{"id":161960,"date":"2025-04-23T07:26:00","date_gmt":"2025-04-23T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=161960"},"modified":"2025-04-15T12:14:42","modified_gmt":"2025-04-15T10:14:42","slug":"co%e2%82%82-entnahme-und-speicherung-welche-verfahren-sind-sinnvoll-und-wunschenswert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/co%e2%82%82-entnahme-und-speicherung-welche-verfahren-sind-sinnvoll-und-wunschenswert\/","title":{"rendered":"CO\u2082-Entnahme und -Speicherung: Welche Verfahren sind sinnvoll und w\u00fcnschenswert?"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-1024x576.webp\" alt=\"Wenn Deutschland sein Ziel der Treibhausgasneutralit\u00e4t bis zum Jahr 2045 erreichen will, wird es seine Emission drastisch reduzieren und der Atmosph\u00e4re zus\u00e4tzlich CO2 entnehmen m\u00fcssen. Bei Entscheidungen \u00fcber den Einsatz meeresbasierter CO2-Entnahmeverfahren d\u00fcrfen jedoch nicht nur deren technische, rechtliche und politische Machbarkeit im Fokus stehen. Es m\u00fcssen auch die m\u00f6glichen Folgen f\u00fcr Mensch und Natur auf strukturierte und einheitliche Weise bewertet werden. \" class=\"wp-image-161997\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:779px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-1536x864.webp 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik1-de_3bdb2d6279.jpg.webp 1919w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenn Deutschland sein Ziel der Treibhausgasneutralit\u00e4t bis zum Jahr 2045 erreichen will, wird es seine Emission drastisch reduzieren und der Atmosph\u00e4re zus\u00e4tzlich CO2 entnehmen m\u00fcssen. Bei Entscheidungen \u00fcber den Einsatz meeresbasierter CO2-Entnahmeverfahren d\u00fcrfen jedoch nicht nur deren technische, rechtliche und politische Machbarkeit im Fokus stehen. Es m\u00fcssen auch die m\u00f6glichen Folgen f\u00fcr Mensch und Natur auf strukturierte und einheitliche Weise bewertet werden. <br>\u00a9 Rita Erven, CDRMare<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Mit zunehmendem Klimawandel steigt der Druck auf die Menschheit, der Atmosph\u00e4re gezielt Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) zu entnehmen \u2013 m\u00f6glicherweise auch mithilfe des Meeres. Doch welche der diskutierten meeresbasierten Verfahren zur CO<sub>2<\/sub>-Entnahme und -Speicherung sollten tats\u00e4chlich eingesetzt werden? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der <a href=\"https:\/\/cdrmare.de\/\">Forschungsmission CDRmare<\/a>, darunter Forschende der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU), haben einen neuen <a href=\"https:\/\/cdrmare.de\/factsheets\">Bewertungsleitfaden<\/a> entwickelt, der Verantwortliche in die Lage versetzt, faktenbasiert zu entscheiden, ob eine ausgew\u00e4hlte marine Entnahmemethode oder ein konkretes Entnahmeprojekt umgesetzt werden k\u00f6nnen und ob ihre Folgen f\u00fcr Mensch und Natur w\u00fcnschenswert sind. Damit unterstreichen die Forschenden, dass bei Entscheidungen \u00fcber den Einsatz solcher Verfahren nicht ausschlie\u00dflich deren technische, rechtliche und politische Machbarkeit im Fokus stehen darf, sondern auch die m\u00f6glichen Folgen eines Einsatzes f\u00fcr Mensch und Natur auf strukturierte und einheitliche Weise bewertet werden m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bewertungsleitf\u00e4den f\u00fcr Klimaschutzma\u00dfnahmen werden von Fachleuten entwickelt und eingesetzt, um im Rahmen einer Technologiebewertung alle relevanten Informationen zu sammeln, zu strukturieren und zu gewichten. Diese Aufgabe erf\u00fcllen existierende Bewertungsschemata f\u00fcr Klimaschutzma\u00dfnahmen wie etwa solche zur CO<sub>2<\/sub>-Entnahme und -Speicherung jedoch nur unzureichend, urteilen Expertinnen und Experten der Forschungsmission CDRmare in zwei neuen Fachpublikationen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"219\" height=\"286\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-11.59.44.png\" alt=\"Christian Baatz ist Junior-Professor an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU) mit einem Schwerpunkt auf Klimaethik, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit. In der Mission CDRmare der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) forscht er zu neuen Bewertungskriterien f\u00fcr marine CO2-Entnahmeprojekte.\" class=\"wp-image-162001\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-11.59.44.png 219w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-11.59.44-115x150.png 115w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-11.59.44-207x270.png 207w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Christian Baatz ist Junior-Professor an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU) mit einem Schwerpunkt auf Klimaethik, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit. In der Mission CDRmare der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) forscht er zu neuen Bewertungskriterien f\u00fcr marine CO<sub>2<\/sub>-Entnahmeprojekte. \u00a9 Christian Thiel, Deutscher Ethikrat<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr die Frage, ob und wie ein CO<sub>2<\/sub>-Entnahmeverfahren umgesetzt werden sollte, sind sowohl seine Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit relevant als auch seine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Mit den bislang bekannten Schemata l\u00e4sst sich diese Frage aber nicht systematisch betrachten. Wir zeigen jetzt, wie es besser geht und stellen Akteuren einen strukturierten Leitfaden f\u00fcr die Bewertung mariner CO<sub>2<\/sub>-Entnahmeprojekte zur Verf\u00fcgung. Mit ihm k\u00f6nnen sie alle zentralen Themenaspekte bearbeiten und am Ende faktenbasiert entscheiden\u201c, sagt <strong>JProf. Dr. <a href=\"https:\/\/www.philsem.uni-kiel.de\/de\/lehrstuehle\/juniorprofessur-klimaethik\/baatz\">Christian Baatz<\/a>, Klima- und Umweltethiker an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel und Ko-Autor <\/strong>der beiden neuen Fachartikel.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">29 Kriterien f\u00fcr eine umfassende Bewertung mariner CO\u2082-Entnahmemethoden<\/h3>\n\n\n\n<p>Der neue Leitfaden umfasst 29 Kriterien, mit denen sieben gro\u00dfe Themenbereiche beleuchtet werden. Dazu geh\u00f6ren sowohl Fragen zur technischen, rechtlichen und politischen Machbarkeit der zu bewertenden Verfahren als auch Fragen zur Wirtschaftlichkeit, Gerechtigkeit und solche der Umweltethik. Aufgrund dieser Komplexit\u00e4t empfehlen die Forschenden, Fachleute aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der \u00f6ffentlichen Verwaltung, aus Interessenverb\u00e4nden sowie aus gegebenenfalls betroffenen Bev\u00f6lkerungsgruppen in den Bewertungsprozess einzubinden. Diesem Grundsatz folgend, hatten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Praxistauglichkeit des neuen Bewertungsleitfadens in einer Reihe transdisziplin\u00e4rer Workshops \u00fcberpr\u00fcft, an denen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Beh\u00f6rden und Interessenverb\u00e4nden teilnahmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"211\" height=\"257\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-12.00.00.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-162000\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-12.00.00.png 211w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-15-um-12.00.00-123x150.png 123w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lukas Tank ist Postdoc in der Arbeitsgruppe Klimaethik, Nachhaltigkeit und Globale Gerechtigkeit an der Uni Kiel und Wissenschaftler im DAM-Verbundprojekt ASMASYS \u00a9 Michael Swat, CDRMare <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u201eWie unsere Erfahrungen aus den Testl\u00e4ufen des neuen Leitfadens zeigen, sollte niemand allein versuchen, eine marine CO<sub>2<\/sub>-Entnahmemethode oder ein konkretes Entnahmeprojekt zu bewerten. Aufgrund der hohen Komplexit\u00e4t des Themas braucht es immer die Expertise vieler\u201c, betont <strong>Ko-Autor Dr. Lukas Tank, ebenfalls Klima- und Umweltethiker an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Idealfall machbar und w\u00fcnschenswert<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben dem Kriterienkatalog haben die Forschenden f\u00fcnf Leitprinzipien definiert, die dazu beitragen sollen, dass im Zuge des Bewertungsverfahrens Informationen mit bestm\u00f6glicher Qualit\u00e4t zusammengetragen werden. Diese Leitprinzipien zielen darauf ab, das Verfahren transparent zu gestalten und alle m\u00f6glicherweise von der Ma\u00dfnahme betroffenen Parteien an dem Bewertungsverfahren zu beteiligen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eFinal zu entscheiden, ob ein konkretes marines CO<sub>2<\/sub>-Entnahmeprojekt umgesetzt werden soll, bleibt den politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen vorbehalten. Im besten Fall entscheiden sich diese f\u00fcr wirksame Projekte und Methoden, die sowohl technisch, rechtlich und politisch machbar sind als auch wirtschaftlich, gerecht und umweltvertr\u00e4glich. Dabei\u00a0kann\u00a0sie unser Bewertungsrahmen unterst\u00fctzen\u201c, sagt <strong>Prof. Dr. Gregor Rehder, Chemiker am Leibniz-Institut f\u00fcr Ostseeforschung Warnem\u00fcnde (IOW)<\/strong>. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch er war als Autor an beiden Fachartikeln beteiligt und hat zudem den CDRmare-Forschungsverbund ASMASYS geleitet, unter dessen Schirm die Forschungsarbeiten zu beiden Publikationen stattgefunden haben.<br>\u00a0<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"945\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg-945x1024.webp\" alt=\"Diese Abbildung gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die Themenfelder und Bewertungskriterien, die der neue Leitfaden zur Bewertung mariner CO2-Entnahmemethoden vorgibt. Zu erkennen ist dabei die klare Trennung zwischen der Machbarkeit einer Methode und ihrer m\u00f6glichen Erw\u00fcnschtheit. Wichtig zu wissen: Jeder der hier nur schematisch dargestellten Indikatoren kann f\u00fcr mehrere Bewertungskriterien relevant sein. Auf diese Weise gelingt es dem Bewertungsleitfaden, die Grenzen zwischen den einzelnen Fachdisziplinen zu \u00fcberwinden. Die kreisrunde Form der Darstellung vermittelt die Gleichwertigkeit der einzelnen Themenfelder. Keines ist wichtiger als die anderen.\" class=\"wp-image-162002\" style=\"aspect-ratio:0.9228515625;width:706px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg-945x1024.webp 945w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg-277x300.webp 277w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg-138x150.webp 138w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg-768x832.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg-249x270.webp 249w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/csm_057-co2-entnahme-grafik2-de_789b06a897.jpg.webp 997w\" sizes=\"auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Diese Abbildung gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die Themenfelder und Bewertungskriterien, die der neue Leitfaden zur Bewertung mariner CO2-Entnahmemethoden vorgibt. Zu erkennen ist dabei die klare Trennung zwischen der Machbarkeit einer Methode und ihrer m\u00f6glichen Erw\u00fcnschtheit. Wichtig zu wissen: Jeder der hier nur schematisch dargestellten Indikatoren kann f\u00fcr mehrere Bewertungskriterien relevant sein. Auf diese Weise gelingt es dem Bewertungsleitfaden, die Grenzen zwischen den einzelnen Fachdisziplinen zu \u00fcberwinden. Die kreisrunde Form der Darstellung vermittelt die Gleichwertigkeit der einzelnen Themenfelder. Keines ist wichtiger als die anderen. \u00a9 Rita Erven, CDRMare<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:13px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Originalpublikationen<\/h3>\n\n\n\n<p>Tank, Lukas; Lieske Voget-Kleschin, Matthias Garschagen, Miranda Boettcher, Nadine Mengis, Antonia Holland-Cunz, Gregor Rehder &amp; Christian Baatz (2025): Distinguish Between Feasibility and Desirability When Assessing Climate Response Options,\u00a0<em>NPJ Climate Action<\/em>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s44168-025-00237-2\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s44168-025-00237-2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Christian Baatz, Lukas Tank, Lena-Katharina Bednarz, Miranda Boettcher, Teresa Maria Morganti, Lieske Voget- Kleschin, Tony Cabus, Erik van Doorn, Tabea Dorndorf, Felix Havermann, Wanda Holzh\u00fcter, David Peter Keller, Matthias Kreuzburg, Nele Matz-L\u00fcck, Nadine Mengis, Christine Merk, Yiannis Moustakis, Julia Pongratz, Hendrikje Wehnert, Wanxuan Yao and Gregor Rehder (2025): A holistic assessment framework for marine carbon dioxide removal options.&nbsp;<em>Environmental Research Letters<\/em>, DOI: 10.1088\/1748-9326\/adc93f,<br><a href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.1088\/1748-9326\/adc93f\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.1088\/1748-9326\/adc93f<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wissenschaftliche Kontakte<\/h3>\n\n\n\n<p>JProf. Dr. Christian Baatz<br>Arbeitsgruppe Klimaethik, Nachhaltigkeit und Globale Gerechtigkeit\u00a0<br>Philosophisches Seminar<br>Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU)<br>E-Mail: <a href=\"mailto:baatz@philsem.uni-kiel.de\">baatz@philsem.uni-kiel.de<\/a><br>Tel.: 0431\/880-2823<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Lukas Tank<br>Arbeitsgruppe Klimaethik, Nachhaltigkeit und Globale Gerechtigkeit\u00a0<br>Philosophisches Seminar\u00a0<br>Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU)<br>E-Mail: <a href=\"mailto:etank@philsem.uni-kiel.de\">etank@philsem.uni-kiel.de<\/a><br>Tel.: 0431\/880-2823<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hintergrundinformationen zur Forschungsmission CDRmare<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>CDRmare ist eine Forschungsmission der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM). Ihr Langtitel lautet: \u00bbMarine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung\u00ab Die Mission startete im Sommer 2021 mit sechs Forschungsverb\u00fcnden, die vielversprechende Methoden der marinen CO<sub>2<\/sub>-Entnahme und -Speicherung (Alkalinisierung, Ausweitung vegetationsreicher K\u00fcsten\u00f6kosysteme, K\u00fcnstlicher Auftrieb, CCS) hinsichtlich ihres Potenzials, ihrer Risiken und Wechselwirkungen untersuchen und in einem transdisziplin\u00e4ren Bewertungsrahmen zusammenf\u00fchren. Im August 2024 ist CDRmare mit f\u00fcnf Forschungsverb\u00fcnden in die zweite dreij\u00e4hrige F\u00f6rderphase gestartet. Gef\u00f6rdert wird CDRmare vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung und den Wissenschaftsressorts der norddeutschen Bundesl\u00e4nder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zunehmendem Klimawandel steigt der Druck auf die Menschheit, der Atmosph\u00e4re gezielt Kohlendioxid (CO2) zu entnehmen \u2013 m\u00f6glicherweise auch mithilfe des Meeres. Doch welche der diskutierten meeresbasierten Verfahren zur CO2-Entnahme und -Speicherung sollten tats\u00e4chlich eingesetzt werden? 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