{"id":157310,"date":"2025-02-03T07:23:00","date_gmt":"2025-02-03T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=157310"},"modified":"2025-01-28T15:06:08","modified_gmt":"2025-01-28T14:06:08","slug":"high-tech-biookonomie-deutschlands-ruckstand-aufholen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/high-tech-biookonomie-deutschlands-ruckstand-aufholen\/","title":{"rendered":"High-Tech-Bio\u00f6konomie: Deutschlands R\u00fcckstand aufholen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>W\u00e4hrend L\u00e4nder wie die USA und China Milliarden in eine \u201eHigh-Tech-Bio\u00f6konomie\u201c investieren und sie durch kluge Regulierungen und gezielte wirtschaftliche Anreize vorantreiben, hat Deutschland den Anschluss an diese Entwicklungen verloren. Es br\u00e4uchte mutige und progressive Strategien und Initiativen, damit Deutschland noch eine Chance hat, wieder eine f\u00fchrende Rolle in diesem Strukturwandel einzunehmen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"882\" height=\"570\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-157324\" style=\"aspect-ratio:1.5473684210526315;width:711px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy.png 882w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy-300x194.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy-150x97.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy-768x496.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy-400x259.png 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2025\/01\/bioeconomy-380x245.png 380w\" sizes=\"auto, (max-width: 882px) 100vw, 882px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.goingpublic.de\/life-sciences\/high-tech-biooekonomie-deutschlands-rueckstand-aufholen\/\" target=\"_blank\">hiv360 \u2013 stock.adobe.com<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts ist von einer Polykrise gepr\u00e4gt, die sich aus Pandemie, Krieg, Ressourcenabh\u00e4ngigkeit und Klimakatastrophe zusammensetzt. Zur Bew\u00e4ltigung der damit einhergehenden Herausforderungen bedarf es eines umfassenden \u00f6konomischen und strukturellen Wandels \u2013 hin zu einer nachhaltigen \u201eHigh-Tech-Bio\u00f6konomie\u201c. Diese Weiterentwicklung der Bio\u00f6konomie nutzt gezielt die Synergien aus k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI), Automatisierung und modernsten biotechnologischen Verfahren, um eine tiefgreifende wirtschaftliche Transformation mit noch h\u00f6herer Geschwindigkeit als bisherige Bio\u00f6konomie-Ans\u00e4tze das vorsahen, voran zu treiben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Andere L\u00e4nder treiben Transformation voran \u2013 Deutschland nicht<\/h3>\n\n\n\n<p>Andere L\u00e4nder haben die Dringlichkeit dieser Transformation l\u00e4ngst erkannt und investieren massiv in den Ausbau der High-Tech-Bio\u00f6konomie. So haben allein die USA unter Biden-Harris erst k\u00fcrzlich \u00fcber 3,5 Milliarden Dollar bereitgestellt, um durch gezielte Ma\u00dfnahmen die Bioproduktionskapazit\u00e4ten des Landes auszubauen. Die USA treiben beispielsweise durch Programme wie die&nbsp;<em>National Biotechnology and Biomanufacturing-<\/em>Initiative und BioMADE ihre High-Tech-Bio\u00f6konomie gezielt voran. Auch China hat Biotechnologie als eine von sieben strategischen Schl\u00fcsseltechnologien definiert und investiert gezielt in sie. Programme wie \u201e<em>Made in China 2025<\/em>\u201c, \u201e<em>Healthy China 2030<\/em>\u201c und der F\u00fcnfjahresplan zur Entwicklung der Bio\u00f6konomie unterstreichen Chinas ehrgeizige Vision, diese Zukunftstechnologie voran zu treiben. Beide L\u00e4nder setzen auf einen klaren Technologie-Fokus.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland hingegen wurde der Begriff Bio\u00f6konomie bis zur Unsch\u00e4rfe verw\u00e4ssert. Es fehlt bisher auch ein klares Bekenntnis und eine konsequente Priorisierung dieser Schl\u00fcsseltechnologie. So zeigen auch die Wahlprogramme nahezu aller Parteien zur bevorstehenden Bundestagswahl Ende Februar 2025 deutlich, dass sich die politische Debatte \u00fcberwiegend mit der Vergangenheit und allenfalls mit der Gegenwart auseinandersetzt. Ohne ein entschlossenes und rasches Handeln \u2013 egal von welcher zuk\u00fcnftigen Regierung \u2013 droht Deutschland somit in diesem globalen Wettlauf zur\u00fcckzufallen. Es gibt auch in Deutschland positive Ans\u00e4tze wie die Gr\u00fcndung der SPRIND vor f\u00fcnf Jahren und die von ihr initiierte&nbsp;<em>Circular Biomanufacturing Challenge.&nbsp;<\/em>Hier werden klare Ziele f\u00fcr die High-Tech-Bio\u00f6konomie definiert. Doch die Challenge der SPRIND allein, kann den bestehenden Innovationsstau nicht aufl\u00f6sen. Es bedarf deutlich gr\u00f6\u00dferer Investitionen und zus\u00e4tzlicher Initiativen, insbesondere in die kapitalintensive High-Tech-Bio\u00f6konomie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die angesprochene Biorevolution ist kein Zukunftsschloss, sondern bereits heute Realit\u00e4t!<\/h3>\n\n\n\n<p>Der j\u00fcngste Chemie-Nobelpreis f\u00fcr die Entwicklung von KI-gest\u00fctzten Proteindesign-Methoden zeigt eindrucksvoll das enorme Potenzial der Konvergenz von Biologie und KI. Doch w\u00e4hrend Europa in der Grundlagenforschung und auch im Bereich der Erfindungen noch Weltklasse ist, hinkt der Kontinent bei der Umsetzung in marktf\u00e4hige Innovationen hinterher. Gerade bei Schl\u00fcsseltechnologien wie der Genomeditierung und Biotechnologie fehlt es an einem innovationsfreundlichen Regulierungsrahmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Herausforderungen sind gro\u00df und gerade Deutschland h\u00e4tte einiges zu tun<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Potenziale f\u00fcr das Vorantreiben einer High-Tech-Bio\u00f6konomie sind in Deutschland grunds\u00e4tzlich vorhanden, aber sie k\u00f6nnen nicht genutzt werden, da die \u00f6konomischen Risiken, f\u00fcr die jeweiligen Entrepreneure zu hoch sind. Punktuelle Initiativen zur Verbesserung dieser Situation reichen nicht aus. Es br\u00e4uchte eine konstatierte Aktion im Schulterschluss mit der EU, um die politischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Deutschland k\u00f6nnte dabei innerhalb Europas auch mutig vorangehen, denn gerade mit der produzierenden Industrie, insbesondere im Chemiebereich, h\u00e4tte sie alle Voraussetzungen daf\u00fcr, die Transformation voran zu treiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret br\u00e4uchte die High-Tech-Bio\u00f6konomie mehr \u00f6ffentliche F\u00f6rderung: flexibel, unb\u00fcrokratisch und \u00fcber alle Technology Readiness Levels (TRLs) hinweg. Programme wie SPRIND m\u00fcssten ausgebaut, bio\u00f6konomische Gesch\u00e4ftsmodelle validiert und ein nationales Biomanufacturing-Programm vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) nach dem US-Vorbild BioMADE gestartet werden. Besonders wichtig w\u00e4re eine innovationsfreundliche Regulierung und Rechtssicherheit f\u00fcr Schl\u00fcsseltechnologien wie Gene Editing und genetisch modifizierte Organismen. Steuerliche Anreize k\u00f6nnten zus\u00e4tzlich die Transformation beschleunigen und der High-Tech-Bio\u00f6konomie erm\u00f6glichen, mit der traditionellen chemischen Industrie, die auf 100 Jahre Optimierungshistorie zur\u00fcckblickt, gleichzuziehen. High-Tech-Bio\u00f6konomie steht nicht nur f\u00fcr Nachhaltigkeit, sondern f\u00fcr Zukunftsf\u00e4higkeit in einer komplexen Welt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">High-Tech-Bio\u00f6konomie f\u00f6rdert Resilienz<\/h3>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens seit Verteidigungsminister Pistorius von einer \u201ekriegst\u00fcchtigen Wirtschaft\u201c spricht, wird vielen deutlich, wie stark Deutschland von externer Versorgung in essenziellen Bereichen wie Energie, Lebensmitteln und Gesundheit abh\u00e4ngig war und weiterhin ist. Diese Abh\u00e4ngigkeit offenbart nicht nur wirtschaftliche und sicherheitspolitische Schw\u00e4chen, sondern verdeutlicht auch die Dringlichkeit, eine widerstandsf\u00e4higere und unabh\u00e4ngigere Infrastruktur aufzubauen. Auch aus diesem Grund muss an einer zukunftsf\u00e4higen High-Tech-Bio\u00f6konomie gearbeitet werden, die in all diesen Bereichen Abh\u00e4ngigkeiten reduzieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>In den USA ist das Potenzial der High-Tech-Bio\u00f6konomie, insbesondere der synthetischen Biologie und Biomanufakturen, l\u00e4ngst erkannt. Organisationen wie DARPA und das Office of Naval Research investieren massiv in den Ausbau dieser Technologien. Zudem widmet sich die Kongressabteilung f\u00fcr&nbsp;<em>Emerging Biotechnology<\/em>&nbsp;unter der&nbsp;<em>National Security Commission<\/em>&nbsp;diesem Thema. In Deutschland hingegen wird kaum \u00fcber den Beitrag der Biotechnologie zur Resilienz und zum Schutz von Sicherheit und nationalen Interessen gesprochen, trotz des Sprechens von einer \u201ekriegst\u00fcchtigen Wirtschaft\u201c, die eben nichts anderes ist als eine unabh\u00e4ngige, resiliente Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">High-Tech-Bio\u00f6konomie braucht zentrale Steuerung<\/h3>\n\n\n\n<p>Um in Deutschland eine High-Tech-Bio\u00f6konomie aufzubauen, br\u00e4uchte es die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle. Ebenso bed\u00fcrfte es der Neuberufung eines innovations- und wirtschaftsnahen High-Tech-Bio\u00f6konomierats. Nur so k\u00f6nnten die verschiedenen, durchaus positiven Initiativen und Ma\u00dfnahmen der Bundesl\u00e4nder, effektiv geb\u00fcndelt und gezielt vorangetrieben werden. Nur durch ein holistisches Vorgehen in all diesen Bereichen k\u00f6nnte Deutschland seine Position in der globalen High-Tech-Bio\u00f6konomie st\u00e4rken und die Chancen dieses zukunftstr\u00e4chtigen Sektors voll aussch\u00f6pfen. Es ist dabei weniger Konsens, sondern progressive Initiative gefragt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ohne K\u00f6pfe, die eine Revolution stemmen, geht es nicht<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Revolution sind Experten mit interdisziplin\u00e4ren Kompetenzen unerl\u00e4sslich \u2013 Fachkr\u00e4fte, die sowohl in der Biotechnologie als auch im Bereich Wirtschaft ausgebildet sind. Daher ist es entscheidend, die Bildung im Bereich Biobusiness zu f\u00f6rdern. So m\u00fcssten beispielsweise an Hochschulen spezialisierte und internationale Studieng\u00e4nge f\u00fcr Wirtschaftsbiotechnologie und Bio-Unternehmertum etabliert werden. Dies w\u00fcrde einem Mangel an sektorspezifischen Businessentwicklern und sp\u00e4teren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern entgegenwirken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Es braucht entschlossene Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine neue Gr\u00fcnderzeit<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr neue Unternehmen sind niedrigschwellige Investitionen entscheidend. Nach britischem Vorbild sollten steuerliche Anreize f\u00fcr Angel-Investments geschaffen werden (Enterprise Investment Scheme \u2013 EIS). Gleichzeitig br\u00e4uchte es nicht nur in Deutschland, sondern in Europa, bessere Wachstumsfinanzierungen f\u00fcr Scale-ups, etwa durch Ans\u00e4tze wie in Italien, wo Pensionsfonds in Venture-Capital investieren m\u00fcssen. Deutschland sollte solche Ma\u00dfnahmen pr\u00fcfen, um Hightech-Unternehmen zu f\u00f6rdern. Geld allein reicht jedoch nicht: Universit\u00e4ten treiben Forschung und Erfindungen voran, bremsen aber oft den Markteintritt und somit bei der eigentlichen Innovation. Der Transfer von Forschung in marktf\u00e4hige Produkte muss verbessert, standardisiert und beschleunigt werden, etwa durch innovative Ans\u00e4tze wie das SPRIND IP 3.0-Modell.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Vom Reden ins Handeln kommen!<\/h3>\n\n\n\n<p>Deutschland muss den&nbsp;<em>present bias<\/em>&nbsp;\u00fcberwinden, mutig handeln und mit der High-Tech-Bio\u00f6konomie als Schl\u00fcsselindustrie die Zukunft gestalten, ansonsten verpasst das Land eine wirtschaftliche Revolution. Deutschland, eingebettet in ein progressives Europa, hat das Potenzial die Zukunft zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens nach der Bundestagswahl sind nun klare Weichenstellungen und eine mutige, progressive Agenda erforderlich, um den Weg zu einer resilienten Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zu ebnen und deren Potenziale voll auszusch\u00f6pfen. Deutschland sollte es wie Brecht halten: Wer k\u00e4mpft, kann verlieren, wer nicht k\u00e4mpft, hat schon verloren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:\u00a0<\/strong>Die Autoren waren an der Erarbeitung relevanter Positionspapiere zur Bio\u00f6konomie beteiligt, darunter das Papier \u201eNachhaltige Bio\u00f6konomie jetzt weiterentwickeln!\u201c und die Positionierung der Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen \u2013 SPRIND, welche unter folgenden Links ab dem 15. Januar abrufbar sein werden:\u00a0<a href=\"https:\/\/bioeconomy-science-hub.uni-hohenheim.de\/\">https:\/\/bioeconomy-science-hub.uni-hohenheim.de\/<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sprind.org\/magazin\/position-biooekonomie\">https:\/\/www.sprind.org\/<\/a>. Der Artikel spiegelt die pers\u00f6nliche Meinung der Autoren wider und wurde in keiner Weise mit den ihnen zugeordneten Organisationen abgestimmt. Die dargestellten Ansichten entsprechen nicht notwendigerweise den Positionen dieser Organisationen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Autoren<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.goingpublic.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Nico-2-150x150.png\" alt=\"Dr. Nicolas Krink\" class=\"wp-image-150380\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Nicolas <br>Krink\u00a0\u00a9 BioHalo<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/nicolaskrink\/\" target=\"_blank\"><\/a><strong>Dr. Nicolas Krink<\/strong>\u00a0ist CEO und Co-Founder des Spin-Outs BioHalo sowie Senior Analyst bei der Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen \u2013 SPRIND. Er studierte in Freiburg, Stanford, Paris und Berkeley und promovierte am Max-Planck-Institut f\u00fcr terrestrische Mikrobiologie sowie am Zentrum f\u00fcr Synthetische Biologie \u2013 SYNMIKRO in Marburg. Anschlie\u00dfend wechselte er mit einem Stipendium der Novo Nordisk Foundation an die D\u00e4nische Technische Universit\u00e4t (DTU), zun\u00e4chst als Postdoc und sp\u00e4ter als Projekt-PI. Dr. Nicolas Krink ist au\u00dferdem im Beirat der German Association for Synthetic Biology \u2013 GASB e.V. t\u00e4tig, die er w\u00e4hrend seiner Promotion gr\u00fcndete und leitete, als auch Existential Hope Fellow beim Foresight Institute.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:8px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.goingpublic.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Johann-150x150.png\" alt=\"Johann Liebeton\" class=\"wp-image-150376\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Johann Liebeton,<br>Business Developer<br>\u00a9 BioHalo <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Johann Liebeton<\/strong>&nbsp;ist Business Developer beim Start-up BioHalo in Kopenhagen. Er studierte Biologie an der TU Darmstadt und Bioentrepreneurship in Kopenhagen. Bei BioHalo arbeitet er an der Kommerzialisierung von biobasierten High-Performance-Materialien. Seit 2020 ist er Bioeconomy Youth Champion des International Advisory Council on Global Bioeconomy (IACGB) und Beirat beim VBIO e.V.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend L\u00e4nder wie die USA und China Milliarden in eine \u201eHigh-Tech-Bio\u00f6konomie\u201c investieren und sie durch kluge Regulierungen und gezielte wirtschaftliche Anreize vorantreiben, hat Deutschland den Anschluss an diese Entwicklungen verloren. Es br\u00e4uchte mutige und progressive Strategien und Initiativen, damit Deutschland noch eine Chance hat, wieder eine f\u00fchrende Rolle in diesem Strukturwandel einzunehmen. 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