{"id":161159,"date":"2025-04-04T07:05:00","date_gmt":"2025-04-04T05:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=161159"},"modified":"2025-04-02T13:50:19","modified_gmt":"2025-04-02T11:50:19","slug":"neuartiger-weg-zur-nachhaltigen-wasserstoffspeicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neuartiger-weg-zur-nachhaltigen-wasserstoffspeicherung\/","title":{"rendered":"Neuartiger Weg zur nachhaltigen Wasserstoffspeicherung"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"688\" height=\"516\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/457659.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161161\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/457659.jpg 688w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/457659-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/457659-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/04\/457659-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Abul\/stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Seit seinem Start 2022 arbeitet das Team des EU-finanzierten Projekts <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/most-h2.eu\/\" target=\"_blank\">MOST-H2<\/a> an einer effizienten, sicheren und wirtschaftlichen Art der Wasserstoffspeicherung. Im dritten Projektjahr sind bedeutende Fortschritte bei der Weiterentwicklung von Wasserstoffspeichertechnologien zu verzeichnen, die Europa ben\u00f6tigt, um seine Klimaziele zu erreichen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Geheimwaffe des MOST-H2-Teams bei seinen kryoadsorptiven Wasserstoffspeicherungsl\u00f6sungen stellt eine spezielle Klasse por\u00f6ser kristalliner Materialien dar, die sogenannten metallorganischen Ger\u00fcstverbindungen. Bei der Kryoadsorption wird gasf\u00f6rmiger Wasserstoff bei kryogenen Temperaturen physikalisch in por\u00f6ses Material adsorbiert. Im Rahmen des Projekts wurden neuartige monolithische Adsorbtionsmittel aus metallorganischen Ger\u00fcstverbindungen mit einer optimalen Kombination aus volumetrischer und gravimetrischer Wasserstoffsorptionskapazit\u00e4t entwickelt. Diese Materialien werden Wasserstoff effizient speichern k\u00f6nnen, sie werden einfach und sicher zu transportieren sein und einen sehr kleinen Umweltfu\u00dfabdruck aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00fcnstliche Intelligenz nutzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die Fortschritte bei der Materialentwicklung zu beschleunigen, entwickelten die MOST-H2-Forschenden ein KI-gesteuertes Instrument, mit dem sich genau vorhersagen l\u00e4sst, welche Strukturen der metallorganischen Ger\u00fcstverbindungen optimal zur Wasserstoffspeicherung geeignet sind. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eAnhand einer Kombination aus maschinellem Lernen und fortgeschrittenen Simulationen hat das Projektteam eine robuste Datenbank mit hochleistungsf\u00e4higen Materialien aufgebaut\u201c, hei\u00dft es in einer <strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news846146\" target=\"_blank\">Pressemitteilung<\/a> auf der \u201eidw\u201c-Plattform<\/strong>. \u201eDiese Arbeit wurde au\u00dferdem in j\u00fcngsten Ver\u00f6ffentlichungen vorgestellt, die aufzeigen, auf welche Weise Berechnungsverfahren die Synthese metallorganischer Ger\u00fcstverbindungen umgestalten und ihr Anwendungspotenzial in Gasadsorptionsprozessen verbessern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf der Suche nach neuen Verbindungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das MOST-H2-Team hat die rechnerische Analyse von \u00fcber 10&nbsp;000 Strukturen metallorganischer Ger\u00fcstverbindungen mit exakt \u00fcberwachten experimentellen Untersuchungen kombiniert, um neuartige, leistungsstarke metallorganische Ger\u00fcstverbindungen zu ermitteln, die die weithin akzeptierten Zielvorgaben f\u00fcr gravimetrische wie auch volumetrische Wasserstoffspeicherkapazit\u00e4ten \u00fcbertreffen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p> \u201eDiese Durchbr\u00fcche wurden mithilfe von Patentanmeldungen gesichert\u201c, wird in der <strong>Pressemitteilung<\/strong> berichtet. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch bei der Modellierung und Analyse von Wasserstoffspeichersystemen konnten durch den Einsatz moderner Simulationen Fortschritte erzielt werden. Diese gestatteten die Entwicklung detaillierter W\u00e4rme- und Stoff\u00fcbergangsmodelle f\u00fcr kryoadsorptive Wasserstoffspeicherbeh\u00e4lter, was ein entscheidender Schritt zur Optimierung von Beh\u00e4lterkonstruktion und Ladeeffizienz ist. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Dies sei \u201eder Schl\u00fcssel zur Realisierung skalierbarer, praktischer Speicherl\u00f6sungen\u201c, hei\u00dft es in der <strong>Pressemitteilung<\/strong>. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Projekts wurden au\u00dferdem technisch-wirtschaftliche Modelle und Lebenszyklusanalysen verfeinert, um technische und wirtschaftliche Leistungseigenschaften sowie die Auswirkungen der vorgeschlagenen Speicherl\u00f6sung auf die Umwelt zu bewerten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDiese Analysen sind wichtig, um die Produktion im Ma\u00dfstab anzupassen und die Kosten zu senken und gleichzeitig Informationen in Bezug auf Endanwendungen wie etwa wasserstoffbetriebene Eisenbahnsysteme zu erhalten. Fallstudien in \u00d6sterreich und Italien verdeutlichen die Relevanz des Projekts f\u00fcr den nachhaltigen Verkehr.\u201c <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Punkt auf der MOST-H2-Agenda ist die Integration dieser Fortschritte in eine vollst\u00e4ndig realisierte Labor-zum-Tank-L\u00f6sung. Zu den zu bew\u00e4ltigenden Herausforderungen z\u00e4hlen die Ma\u00dfstabserweiterung der Technologie, die Verbesserung des Systemdesigns und die Erkundung potenzieller kommerzieller wasserstoffbetriebener Mobilit\u00e4tsanwendungen. Das Projekt MOST-H2 (Novel metal-organic framework adsorbents for efficient storage of hydrogen) endet im Mai 2026. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/most-h2.eu\/\" target=\"_blank\">MOST-H2-Projektwebsite<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit seinem Start 2022 arbeitet das Team des EU-finanzierten Projekts MOST-H2 an einer effizienten, sicheren und wirtschaftlichen Art der Wasserstoffspeicherung. Im dritten Projektjahr sind bedeutende Fortschritte bei der Weiterentwicklung von Wasserstoffspeichertechnologien zu verzeichnen, die Europa ben\u00f6tigt, um seine Klimaziele zu erreichen. 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