{"id":162498,"date":"2025-05-05T07:35:00","date_gmt":"2025-05-05T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=162498"},"modified":"2025-04-28T14:28:00","modified_gmt":"2025-04-28T12:28:00","slug":"pet-recycling-biochemiker-grunden-startup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/pet-recycling-biochemiker-grunden-startup\/","title":{"rendered":"PET-Recycling: Biochemiker gr\u00fcnden Startup"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Das Enzym PHL7 kommt gro\u00df raus, entdeckt auf dem Leipziger S\u00fcdfriedhof in einem Komposthaufen: Es zersetzt PET, wie zum Beispiel Plastik-Obstschalen aus dem Supermarkt, zu \u00fcber 90 Prozent, und das in einer Rekordzeit von 16 Stunden. Das ist doppelt so schnell wie bei bisherigen Enzymen. Mit diesem biologischen PET-Recycling lassen sich Ressourcen sparen, insbesondere fossile und umweltsch\u00e4dliche Energietr\u00e4ger. Aus diesen Erkenntnissen der Forschung, \u00fcber die auch in Fachjournalen berichtet wurde, entwickelten Biochemiker Dr. Christian Sonnendecker und Dr. Ronny Frank von der Universit\u00e4t Leipzig eine Gesch\u00e4ftsidee und gr\u00fcndeten j\u00fcngst die Firma <a href=\"https:\/\/www.esterbiotech.com\/\">ESTER Biotech<\/a>.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/7\/d\/csm_202504_Ester_Biotech_Sack_Plastik_SR_368A8803_web_596fca0e96.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/7\/d\/csm_202504_Ester_Biotech_Sack_Plastik_SR_368A8803_web_596fca0e96.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/7\/d\/csm_202504_Ester_Biotech_Sack_Plastik_SR_368A8803_web_0bb375b046.jpg\" alt=\"Dr. Ronny Frank und Dr. Christian Sonnendecker stehen vor einem Sack voll kleingeh\u00e4ckselten Plastikteilen. \" title=\"Dr. Ronny Frank und Dr. Christian Sonnendecker vor einem Sack voll kleingeh\u00e4ckselten PET-Obstschalen, die darauf warten, mit Hilfe des Enzyms PHL7 in ihre chemischen Bausteine zerlegt zu werden. Foto: Swen Reichhold\/Universit\u00e4t Leipzig\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Ronny Frank und Dr. Christian Sonnendecker vor einem Sack voll kleingeh\u00e4ckselten PET-Obstschalen, die darauf warten, mit Hilfe des Enzyms PHL7 in ihre chemischen Bausteine zerlegt zu werden. \u00a9 Swen Reichhold\/Universit\u00e4t Leipzig<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>In den R\u00e4umen der Wissenschaftler Dr. Christian Sonnendecker und Dr. Ronny Frank im&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bbz.uni-leipzig.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum<\/a>&nbsp;(BBZ) am Deutschen Platz steht neben Laboraufbauten ein frisch angelieferter gro\u00dfer, 100 Liter fassender Glasreaktor und wartet darauf, in Betrieb genommen zu werden. In Nebenr\u00e4umen lagern s\u00e4ckeweise PET-Einwegplastikschalen, in denen Superm\u00e4rkte Obst verkauften. Der Reaktor wird daf\u00fcr genutzt, das PET bei einer Temperatur von 65 bis 70 Grad Celsius durch Zugabe des Enzyms PHL7 in seine Einzelteile zu zerlegen, innerhalb von 16 Stunden \u2013 ein effektiveres System mit deutlich weniger Energieaufwand als bei bisherigen Methoden, sofern das PET nicht ohnehin unter Abgabe umweltsch\u00e4dlicher Emissionen verbrannt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der gerade im Bau befindliche Reaktor ist deutlich gr\u00f6\u00dfer als der bereits vorhandene. Die zu verarbeitenden PET-Mengen werden gr\u00f6\u00dfer, denn mit diesem Verfahren soll k\u00fcnftig Geld verdient werden. Neben dem Enzym war eine bedeutende Innovation eine von Dr. Ronny Frank entwickelte, neuartige Messtechnik. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eSie erlaubt es, Enzyme schneller, kosteng\u00fcnstiger und datenbasiert zu verbessern. Mit ihr lassen sich gro\u00dfe, zuverl\u00e4ssige Datens\u00e4tze generieren \u2013 perfekt f\u00fcr maschinelles Lernen. So konnte das Enzym deutlich optimiert werden: Es arbeitet schneller, stabiler und effizienter\u201c, so <strong>Frank<\/strong>.\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nachdem ihre Methode nicht nur in der Fachwelt, sondern auch medial Aufmerksamkeit erregt hatte, stand die Frage im Raum: \u201eWas machen wir jetzt damit? Lass uns doch eine Firma gr\u00fcnden!\u201c Angespornt von einem Freund, der selbst das Startup\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/glashaus3d.de\/\" target=\"_blank\">Glashaus 3D<\/a>\u00a0mithilfe der Universit\u00e4t Leipzig gegr\u00fcndet hat, und der\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/smile.uni-leipzig.de\/\" target=\"_blank\">Gr\u00fcndungsinitiative SMILE<\/a>\u00a0an der Universit\u00e4t Leipzig nahmen sie an der Leipziger Gr\u00fcndungsnacht 2022 teil und\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.leipzig.de\/newsarchiv\/news\/leipziger-gruendungsnacht-2022\" target=\"_blank\">gewannen mit ihrer Idee den Publikumspreis<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDas Publikum liebt die Story des Friedhofsenzyms, die zur Entdeckung unseres Verfahrens gef\u00fchrt hat\u201c, sagt <strong>Ronny Frank<\/strong>. Sp\u00e4testens ab diesem Zeitpunkt nahm die Idee der Ausgr\u00fcndung Formen an.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Mit dem Preisgeld und der Unterst\u00fctzung der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.uni-leipzig.de\/universitaet\/foerdern-und-unterstuetzen\/universitaetsstiftung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Universit\u00e4tsstiftung<\/a>&nbsp;schaffte das Team Equipment an, um ihr Verfahren zum Recycling weiterzuentwickeln und zu untersuchen, wie die zu verarbeitenden Mengen vergr\u00f6\u00dfert werden k\u00f6nnen und mehr Effizienz erreicht werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><a href=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/6\/6\/csm_202504_Ester_Biotech_Fluessigkeit_SR_368A8834_web_94163ddf83.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/6\/6\/csm_202504_Ester_Biotech_Fluessigkeit_SR_368A8834_web_83d5be8c06.jpg\" alt=\"zur Vergr\u00f6\u00dferungsansicht des Bildes: Zu sehen ist ein Inkubator mit einer Bakteriensuspension. Die Tr\u00fcbheit der Suspension wird optisch \u00fcberpr\u00fcft.\" style=\"aspect-ratio:1.5;width:733px;height:auto\" title=\"Foto: Swen Reichhold\/Universit\u00e4t Leipzig\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Enzym wird mithilfe von Mikroorganismen fermentativ hergestellt. Die Tr\u00fcbheit der Suspension wird optisch \u00fcberpr\u00fcft. \u00a9 Swen Reichhold\/Universit\u00e4t Leipzig<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Forschungsergebnisse erst patentieren, dann ver\u00f6ffentlichen&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>2024 nahmen die angehenden Unternehmer f\u00fcr eine Validierungsstudie F\u00f6rdermittel der S\u00e4chsischen Aufbaubank SAB in Anspruch, die erste gr\u00f6\u00dfere F\u00f6rderung des zu diesem Zeitpunkt angehenden Startups. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eIm Rahmen dieser F\u00f6rderung hatten wir ein Jahr Zeit zu pr\u00fcfen, ob unsere Idee technisch f\u00fcr ein Unternehmen umsetzbar ist\u201c, sagt <strong>Christian Sonnendecker.<\/strong> \u201eUm F\u00f6rdermittel zu akquirieren, Antr\u00e4ge zu schreiben, Labor- und B\u00fcrofl\u00e4che zu schaffen, Mitarbeitendenakquise zu betreiben, braucht es viel Zeit \u2013 und das, obwohl man \u201anebenbei\u2018 noch anderweitig sein Geld verdient.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das ist f\u00fcr eine Unternehmensgr\u00fcndung noch nicht alles: \u201eWir sind regelm\u00e4\u00dfig mit dem Dezernat 1 Forschung und Transfer in Kontakt. Dabei geht es unter anderem darum, beraten zu werden und auch Patente anzumelden\u201c, sagt <strong>Sonnendecker.<\/strong> \u201eMan sollte auf jeden Fall jemanden zur Seite haben, der sich mit Patentrecht auskennt. Basis eines Gesch\u00e4fts ist, im Besitz der n\u00f6tigen Patente zu sein.\u201c Und dabei m\u00fcssten Forschende, wenn sie sich selbst\u00e4ndig machen beziehungsweise in der Wirtschaft t\u00e4tig sein wollen, umdenken: \u201eForschende haben aus nachvollziehbaren Gr\u00fcnden den Drang, st\u00e4ndig ihre Ergebnisse ver\u00f6ffentlichen zu wollen. Doch in der Wirtschaft sollte man seine Ergebnisse erst ver\u00f6ffentlichen, wenn man sie patentiert hat, damit man selbst davon profitiert und nicht jemand anderes, im Zweifel die Konkurrenz, die sonst unter Umst\u00e4nden die eigene Erfindung \u00fcbernimmt und verwertet. Ein grundlegendes Rechtsbewusstsein muss vorhanden sein.\u201c <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Um daf\u00fcr zu sensibilisieren, stehen f\u00fcr Startups aus der Universit\u00e4t heraus die\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/smile.uni-leipzig.de\/\" target=\"_blank\">Gr\u00fcnderinitiative SMILE<\/a>\u00a0der Universit\u00e4t Leipzig und auch das\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.wifa.uni-leipzig.de\/en\/sept-competence-center\" target=\"_blank\">SEPT Competence Center<\/a>\u00a0zur Seite.\u00a0<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><a href=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/1\/2\/csm_202504_Reaktor_PET_Sonnendecker_5f31727879.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/fileadmin\/_processed_\/1\/2\/csm_202504_Reaktor_PET_Sonnendecker_09e9ee5a34.jpg\" alt=\"Die Bildfolge zeigt, wie das Enzym PHL7 bei nur 65 Grad eine PET-Schale in einem kleinen Bioreaktor abbaut. Au\u00dfer dem Enzym werden nur Wasser und eine pH-Stabilisierung ben\u00f6tigt. Innerhalb von 12 Stunden wird die Schale in ihre Grundbausteine zerlegt, die zur Herstellung neuen PETs aufgereinigt werden k\u00f6nnen. \" style=\"aspect-ratio:4.054054054054054;width:789px;height:auto\" title=\"Foto: Dr. Christian Sonnendecker\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Bildfolge zeigt, wie das Enzym PHL7 bei nur 65 Grad eine PET-Schale in einem kleinen Bioreaktor abbaut. Au\u00dfer dem Enzym werden nur Wasser und eine pH-Stabilisierung ben\u00f6tigt. Innerhalb von 12 Stunden wird die Schale in ihre Grundbausteine zerlegt, die zur Herstellung neuen PETs aufgereinigt werden k\u00f6nnen. \u00a9 Dr. Christian Sonnendecker<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mit einem Bein in der Forschung, mit dem anderen im Startup&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktuell werden die Jungunternehmer \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren durch einen\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/exist.de\/\" target=\"_blank\">EXIST-Forschungstransfer<\/a>\u00a0des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz gef\u00f6rdert und haben vor wenigen Wochen mit zwei weiteren Mitarbeitern ihre Firma gegr\u00fcndet: Die <a href=\"https:\/\/www.esterbiotech.com\/\">ESTER Biotech GmbH<\/a>.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann, sagen sie, w\u00fcrden sie ohne Investoren nicht mehr auskommen, \u201esp\u00e4testens dann, wenn es um gro\u00dfindustrielle Anlagen geht\u201c, ihr Verfahren also auf dem Recyclingmarkt eine wichtige Rolle spielt. Damit es soweit kommt, gehe es unter anderem darum, Marketing und Marktforschung zu betreiben. Denn entscheidend daf\u00fcr, dass die Gesch\u00e4ftsidee aufgeht, sei, nicht am Markt vorbei zu entwickeln: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eNicht wir machen das Produkt, der Kunde macht das Produkt. Der Kunde fragt uns: K\u00f6nnt ihr das\u2026 ? Macht ihr das\u2026? Kann mein Kunststoff mit euren Enzymen abgebaut werden? Und entweder sagen wir spontan ja, weil wir wissen, dass es wirklich geht, oder wir untersuchen, ob, und wenn ja, wie es geht\u201c, so <strong>Ronny Frank.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p> Und das auch mit Unterst\u00fctzung von Forschenden der Universit\u00e4t Leipzig, wie zum Beispiel der\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/kuenzelab.org\/\" target=\"_blank\">Nachwuchsgruppe von Dr. Georg K\u00fcnze<\/a>, die bei der Weiterentwicklung der plastikabbauenden Enzyme unterst\u00fctzt. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Denn eines der Ziele der nun <strong>vierk\u00f6pfigen Fima<\/strong> ist, \u201emit einem Bein in der Forschung zu stehen und mit dem anderen im Startup\u201c \u2013 und auch weiterhin Drittmittel f\u00fcr Forschung zu generieren, also in der Universit\u00e4t verankert zu bleiben.\u201c \u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Und auch Marketing ist wichtig: Eine\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.esterbiotech.com\/\" target=\"_blank\">Webseite<\/a>\u00a0gibt es und bei\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@ESTERBiotech_LE\" target=\"_blank\">YouTube<\/a>\u00a0sind sie ebenso vertreten wie bei\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/ester-biotech\/posts\/?feedView=all\" target=\"_blank\">LinkedIn<\/a> oder auf Fachtagungen, bei denen bestenfalls sie selbst Input geben und um Partnerschaften werben.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Unterst\u00fctzung erhielten die Wissenschaftler bei ihrem Startup-Vorhaben auch von\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/research.uni-leipzig.de\/bact\/de\/\" target=\"_blank\">b-ACT matter<\/a>, das Forschungs- und Transferzentrum f\u00fcr bioaktive Materie.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"471\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.32.png\" alt=\"Dr. Ronny Frank stellt die Versuchsanordnung, bestehend aus 48 Messfeldern, in den Inkubator, dort werden neue Enzymvarianten auf Herz und Nieren mittels Impedanzspektroskopie getestet.\" class=\"wp-image-162524\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.32.png 670w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.32-300x211.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.32-150x105.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.32-384x270.png 384w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Ronny Frank stellt die Versuchsanordnung, bestehend aus 48 Messfeldern, in den Inkubator, dort werden neue Enzymvarianten auf Herz und Nieren mittels Impedanzspektroskopie getestet. \u00a9 Swen Reichhold\/Universit\u00e4t Leipzig<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"473\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.48.png\" alt=\"Mittels Elektronenmikroskopie wird die Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit von Kunststofffilmen vor und nach der Enzymbehandlung untersucht. \" class=\"wp-image-162525\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.48.png 670w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.48-300x212.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.48-150x106.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-14.06.48-382x270.png 382w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mittels Elektronenmikroskopie wird die Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit von Kunststofffilmen vor und nach der Enzymbehandlung untersucht. \u00a9 Swen Reichhold\/Universit\u00e4t Leipzig<\/figcaption><\/figure><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Enzym PHL7 kommt gro\u00df raus, entdeckt auf dem Leipziger S\u00fcdfriedhof in einem Komposthaufen: Es zersetzt PET, wie zum Beispiel Plastik-Obstschalen aus dem Supermarkt, zu \u00fcber 90 Prozent, und das in einer Rekordzeit von 16 Stunden. 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