{"id":162545,"date":"2025-05-06T07:26:00","date_gmt":"2025-05-06T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=162545"},"modified":"2025-04-29T13:33:27","modified_gmt":"2025-04-29T11:33:27","slug":"plastikindustrie-verfehlt-recyclingziel-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/plastikindustrie-verfehlt-recyclingziel-deutlich\/","title":{"rendered":"Plastikindustrie\u00a0verfehlt Recyclingziel deutlich"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Bis 2050 will die Plastikindustrie klimaneutral werden. Das haben Branchenvertreter in den vergangenen Jahren immer wieder verk\u00fcndet, etwa auf dem Weltwirtschaftsforum 2022. Die Herausforderung ist riesig. Die Produktion und Entsorgung von Plastik verursacht viel Treibhausgas &#8211; pro Tonne Kunststoff etwa f\u00fcnf Tonnen CO2. Denn Plastik wird haupts\u00e4chlich aus Erd\u00f6l hergestellt. Dazu ist viel Energie n\u00f6tig, die zum gro\u00dfen Teil aus Erdgas stammt. Und am Ende wird Plastik meist verbrannt oder landet in der Umwelt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-162569\" style=\"aspect-ratio:1.5;width:722px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100-400x267.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/recycling-plastik-frankfurt-100.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gelagerter Plastikm\u00fcll in einem Recyclingcenter in Frankfurt, Deutschland. \u00a9 AP Photo\/Michael Probst<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Insgesamt verursachen Kunststoffe rund f\u00fcnf Prozent der weltweiten Treibhausgase &#8211; etwa doppelt so viel wie der globale Flugverkehr, Tendenz steigend. Bis 2060 &#8211; so eine OECD-Prognose &#8211; soll sich der Plastikverbrauch verdreifachen. Wie also will die Industrie es schaffen, klimaneutral zu werden?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plastik l\u00e4sst sich schwer recyceln<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein wichtiger Plastikhersteller ist der gr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern der Welt: BASF. An seinem Standort in Ludwigshafen legen st\u00e4ndig neue Tankschiffe an. Sie bringen \u00d6l, das dort zu Chemikalien verarbeitet wird, die zentral sind f\u00fcr die Plastikherstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch BASF will bis 2050 klimaneutral werden. Auf der Hauptversammlung 2023 erkl\u00e4rte der damalige Konzernchef Martin Bruderm\u00fcller, wie es gehen soll: &#8220;Indem wir Strom aus Erdgas durch Gr\u00fcnstrom ersetzen. Statt fossile Rohstoffe nehmen wir nachwachsende, abfallbasierte oder recycelte Rohstoffe.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Klingt einfach, doch allein der Ersatz von Gas durch gr\u00fcnen Strom ist eine gigantische Aufgabe. Noch schwieriger ist es, das Erd\u00f6l als Rohstoff zu ersetzen. Eine M\u00f6glichkeit ist, Kunststoffe aus Pflanzen herzustellen, etwa aus Mais. Doch die stehen nur begrenzt zur Verf\u00fcgung, weil sie mit dem Anbau von Nahrungsmitteln konkurrieren. Bisher wird weniger als ein Prozent des Plastiks so hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist, Plastik zu recyceln. Doch l\u00e4ngst nicht alle Kunststoffe lassen sich einfach schreddern, einschmelzen und neu verwenden &#8211; also mechanisch recyceln. Denn oft bestehen sie aus unterschiedlichen Plastiksorten und enthalten verschiedenste Chemikalien. Bislang werden weltweit weniger als zehn Prozent des Plastiks aus alten Kunststoffen hergestellt, auch in Europa sind es nur etwa 15 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/holz-mafia-rumaenien-101.html\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/holz-mafia-rumaenien-101.html\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Chemisches-Recycling-als-Loesung\">&#8220;Chemisches Recycling&#8221; als L\u00f6sung?<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit einigen Jahren wirbt und lobbyiert nun die Plastikindustrie f\u00fcr eine angeblich weitere L\u00f6sung, das &#8220;chemische Recycling&#8221;. Damit werden unterschiedliche Verfahren bezeichnet, bei denen etwa durch gro\u00dfe Hitze das Plastik wieder zu \u00d6l umgewandelt wird. Sie seien &#8220;ein Schl\u00fcsselelement f\u00fcr die Erreichung der Treibhausgasneutralit\u00e4t&#8221;, hei\u00dft es in einem gemeinsamen Papier des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) und dem Branchenverband Plastics Europe aus dem Jahr 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Plastics Europe hatte kurz zuvor angek\u00fcndigt, dass seine Mitgliedsunternehmen &#8211; darunter BASF &#8211; Milliarden in solche Verfahren investieren w\u00fcrden. Im Jahr 2025 sollten 1,2 Millionen Tonnen neue Kunststoffe mit chemischem Recycling produziert werden. 2023 reduzierte der Verband die Prognose auf 900.000 Tonnen. Doch auch dieses Ziel wird nach&nbsp;<em>NDR<\/em>-Recherchen weit verfehlt. 2024 waren es demnach deutlich weniger als 100.000 Tonnen. Dieses Jahr kann es nicht viel mehr werden. Wie gro\u00df die Menge genau ist, kann niemand sagen. Alle Angaben beruhen auf Sch\u00e4tzungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Hohe-Kosten-technologische-Rueckschritte\">Hohe Kosten, technologische R\u00fcckschritte<\/h3>\n\n\n\n<p>Der&nbsp;<em>NDR<\/em>&nbsp;hat Marktstudien und wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen analysiert, viele Gespr\u00e4che mit Industrievertretern, Wissenschaftlern und Analysten gef\u00fchrt sowie Medienberichte, Pressemitteilungen und Gesch\u00e4ftsberichte zu rund 100 geplanten Projekten f\u00fcr chemisches Recycling in Europa ausgewertet. Nur wenige davon wurden wirklich gebaut. Bei manchen angek\u00fcndigten Anlagen scheint sich seit Jahren nichts getan zu haben. Andere wurden verschoben, einige offiziell gestoppt &#8211; wie etwa eine geplante Gro\u00dfanlage in Sachsen. Und die vorhandenen laufen offenbar l\u00e4ngst nicht auf vollen Touren.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Aktuell wird noch sehr wenig Kunststoff aus chemischem Recycling hergestellt&#8221;, r\u00e4umt die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Plastics Europe Deutschland, Christine Bunte, im Interview mit dem&nbsp;<em>ARD-Magazin Panorama<\/em>&nbsp;ein. Das liege an den Kosten und der mangelnden Nachfrage sowie an technologischen R\u00fcckschritten, so Bunte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"BASF-nutzt-wenig-Recycling-Material\">BASF nutzt wenig&nbsp;Recycling-Material<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch BASF nutzt viel weniger Recycling-Material als angek\u00fcndigt. Ab 2025 wollte der Konzern j\u00e4hrlich 250.000 Tonnen Rohstoffe verarbeiten, die aus Kunststoffabf\u00e4llen oder Altreifen stammen. Im Jahr 2024 waren es laut Jahresbericht aber nur 11.300 Tonnen. Auf Anfrage des&nbsp;<em>NDR<\/em>&nbsp;zeigt sich das Unternehmen dennoch optimistisch: &#8220;BASF bleibt trotz einiger Herausforderungen entschlossen, fossile Rohstoffe durch recycelte Ressourcen zu ersetzen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Das wird nicht einfach. Denn gro\u00dfe Anlagen f\u00fcr chemisches Recycling &#8220;sind sehr, sehr schwierig zu realisieren &#8211; tats\u00e4chlich so schwierig, dass wir es noch nicht hinbekommen haben&#8221;, sagt die Ingenieurin f\u00fcr technischen Umweltschutz, Kerstin Kuchta, von der Technischen Universit\u00e4t Hamburg. Sie besch\u00e4ftigt sich seit Jahrzehnten mit diesen Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Problem ist, dass die Zusammensetzung des Abfalls nie gleich ist. Oft ist das Plastik feucht oder verdreckt und enth\u00e4lt verschiedenste Stoffe. Und die chemischen Reaktionen seien bei Ver\u00e4nderungen sehr sensibel, sagt Kuchta. &#8220;Technisch ist das nicht beherrschbar im Moment, und ich w\u00fcrde auch sagen, nicht in den n\u00e4chsten 20 Jahren.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Experte-Klassisches-Recycling-ausbauen\">Experte: Klassisches Recycling ausbauen<\/h3>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem ist beim chemischen Recycling das gewonnene \u00d6l oft zu dreckig, um es f\u00fcr die Herstellung von neuem Plastik zu verwenden. Es wird deshalb teils als Brennstoff genutzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass unter optimalen Bedingungen h\u00f6chstens die H\u00e4lfte des Ursprungsmaterials wieder zu neuem Kunststoff verarbeitet werden kann. Kerstin Kuchta sch\u00e4tzt, dass die Quote noch niedriger ist, vielleicht bei zehn Prozent. &#8220;Zehn Plastikt\u00fcten gehen rein, eine kommt raus. Das reicht nicht, um zu sagen, wir haben einen wirklichen Kreislauf.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der \u00d6konom Henning Wilts vom Wuppertal Institut ist skeptisch. &#8220;Jeder, der verspricht, dass chemisches Recycling unser Plastikproblem l\u00f6st, der verkennt f\u00fcr welch kleine Mengen das eigentlich sinnvoll ist und welche Investitionen daf\u00fcr notwendig w\u00e4ren.&#8221; Es sei zwar ein kleiner, wichtiger Baustein, &#8220;aber es l\u00f6st nicht unser Plastikproblem.&#8221; Wichtiger sei, das klassische Recycling auszubauen und vor allem eines: &#8220;Wir d\u00fcrfen nicht zulassen, dass die Menge an Plastik, die wir produzieren, noch weiter ansteigt&#8221;, sagt Wilts.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Die globale Produktion stieg zuletzt laut Plastics Europe im Schnitt um mehr als zehn Millionen Tonnen pro Jahr. So wird der Bedarf an Erd\u00f6l eher noch wachsen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Industrie-verfehlt-wohl-Recyclingziele\">Industrie verfehlt wohl Recyclingziele<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch der Ausbau des klassischen, mechanischen Recyclings kommt nicht so schnell voran wie geplant. 2018 hatte die EU-Kommission eine &#8220;Circular Plastics Alliance&#8221; gestartet mit dem Ziel, im Jahr 2025 insgesamt zehn Millionen Tonnen recyceltes Plastik in der EU zu nutzen. Viele Unternehmen sagten zu, das zu unterst\u00fctzen. Doch nach&nbsp;<em>NDR<\/em>-Recherchen ist sehr unsicher, ob das Ziel noch zu erreichen ist. 2022 lag die Marke bei weniger als sieben Millionen Tonnen. Und seit 2023 ist die Nachfrage nach recyceltem Plastik und damit auch dessen Produktion ins Stocken geraten, weil neues Plastik aus Erd\u00f6l billiger ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Jurist Helmut Maurer, der bis 2022 in der EU-Kommission gearbeitet hat und dort unter anderem f\u00fcr die Plastikpolitik zust\u00e4ndig war, sieht deshalb die Werbung f\u00fcr das chemische Recycling als reine &#8220;Imagekampagne&#8221;. &#8220;Es geht darum, den Menschen weiszumachen, dass chemisches Recycling ein Problem l\u00f6sen kann, das mechanisches Recycling noch nie l\u00f6sen konnte, auch in Zukunft nicht l\u00f6sen wird. Und dass die \u00dcberproduktion von Plastik kein Problem darstellt.&#8221; Es gebe nur einen Weg zur Klimaneutralit\u00e4t, sagt Maurer. &#8220;Wir m\u00fcssen reduzieren.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis 2050 will die Plastikindustrie klimaneutral werden. 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