{"id":158235,"date":"2025-02-17T07:32:00","date_gmt":"2025-02-17T06:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=158235"},"modified":"2025-02-18T16:11:45","modified_gmt":"2025-02-18T15:11:45","slug":"von-der-faser-zum-spritzgiesbauteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/von-der-faser-zum-spritzgiesbauteil\/","title":{"rendered":"Von der Faser zum Spritzgie\u00dfbauteil"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Das Kunststoff-Zentrum SKZ in W\u00fcrzburg und die PTS Institut f\u00fcr Fasern &amp; Papier gGmbH in Heidenau legen ihre jahrelangen Erfahrungen und technologischen M\u00f6glichkeiten zusammen, um Fasersuspensionen mittels spritzgie\u00dftechnischer Verfahrensans\u00e4tze zu verarbeiten.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"564\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/2025_Einwegprodukt-aus-Papierfasern.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-158261\" style=\"aspect-ratio:1.7730496453900708;width:639px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/2025_Einwegprodukt-aus-Papierfasern.jpg 1000w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/2025_Einwegprodukt-aus-Papierfasern-300x169.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/2025_Einwegprodukt-aus-Papierfasern-150x85.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/2025_Einwegprodukt-aus-Papierfasern-768x433.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/02\/2025_Einwegprodukt-aus-Papierfasern-400x226.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einwegprodukt aus Papierfasern \u00a9 SKZ<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Forschungsvorhaben \u201eMINERVA\u201c geht neue Wege beim Papierspritzguss<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die griechische G\u00f6ttin Minerva steht f\u00fcr Fortschritt und Innovation. Wenn man \u00fcberlegt ein Kunststoff-Produkt durch Papier zu ersetzen, gerne aber die urspr\u00fcnglichen Produktionsprozesse beibehalten m\u00f6chte, bedarf es beidem. Vor allem aber ben\u00f6tigt man eine starke Partnerschaft. Das Kunststoff-Zentrum SKZ in W\u00fcrzburg und die PTS Institut f\u00fcr Fasern &amp; Papier gGmbH in Heidenau legen ihre jahrelangen Erfahrungen und technologischen M\u00f6glichkeiten zusammen, um Fasersuspensionen mittels spritzgie\u00dftechnischer Verfahrensans\u00e4tze zu verarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die prozess- und materialtechnische Umsetzung des Papierspritzgusses aus Naturfasern in einer wasserhaltigen Suspension hat das Potenzial, die Kunststoff- und Papierindustrie nachhaltig zu ver\u00e4ndern. Das ist nicht als Ende der kunststoffverarbeitenden Industrie zu verstehen, sondern als ein zus\u00e4tzlicher Weg f\u00fcr Unternehmen, Produkte neu zu denken und damit einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die Umwelt (Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, CO<sub>2<\/sub>-Reduktion) zu leisten, ohne wirtschaftliche Kraft einzub\u00fc\u00dfen. Ziel des Forschungsvorhabens soll es sein, dass das Papierspritzguss-Produkt nach seiner Anwendungsphase problemlos in den Papierkreislauf zur\u00fcckgef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Herausforderungen \u00fcber die Projektlaufzeit erwarten die Forscher in der Faseraufbereitung einer Vielzahl an Pflanzenfasern, mit teilweise sehr individuellen Eigenschaftsprofilen und der Entwicklung von Modifikationen hin zu einer optimierten Prozessf\u00fchrung beim Spritzgie\u00dfen. Dies umfasst sowohl die Dosierung und F\u00f6rderung im Spritzgie\u00dfaggregat als auch die Umsetzung von \u00f6konomischen Trocknungskonzepten.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Herausforderungen stellen sich die beiden Forschungsunternehmen jedoch nicht allein. Das Projekt, gef\u00f6rdert durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung IGF, erlaubt die Teilnahme aller interessierten Unternehmen im Rahmen des Projektbegleitenden Ausschusses. Bereits 30 Firmen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette unterst\u00fctzen das Vorhaben mit ihrem eigenen Knowhow sowie der Bereitstellung von Rohstoffen und technischem Equipment f\u00fcr die Material- und Prozessoptimierung. Sollten auch Sie Interesse bekommen haben, den Entwicklungen im Papierspritzguss beizuwohnen, melden Sie sich gerne bei uns und seien Sie live dabei, wenn am 27. M\u00e4rz 2025 das Forschungsvorhaben MINERVA sein Kick-off-Treffen feiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Neugierig geworden? Dann empfehlen wir Ihnen auch unseren Online-Kurs Papierspritzguss am 07. Mai 2025, bei dem wir Ihnen in 180 Minuten wichtige Grundlagen in der Materialauswahl und notwendiger Prozesstechnik vermitteln. Nutzen Sie die M\u00f6glichkeit, mit den Ingenieuren in den direkten Austausch zu gehen. N\u00e4here Informationen zum Kurs auf unserer Homepage:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.skz.de\/bildung\/kurs\/papier-spritzguss\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.skz.de\/bildung\/kurs\/papier-spritzguss<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kunststoff-Zentrum SKZ in W\u00fcrzburg und die PTS Institut f\u00fcr Fasern &amp; Papier gGmbH in Heidenau legen ihre jahrelangen Erfahrungen und technologischen M\u00f6glichkeiten zusammen, um Fasersuspensionen mittels spritzgie\u00dftechnischer Verfahrensans\u00e4tze zu verarbeiten. 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