{"id":172673,"date":"2026-01-28T07:32:00","date_gmt":"2026-01-28T06:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=172673"},"modified":"2026-01-27T09:24:23","modified_gmt":"2026-01-27T08:24:23","slug":"empowerdpp-datenmanagement-trifft-digitalen-produktpass-hilfestellung-fur-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/empowerdpp-datenmanagement-trifft-digitalen-produktpass-hilfestellung-fur-unternehmen\/","title":{"rendered":"EmpowerDPP: Datenmanagement trifft digitalen Produktpass \u2013 Hilfestellung f\u00fcr Unternehmen"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser-1024x768.jpg\" alt=\"Im Projekt \u00bbEmpowerDPP\u00ab stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder f\u00fcr das Datenmanagement der digitale Produktp\u00e4sse (DPPs) im Mittelpunkt.\" class=\"wp-image-172671\" style=\"width:650px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser-768x576.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser-360x270.jpg 360w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/01\/260123-keyvisual-empowerDPP-teaser.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Projekt \u00bbEmpowerDPP\u00ab stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder f\u00fcr das Datenmanagement der digitale Produktp\u00e4sse (DPPs) im Mittelpunkt.&nbsp; \u00a9 Fraunhofer CCPE<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong><strong>Ab Januar 2026 starten drei Fraunhofer Cluster of Excellence ein gemeinsames Projekt, um Unternehmen bei der Umsetzung der EU-Vorgaben f\u00fcr digitale Produktp\u00e4sse (DPPs) zu unterst\u00fctzen, die ab 2027 verpflichtend werden. Im Projekt stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder f\u00fcr das Datenmanagement der DPPs im Mittelpunkt. Auf dieser Basis werden auf den Kernanforderungen des DPPs aufbauend weitere Datenpunkte erg\u00e4nzt, um neue Serviceangebote zu erarbeiten \u2013 insbesondere in der Produktionstechnik. Beteiligt sind die Fraunhofer Cluster of Excellence Cognitive Internet Technologies CCIT, Programmable Materials CPM und Circular Plastics Economy CCPE.<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des digitalen Produktpasses (DPP) ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen f\u00fcr die Industrie. Zun\u00e4chst stehen Unternehmen vor der Aufgabe, \u00fcber 100 Datenpunkte entlang der Wertsch\u00f6pfungskette konsistent zu erfassen und bereitzustellen, um die Regulierung einzuhalten. Dies erfordert unternehmensintern den Aufbau von technischem Know-how und organisatorischen Strukturen, aber auch eine Intensivierung der unternehmens\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit. Einerseits erm\u00f6glicht der DPP Prozessverbesserungen, erweiterte Services und neue nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle. Demgegen\u00fcber stehen oft fehlende finanzielle und personelle Kapazit\u00e4ten zur Umsetzung im Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Verordnung \u00bbEcodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR)\u00ab f\u00fchrt den DPP schrittweise f\u00fcr verschiedene Produktgruppen ein. Unternehmen sind gefordert, Leistung, Sicherheit, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit sicherzustellen. Hierf\u00fcr ist ein robustes Datenmanagement erforderlich, das die Grundlagen f\u00fcr die Erstellung digitaler Produktp\u00e4sse schafft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ziele und Nutzen des Projekts EmpowerDPP<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Projekt EmpowerDPP arbeiten erstmals drei Fraunhofer Cluster of Excellence zusammen, um zwei zentrale Ziele zu verfolgen: die Entwicklung technischer und organisatorischer Konzepte zur Umsetzung des DPP sowie die Entwicklung von Serviceangeboten in der Produktionstechnik. Ein strukturiertes Datenmanagement mit klar definierten technischen Prozessen f\u00fcr die Datenbereitstellung, -orchestrierung und -validierung erm\u00f6glicht eine transparentere Wertsch\u00f6pfungskette. Dies f\u00fchrt zu effizienteren Prozessen, reduzierten Fehlerquoten und geringerem Ressourcenverbrauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Grundlage des DPPs entstehen neue datenbasierte Services, die Mehrwerte f\u00fcr die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette vom Zulieferer bis hin zum Recycler bieten. Insbesondere schafft der DPP die Br\u00fccke, um Materialien und Produkte im Kreislauf zu halten und weitere Lebenszyklen zu erm\u00f6glichen<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbMit dem Projekt EmpowerDPP erarbeiten wir einen klaren Fahrplan zur DPP-Umsetzung, der die Transparenz \u00fcber Datenfl\u00fcsse und Verantwortlichkeiten erschlie\u00dft und neue Erl\u00f6spotenziale f\u00fcr Unternehmen bereitstellt. Ich freue mich, dass wir hier das Know-how aus drei Fraunhofer Clustern of Excellence b\u00fcndeln k\u00f6nnen\u00ab, so der <strong>Projektleiter Sebastian Emons, Fraunhofer CCIT\/Fraunhofer ISST.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufgaben der Partner im Projekt:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Fraunhofer CCIT \/ Vertreten durch Fraunhofer ISST (Projektleitung):<\/strong>&nbsp;Das Fraunhofer ISST ist verantwortlich f\u00fcr die Analyse von Datenfl\u00fcssen und die daraus resultierenden Implikationen f\u00fcr das Datenmanagement sowie f\u00fcr m\u00f6gliche Gesch\u00e4ftsmodelle.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fraunhofer CCPE \/ Vertreten durch Fraunhofer IML:<\/strong>&nbsp;Das Fraunhofer IML stellt die Anforderungen des DPPs an Unternehmen heraus, mit besonderem Fokus auf die Logistikketten, um zirkul\u00e4re Gesch\u00e4ftsmodelle vorzubereiten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fraunhofer CPM \/ Vertreten durch Fraunhofer IWU:<\/strong>&nbsp;Das Fraunhofer IWU adressiert neben den Anforderungen des DPPS aus produktionstechnischer Perspektive auch die Potenziale und Serviceopportunit\u00e4ten in der Produktionstechnik, um effiziente L\u00f6sungen f\u00fcr Produktionssysteme sowie innovative Plattformen f\u00fcr Sekund\u00e4rrohstoffe zu entwickeln.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fraunhofer Cluster of Excellence<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fraunhofer Cluster of Excellence f\u00f6rdern die kooperative Entwicklung und Bearbeitung systemrelevanter Themen durch eine instituts\u00fcbergreifende Forschungsstruktur. Organisatorisch entsprechen diese Forschungscluster einem \u00bbvirtuellen Institut\u00ab, das sich \u00fcber mehrere Standorte verteilt. Die Forschungscluster zielen dabei nicht nur auf die tempor\u00e4re Durchf\u00fchrung eines einzelnen Projekts, sondern verfolgen vielmehr eine Roadmap zur langfristigen Entwicklung eines komplexen Technologietrends.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab Januar 2026 starten drei Fraunhofer Cluster of Excellence ein gemeinsames Projekt, um Unternehmen bei der Umsetzung der EU-Vorgaben f\u00fcr digitale Produktp\u00e4sse (DPPs) zu unterst\u00fctzen, die ab 2027 verpflichtend werden. Im Projekt stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder f\u00fcr das Datenmanagement der DPPs im Mittelpunkt. 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