{"id":166324,"date":"2025-08-08T07:35:00","date_gmt":"2025-08-08T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=166324"},"modified":"2025-08-07T10:10:36","modified_gmt":"2025-08-07T08:10:36","slug":"kreislaufwirtschaft-starken-heidelberg-materials-nimmt-grostechnische-anlage-fur-gezielte-karbonatisierung-in-polen-in-betrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kreislaufwirtschaft-starken-heidelberg-materials-nimmt-grostechnische-anlage-fur-gezielte-karbonatisierung-in-polen-in-betrieb\/","title":{"rendered":"Kreislaufwirtschaft st\u00e4rken: Heidelberg Materials nimmt gro\u00dftechnische Anlage f\u00fcr gezielte Karbonatisierung in Polen in Betrieb"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-166322\" style=\"width:650px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1-400x267.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/08\/2025_07_08_Reconcrete-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Heidelberg Materials<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Launch of breakthrough pilot facility for enforced carbonation at Heidelberg Materials\u2019 cement plant in G\u00f3ra\u017cd\u017ce, Poland<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Patented ReConcrete process combines circularity and decarbonisation, using recycled concrete paste (RCP) to significantly lower the CO\u2082 footprint of cement and concrete<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Project aims to serve as a blueprint for other initiatives worldwide<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Heidelberg Materials hat seine neue industrielle Pilotanlage f\u00fcr gezielte Karbonatisierung im Zementwerk G\u00f3ra\u017cd\u017ce, Polen, in Betrieb genommen. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Anwendung des patentierten ReConcrete-Verfahrens von Heidelberg Materials im industriellen Ma\u00dfstab. Hierbei werden Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung miteinander kombiniert, um die Entwicklung nachhaltiger Baustoffe voranzutreiben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Anlage verarbeitet rezyklierten Zementstein (RCP), der in der innovativen Recyclinganlage des Unternehmens im polnischen Kattowitz gewonnen wird. Der Zementstein bindet auf nat\u00fcrliche Weise CO\u2082 und fungiert somit als Kohlenstoffsenke. Um dieses Potenzial zu nutzen und den nat\u00fcrlichen Prozess zu beschleunigen, wird RCP einem Verfahren zur sogenannten gezielten Karbonatisierung unterzogen. Dabei wird RCP den Abgasen des Ofens im Zementwerk G\u00f3ra\u017cd\u017ce ausgesetzt, um das CO\u2082 chemisch im Material zu binden. Nach der Karbonatisierung kann das RCP als Klinkerersatzstoff einen Teil des energieintensiven Klinkers im Zement ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Skalierung des ReConcrete-Verfahrens ist f\u00fcr uns ein wichtiger Schritt, um weitere M\u00f6glichkeiten zu erschlie\u00dfen, mit denen wir den CO\u2082-Fu\u00dfabdruck unserer Produkte senken k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte Dr. <strong>Katharina Beumelburg, Chief Sustainability and New Technologies Officer bei Heidelberg Materials<\/strong>. \u201eGleichzeitig ist es ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr unseren integrierten Ansatz im Bereich Nachhaltigkeit. Wir k\u00f6nnen so Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz mit Dekarbonisierung kombinieren und dabei die nat\u00fcrliche F\u00e4higkeit von RCP nutzen, CO\u2082 zu binden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin stolz auf unsere Teams, die ReConcrete erfolgreich entwickelt und zur Reife gebracht haben. Dies ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, den CO\u2082-Kreislauf in der Zementproduktion zu schlie\u00dfen\u201c, sagte <strong>Jon Morrish, Mitglied des Vorstands von Heidelberg Materials und verantwortlich f\u00fcr Europa<\/strong>. \u201eDank der engen Zusammenarbeit unseres lokalen Teams mit der zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung kann uns dieser Fortschritt in Polen als Blaupause f\u00fcr vergleichbare Projekte im Unternehmen dienen. So k\u00f6nnen wir unser Angebot an kreislauff\u00e4higen und CO\u2082-reduzierten Produkten f\u00fcr unsere Kunden weiter ausbauen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Pro eingesetzter Tonne RCP lassen sich die CO\u2082-Emissionen um insgesamt etwa 900 bis 1.000 kg verringern. Dies umfasst etwa 100 bis 150 kg CO\u2082, die w\u00e4hrend der Karbonatisierung von RCP dauerhaft gebunden werden, sowie weitere rund 750 bis 850 kg CO\u2082-Emissionen, die durch karbonisiertes RCP als Klinkerersatzstoff in Kompositzementen vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 2024 startete Heidelberg Materials bereits die erste Phase der gro\u00dftechnischen Einf\u00fchrung von ReConcrete mit der Er\u00f6ffnung einer innovativen Recyclinganlage f\u00fcr die selektive Trennung in Kattowitz. Als erste Anlage ihrer Art arbeitet sie mit einem propriet\u00e4ren Zerkleinerungsverfahren, das es durch hochentwickelte Trenn- und Sortierfunktionen erm\u00f6glicht, Betonabf\u00e4lle vollst\u00e4ndig zu recyclen. Die gewonnenen Fraktionen umfassen Sand und Kies von h\u00f6chster Qualit\u00e4t, die der von Prim\u00e4rrohstoffen entspricht. RCP ist die feinste Fraktion im Trennprozess.<\/p>\n\n\n\n<p>Heidelberg Materials wird das Verfahren nun im laufenden Betrieb erproben und die Technologie unter industriellen Bedingungen evaluieren. Die Pilotanlage des Unternehmens ist Teil des internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekts \u201eCarbon4Minerals\u201c, das von einem Konsortium f\u00fchrender wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Partner aus ganz Europa durchgef\u00fchrt wird. Das Projekt wird von der Europ\u00e4ischen Union und dem Schweizer Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) kofinanziert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heidelberg Materials hat seine neue industrielle Pilotanlage f\u00fcr gezielte Karbonatisierung im Zementwerk G\u00f3ra\u017cd\u017ce, Polen, in Betrieb genommen. 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