{"id":159018,"date":"2025-03-05T07:32:00","date_gmt":"2025-03-05T06:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=159018"},"modified":"2025-02-26T13:15:16","modified_gmt":"2025-02-26T12:15:16","slug":"mit-biookonomie-in-eine-kohlefreie-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mit-biookonomie-in-eine-kohlefreie-zukunft\/","title":{"rendered":"Mit Bio\u00f6konomie in eine kohlefreie Zukunft"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"500\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/mkw-25.02.2025_anlage-foto.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-159046\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/mkw-25.02.2025_anlage-foto.jpg 675w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/mkw-25.02.2025_anlage-foto-300x222.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/mkw-25.02.2025_anlage-foto-150x111.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/mkw-25.02.2025_anlage-foto-365x270.jpg 365w\" sizes=\"auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Forschungszentrum J\u00fclich\/Bio\u00f6konomieREVIER\/Bernd N\u00f6rig<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Seen als Energiespeicher und Naherholungsgebiete, eine intelligente Infrastruktur und neue Arbeitspl\u00e4tze in Zukunftsbranchen. In der Braunkohleregion rund um Garzweiler II, Hambach und Inden soll eine klimaneutrale Industrieregion entstehen. Bund und Land stellen daf\u00fcr mehr als 14,8 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung, um diesen einschneidenden Strukturwandel voranzutreiben. Voraussetzung daf\u00fcr sind zukunftsweisende Forschungsprojekte und Unternehmen, die in zentralen Entwicklungsfeldern mit der Wissenschaft zusammenarbeiten. Eines davon ist die Bio\u00f6konomie. Sie nutzt statt fossiler Ressourcen wie Kohle und Erd\u00f6l besonders umweltschonende Rohstoffe wie Pflanzen, Bioabf\u00e4lle oder Mikroorganismen. Daraus werden recyclebare Produkte hergestellt und technologisch innovative Verfahren umgesetzt, etwa um Vorstufen von Medikamenten oder Essensverpackungen und Kinderspielzeug aus Biokunststoffen zu entwickeln.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Nordrhein-Westfalen haben sich exzellente Forschungseinrichtungen mit Partnern aus der hochproduktiven Landwirtschaft, Lebensmittel- und Tierfutterindustrie, Papier-, Textil- und Chemieindustrie und weiteren Branchen zusammengeschlossen, um eine Modellregion Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier aufzubauen. Diese Kooperation wird nun um den Transformationscluster Bio\u00f6konomieREVIER erg\u00e4nzt. Mit einem Landesanteil von zehn Prozent f\u00f6rdern Bund und Land das Zukunftsprojekt mit insgesamt 5,83 Millionen Euro. Am 24. Februar 2025 \u00fcberreichte Wissenschaftsministerin Ina Brandes gemeinsam mit dem Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA \u2013 die Bewilligungsbeh\u00f6rde des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz) die F\u00f6rderzusage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Wissenschaftsministerin Ina Brandes:<\/strong> \u201eGenerationen haben im Rheinischen Revier von der Kohle gelebt. Fossile Energie war der Garant f\u00fcr ein gutes Leben. Mit dem Ende des Kohleabbaus steht eine ganze Region vor einem historischen Umbruch. Was einst die Kohle war, ist heute Wissen. Das Rheinische Revier bietet Forscherinnen und Forschern die einmalige Gelegenheit, mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit eine ganze Region zu pr\u00e4gen. Spitzenforschung \u201amade in NRW\u2018 wird einen entscheidenden Beitrag leisten, das Leben der Menschen im Rheinischen Revier zu verbessern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Mandy Pastohr, Pr\u00e4sidentin des Bundesamts f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:<\/strong> \u201eMit diesem Projekt wird die Transformation des Rheinischen Braunkohlereviers hin zu einer Modellregion f\u00fcr nachhaltige Bio\u00f6konomie vorangetrieben. Der Aufbau bio\u00f6konomischer Wertsch\u00f6pfungsnetze und die Vernetzung relevanter Akteure leisten einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel. Damit wird nicht nur die Region gest\u00e4rkt, sondern auch die nachhaltige Entwicklung Deutschlands unterst\u00fctzt. Daher freut es mich umso mehr, dass wir dieses Vorhaben mit Mitteln des Bundes unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Peter Jansens, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums J\u00fclich:<\/strong> \u201eWir sehen die Bio\u00f6konomie als Schl\u00fcssel f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft. Mit seiner zentralen Lage im Rheinischen Revier nehmen wir als Forschungszentrum J\u00fclich unsere Verantwortung wahr, den Strukturwandel in einer der gro\u00dfen Transformationsregionen Europas aktiv mitzugestalten. Das Rheinische Revier soll zum Leuchtturm f\u00fcr biobasierte Innovationen werden. Gemeinsam mit regionalen Partnern aus Industrie und Landwirtschaft k\u00f6nnen wir eine Innovationskraft entfalten, die internationalen Vorbildcharakter hat.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Modellregion Bio\u00f6konomie hat ihren wissenschaftlichen Ursprung im Bioeconomy Science Center (BioSC). Das Forschungszentrum J\u00fclich hat das BioSC 2010 gemeinsam mit der Rheinisch-Westf\u00e4lischen Technischen Hochschule Aachen, der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf und der Universit\u00e4t Bonn gegr\u00fcndet. Heute ist es eines der f\u00fchrenden Kompetenzzentren f\u00fcr Bio\u00f6konomie-Forschung in Europa. Darauf baut die Strukturwandelinitiative Bio\u00f6konomieREVIER seit 2018 auf. Mit dem neu geschaffenen Transformationscluster werden nun alle relevanten Akteure und Kompetenzen eng vernetzt und das Innovationsmanagement wird zentralisiert. So k\u00f6nnen Fachkr\u00e4fte leichter qualifiziert werden, neue Projekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angesto\u00dfen sowie innovative Gesch\u00e4ftsmodelle wie Start-ups besser unterst\u00fctzt werden. Auch soll das regionale Profil der Modellregion Bio\u00f6konomie strategisch weiterentwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber <strong>Bio\u00f6konomieREVIER TRANS<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bio\u00f6konomieREVIER TRANS ist ein Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Bund und Land unterst\u00fctzen die nachhaltige Transformation des Rheinischen Reviers mit mehr als 14,8 Milliarden Euro. Das Land flankiert die F\u00f6rderung aus Bundesmitteln mit eigenen Haushaltsmitteln. Bislang sind 297 Projekte mit einem F\u00f6rdervolumen von rund 2,17 Milliarden Euro bewilligt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.biooekonomierevier.de\/\"><strong>Weitere Informationen finden Sie\u00a0hier.<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seen als Energiespeicher und Naherholungsgebiete, eine intelligente Infrastruktur und neue Arbeitspl\u00e4tze in Zukunftsbranchen. 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