{"id":165775,"date":"2025-07-22T07:20:00","date_gmt":"2025-07-22T05:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=165775"},"modified":"2025-07-16T13:43:30","modified_gmt":"2025-07-16T11:43:30","slug":"com4pha-biologisch-abbaubare-kunststoffe-fur-verpackungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/com4pha-biologisch-abbaubare-kunststoffe-fur-verpackungen\/","title":{"rendered":"COM4PHA: biologisch abbaubare Kunststoffe f\u00fcr Verpackungen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Das Projekt Com4PHA sucht neue Formulierungen von Biokunststoffen auf Basis der PHA-Gruppe. Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind biokompatible und biologisch abbaubare Kunststoffe, die in Boden- und Meeresumgebungen von Mikroorganismen synthetisiert werden und sehr \u00e4hnliche Eigenschaften wie Kunststoffe petrochemischen Ursprungs aufweisen.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-1024x576.webp\" alt=\"Die Polymere sollen in Bereichen verwendet werden k\u00f6nnen, wo momentan Kunststoffe aus Erd\u00f6l verwendet werden.\" class=\"wp-image-165777\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;object-fit:cover;width:650px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/07\/image.webp 1376w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 European Union<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Insbesondere arbeitet das Projekt an Formulierungen auf Basis des PHBV-Copolymers f\u00fcr Anwendungen im Verpackungs- und Agrarsektor. Zu den Verarbeitungsverfahren hier eingesetzt werden, geh\u00f6rt das Hohlk\u00f6rper-Blasformen f\u00fcr Flaschen; au\u00dferdem wird das Copolymer auch als Beschichtung auf Papiersubstraten und landwirtschaftlichen Mulchfolien getestet. Um PHBV auch industriell nutzen zu k\u00f6nnen, wird im Projekt auch die Synthese des Materials optimiert und die Skalierung gr\u00f6\u00dferer Mengen gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bessere Produktqualit\u00e4t mit l\u00e4ngerer Haltbarkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Die neuen Formulierungen f\u00fcr Kosmetikverpackungen sollen biologisch abbaubar und kompostierbar sein und den aktuellen Anforderungen entsprechen. So sollen sie auch mit verringerten Umweltbelastung eine bessere Akzeptanz auf dem Markt erreichen. Diese Innovation k\u00f6nnte neben der Kosmetikbranche auch Verarbeiter und Endverbraucher im Lebensmittel- und Getr\u00e4nkesektor ansprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Beschichtungsformulierungen im Papier- und Agrarsektor werden die Entwicklungen die Produktqualit\u00e4t verbessern und die Haltbarkeit verl\u00e4ngern. Die Ergebnisse k\u00f6nnen in der Verpackungsbranche genutzt und auf Bereiche angewendet werden, in denen Barriereeigenschaften erforderlich sind, beispielsweise in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Im Agrarsektor werden sie in Mulchfolien eingesetzt, um die Qualit\u00e4t der Pflanzen auf der Grundlage der Barriere- und antimikrobiellen Eigenschaften der Beschichtung zu erhalten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist das besondere an PHA?<\/h3>\n\n\n\n<p>Polyhydroxyalkanoate (PHA) werden von zahlreichen Mikroorganismen in Boden- und Meeresumgebungen hergestellt und weisen sehr \u00e4hnliche Eigenschaften wie Kunststoffe petrochemischen Ursprungs auf. Sie sind biokompatible und biologisch abbaubare Kunststoffe. Die neuesten Studien konzentrieren sich auf die Suche nach kosteng\u00fcnstigeren alternativen Substraten, wie agrarindustriellen Abf\u00e4llen oder industriellen Nebenprodukten, sowie auf Extraktionsstrategien zur Senkung der Produktkosten. Auf diese Weise soll ihre Einbindung in einen Markt erleichtert werden, der von Kunststoffen auf Erd\u00f6lbasis dominiert wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die am h\u00e4ufigsten vermarkteten PHAs weisen gewisse Einschr\u00e4nkungen bei der Verarbeitung mit herk\u00f6mmlichen Verfahren auf. Daher will das Projekt sie so optimieren, dass sie in verschiedenen Anwendungen innerhalb der Kunststoffindustrie eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Unternehmen beteiligen sich?<\/h3>\n\n\n\n<p>Koordiniert wird Com4PHA vom Biotechnologieunternehmen Venvirotech. Seine Expertise liegt in der Umwandlung organischer Abf\u00e4lle, bei der Bakterien zur Herstellung von PHA-Biokunststoffen eingesetzt werden. Das Unternehmen Enplast ist als Hersteller von Kunststoffverpackungen f\u00fcr die Validierung der entwickelten Materialien verantwortlich. Als Bindeglied zwischen den beiden Unternehmen ist Aimplas, das Zentrum f\u00fcr Kunststofftechnologie, f\u00fcr die neuen PHA-Formulierungen zust\u00e4ndig, sowohl f\u00fcr die Herstellung von Verpackungen als auch f\u00fcr die Formulierung von Beschichtungen. Das Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Innovation und Universit\u00e4ten sowie die Next-Generation-Fonds der Europ\u00e4ischen Union finanzieren diese Ma\u00dfnahme.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Projekt Com4PHA sucht neue Formulierungen von Biokunststoffen auf Basis der PHA-Gruppe. Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind biokompatible und biologisch abbaubare Kunststoffe, die in Boden- und Meeresumgebungen von Mikroorganismen synthetisiert werden und sehr \u00e4hnliche Eigenschaften wie Kunststoffe petrochemischen Ursprungs aufweisen.\u00a0 Insbesondere arbeitet das Projekt an Formulierungen auf Basis des PHBV-Copolymers f\u00fcr Anwendungen im Verpackungs- und Agrarsektor. 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