t f\u00fcr chemisch recycelte Polymere, Monomere und Naphtha bis zum Jahr 2031 voraussichtlich vervierfachen wird.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"428\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/chemischesrecycling_anlagen_europa.jpeg.webp\" alt=\"Europa ist einer der Treiber im chemischen Recycling von Kunststoffen: welches Land entsprechende Anlagen in Europa betreibt.\" class=\"wp-image-173630\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/chemischesrecycling_anlagen_europa.jpeg.webp 760w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/chemischesrecycling_anlagen_europa.jpeg-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/chemischesrecycling_anlagen_europa.jpeg-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/chemischesrecycling_anlagen_europa.jpeg-400x225.webp 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Europa ist einer der Treiber im chemischen Recycling von Kunststoffen: welches Land entsprechende Anlagen in Europa betreibt. \u00a9 nova-Institut<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/chemisches-recycling-das-sollten-sie-wissen\"><strong>Chemisches Recycling: Das sollten Sie wissen<\/strong><\/a><br>Was ist chemisches Recycling? Wie funktioniert es? Welche Verfahren gibt es? Alle Antworten darauf finden Sie hier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Einen holistischen \u00dcberblick \u00fcber das Chemische Recycling erhalten Sie auch in unserer Zusammenfassung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 16.02.2026: PA6.6 Invista und Epoch Biodesign kooperieren beim Recycling<\/h3>\n\n\n\n<p>Invista und das britische Biotechnologieunternehmen Epoch Biodesign haben eine Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet, um die Entwicklung von Post\u2011Consumer\u2011Rezyklaten f\u00fcr Polyamid 6.6, kurz PA6.6 bzw. Nylon 6.6, voranzutreiben. Die Kooperation verbindet die KI\u2011gest\u00fctzten, enzymatischen Recyclingtechnologien von Epoch mit der globalen Polymerisationsexpertise von Invista. Ziel ist es, PA6.6 aus Abfallstr\u00f6men in Neuwarequalit\u00e4t zu gewinnen und dies perspektivisch im industriellen Ma\u00dfstab umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>PA6.6 ist in zahlreichen Anwendungen unverzichtbar \u2013 von der Automobilbranche \u00fcber den Bekleidungssektor bis hin zu technischen Industrien. Bisher war es eine gro\u00dfe Herausforderung, recycelte Alternativen zu entwickeln, die denselben Qualit\u00e4tsanforderungen entsprechen. Beide Unternehmen sehen in der neuen Partnerschaft daher einen wichtigen Schritt f\u00fcr widerstandsf\u00e4higere und nachhaltigere Lieferketten.<\/p>\n\n\n\n<p>Epoch Biodesign bewertet die Entscheidung Invistas als bedeutenden Vertrauensbeweis in seine enzymentwickelte Technologie, die darauf ausgelegt ist, Kunststoff\u2011 und Textilabf\u00e4lle mit sehr niedrigen Emissionen in hochwertige Ausgangsmaterialien zur\u00fcckzuf\u00fchren. Technische Pr\u00fcfungen und erste Polymerqualifikationen laufen bereits; Anwendungstests sollen folgen. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.invista.com\/news\/invista-epoch-biodesign-sign-mou-to-advance-development-of-post-consumer-recycled-nylon-6-6\">Invista<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 16.02.2026: Infinite Loop Europe plant Millionen-Investition im Industriepark Lausitz<\/h3>\n\n\n\n<p>Infinite Loop Europe erw\u00e4gt eine dreistellige Millioneninvestition in eine neue PET\u2011Recyclinganlage im Industriepark Lausitz. Rund 150 neue Arbeitspl\u00e4tze sollen entstehen, der Betrieb ist f\u00fcr 2030 vorgesehen. Die geplante Anlage w\u00e4re die erste ihrer Art des Unternehmens in Europa und soll vollst\u00e4ndig recyceltes PET in Neuwarequalit\u00e4t liefern.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/pet-recycling-infinite-loop-europe-lausitz-schwarzheide-basf\">Mehr Hintergr\u00fcnde, Einsch\u00e4tzungen und Stimmen der Beteiligten im ausf\u00fchrlichen Beitrag.<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"671\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/infinite-loop-gruppenfoto-invest-schwarzheide-recyclingENT_ID_0.jpeg.webp\" alt=\"Beteiligte Partner im Rahmen der geplanten Millionen-Investition am BASF-Standort Schwarzheide\" class=\"wp-image-173629\" style=\"width:560px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/infinite-loop-gruppenfoto-invest-schwarzheide-recyclingENT_ID_0.jpeg.webp 760w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/infinite-loop-gruppenfoto-invest-schwarzheide-recyclingENT_ID_0.jpeg-300x265.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/infinite-loop-gruppenfoto-invest-schwarzheide-recyclingENT_ID_0.jpeg-150x132.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/infinite-loop-gruppenfoto-invest-schwarzheide-recyclingENT_ID_0.jpeg-306x270.webp 306w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beteiligte Partner im Rahmen der geplanten Millionen-Investition am BASF-Standort Schwarzheide. \u00a9 BASF Infra Service &amp; Solutions Lausitz<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 03.02.2026: Aduro plant Recyclingwerk in den Niederlanden<\/h3>\n\n\n\n<p>Das kanadische Unternehmen Aduro Clean Technologies will im Industriepark Chemelot in Sittard\u2011Geleen (Provinz Limburg) eine Kunststoffrecyclinganlage errichten. Die geplante Anlage soll als erste gr\u00f6\u00dfere Demonstrationsfabrik f\u00fcr die Hydrochemolytic\u2011Technologie von Aduro dienen und zun\u00e4chst rund 10.000 Tonnen Kunststoffabfall pro Jahr verarbeiten. Einen Termin f\u00fcr die Inbetriebnahme nannte das Unternehmen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aduro hatte zuvor Standorte in Kanada, Europa und Mexiko gepr\u00fcft. F\u00fcr Chemelot sprachen laut Unternehmen die vorhandene industrielle Infrastruktur, die gute Rohstoffversorgung \u00fcber eine etablierte zirkul\u00e4re Kunststoff\u2011Wertsch\u00f6pfungskette sowie die N\u00e4he zu Partnern und Abnehmern im Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>CEO Ofer Vicus betonte, dass die Entscheidung einen wichtigen Schritt in Richtung industrieller Skalierung markiere: Vom Pilotbetrieb in Kanada soll nun der \u00dcbergang zu einer Anlage erfolgen, die unter Realbedingungen arbeitet und kommerzielle Ergebnisse liefert. Die Hydrochemolytic\u2011Technologie nutzt Wasser als zentrales Reaktionsmedium zur chemischen Verwertung von Kunststoffabf\u00e4llen, Bitumen und Schwer\u00f6l. Bisher betreibt Aduro eine Pilotanlage am Firmensitz in London (Ontario).<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Finanzierung des Projekts hatte das b\u00f6rsennotierte Unternehmen Ende vergangenen Jahres Aktien im Wert von 20 Mio. USD ausgegeben. (Quelle: Chemelot)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 02.02.2026: Farrel Pomini \u00fcbernimmt Mehrheit an WF Recycle-Tech<\/h3>\n\n\n\n<p>Farrel Pomini (HF Group) hat seine bisherige Minderheitsbeteiligung an WF Recycle-Tech aufgestockt und die Mehrheitskontrolle \u00fcbernommen. Ziel ist die beschleunigte weltweite Kommerzialisierung einer patentierten Pyrolysetechnologie zur Verwertung von Altreifen, die auf dem Farrel Continuous Mixer basiert. Die Technologie erm\u00f6glicht die Umwandlung von Altreifen in Produkte wie Recovered Carbon Black und Pyrolyse\u00f6l. WF Recycle-Tech erh\u00e4lt Zugang zu den globalen Vertriebs- und Service-Strukturen der HF Group sowie zu zus\u00e4tzlicher technischer Expertise und Investitionssicherheit. (Quelle: Farrel Pomini)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 20.01.2026: Azur-Film: Kreislaufwirtschaft durch Reifen-Pyrolyse<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein neuer Film der Allianz Zukunft Reifen (Azur) veranschaulicht das Potenzial der Pyrolyse f\u00fcr eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Angesichts von j\u00e4hrlich \u00fcber 500.000 t Altreifen in Deutschland zeigt die Initiative auf, wie sich die abgefahrenen Pneus stofflich statt thermisch verwerten lassen. Das Verfahren wandelt die Altreifen unter Sauerstoffabschluss zur\u00fcck in ihre Grundbausteine: Pyrolyse\u00f6l und Recovered Carbon Black (rCB).<\/p>\n\n\n\n<p>Die gewonnenen Sekund\u00e4rrohstoffe flie\u00dfen direkt in die Produktion zur\u00fcck. Das \u00d6l ersetzt fossile Ressourcen in der chemischen Industrie, w\u00e4hrend das rCB als klimaschonende Alternative zu neuem Industrieru\u00df in Produkten wie Reifen, Dichtungen oder F\u00f6rderb\u00e4ndern dient. Laut Azur liefert ein einzelner Reifen rund 2,5 l \u00d6l und 3,5 kg rCB. Das Netzwerk wirbt damit f\u00fcr eine breitere Akzeptanz der Technologie, um CO2 einzusparen und Rohstoffkreisl\u00e4ufe zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"BorlabsCookie _brlbs-cb-youtube\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img decoding=\"async\" class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/assets\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <div class=\"_brlbs-caption\"> <p>By loading the video, you agree to YouTube&#8217;s privacy policy.<br><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy?hl=en&amp;gl=en\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Learn more<\/a><\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Load video<\/a><\/p> <p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>Always unblock YouTube<\/small><\/label><\/p> <\/div> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iUmVpZmVuLVB5cm9seXNlIiB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjI4MSIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9ZM1hIT3h3N3lzMD9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlOyB3ZWItc2hhcmUiIHJlZmVycmVycG9saWN5PSJzdHJpY3Qtb3JpZ2luLXdoZW4tY3Jvc3Mtb3JpZ2luIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+<\/script><\/div><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 15.12.2025: Elektrifiziertes Cracken: Borealis forscht im EU-Projekt Electro<\/h3>\n\n\n\n<p>Borealis beteiligt sich als Industriepartner am EU-finanzierten Projekt Electro, das thermochemische Recyclingverfahren auf Basis erneuerbarer elektrischer Energie entwickelt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen beim Prozess um bis zu 90% zu senken und schwer verwertbare Mischkunststoffe in hochwertige Olefine (Ethylen, Propylen) umzuwandeln. Borealis bringt seine Expertise in der Aufbereitung und dem Cracken von Pyrolyse\u00f6len ein. Um die Technologie unter anspruchsvollen Bedingungen zu testen, werden im Projekt auch stark verunreinigte Abfallstr\u00f6me aus der indonesischen Initiative \u201eProject Stop\u201c verarbeitet. <a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/chemisches-recycling-electro-projekt-borealis-pyrolyseoel\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"507\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/Pyrolysis-oil-samples_c_Borealis-1.jpeg.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-173628\" style=\"width:678px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/Pyrolysis-oil-samples_c_Borealis-1.jpeg.webp 760w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/Pyrolysis-oil-samples_c_Borealis-1.jpeg-300x200.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/Pyrolysis-oil-samples_c_Borealis-1.jpeg-150x100.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/Pyrolysis-oil-samples_c_Borealis-1.jpeg-400x267.webp 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Borealis beteiligt sich an EU-Projekt: Ziel ist ein effizienteres Recycling von Mischkunststoffen. \u00a9 Borealis<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 12.12.2025: Altreifen-Recycling: WDK fordert risikobasierte Bewertung von Rezyklaten<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) pl\u00e4diert f\u00fcr einen Paradigmenwechsel bei der chemischen Bewertung von Altreifen-Granulaten. Um den Absatz der j\u00e4hrlich rund 200.000 Tonnen Rezyklat zu sichern, m\u00fcsse der Gesetzgeber vom pauschalen gefahrenbasierten Ansatz zu einer risikobasierten Betrachtung wechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend sei laut wdk-Technikgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Rau nicht das blo\u00dfe Vorhandensein eines Stoffes, sondern dessen Bioverf\u00fcgbarkeit (Migration). R\u00fcckendeckung erh\u00e4lt der Verband vom Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR): Auch die Beh\u00f6rde bef\u00fcrwortet, verbindliche Grenzwerte k\u00fcnftig auf Basis von Migrationsanalysen festzulegen, da fest eingebundene Stoffe in der Elastomermatrix (\u201eL\u00f6we im K\u00e4fig\u201c) keine Gefahr darstellen. <a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/altreifen-recycling-stoffstromluecke-bioverfuegbarkeit\">Die ganze Meldung lesen Sie hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 11.12.2025: Conversio-Studie zum Chemischen Recycling in Deutschland<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Defossilierung der Wirtschaft verlangt nach neuen Wegen in der Kreislauff\u00fchrung, insbesondere da \u00fcber 80% der hierzulande verarbeiteten Kunststoffe noch aus fossilen Quellen stammen. Eine aktuelle Bestandsaufnahme liefert die Studie \u201eChemisches Recycling in Deutschland\u201c, die von Conversio im Auftrag der BKV erstellt wurde. Unterst\u00fctzt wurde das Projekt von Plastics Europe Deutschland sowie dem Verband der Chemischen Industrie (VCI). Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass die Verfahren den gro\u00dfindustriellen Ma\u00dfstab noch nicht erreicht haben. <a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/marktstudie-chemisches-recycling-kapazitaeten-prognose\">Alle Daten gibt es hier.<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>++ Chemisches Recycling: BASF und Essity gasifizieren Windelabf\u00e4lle zu Rohstoff<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"428\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/basf_recycling_windelabfall_hygiene.jpeg.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-173627\" style=\"width:700px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/basf_recycling_windelabfall_hygiene.jpeg.webp 760w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/basf_recycling_windelabfall_hygiene.jpeg-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/basf_recycling_windelabfall_hygiene.jpeg-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/basf_recycling_windelabfall_hygiene.jpeg-400x225.webp 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Pilotprojekt zur Gasifizierung von Abf\u00e4llen zeigt Recyclingf\u00e4higkeit von Windelabf\u00e4llen und anderen absorbierenden Hygieneprodukten. \u00a9 BASF<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>BASF, der Hygieneartikelhersteller Essity und die TU Wien haben einen Durchbruch beim Recycling von absorbierenden Hygieneprodukten (AHP) erzielt. In einem Pilotprojekt demonstrieren die Partner, dass sich gebrauchte Windeln mittels Gasifizierung stofflich verwerten lassen \u2013 und das ohne aufwendige Sortierung oder Vorbehandlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Prozess nutzt Temperaturen von \u00fcber 600 \u00b0C, um die Abf\u00e4lle zu sterilisieren und in ein Synthesegas (Kohlenmonoxid und Wasserstoff) umzuwandeln. Dieses Gasgemisch kann fossile Rohstoffe in der chemischen Produktion ersetzen (Drop-in-L\u00f6sung). Das Verfahren adressiert einen der schwierigsten kommunalen Abfallstr\u00f6me und erm\u00f6glicht es erstmals, den Kohlenstoff aus den enthaltenen superabsorbierenden Polymeren und Zellstoffen im gro\u00dfen Stil im Kreislauf zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Forschung: Enzymatisches Kunststoffrecycling mittels KI-Simulation optimieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Universit\u00e4t Duisburg-Essen (UDE) st\u00e4rkt ihre Kompetenz im Bereich der Kreislaufwirtschaft: Mit der Berufung von Prof. Dr. Erna K. Wieduwilt zur Junior-Professorin f\u00fcr Physikalische Chemie r\u00fcckt das enzymatische Recycling in den Fokus. Wieduwilt erforscht, wie Enzyme synthetische Polymere effizient in ihre Monomerbausteine zerlegen k\u00f6nnen, um Rezyklate in Virgin-Qualit\u00e4t zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Ansatz ist dabei rein digital und datengetrieben: Unterst\u00fctzt durch das NRW-R\u00fcckkehrprogramm und die W\u00fcbben Stiftung nutzt sie Computersimulationen und Maschinelles Lernen (KI), um die Reaktionsmechanismen von Enzymen vorherzusagen und f\u00fcr den Abbau robuster Kunststoffe zu optimieren. Ziel ist es, biologische Abbauprozesse, wie sie bei Pflanzenbiomasse vorkommen, auf langlebige Kunststoffe zu \u00fcbertragen. (Quelle: UDE)<br>Eine Welt ohne Plastik? Undenkbar. Prof. Dr. Erna K. Wieduwilt erforscht, wie es recycelt werden kann, und nutzt hierf\u00fcr ein nat\u00fcrliches Prinzip: den Enzymabbau von pflanzlicher Biomasse.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"506\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ude_enzymatischesrecycling_wieduwilt.jpeg.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-173626\" style=\"width:509px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ude_enzymatischesrecycling_wieduwilt.jpeg.webp 760w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ude_enzymatischesrecycling_wieduwilt.jpeg-300x200.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ude_enzymatischesrecycling_wieduwilt.jpeg-150x100.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/02\/ude_enzymatischesrecycling_wieduwilt.jpeg-400x266.webp 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Welt ohne Plastik? Undenkbar. Prof. Dr. Erna K. Wieduwilt erforscht, wie es recycelt werden kann, und nutzt hierf\u00fcr ein nat\u00fcrliches Prinzip: den Enzymabbau von pflanzlicher Biomasse. <br>\u00a9 Alexandra Roth\/UDE <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Chemisches Recycling: Toray gewinnt Carbonfasern fast ohne Qualit\u00e4tsverlust zur\u00fcck<\/h3>\n\n\n\n<p>Toray Industries meldet einen Durchbruch beim Recycling von carbonfaserverst\u00e4rkten Kunststoffen (CFK). Ein neu entwickeltes chemisches Verfahren zersetzt die duroplastische Harzmatrix bei deutlich niedrigeren Temperaturen als herk\u00f6mmliche Methoden wie die Pyrolyse. Dadurch werden thermische Sch\u00e4digungen vermieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis sind recycelte Carbonfasern (rCF), die \u00fcber 95% der Zugfestigkeit von Neuware (Virgin-Fasern) aufweisen, bei gleichzeitig um 50% reduzierten CO2-Emissionen. Toray verarbeitet das rCF-Material zu speziellen Vliesstoffen (Nonwovens), die optisch an japanisches Washi-Papier erinnern. Erste Anwendungen finden sich bereits im Interieur eines Konzeptfahrzeugs von Mazda; weitere Zielm\u00e4rkte sind die Elektronik- und Baubranche. Weitere Informationen im Artikel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Markt f\u00fcr Recycling-Technologien w\u00e4chst bis 2033 auf 118 Mrd. USD<\/h3>\n\n\n\n<p>Laut einer aktuellen Analyse von HTF Market Intelligence steht der globale Markt f\u00fcr Kunststoffrecycling-Technologien vor einem massiven Wachstumsschub. Die Analysten prognostizieren einen Anstieg des Marktvolumens von 45,2 Mrd. USD im Jahr 2024 auf 118,4 Mrd. USD bis 2033, was einer j\u00e4hrlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,9 % entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Europa wird in der Studie als derzeit dominierende Region identifiziert, w\u00e4hrend der Asien-Pazifik-Raum die h\u00f6chsten Wachstumsraten aufweist. Als technologische Haupttreiber nennt der Bericht neben mechanischen Verfahren vor allem Innovationen im chemischen Recycling, der Depolymerisation sowie den Einsatz von KI-gest\u00fctzten Sortiersystemen. Zu den Schl\u00fcsselfaktoren z\u00e4hlen strengere Regulierungen und steigende ESG-Anforderungen der Industrie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Synpet investiert 300 Million Euro in Anlage f\u00fcr Circular Naphtha<\/h3>\n\n\n\n<p>Das belgisch-t\u00fcrkische Technologieunternehmen Synpet Technologies errichtet im Hafen von Antwerpen-Br\u00fcgge seine erste kommerzielle Gro\u00dfanlage. Mit einem Investitionsvolumen von 300 Mio. EUR soll ab der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2028 eine Jahreskapazit\u00e4t von 250.000 t gemischter Kunststoffabf\u00e4lle realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Technologisches Herzst\u00fcck ist der patentierte \u201eThermal Conversion Process\u201c (TCP). Laut Synpet verarbeitet das Verfahren unsortierte Kunststoffe ohne Vorbehandlung hocheffizient. Das Endprodukt, ein \u201eCircular Naphtha Substitute\u201c (CNS), soll sich durch eine entscheidende Eigenschaft vom markt\u00fcblichen Pyrolyse\u00f6l abheben: Es ben\u00f6tigt keine weitere Aufbereitung (Upgrading) und kann direkt als Drop-in-Feedstock in Steamcrackern eingesetzt werden. Partner f\u00fcr Logistik und Handel sind Euroports und die Kolmar Group. (Quelle: Synpet)<br>Renderbild der k\u00fcnftigen Synpet-Anlage im Hafen von Antwerpen-Br\u00fcgge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Enzymatisches PET-Recycling: Carbios forciert China-Expansion und sichert EU-Werk ab<\/h3>\n\n\n\n<p>Der franz\u00f6sische Biorecycling-Pionier Carbios meldet zeitgleich zwei strategische Meilensteine: den massiven Markteintritt in Asien und die Absicherung seines ersten industriellen Werks in Europa.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Expansion Asien (Joint Venture mit Wankai):<\/h3>\n\n\n\n<p>Carbios und Wankai New Materials, Chinas drittgr\u00f6\u00dfter PET-Produzent, haben sich auf ein Joint Venture geeinigt. Ziel ist der Aufbau einer enzymatischen Recyclingkapazit\u00e4t von langfristig einer Million Tonnen in Asien. (Quelle: Carbios)<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>Pilotprojekt: Bau einer Anlage in China mit 50.000 Jahrestonnen Kapazit\u00e4t (Start Q1\/2026).\n<strong>Technologie-Transfer:<\/strong> Carbios vergibt erstmals eine exklusive Lizenz f\u00fcr die Region; Wankai finanziert das Joint Venture und beteiligt sich zus\u00e4tzlich mit 5 Mio. EUR direkt an Carbios.<\/code><\/pre>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Standortsicherung Longlaville (Frankreich):<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das geplante Flagship-Werk im grenznahen Longlaville meldet Carbios zwei neue Liefervertr\u00e4ge mit der Getr\u00e4nkeindustrie. Dies ist ein entscheidendes Signal f\u00fcr die Finanzierungssicherheit. (Quelle: Carbios)<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code><strong>Vorverkaufsquote:<\/strong> Durch die neuen Deals sind rund 50% der Kapazit\u00e4t verkauft. Ziel sind 70%, um die weiteren Finanzierungstranchen f\u00fcr den Weiterbau freizugeben.\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Das Projekt erhielt zudem eine regionale Zusage \u00fcber 12,5 Mio. EUR, was die \u00f6ffentliche F\u00f6rderung auf insgesamt 42,5 Mio. EUR erh\u00f6ht.<\/code><\/pre>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Radical Dot: Exothermes Verfahren wandelt Mischkunststoffe in Basischemikalien<\/h3>\n\n\n\n<p>Das M\u00fcnchner Startup Radical Dot entwickelt ein neuartiges chemisches Recyclingverfahren, das gemischte Kunststoffabf\u00e4lle in wertvolle Carbons\u00e4uren umwandeln soll. Der entscheidende Unterschied zu etablierten Prozessen wie der Pyrolyse: Das Verfahren ist exotherm, erzeugt also Energie, anstatt sie zu verbrauchen, und arbeitet bei niedrigen Temperaturen mit einem Katalysator.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut den Gr\u00fcndern basiert die Wirtschaftlichkeit auf der Nutzung g\u00fcnstiger, unsortierter Abfallstr\u00f6me, hoher Kohlenstoffeffizienz und der Energieerzeugung im Prozess selbst. Damit sollen die Kosten f\u00fcr die erzeugten Chemikalien wettbewerbsf\u00e4hig zu fossil basierten Pendants sein. Das Cleantech-Unternehmen hat eine Pre-Seed-Finanzierung in H\u00f6he von 2,7 Mio. EUR erhalten und baut derzeit einen Prototypen an der TU M\u00fcnchen auf, um die technische Machbarkeit im kontinuierlichen Betrieb nachzuweisen. (Quelle: Radical Dot)<br>Licht und Schatten beim VerpackDG: W\u00e4hrend die Technologieoffenheit begr\u00fc\u00dft wird, werfen die prognostizierten finanziellen Auswirkungen Fragen zur Wettbewerbsf\u00e4higkeit der neuen Regeln auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Update 2 | Referentenentwurf zum neuen Verpackungsrecht<br>VerpackDG ersetzt VerpackG: Chemisches Recycling z\u00e4hlt<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue VerpackDG bringt feste Quoten f\u00fcr das chemische Recycling, st\u00f6\u00dft aber wegen hoher Kosten und fehlender Anreize auf Kritik. Das sagen Verb\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Agilyx schlie\u00dft Beteiligung an Greendot ab<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Spezialist f\u00fcr chemisches Recycling Agilyx hat die angek\u00fcndigte \u00dcbernahme von rund 44 % der Anteile am Recycling- und Feedstock-Spezialisten Greendot abgeschlossen. Agilyx investierte dabei 7 Mio. EUR im Rahmen einer Kapitalerh\u00f6hung von insgesamt 27 Mio. EUR. Ziel der strategischen Transaktion ist der Aufbau einer f\u00fchrenden paneurop\u00e4ischen Plattform f\u00fcr die Beschaffung und Lieferung von Rohstoffen f\u00fcr die fortschrittliche Recyclingindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Greendot, das f\u00fcr 2025 einen Umsatz von rund 400 Mio. EUR prognostiziert, baut parallel seine Aktivit\u00e4ten im mechanischen Recycling aus und plant die \u00dcbernahme einer Anlage in Italien. K\u00fcrzlich sicherte sich das Unternehmen zudem einen 10-Jahres-Vertrag zur Lieferung von bis zu 34.000 Jahrestonnen Feedstock an eine Anlage f\u00fcr chemisches Recycling. Die Investition soll die Expansion von Greendot in Deutschland, \u00d6sterreich und Italien unterst\u00fctzen. (Quelle: Agilyx)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Chemisches Textilrecycling: Indorama und Jiaren gr\u00fcnden Joint Venture<\/h3>\n\n\n\n<p>Indorama Ventures (IVL) und der chinesische Technologief\u00fchrer Jiaren Chemical Recycling haben die Gr\u00fcndung eines Joint Ventures bekannt gegeben, um das chemische Recycling von Polyester-Textilien im industriellen Ma\u00dfstab zu beschleunigen. Die Partnerschaft soll die Kreislaufwirtschaft in der globalen Textilindustrie entscheidend voranbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Kooperation investiert IVL einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag in die Recyclingkapazit\u00e4ten von Jiaren. Das Joint Venture zielt darauf ab, j\u00e4hrlich eine Spinnkapazit\u00e4t von bis zu 100.000 t PET aus Textilabf\u00e4llen zu erschlie\u00dfen. Jiaren bringt seine Technologie zum Sortieren, Entf\u00e4rben und Depolymerisieren der Textilabf\u00e4lle ein, w\u00e4hrend IVL den recycelten Rohstoff nutzt, um daraus neue Polyesterfasern und -garne herzustellen und \u00fcber sein globales Produktionsnetzwerk zu vertreiben. (Quelle: Indorama)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Aduro forciert hydrochemolytisches Verfahren f\u00fcr Kunststoffabf\u00e4lle<\/h3>\n\n\n\n<p>Aduro Clean Technologies treibt die Vermarktung seiner Hydrochemolytic-Technologie (HCT) voran. Das propriet\u00e4re Verfahren nutzt eine wasserbasierte Chemie, um bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen schwer rezyklierbare Kunststoffe in wertvolle chemische Rohstoffe umzuwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Demonstration der Technologie und zur Anbahnung von Industriepartnerschaften pr\u00e4sentiert das kanadische Unternehmen das HCT-Verfahren auf wichtigen Branchenplattformen. Dazu z\u00e4hlen die Advanced Recycling Conference in K\u00f6ln sowie die Sustainable Flexible Packaging LATAM Conference in Mexiko-Stadt. Aduro positioniert sein Verfahren explizit als Erg\u00e4nzung zum mechanischen Recycling, um insbesondere f\u00fcr komplexe Abfallstr\u00f6me wie Folien und flexible Verpackungen eine Kreislaufl\u00f6sung zu bieten und so die Materialr\u00fcckgewinnung zu maximieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ PET-Biorecycling: Carbios und Wankai planen 50.000-Tonnen-Anlage in China<\/h3>\n\n\n\n<p>Der franz\u00f6sische Spezialist f\u00fcr enzymatisches Recycling, Carbios, und der chinesische PET-Hersteller Wankai New Materials haben eine strategische Partnerschaft f\u00fcr den asiatischen Markt vereinbart. Als erster Schritt ist der Bau einer Anlage zum Biorecycling von PET in China mit einer Jahreskapazit\u00e4t von 50.000 t PET-Abf\u00e4llen geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Langfristig streben die Partner \u00fcber ein Joint Venture, an dem Wankai die Mehrheit halten wird, eine Kapazit\u00e4t von einer Million Tonnen pro Jahr in Asien an. F\u00fcr Carbios ist dies die erste Lizenzvergabe seiner Technologie. Die Kooperation, die auch eine Investition von Wankai in Carbios vorsieht, steht unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung finaler Vertr\u00e4ge bis Ende 2025. (Quelle: Carbios)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ Chemisches Recycling &amp; Bioraffinerie: Eni transformiert Standort Priolo<\/h3>\n\n\n\n<p>Der italienische Energiekonzern Eni hat f\u00fcr seinen Industriestandort in Priolo, Sizilien, das Genehmigungsverfahren zur Errichtung einer Bioraffinerie und einer Anlage f\u00fcr chemisches Recycling eingeleitet. Die Chemietochter Versalis wird dort die erste gro\u00dfindustrielle Anlage mit ihrer propriet\u00e4ren Hoop-Technologie bauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anlage soll mittels Pyrolyse j\u00e4hrlich 40.000 t gemischte Kunststoffabf\u00e4lle zu rund 32.000 t Pyrolyse\u00f6l verarbeiten, das als Rohstoff f\u00fcr neue Kunststoffe dient. Parallel entsteht eine Bioraffinerie mit einer Kapazit\u00e4t von 500.000 jato zur Produktion von HVO-Diesel und SAF-Biojet. Die Projekte ersetzen eine stillzulegende Ethylen-Anlage; die Fertigstellung der Bioraffinerie ist bis Ende 2028 geplant. (Quelle: Eni)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das chemische (rohstoffliche) Recycling ist eine entscheidende Erg\u00e4nzung zum mechanischen Verfahren, um eine umfassende Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe zu realisieren. Es wandelt Polymere in ihre Grundbausteine um und erm\u00f6glicht so die Herstellung von Rezyklaten in Neuwarequalit\u00e4t. 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