{"id":154949,"date":"2024-12-16T07:05:00","date_gmt":"2024-12-16T06:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=154949"},"modified":"2024-12-10T15:38:37","modified_gmt":"2024-12-10T14:38:37","slug":"neue-studie-belegt-treibhausgasneutrale-chemie-im-rheinland-bis-2045-moglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neue-studie-belegt-treibhausgasneutrale-chemie-im-rheinland-bis-2045-moglich\/","title":{"rendered":"Neue Studie belegt: Treibhausgasneutrale Chemie im Rheinland bis 2045 m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"901\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/csm_241129_chemcologne_presse_andreas-endermann_003_cce0c47709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-154951\" style=\"aspect-ratio:0.6659267480577137;width:249px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/csm_241129_chemcologne_presse_andreas-endermann_003_cce0c47709.jpg 600w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/csm_241129_chemcologne_presse_andreas-endermann_003_cce0c47709-200x300.jpg 200w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/csm_241129_chemcologne_presse_andreas-endermann_003_cce0c47709-100x150.jpg 100w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/csm_241129_chemcologne_presse_andreas-endermann_003_cce0c47709-180x270.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 ChemCologne<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Die chemische Industrie im Rheinland hat das Potenzial, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Dazu bedarf es einer Kombination aus erneuerbaren Energien, alternativen Ressourcen und einer optimierten Infrastruktur f\u00fcr die Chemieregion. Das zeigt die neue Studie &#8220;ChemCologne.Neutral&#8221; der Brancheninitiative ChemCologne, die verschiedene Szenarien und Technologien f\u00fcr eine Netto-Null-Transformation beleuchtet. Die Studie wurde heute an NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur \u00fcbergeben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Chemieregion Rheinland im Fokus<\/h3>\n\n\n\n<p>In der Studie des Analyseinstituts Carbon Minds wurden f\u00fcnf Szenarien untersucht, mit denen die Treibhausgasneutralit\u00e4t in der Chemieregion Rheinland bis 2045 erreicht werden kann. Je nach Szenario ergeben sich f\u00fcr die chemische Industrie im Rheinland bis 2045 Betriebskosten (laufende Kosten wie L\u00f6hne, Vorleistungen, Abgaben) von insgesamt neun bis 21 Milliarden Euro pro Jahr und Investitionskosten (Bau von Produktions-, Entsorgungs- und Recyclinganlagen sowie Werksinfrastruktur) von 22 bis 39 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die daraus resultierenden Kosten f\u00fcr die Transformation auch in Zukunft in einem wettbewerbsf\u00e4higen Rahmen bleiben, ben\u00f6tigen die Unternehmen eine ausreichende Verf\u00fcgbarkeit von Technologien und Ressourcen, um handlungsf\u00e4hig zu sein. Dar\u00fcber hinaus ist es wichtig, dass die Verbraucher den Wert einer treibhausgasneutralen Produktion erkennen und die Politik faire Wettbewerbsbedingungen im globalen Umfeld erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bessere industriepolitische Rahmenbedingungen erforderlich<\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das unterstreicht auch <strong>Christoph Kappenhagen, Vorstandsvorsitzender von ChemCologne<\/strong>: \u201eDie Unternehmen der Chemieregion Rheinland gehen den Weg zur Klimaneutralit\u00e4t 2045 konsequent weiter. Denn beispielsweise der Ausbau der Kreislaufwirtschaft bietet langfristig gro\u00dfe Chancen, hier wollen wir Innovationsf\u00fchrer bleiben. Angesichts der enormen Herausforderungen, die die Studie f\u00fcr die Zukunft skizziert, wird dies aber nur gelingen, wenn die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen heute nicht darunter leidet. Deshalb appelliere ich an die Politik: Unterst\u00fctzen Sie die Unternehmen der chemischen Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t und schaffen Sie schnellstm\u00f6glich bessere industriepolitische Rahmenbedingungen wie niedrigere Energiekosten, weniger B\u00fcrokratie und st\u00e4rkere Investitionsanreize. Denn wir wollen den Weg weitergehen, stehen aktuell aber vor gro\u00dfen Herausforderungen\u201c, so <strong>Kappenhagen<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mix aus Schl\u00fcsseltechnologien, Ressourcen und Infrastruktur n\u00f6tig<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch Recycling k\u00f6nnen in der Region j\u00e4hrlich 2,2 bis 3,5 Millionen Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalente eingespart und die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Rohstoffen reduziert werden. Weitere Ergebnisse: Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralit\u00e4t ben\u00f6tigt die chemische Industrie im Rheinland j\u00e4hrlich bis zu 35 Terawattstunden klimaneutralen Strom und bis zu 77 Terawattstunden Wasserstoff. Hinzu kommen biogene Rohstoffe, Wertstoffkreisl\u00e4ufe und ein umfassender Ausbau der Energie- und CO<sub>2<\/sub>-Netze. Die bestehenden Verbundstandorte in der Region erm\u00f6glichen zudem durch Energier\u00fcckgewinnung und W\u00e4rmeintegration erhebliche Einsparungen beim Prim\u00e4renergiebedarf &#8211; bis zu 45 Prozent bis 2045. Zus\u00e4tzliche Technologien wie industrielle W\u00e4rmepumpen und Elektrifizierung bieten weitere Einsparpotenziale von bis zu 29 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Mona Neubaur, Ministerin f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und des Landes Nordrhein-Westfalen<\/strong>: \u201eDie Chemieindustrie im Rheinland zeigt mit der Studie von ChemCologne deutlich, dass Klimaschutz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit Hand in Hand gehen k\u00f6nnen. Die Transformation hin zu einer treibhausgasneutralen Produktion bietet die einmalige Chance, unsere Industrie zukunftsf\u00e4hig zu machen und dabei unsere Klimaziele zu erreichen. Daf\u00fcr braucht es verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und gezielte Investitionsanreize. Als Landesregierung setzen wir uns entschlossen f\u00fcr den z\u00fcgigen Ausbau der erneuerbaren Energien, eine leistungsf\u00e4hige Wasserstoffinfrastruktur und den Ausbau der Kreislaufwirtschaft ein. Gemeinsam stellen wir die Weichen f\u00fcr eine klimaneutralen und auch in Zukunft wirtschaftlich starken Chemiestandort Nordrhein-Westfalen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die rund 260 Unternehmen der chemischen Industrie im Rheinland mit ihren rund 70.000 Besch\u00e4ftigten, die mehr als ein F\u00fcnftel des Gesamtumsatzes der deutschen chemischen Industrie erwirtschaften, spielen eine Schl\u00fcsselrolle bei der Transformation zur Klimaneutralit\u00e4t. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Mit innovativen Technologien, effizienten Prozessen und nachhaltigen Produkten kann die Region den Wandel zu einer treibhausgasneutralen Chemieindustrie in Deutschland und Europa entscheidend beschleunigen, so <strong>Dr. Arndt Selbach, Leiter des Wesselinger Chemieparks von Evonik und Sprecher des Studienlenkungsausschusses<\/strong>: \u201eUnsere Studie zeigt: Die Chemieindustrie im Rheinland kann ein Motor f\u00fcr Klimaschutz und Wohlstand sein &#8211; wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Weichen f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Packen wir es gemeinsam an!\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Studie:<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Studie \u201eChemCologne.Neutral\u201c wurde mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Deutsche Infineum, Evonik, IHK D\u00fcsseldorf, IHK K\u00f6ln, LyondellBasell, OQ Chemicals, Yncoris, Currenta, Ineos, RWE und Westlake Vinnolit erstellt. Dar\u00fcber hinaus ist die Expertise von zahlreichen weiteren Unternehmen der Region eingeflossen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.chemcologne.de\/investitionen\/nachhaltigkeit\">Hier\u00a0<\/a>geht es zum Download der Studie.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die chemische Industrie im Rheinland hat das Potenzial, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. 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