{"id":171775,"date":"2026-01-05T07:20:00","date_gmt":"2026-01-05T06:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=171775"},"modified":"2025-12-18T15:32:54","modified_gmt":"2025-12-18T14:32:54","slug":"ticker-textilrecycling-neue-technologien-und-marktdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ticker-textilrecycling-neue-technologien-und-marktdaten\/","title":{"rendered":"Ticker Textilrecycling: Neue Technologien und Marktdaten\u00a0"},"content":{"rendered":"\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Wichtigste kompakt<\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Marktvolumen:&nbsp;Die weltweite Faserproduktion erreichte 2022 rund 116 Mio. t \u2013 davon sind 64 % synthetisch (Kunststoffe).<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Recyclingl\u00fccke:&nbsp;In der EU fallen j\u00e4hrlich bis zu 7,5 Mio. t Textilabfall an, doch weniger als ein Prozent durchl\u00e4uft ein Faser-zu-Faser-Recycling.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Investitionsbedarf:&nbsp;Laut McKinsey sind bis 2030 Investitionen von 6 bis 7 Mrd. EUR n\u00f6tig, um die Kreislaufwirtschaft zu skalieren.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg-1024x576.webp\" alt=\"Zirkul\u00e4re Textilwirtschaft: Innovative Recyclingtechnologien sollen die enorme L\u00fccke bei der Verwertung von Textilabf\u00e4llen schlie\u00dfen und Abh\u00e4ngigkeiten von fossilen Rohstoffen reduzieren.\" class=\"wp-image-171777\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/12\/textilien_recycling_materialien_ki.jpeg.webp 1376w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zirkul\u00e4re Textilwirtschaft: Innovative Recyclingtechnologien sollen die enorme L\u00fccke bei der Verwertung von Textilabf\u00e4llen schlie\u00dfen und Abh\u00e4ngigkeiten von fossilen Rohstoffen reduzieren. \u00a9 K-ZEITUNG\/KI-generiert<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Textilindustrie wandelt sich von einer linearen Wirtschaft hin zum Kreislauf \u2013 ein Prozess, der direkte Auswirkungen auf die Kunststoffbranche hat. Der Grund liegt in den Rohstoffen: Laut dem &#8220;Materials Market Report&#8221; von Textile Exchange\u00a0<sup>[<\/sup><sup><a href=\"https:\/\/textileexchange.org\/knowledge-center\/reports\/materials-market-report-2023\/\">1<\/a><\/sup><sup>]\u00a0<\/sup>erreichte die globale Faserproduktion 2022 ein Rekordhoch von 116 Mio. t. F\u00fcr Recycler und Anlagenbauer ist dabei entscheidend, dass synthetische Fasern inzwischen 64% dieser Menge ausmachen. Allein Polyester (PET) dominiert mit einem Marktanteil von 54%.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier liegt ein massives Rohstoffpotenzial brach. Eine Analyse von McKinsey&nbsp;<sup>[<\/sup><sup><a href=\"https:\/\/www.mckinsey.com\/industries\/retail\/our-insights\/scaling-textile-recycling-in-europe-turning-waste-into-value\">2<\/a><\/sup><sup>]<\/sup>zeigt das aktuelle Missverh\u00e4ltnis: In der EU fallen pro Jahr 7 bis 7,5 Mio. t Textilabfall an. Weniger als ein Prozent davon gelangt derzeit zur\u00fcck in einen geschlossenen Faser-zu-Faser-Kreislauf (Fiber-to-Fiber). Stattdessen enden \u00fcber 65 % der Abf\u00e4lle auf Deponien oder in der thermischen Verwertung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Technik und Investitionen als Treiber<\/h3>\n\n\n\n<p>Um dieses Potenzial zu heben, prognostiziert McKinsey bis 2030 einen Investitionsbedarf von 6 bis 7 Mrd. EUR. Ziel ist eine Industrie, die profitabel 1,7 bis 2,6 Mio. t Rezyklate j\u00e4hrlich liefert. Die technischen Herausforderungen sind dabei konkret:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sortierung<\/strong>:&nbsp;Mischgewebe wie Polycotton verlangen nach pr\u00e4ziser NIR-Technik (Nahinfrarot), um Stoffstr\u00f6me sortenrein zu trennen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Aufbereitung<\/strong>:&nbsp;Wo mechanisches Recycling an Grenzen st\u00f6\u00dft (Faserverk\u00fcrzung), m\u00fcssen chemische Verfahren wie Depolymerisation oder Solvolyse industriell skalieren, um PET-Qualit\u00e4ten auf Neuware-Niveau zu erzeugen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 17.12.2025 Labortests: Mehr Mikroplastik durch Kleidung aus recyceltem Polyester&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Labortests der Umweltschutzorganisation&nbsp;Changing Markets zeigen: Kleidung aus rPET gibt beim Waschen im Durchschnitt 55 % mehr Mikroplastikpartikel ab als solche aus neu hergestelltem Polyester. Au\u00dferdem waren die Partikel fast 20 % kleiner, sodass sie sich leichter in der Umwelt ausbreiten und Schaden anrichten k\u00f6nnen. Die Studie konzentrierte sich auf eine relativ kleine Zahl von Kleidungsst\u00fccken der f\u00fcnf gro\u00dfen Marken Adidas, H&amp;M, Nike, Shein und Zara. Getestet wurden T-Shirts, Tops, Kleider und Shorts.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Modebranche verkauft recyceltes Polyester als gr\u00fcne L\u00f6sung, doch unsere Ergebnisse zeigen, dass es das Problem der Mikroplastikverschmutzung versch\u00e4rft. Sie entlarven recyceltes Polyester als das, was es ist: ein Feigenblatt der Nachhaltigkeit, das die zunehmende Abh\u00e4ngigkeit der Modebranche von synthetischen Materialien \u2013 Plastik \u2013 verdeckt\u201c, sagt Urska Trunk, Kampagnenleiterin bei Changing Markets. \u201eEin paar intelligente Designoptimierungen und End-of-Pipe-L\u00f6sungen werden nur an der Oberfl\u00e4che kratzen. Echte L\u00f6sungen bedeuten, die Produktion synthetischer Fasern schrittweise einzustellen und den Umweg von gebrauchten Plastikflaschen in kurzlebige Mode zu beenden.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Die Krux: Bleiben die PET-Flaschen im Getr\u00e4nkesektor, k\u00f6nnen sie beliebig oft rezykliert werden. So aber konkurriert diese Branche mit den Modemarken um die gebrauchten Flaschen. (Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/changingmarkets.org\/report\/spinning-greenwash\/\">Changing Markets Foundation<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 17.12.2025 Forschung: Thermoplastische Elastomere als recycelbare Elastan-Alternative<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference (ADD-ITC) wurden zwei Nachwuchsforscherinnen des ITA der RWTH Aachen mit dem Walter Reiners-Stiftungspreis ausgezeichnet. Besonderes Augenmerk f\u00fcr die Kunststoffbranche verdient die Arbeit von Jasmin Roos (Nachhaltigkeitspreis): Sie untersuchte den Ersatz von schwer recycelbarem Elastan durch thermoplastische Copolyester-Elastomere (TPC).<\/p>\n\n\n\n<p>Da herk\u00f6mmliches Elastan beim thermomechanischen Recycling oft Filter verstopft oder toxische Abbauprodukte freisetzt, testete Roos die gemeinsame Verarbeitung von PET\/TPC-Blends. Das Ergebnis: Die Materialien lassen sich im Schmelzspinnverfahren erfolgreich zu neuen Garnen verarbeiten, was die Basis f\u00fcr ein echtes \u201eClosed-Loop-Recycling\u201c elastischer Textilien schafft. Den F\u00f6rderpreis erhielt Janne Warnecke f\u00fcr ihre Finite-Elemente-Studie zu Fertigungstoleranzen in Webmaschinen.&nbsp;<em>(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.ita.rwth-aachen.de\/go\/id\/brbrek#aaaaaaaaabrbrfc\">ITA\/RWTH Aachen<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 10.12.2025 Textilindustrie fordert praxisnahes EPR-System ohne B\u00fcrokratie<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Gesamtverband Textil+Mode mahnt bei der nationalen Umsetzung der Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) f\u00fcr Textilien zur Vorsicht. Auf dem zweiten Stakeholder-Dialog in Berlin betonte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Uwe Mazura, dass die Branche angesichts des hohen Kostendrucks ein effizientes System ben\u00f6tige, in dem Hersteller nicht zur reinen \u201eZahlstelle\u201c degradiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis April 2028 m\u00fcssen die EU-Vorgaben in nationales Recht \u00fcberf\u00fchrt sein. Der Verband warnt vor der reinen \u00dcbernahme starrer Sammelquoten aus anderen Abfallstr\u00f6men. Stattdessen m\u00fcsse der Fokus auf der Qualit\u00e4t der Sortierung und Verwertung liegen, um tats\u00e4chliche \u00f6kologische Effekte zu erzielen, anstatt nur b\u00fcrokratischen Mehraufwand zu erzeugen. (Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/textil-mode.de\/de\/newsroom\/pressemitteilungen\/potenzial-der-textilen-kreislaufwirtschaft-heben\/\">Textil+Mode<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 02.12.2025 Kreislaufwirtschaft: Forschungsprojekt Retrakt unterst\u00fctzt Textil-Transformation<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Institut f\u00fcr Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen startet gemeinsam mit der FOM Hochschule und Industriepartnern das Projekt Retrakt. Ziel ist es, Textilunternehmen bei der Umstellung von linearen auf zirkul\u00e4re Gesch\u00e4ftsmodelle zu unterst\u00fctzen, um die EU-Vorgaben f\u00fcr 2030 zu erf\u00fcllen. Anders als rein technische Projekte stellt Retrakt die organisatorische Resilienz in den Mittelpunkt: Es werden Strategien entwickelt, wie Mitarbeitende bef\u00e4higt werden k\u00f6nnen, komplexe neue Regularien (Compliance) und digitale Tools \u2013 wie den kommenden Digitalen Produktpass \u2013 in der Praxis umzusetzen. Geplant ist zudem eine digitale Kooperationsplattform f\u00fcr internationale Lieferketten.<em>&nbsp;(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.ita.rwth-aachen.de\/go\/id\/bqzflj#aaaaaaaaabqzfpp\">Retrakt<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 26.11.2025 Kreislaufwirtschaft: EU-Projekt Autoloop forciert Polyester-Recycling<\/h3>\n\n\n\n<p>Unter der Leitung von Fraunhofer Umsicht ist das EU-Forschungsprojekt Autoloop gestartet, das integrierte L\u00f6sungen f\u00fcr das Recycling von polyesterhaltigen Textilien entwickelt. Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2050 j\u00e4hrlich 1,24 Mio. t Textilabfall in geschlossenen Kreisl\u00e4ufen zu f\u00fchren. Das Konsortium aus 14 europ\u00e4ischen Partnern setzt dabei auf einen technologischen Mix: Neben einer KI-gest\u00fctzten Sortierung mittels Hyperspektralanalyse (Zoritex) kommen das Ioncell-Verfahren zur Zellulose-R\u00fcckgewinnung sowie die ReSyn-Technologie f\u00fcr das chemische Recycling zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere der von Fraunhofer und dem SKZ entwickelte chemische Ansatz depolymerisiert synthetische Fasern zu hochreinen Basischemikalien (rTPA), selbst bei kontaminierten Ausgangsstoffen. Erg\u00e4nzt wird der technologische Verbund durch digitale Tracking-Systeme (IntegriTEX) und Datenplattformen, um die Anforderungen des kommenden Digitalen Produktpasses (DPP) zu erf\u00fcllen.&nbsp;<em>(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.umsicht-suro.fraunhofer.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/projekt_autoloop.html\">Fraunhofer Umsicht<\/a><\/em>)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 26.11.2025 Forschung: TU Wien trennt Mischtextilien sortenrein mit neuem L\u00f6semitte<\/h3>\n\n\n\n<p>Einem Forschungsteam der TU Wien ist es gelungen, Mischtextilien aus Polyester und Baumwolle hocheffizient und ohne Qualit\u00e4tsverlust zu trennen. Das Verfahren nutzt ein sogenanntes \u201eDeep Eutectic Solvent\u201c \u2013 eine Fl\u00fcssigkeit, die aus den ungiftigen Feststoffen Menthol und Benzoes\u00e4ure entsteht. Bei einer Prozesstemperatur von 216 \u00b0C l\u00f6st sich der Polyesteranteil innerhalb von f\u00fcnf Minuten vollst\u00e4ndig auf, w\u00e4hrend die Baumwolle intakt bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der entscheidende Vorteil gegen\u00fcber g\u00e4ngigen chemischen Recyclingmethoden: Das Polyester wird nicht depolymerisiert. Die Polymerketten bleiben vollst\u00e4ndig erhalten, wodurch das zur\u00fcckgewonnene Material seine urspr\u00fcnglichen mechanischen Eigenschaften und die Schmelztemperatur beh\u00e4lt. Mit R\u00fcckgewinnungsraten von 100% f\u00fcr Baumwolle und 97% f\u00fcr Polyester bietet der Prozess im Laborma\u00dfstab gro\u00dfes Potenzial, wenngleich an der Energieeffizienz f\u00fcr die industrielle Skalierung noch gearbeitet wird.&nbsp;<em>(Quelle:&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0956053X25005884?via%3Dihub\"><em>Original Publikation)<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 14.10.2025 Textilrecycling: nova-Institut fordert Ausbau von Fibre-to-Fibre-Technologien<\/h3>\n\n\n\n<p>Das nova-Institut mahnt in einer aktuellen Analyse ein Umdenken in der Textilindustrie an: Von j\u00e4hrlich rund 6,95 Mio. t Textilabfall in Europa wird derzeit weltweit weniger als 1% im echten \u201eFibre-to-Fibre\u201c-Verfahren zu neuen Fasern recycelt. Ein Haupthemmnis sind komplexe Mischgewebe aus Natur- und Kunstfasern, die etablierte mechanische Verfahren an ihre Grenzen bringen und meist im Downcycling oder der Verbrennung enden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die versch\u00e4rften EU-Vorgaben \u2013 etwa die Ecodesign-Verordnung \u2013 zu erf\u00fcllen, sind laut den Experten \u201eAdvanced Recycling\u201c-Technologien unerl\u00e4sslich. Dazu z\u00e4hlen physikalische Verfahren wie Dissolution sowie chemische Prozesse (Solvolyse, Enzymolyse) und thermochemische Ans\u00e4tze (Pyrolyse). Nur durch diese Technologien lassen sich synthetische Fasermischungen effizient trennen und als hochwertige Sekund\u00e4rrohstoffe in den Kreislauf zur\u00fcckf\u00fchren.&nbsp;<em>(Quelle:&nbsp;<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/textile-recycling-transforming-fashion-automotive-construction-ytsfe\/\">Artikel LinkedIn<\/a><\/em><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">++ 13.10.2025&nbsp;Biokunststoff aus Textilm\u00fcll: Fraunhofer wandelt Polyester in PHB um<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Fraunhofer IAP hat gemeinsam mit der Matterr GmbH im Projekt \u201eTexPHB\u201c einen innovativen Weg aufgezeigt, um schwer verwertbare Polyester-Textilien in den hochwertigen Biokunststoff Polyhydroxybutyrat (PHB) zu verwandeln. In einem zweistufigen Prozess werden die Alttextilien zun\u00e4chst chemisch in ihre Monomere zerlegt, um Terephthals\u00e4ure und Ethylenglykol in Virgin-Qualit\u00e4t zur\u00fcckzugewinnen. Anschlie\u00dfend \u00fcbernimmt die Biotechnologie: Spezielle Bakterien verstoffwechseln das gewonnene Ethylenglykol und produzieren daraus PHB, das vollst\u00e4ndig biologisch abbaubar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verfahren bietet eine L\u00f6sung f\u00fcr die riesigen Mengen an Mischtextilien, die bisher kaum recycelt werden k\u00f6nnen. Um die Technologie vom Labor in den industriellen Ma\u00dfstab zu \u00fcberf\u00fchren, empfiehlt das Forschungskonsortium in einem aktuellen Policy Paper den Aufbau eines Textil-Hubs in Brandenburg. Dies soll nicht nur \u00f6kologische Probleme l\u00f6sen, sondern auch neue Wertsch\u00f6pfungsketten in der Region etablieren.&nbsp;<em>(<\/em><a href=\"https:\/\/www.iap.fraunhofer.de\/de\/Pressemitteilungen\/2025\/kreislaufschliessung-in-der-textilwirtschaft-wertschoepfung-im-land-brandenburg.html\"><em>Quelle: Fraunhofer IAP<\/em><\/a><em>)<\/em><a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/erema-investiert-in-block-texx-fuer-textil-kreislauf\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wichtigste kompakt Die Textilindustrie wandelt sich von einer linearen Wirtschaft hin zum Kreislauf \u2013 ein Prozess, der direkte Auswirkungen auf die Kunststoffbranche hat. Der Grund liegt in den Rohstoffen: Laut dem &#8220;Materials Market Report&#8221; von Textile Exchange\u00a0[1]\u00a0erreichte die globale Faserproduktion 2022 ein Rekordhoch von 116 Mio. t. 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