{"id":158464,"date":"2025-02-21T07:23:00","date_gmt":"2025-02-21T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=158464"},"modified":"2025-02-17T15:46:52","modified_gmt":"2025-02-17T14:46:52","slug":"biologisch-abbaubare-roboterteile-aus-schweinegelatine-und-baumwollfaser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biologisch-abbaubare-roboterteile-aus-schweinegelatine-und-baumwollfaser\/","title":{"rendered":"Biologisch abbaubare Roboterteile aus Schweinegelatine und Baumwollfaser"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Ein Ingenieursteam der Westlake University, der Zhejiang Normal University und der Shaoxing University haben anhand eines Roboterarms getestet, aus welchen Materialien biologisch abbaubare Roboterteile bestehen k\u00f6nnen. Dazu nutzten sie Baumwollzellulosefolien und Schweinegelatine.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"610\" height=\"343\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/Roboterarm_Aufmacher-98d980bd86075a41.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-158469\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/Roboterarm_Aufmacher-98d980bd86075a41.webp 610w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/Roboterarm_Aufmacher-98d980bd86075a41-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/Roboterarm_Aufmacher-98d980bd86075a41-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/Roboterarm_Aufmacher-98d980bd86075a41-400x225.webp 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der biologisch abbaubare Roboterarm wird von einem Joystick gesteuert, der ebenfalls biologisch abbaubar ist. \u00a9\u00a0Westlake University u.a. (Screenshot))<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Roboterteile bestehen zumeist aus Materialien, die nach der Nutzungsdauer weggeworfen oder recycelt werden m\u00fcssen. Das Forscherteam der drei beteiligten Universit\u00e4ten \u00fcberpr\u00fcfte, ob Komponenten f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Roboter\">Roboter<\/a>&nbsp;auch aus biologisch abbaubaren Materialien erstellt werden k\u00f6nnen, die sich sp\u00e4ter von selbst zersetzen. Die Ergebnisse der Studie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.ads0217\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">&#8220;Biodegradable origami enables closed-loop sustainable robotic systems&#8221;<\/a>&nbsp;sind in Science Advances ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_roboterarm_und__0\">Roboterarm und Joystick zersetzen sich selbst<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Forscher erstellten aus Baumwollzellulosefolien einen d\u00fcnnwandigen, biegsamen Schlauch. Teile seiner Oberfl\u00e4che statteten sie mit ionisch leitenden Schweinegelatinef\u00e4den aus. Die Forscher bauten insgesamt drei solcher Schlauchmodule zu einem l\u00e4ngeren Schlauch zusammen. Heraus kam ein 240 mm langer, sehr einfacher, weicher Roboterarm mit Origami-Faltung, der recht robust ausf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch Anlegen eines Stroms an die leitf\u00e4higen Schweinegelatinef\u00e4den zieht sich das Bauteil zusammen oder dehnt sich aus. Dadurch kann der Arm gebogen, verl\u00e4ngert und verk\u00fcrzt werden. Zugleich arbeiten die Gelatinef\u00e4den als Sensor, da sie ihren Widerstand \u00e4ndern und dar\u00fcber Aufschluss \u00fcber die Position des Roboterarms zu einem bestimmten Zeitpunkt geben. Die Wissenschaftler bauten eine zweite, kleinere Version des Arms und nutzten ihn als eine Art Joystick, um dar\u00fcber die Bewegung des gro\u00dfen Roboterarms zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p><video preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" src=\"https:\/\/nv.vi-serve.com\/vis-media\/1322\/2489\/kcC_BY8BE4wQOjKfI07A_720p.mp4\"><\/video>Die Bestandteile des Roboterarms und des Joysticks sind zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Sie k\u00f6nnen prinzipiell nach ihrer Lebenszeit als D\u00fcnger verwendet werden, meinen die Forscher. Sie sind der Ansicht, dass auch eine winzige Version f\u00fcr die medizinische Verwendung erstellt werden k\u00f6nnte, um sie im Inneren eines menschlichen K\u00f6rpers zu verwenden. Nach erfolgreichem Gebrauch w\u00fcrde sich der Roboterarm im K\u00f6rper aufl\u00f6sen und auf nat\u00fcrliche Weise abbauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Ingenieursteam der Westlake University, der Zhejiang Normal University und der Shaoxing University haben anhand eines Roboterarms getestet, aus welchen Materialien biologisch abbaubare Roboterteile bestehen k\u00f6nnen. Dazu nutzten sie Baumwollzellulosefolien und Schweinegelatine. Roboterteile bestehen zumeist aus Materialien, die nach der Nutzungsdauer weggeworfen oder recycelt werden m\u00fcssen. Das Forscherteam der drei beteiligten Universit\u00e4ten \u00fcberpr\u00fcfte, ob Komponenten [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":158470,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Die Entsorgung von Roboterkomponenten ist aufwendig. Meist landen sie auf dem M\u00fcll. Wie w\u00e4re es, wenn sie sich selbst biologisch zersetzen w\u00fcrden? ","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[13082,10608,24397,11841,10719,11769],"supplier":[25715,25713,25714],"class_list":["post-158464","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bio-based","tag-bioabbaubarkeit","tag-biooekonomie","tag-gelatine","tag-kreislaufwirtschaft","tag-naturfasern","tag-zellulose","supplier-shaoxing-university","supplier-westlake-university","supplier-zhejiang-normal-university"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=158464"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158464\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/158470"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=158464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=158464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=158464"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=158464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}