{"id":17271,"date":"2013-10-10T02:56:36","date_gmt":"2013-10-10T00:56:36","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=17271"},"modified":"2013-10-09T20:05:59","modified_gmt":"2013-10-09T18:05:59","slug":"naturliche-heilmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/naturliche-heilmittel\/","title":{"rendered":"Nat\u00fcrliche Heilmittel"},"content":{"rendered":"<p>Sonnenstrahlen gleich f\u00e4chern sich die sattgelben Bl\u00fctenbl\u00e4tter von <em>Fuga daemonum<\/em> auf. Entsprechend leicht fiel es mittelalterlichen Gem\u00fctern zu glauben, dass das lichte Johanniskraut die Dunkelheit, den Teufel, aus der Seele vertreiben k\u00f6nnte. Und tats\u00e4chlich stellen Pharmazeuten heute fest, dass Extrakte aus <em>Hypericum perforatum<\/em>, so der botanische Name, leichte bis mittelschwere Depressionen lindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"hcf-print-wrapper\">\n<div id=\"hcf-stage\">\n<div id=\"hcf-content-wrapper\">\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><img decoding=\"async\" title=\"Das leuchtend gelbe Johanniskraut galt schon im Mittelalter als Heilmittel gegen die &quot;Dunkelheit der Seele&quot;. Quelle: dpa\/picture alliance\" alt=\"Das leuchtend gelbe Johanniskraut galt schon im Mittelalter als Heilmittel gegen die &quot;Dunkelheit der Seele&quot;. Quelle: dpa\/picture alliance\" src=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/images\/arzneipflanzen-anbau-in-thueringen-johanniskrautnaturheilmittel\/8900754\/3-format3.jpg\" \/><\/div>\n<div title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\">Das leuchtend gelbe Johanniskraut galt schon im Mittelalter als Heilmittel gegen die &#8220;Dunkelheit der Seele&#8221;. Quelle:\u00a0dpa\/picture alliance<\/div>\n<p>Vielleicht steckt in dem Kraut, dem antientz\u00fcndliche und antivirale Wirkungen nachgesagt werden, sogar noch viel mehr. Doch welcher Hersteller finanziert teure Wirksamkeitsstudien in einer Branche, wo der Ausgangsstoff nicht patentierbar und Dutzende Nachahmer und Hobbyapotheker den Markt zerst\u00f6ren? Einige Firmen haben einen Weg gefunden, das traditionelle Erfahrungswissen um Heilpflanzen wissenschaftlich zu erweitern und neue, innovative Arzneien zu entwickeln.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<p><strong>Kluge K\u00f6pfe &#8211; innovative Ideen Europ\u00e4ischer Erfinderpreis 2013<a title=\"Europ\u00e4ischer Erfinderpreis 2013\" href=\"http:\/\/tool.handelsblatt.com\/specials\/erfinderpreis-2013\/index.html\" rel=\"nofollow\"><br \/>\n<\/a><\/strong>Die besten Erfinder der Welt wetteifern allj\u00e4hrlich um den Europ\u00e4ischen Erfinderpreis. Infos zu Siegern und Platzierten sowie Bilder und Berichte von der feierlichen Preisverleihung im gro\u00dfen Handelsblatt-Special.<\/p>\n<\/div>\n<div><a title=\"Europ\u00e4ischer Erfinderpreis 2013\" href=\"http:\/\/tool.handelsblatt.com\/specials\/erfinderpreis-2013\/index.html\" rel=\"nofollow\"><img decoding=\"async\" title=\"Kluge K\u00f6pfe - innovative Ideen: Europ\u00e4ischer Erfinderpreis 2013\" alt=\"Kluge K\u00f6pfe - innovative Ideen: Europ\u00e4ischer Erfinderpreis 2013\" src=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/images\/deutscher-erfindergeist-lebt\/8051846\/2-format10.jpg\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Seit Jahrtausenden und quer durch alle Kulturen werden hunderten von Pflanzen die wundervollsten Heilkr\u00e4fte nachgesagt. Schon im Zahnstein von Neandertalern fanden sich Kamille-Spuren, die S\u00fcdtiroler Gletschermumie \u00d6tzi trug Pilze gegen Wurmbefall mit sich und bis heute touren selbsternannte Kr\u00e4uterhexen und Pflanzenheiler durch die Lande und sch\u00f6pfen aus dem Erfahrungsschatz des Menschen, wie die Natur den <em>patientes<\/em>, den Leidenden, helfen kann.<\/p>\n<p>M\u00f6nchspfeffer und Ignatiusbohne, Tigerlilie, Rosskastanie \u2013 deutsche Patienten st\u00f6ren sich nicht daran, dass Forscher nur von wenigen Pfl\u00e4nzchen wirklich wissen, ob sie \u00fcberhaupt und warum sie wirken, und geben \u00fcber 800 Millionen Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr die etwa 10.000, mitunter mittelalterlich anmutenden Mittelchen der Phytopharmaka-Hersteller aus. Gut hundert Hersteller bedienen den deutschen Phyto-Markt und vollbringen den Spagat zwischen Mittelalter-Mystik und modernen Anspr\u00fcchen an wirksame Medikamente.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>\u201eDas Vertrauen in pflanzliche Arzneimittel in der Bev\u00f6lkerung ist viel zu hoch\u201c, sagt Theodor Dingermann, Leiter des Instituts f\u00fcr Pharmazeutische Biologie am Biozentrum der Universit\u00e4t Frankfurt am Main. \u201eViele Menschen schlucken kritiklos alles, ohne sich Gedanken um die Qualit\u00e4t und Wirksamkeit der Pr\u00e4parate zu machen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><img decoding=\"async\" title=\"Lange lie\u00dfen klassische Pharmakonzerne die Finger von den Kr\u00e4uterkuren. Doch allm\u00e4hlich kommt Bewegung in den Markt. Quelle: picture-alliance\" alt=\"Lange lie\u00dfen klassische Pharmakonzerne die Finger von den Kr\u00e4uterkuren. Doch allm\u00e4hlich kommt Bewegung in den Markt. Quelle: picture-alliance\" src=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/images\/heilpflanzennaturheilmittel\/8900756\/2-format3.jpg\" \/><\/div>\n<div>Lange lie\u00dfen klassische Pharmakonzerne die Finger von den Kr\u00e4uterkuren. Doch allm\u00e4hlich kommt Bewegung in den Markt. Quelle:\u00a0picture-alliance<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Kritiklosigkeit der Verbraucher macht es Herstellern leicht<\/strong><br \/>\nDabei sind die Unterschiede gewaltig, denn auch wenn es \u00fcber hundert Johanniskrautpr\u00e4parate gibt, sind laut einer Studie des Zentrums f\u00fcr naturheilkundliche Forschung der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen bestenfalls f\u00fcnf Prozent auf ihre Wirksamkeit getestet. Dar\u00fcberhinaus schwanken die Konzentrationen wirksamer Johanniskraut-Substanz von Pr\u00e4parat zu Pr\u00e4parat. Und vielen Verbrauchern sei nicht klar, dass nicht die pflanzliche Droge, sondern der Extrakt, die Art und Weise der Zubereitung der Pflanze, entscheidend f\u00fcr die Wirksamkeit einer pflanzlichen Arznei sei.<\/p>\n<div>\n<p>So werden etwa w\u00e4ssrige Extrakte (Tees) ganz andere Inhaltsstoffe aus einer Pflanze l\u00f6sen als alkoholische oder \u00d6l-basierte. Mit ihrer Kritiklosigkeit gegen\u00fcber der \u201esanften\u201c und \u201enat\u00fcrlichen\u201c Pflanzenmedizin machen es die Verbraucher den Herstellern leicht, \u00fcber die Forderung der Schulmedizin nach besseren Wirksamkeitsnachweisen hinwegzugehen. Denn die meisten \u00c4rzte und Pharmakologen lehnen Phytopharmaka nach wie vor ab, sagt Dingermann. \u201eUnd das liegt in der Tat daran, dass es diese Branche nicht versteht, sich selbst zu beschr\u00e4nken\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Eine solche Selbstbeschr\u00e4nkung hie\u00dfe zum einen, wirksame Pr\u00e4parate von wirkungslosen zu unterscheiden und den Kunden \u00fcber Qualit\u00e4tsunterschiede auch zu informieren. So k\u00f6nnen die Kunden in der Apotheke oder gar im Supermarkt ein unterdosiertes, klinisch nicht getestetes Johanniskrautpr\u00e4parat von einem aufw\u00e4ndig getesteten nicht unterscheiden.<\/p>\n<p>Die Qualit\u00e4tsunterschiede der Phytopr\u00e4parate existieren auch, weil pflanzliche Arzneien bei der Zulassung einen Sonderweg gehen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend neuartige synthetische Medikamente in drei streng reglementierten und meist teuren Studien-Phasen auf Wirksamkeit und Unbedenklichkeit untersucht werden m\u00fcssen, kann ein neues Johanniskrautpr\u00e4parat auch dadurch zugelassen werden, dass auf die bereits zugelassenen Johanniskrautpr\u00e4parate und die dar\u00fcber vorliegenden Daten verwiesen wird. Diese so genannte bezugnehmende Zulassung ist aus wissenschaftlicher Sicht inkonsequent, sagt Dingermann.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Doch solche Patente hindern andere Hersteller nat\u00fcrlich nicht, \u00e4hnliche Ginkgo-Extrakte, Johanniskraut-Pr\u00e4parate oder Beinwell-Salben auf den Markt zu bringen und auf die von der Konkurrenz m\u00fchsam bewiesenen Wirkungen zu verweisen. \u201eDas ist nicht nur eine T\u00e4uschung des Kunden\u201c, sagt Dingermann, \u201esondern hebelt das Patentsystem aus und f\u00fchrt dazu, dass Hersteller das Geld f\u00fcr wissenschaftliche Studien nicht oder nur selten in die Hand nehmen.\u201c Dingermann \u00e4rgert dabei weniger der wirtschaftliche Verlust als dass durch weniger Forschung auch das Therapie-Potenzial, dass zweifelsohne in den Heilpflanzen steckt, nicht erschlossen werden kann und den Patienten wirksame Arzneien entgehen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><img decoding=\"async\" title=\"M\u00f6nchspfeffer, Ignatiusbohne, Tigerlilie, Rosskastanie - \u00fcber 800 Millionen Euro j\u00e4hrlich geben Verbraucher f\u00fcr die etwa 10.000 Naturheilmittel aus, die derzeit auf dem Markt sind. Quelle: picture-alliance\" alt=\"M\u00f6nchspfeffer, Ignatiusbohne, Tigerlilie, Rosskastanie - \u00fcber 800 Millionen Euro j\u00e4hrlich geben Verbraucher f\u00fcr die etwa 10.000 Naturheilmittel aus, die derzeit auf dem Markt sind. Quelle: picture-alliance\" src=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/images\/apothekergartennaturheilmittel\/8900758\/2-format3.jpg\" \/><\/div>\n<div>M\u00f6nchspfeffer, Ignatiusbohne, Tigerlilie, Rosskastanie &#8211; \u00fcber 800 Millionen Euro j\u00e4hrlich geben Verbraucher f\u00fcr die etwa 10.000 Naturheilmittel aus, die derzeit auf dem Markt sind. Quelle:\u00a0picture-alliance<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Erfolgreicher Patentschutz<\/strong><br \/>\nDeklarieren zu k\u00f6nnen, zu welchem Pr\u00e4parat eine Wirksamkeitsstudie existiert, w\u00e4re schon ein Ersatz daf\u00fcr, dass Phytopharmaka kaum per Patent gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, da der Ausgangsstoff Heilpflanze im Sinne des Patentrechts keine Erfindung wie der chemisch-synthetische Ausgangsstoff konventioneller Arzneien ist. Bestenfalls die Herstellungsprozesse lassen sich patentieren.<\/p>\n<div>\n<p>Das allein schon war Grund genug f\u00fcr die klassischen Pharmakonzerne wie Novartis, Roche oder Pfizer, die Finger von den Kr\u00e4uterkuren zu lassen. Doch inzwischen ist Bewegung in den Markt gekommen: K\u00fcrzlich hat der Bayer-Konzern, der eher nicht im Esoterik-Verdacht steht, den Phytopharmaka-Hersteller Steigerwald \u00fcbernommen. Boehringer Ingelheim hat ein Weinlaub-Pr\u00e4parat gegen Venenerkrankungen auf den Markt gebracht und Merck verkauft neuerdings einen Beinwellwurzel- Extrakt gegen Muskelschmerzen. Beide Unternehmen haben erfolgreich Wirksamkeitsstudien durchgef\u00fchrt und Patente auf die Extrakte erhalten.<\/p>\n<p><strong>Mit Innovationen erfolgreich<br \/>\n<\/strong>Innovationen sind also m\u00f6glich, wie auch das Beispiel des Ginkgo-Pr\u00e4parats der M\u00fcnchener Firma Schwabe zeigt, das Patienten mit leichter bis mittelschwerer Demenz zumindest einen Vorteil bei der Alltagsbew\u00e4ltigung verschaffen soll. Dort h\u00e4lt man Patente auf ein besonderes Extraktionsverfahren, mit dem die (giftige) Ginkgols\u00e4ure aus dem Extrakt entfernt wird.<\/p>\n<p>Die Neumarkter Firma Bionorica hat seit vergangenem Jahr ein Pr\u00e4parat gegen Entz\u00fcndungen der Nasennebenh\u00f6hlen auf dem Markt. Ein neues Extraktionsverfahren erm\u00f6glicht h\u00f6here Konzentrationen der wirksamen Inhaltsstoffe der Extraktkombination aus Eisenkraut, Enzianwurzel, Holunderbl\u00fcten, Sauerampferkraut und Schl\u00fcsselblumenbl\u00fcten. Da die deutsche Zulassungsbeh\u00f6rde, das Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM, diesen Extrakt als neuartiges Medikament einstufte, f\u00fchrte Bionorica Studien an insgesamt 800 Patienten durch, um Wirksamkeit und Unbedenklichkeit belegen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Studienkosten h\u00e4tten einen zweistelligen Millionenbetrag verschlungen, \u201eaber das hat sich gelohnt\u201c, so Bionorica-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Popp. Denn Sinupret extract habe nun Patentschutz. Das Problem bleibe aber, dass ein Teil des Marktes von g\u00fcnstigen Pr\u00e4paraten anderer Firmen abgegriffen wird, die keine Wirksamkeits-Studien machen. \u201eUnd \u00fcber den Preis werden solche Pr\u00e4parate dann eben doch verkauft\u201c, sagt Popp.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Denn wenn der Schnupfen nach ein paar Tagen verschwunden ist, ist es f\u00fcr den Patienten unm\u00f6glich zu erkennen, ob das nun Resultat der einen oder anderen pflanzlichen Arznei war \u2013 oder ob es gar nur das eigene Immunsystem war, das mal wieder obsiegt hat.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonnenstrahlen gleich f\u00e4chern sich die sattgelben Bl\u00fctenbl\u00e4tter von Fuga daemonum auf. Entsprechend leicht fiel es mittelalterlichen Gem\u00fctern zu glauben, dass das lichte Johanniskraut die Dunkelheit, den Teufel, aus der Seele vertreiben k\u00f6nnte. Und tats\u00e4chlich stellen Pharmazeuten heute fest, dass Extrakte aus Hypericum perforatum, so der botanische Name, leichte bis mittelschwere Depressionen lindern k\u00f6nnen. 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