{"id":165849,"date":"2025-07-24T07:35:00","date_gmt":"2025-07-24T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=165849"},"modified":"2025-07-21T16:54:54","modified_gmt":"2025-07-21T14:54:54","slug":"synthetischer-kraftstoff-aus-dem-offshore-windpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/synthetischer-kraftstoff-aus-dem-offshore-windpark\/","title":{"rendered":"Synthetischer Kraftstoff aus dem Offshore-Windpark"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-1024x576.jpeg\" alt=\"Schwimmende Plattform mit modularer Containeranlage zur Offshore-Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus Windenergie, Meerwasser und Umgebungsluft. (Foto: H2Mare)\" class=\"wp-image-165851\" style=\"width:650px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-300x169.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-150x84.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-768x432.jpeg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-400x225.jpeg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image.jpeg 1230w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schwimmende Plattform mit modularer Containeranlage zur Offshore-Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus Windenergie, Meerwasser und Umgebungsluft. (Foto: H2Mare)\u00a0Schwimmende Plattform mit modularer Containeranlage zur Offshore-Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus Windenergie, Meerwasser und Umgebungsluft. (Foto: H2Mare)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Netzunabh\u00e4ngig, modular und hochseetauglich: Das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) und Partner wollen im H<sub>2<\/sub>Mare-Projekt PtX-Wind auf einer schwimmenden Plattform synthetische Kraftstoffe aus Windenergie, Meerwasser und Umgebungsluft produzieren. Eine entsprechende modulare Anlage wurde auf einer Barke installiert und liegt betriebsbereit in Bremerhaven. Noch in diesem Jahr wird sie vor Helgoland erstmals Kraftstoff direkt auf dem Meer produzieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Wasserstoff-Leitprojekt H<sub>2<\/sub>Mare des Bundesministeriums f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt hat in dieser Woche (08. Juli 2025) die weltweit erste schwimmende Versuchsplattform zur Demonstration einer vollst\u00e4ndigen Power-to-X-Prozesskette f\u00fcr synthetische Kraftstoffe er\u00f6ffnet. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wir wollen den gesamten Planungsprozess von der Genehmigung \u00fcber die Errichtung bis hin zum Betrieb der Anlage einmal in der Realit\u00e4t durchspielen, um Konzepte f\u00fcr den Bau von gr\u00f6\u00dferen Produktionsplattformen erstellen zu k\u00f6nnen\u201c, sagte <strong>Professor Roland Dittmeyer, Leiter des Instituts f\u00fcr Mikroverfahrenstechnik des KIT und Koordinator des H<sub>2<\/sub>Mare-Projekts PtX-Wind<\/strong>, in dem der Praxistest durchgef\u00fchrt wird bei der Er\u00f6ffnung in Bremerhaven.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kraftstoffe aus Wind, Wasser und Luft<\/h3>\n\n\n\n<p>Zur Herstellung von synthetischen Kraftstoffen verwendet die neuartige modulare Anlage Windenergie, Meerwasser und Umgebungsluft. Entsprechend verf\u00fcgt die H<sub>2<\/sub>Mare-Versuchsplattform \u00fcber eine eigene Direct-Air-Capture-Anlage (DAC), um CO<sub>2<\/sub>&nbsp;aus der Umgebungsluft zu gewinnen, eine Meerwasserentsalzungsanlage sowie eine Hochtemperatur-Elektrolyse zur Erzeugung von wasserstoffhaltigem Synthesegas. Dieses wird als Ausgangsstoff f\u00fcr die Fischer-Tropsch-Synthese genutzt, bei der gr\u00fcner Wasserstoff und CO<sub>2<\/sub>&nbsp;in Kraftstoffe umgewandelt werden. Der modulare Aufbau erm\u00f6glicht einen dynamischen, netzunabh\u00e4ngigen Betrieb der gesamten Prozesskette, angepasst an die Verf\u00fcgbarkeit von erneuerbarem Strom aus Offshore-Windkraft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Offshore-Einsatz ab Juli 2025<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Plattform testen die Forschenden ab Juli 2025 zun\u00e4chst im Hafen von Bremerhaven sowie anschlie\u00dfend auf offener See vor Helgoland. Neben dem flexiblen Betrieb der gesamten Prozesskette wollen sie auch die maritimen Einfl\u00fcsse und Materialeigenschaften sowie regulatorische Bedingungen im Realbetrieb ohne Anbindung an das Stromnetz untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage f\u00fcr die Entwicklung gr\u00f6\u00dferer Produktionsplattformen dienen, die sich mit Windenergieanlagen koppeln lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Offshore-Erzeugung von synthetischen Kraftstoffen forscht das H<sub>2<\/sub>Mare-Projekt PtX-Wind an weiteren Power-to-X-Syntheserouten. Am KIT untersuchen Forschende dabei die Herstellung von fl\u00fcssigem Methan, Methanol und Ammoniak.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber H<sub>2<\/sub>Mare und PtX-Wind<\/h3>\n\n\n\n<p>H<sub>2<\/sub>Mare ist eines von drei Wasserstoff-Leitprojekten des Bundesministeriums f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Im Fokus des Projekts steht die Erforschung der Offshore-Erzeugung von gr\u00fcnem Wasserstoff und weiteren Power-to-X-Produkten aus Windenergie. H<sub>2<\/sub>Mare tr\u00e4gt mit seiner Forschung zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Im H<sub>2<\/sub>Mare-Projekt PtX-Wind forscht das KIT gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft daran, auf See erzeugten gr\u00fcnen Wasserstoff zu sogenannten Derivaten, also zu Folgeprodukten wie synthetischen Kraftstoffen, weiterzuverarbeiten. Die Versuchsplattform entwickelte das KIT gemeinsam mit den H<sub>2<\/sub>Mare-Projektpartnern Institut f\u00fcr Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der Technischen Universit\u00e4t Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.wasserstoff-leitprojekte.de\/leitprojekte\/h2mare\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weitere Informationen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.energie.kit.edu\/\">Details zum KIT-Zentrum Energie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als \u201eDie Forschungsuniversit\u00e4t in der Helmholtz-Gemeinschaft\u201c schafft und vermittelt das KIT Wissen f\u00fcr Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen ma\u00dfgebliche Beitr\u00e4ge in den Feldern Energie, Mobilit\u00e4t und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplin\u00e4ren Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 800 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universit\u00e4res Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationst\u00e4tigkeit am KIT schl\u00e4gt die Br\u00fccke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversit\u00e4ten.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Netzunabh\u00e4ngig, modular und hochseetauglich: Das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) und Partner wollen im H2Mare-Projekt PtX-Wind auf einer schwimmenden Plattform synthetische Kraftstoffe aus Windenergie, Meerwasser und Umgebungsluft produzieren. Eine entsprechende modulare Anlage wurde auf einer Barke installiert und liegt betriebsbereit in Bremerhaven. 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