{"id":172769,"date":"2026-02-04T07:20:00","date_gmt":"2026-02-04T06:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=172769"},"modified":"2026-02-03T14:44:24","modified_gmt":"2026-02-03T13:44:24","slug":"neuer-rekordwert-bei-pet-to-pet-bilanz-2025-134-milliarden-verarbeitete-flaschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neuer-rekordwert-bei-pet-to-pet-bilanz-2025-134-milliarden-verarbeitete-flaschen\/","title":{"rendered":"Neuer Rekordwert bei PET to PET | Bilanz 2025: 1,34 Milliarden verarbeitete Flaschen"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"312\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/03-PET-to-PET-\u00a9-Paul-Szimak_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-172771\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/03-PET-to-PET-\u00a9-Paul-Szimak_1.jpg 480w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/03-PET-to-PET-\u00a9-Paul-Szimak_1-300x195.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/03-PET-to-PET-\u00a9-Paul-Szimak_1-150x98.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/03-PET-to-PET-\u00a9-Paul-Szimak_1-400x260.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 PET to PET Recycling \u00d6sterreich GmbH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u2022 33.675 t hochwertige PET-Getr\u00e4nkeflaschen wurden 2025 erfolgreich recycelt \u2013 das entspricht einer Steigerung des Produktionsvolumens von rund 7 % im Vergleich zum Vorjahr (2024: 31.354 t) und einem neuen Allzeithoch<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u2022 Herausfordernde Rahmenbedingungen: Auf eine anf\u00e4nglich kr\u00e4ftige Steigerung der Verarbeitungsmenge durch Einwegpfandsysteme in EU-Nachbarl\u00e4ndern sowie in \u00d6sterreich folgte Kaufzur\u00fcckhaltung im zweiten Halbjahr<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u2022 Preisunterschiede zwischen Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rware sowie zunehmende Billigimporte von Sekund\u00e4rrohstoffen aus Nicht-EU-L\u00e4ndern sind ein wachsendes Problem<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u2022 Investitionen am Unternehmensstandort: Hochwertiges Metallabscheidungssystem f\u00fcr Erkennung und Entfernung von Verunreinigungen durch Getr\u00e4nkedosen sowie ein neues 140 m\u00b3 gro\u00dfes Silo f\u00fcr weitere Lagerkapazit\u00e4ten erfolgreich in Betrieb genommen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u2022 Ausblick 2026: Weitere Automatisierungsschritte in der Waschanlage und Anlagenbeschickung geplant<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nach einem leicht r\u00fcckl\u00e4ufigen Produktionsvolumen 2024 zieht die PET to PET Recycling \u00d6sterreich GmbH mit Sitz im burgenl\u00e4ndischen M\u00fcllendorf eine erfolgreiche Bilanz f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025: 33.675<strong>\u00a0<\/strong>t PET-Material \u2013 das entspricht 1,34 Mrd. PET-Getr\u00e4nkeflaschen \u2013 wurden in \u00d6sterreich erfolgreich im Bottle-to-Bottle-Kreislauf gehalten. Das bedeutet eine Steigerung von rund 7 % im Vergleich zum Vorjahr (2024: 31.354 t) und einen neuen Rekordwert gegen\u00fcber der Recyclingmenge 2022 (32.900 t). <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ausschlaggebend daf\u00fcr ist laut\u00a0<strong>Christian Strasser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von PET to PET,\u00a0<\/strong>die Einf\u00fchrung von Einwegpfandsystemen in europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern wie Ungarn und Slowakei sowie Anfang des vergangenen Jahres in \u00d6sterreich:\u00a0\u201eDie Umstellung f\u00fchrte zu einer kr\u00e4ftigen Steigerung der Verarbeitungsmenge, die jedoch im Laufe des zweiten Halbjahres merkbar zur\u00fcckgegangen ist. Mitverantwortlich daf\u00fcr war die Kaufzur\u00fcckhaltung der heimischen Konsument:innen \u2013 diese Beobachtung konnte bereits in anderen EU-L\u00e4ndern im Zuge der Einf\u00fchrung von Pfandsystemen gemacht werden. Nach einer gewissen Eingew\u00f6hnungszeit erwarten wir die R\u00fcckkehr zur Ausgangslage, wie das auch in anderen M\u00e4rkten bereits der Fall war.\u201c\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erschwerte Rahmenbedingungen f\u00fcr Recycling-PET<\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Trotz des neuen Recyclingh\u00f6chstwerts sieht sich die Branche mit zunehmend erschwerten Bedingungen konfrontiert, die einer gut funktionierenden Kreislaufwirtschaft in \u00d6sterreich entgegenwirken: \u201eEs besteht derzeit wieder ein sehr gro\u00dfer Abstand zwischen Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rrohstoffen. Die kosteng\u00fcnstigere Neuware wird in Europa wieder vermehrt eingesetzt. Entgegen diesem Trend wurden die Einsatzquoten von Sekund\u00e4rware in \u00d6sterreich auf hohem Niveau gehalten\u201c, so\u00a0<strong>Strasser. Thomas Billes, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von PET to PET,\u00a0<\/strong>erg\u00e4nzt:\u00a0\u201eEin zus\u00e4tzliches Problemfeld stellen zunehmende Billigimporte von Sekund\u00e4rrohstoffen aus Nicht-EU-L\u00e4ndern dar. Auch wenn uns im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr eine Steigerung der Verarbeitungsmenge gelungen ist, hat sich der Absatzmarkt nicht im gleichen Ausma\u00df entwickelt. Hier lagen wir um drei Prozent hinter dem Ergebnis von 2024. Dieser Umstand f\u00fchrte kurzfristig zu einem Lageraufbau.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Neben der Stabilisierung nach der Umstellungsphase auf das Einwegpfandsystem erwartet die PET to PET-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung f\u00fcr das Jahr 2026 wieder eine steigende Nachfrage nach PET-Recyclaten sowie einen substanziellen Aufw\u00e4rtstrend in \u00d6sterreich und Europa.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Investitionsma\u00dfnahmen am Unternehmensstandort\u00a0<\/h3>\n\n\n\n<p>Im zweiten Halbjahr 2025 erfolgten mit den Ver\u00e4nderungen vom Gelben Sack und der Gelben Tonne auf das Pfandsystem auch Umstellungen am Produktionsstandort in M\u00fcllendorf. Durch die Sammlung einer reinen Getr\u00e4nkeverpackungsfraktion von PET-Flaschen und Dosen musste im Bereich der Erkennung und Entfernung von metallischen Verunreinigungen durch Getr\u00e4nkedosen nachger\u00fcstet werden. So wurde eine hochwertige Metallabscheidung sowohl im Bereich der Flaschensortierung als auch am Ende des Waschvorganges, bei dem die bereits zerkleinerten Flaschenteilchen (Flakes) nachsortiert werden, erfolgreich in Betrieb genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Errichtung eines weiteren 140 m\u00b3 gro\u00dfen Silos schuf zus\u00e4tzlichen Platz f\u00fcr die Zwischenlagerung des PET-Recyclats in Granulatform. Dar\u00fcber hinaus wurde eine bestehende Lagerfl\u00e4che von ca. 2.500 m\u00b2 mit einer \u00dcberdachung ausgestattet, die eine zuk\u00fcnftige Erweiterung der bereits installierten PV-Anlage von aktuell 1,2 MWp um weitere 250 kWp erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">PET to PET: Ausblick 2026\u00a0<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das neue Gesch\u00e4ftsjahr sind bei PET to PET weitere Schritte vorgesehen, um die Automatisierung in der Waschanlage zu erh\u00f6hen. Das bedeutet, dass zuk\u00fcnftig die \u00d6ffnung der mit Stahldraht gebundenen Flaschenballen automatisch erfolgen soll. Damit wird einer der anstrengendsten und risikoreicheren Arbeitsbereiche verbessert. In den kommenden Jahren ist auch eine h\u00f6here Automatisierung bei der Anlagenbeschickung geplant. Dadurch sollen k\u00fcnftig Effizienz sowie Wettbewerbsf\u00e4higkeit gesteigert und das k\u00fcnftige Gesch\u00e4ft nachhaltig abgesichert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem leicht r\u00fcckl\u00e4ufigen Produktionsvolumen 2024 zieht die PET to PET Recycling \u00d6sterreich GmbH mit Sitz im burgenl\u00e4ndischen M\u00fcllendorf eine erfolgreiche Bilanz f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025: 33.675\u00a0t PET-Material \u2013 das entspricht 1,34 Mrd. PET-Getr\u00e4nkeflaschen \u2013 wurden in \u00d6sterreich erfolgreich im Bottle-to-Bottle-Kreislauf gehalten. 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