{"id":154803,"date":"2024-12-06T07:23:00","date_gmt":"2024-12-06T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=154803"},"modified":"2024-12-04T12:47:37","modified_gmt":"2024-12-04T11:47:37","slug":"vielseitig-robust-und-biologisch-abbaubar-werk-und-baustoffe-aus-pilzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/vielseitig-robust-und-biologisch-abbaubar-werk-und-baustoffe-aus-pilzen\/","title":{"rendered":"Vielseitig, robust und biologisch abbaubar: Werk- und Baustoffe aus Pilzen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Die meisten kennen Pilze nur als Belag auf der Pizza, als l\u00e4stigen Schimmel auf dem Brot oder vielleicht noch als n\u00fctzliche Bier- und Backhefen. Doch Pilze k\u00f6nnen viel mehr: Seit einigen Jahren entdecken Wissenschaft und Unternehmen sie als Baustoff. Verpackungsmaterialien, D\u00e4mmstoffe und Lederalternativen aus Pilzen werden bereits angeboten, an weiteren Verwendungen wird geforscht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-154852\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:714px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/12\/pilze.webp 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wissenschaft und Unternehmen forschen an neuen Verwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Pilze.&nbsp;<br>\u00a9&nbsp;Getty Images\/Vaivirga<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Vorstellung vom Waldpilz mit Hut und Stiel gilt nur f\u00fcr einen kleinen Teil der Pilze als Lebewesen, n\u00e4mlich ihren Fruchtk\u00f6rper. Haupts\u00e4chlich bestehen Pilze aus mikroskopisch kleinen F\u00e4den im Boden, den sogenannten Hyphen. Die Gesamtheit der Hyphen wird als Myzelium oder Myzel bezeichnet. Und dieses Myzel birgt das Potenzial, in einigen Bereichen Kunststoffe zu ersetzen und nat\u00fcrliche, nachhaltige und kompostierbare Produkte herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Candle Shack, einem niederl\u00e4ndischen Anbieter von Kerzenherstellungszubeh\u00f6r, kann man sich Kerzengl\u00e4ser in einer Pilzverpackung schicken lassen. Als Merkmale der Verpackung werden unter anderem genannt: nachhaltig, frei von Plastik, feuchtigkeitsabweisend, vegan und tierversuchsfrei, geruchsfrei sowie biologisch abbaubar innerhalb von 40 Tagen, wenn sie kompostiert wird. Au\u00dferdem ist Pilzmyzel in der Regel schwer entflammbar, thermisch isolierend und sehr leicht, was es als Werk- und Baustoff interessant macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der M\u00f6belhersteller Wilkhahn in Bad M\u00fcnder bem\u00fcht sich schon lange um nachhaltige Materialien. Das Unternehmen nahm an der niederl\u00e4ndischen Gartenbauausstellung Florinade 2022 mit einer Ausstellung von St\u00fchlen teil, die mit Pilzmaterial gepolstert waren. Die St\u00fchle waren das Ergebnis des Forschungsprojekts &#8220;Nachhaltige Polsterm\u00f6bel&#8221; der niederl\u00e4ndischen Stiftung SIGN, an dem sich Wilkhahn beteiligte. &#8220;Die Idee war, Formschaumteile durch Myzelien zu ersetzen&#8221;, erkl\u00e4rt Michael Englisch, Leiter des Bereichs Design und Entwicklung bei Wilkhahn.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Pilze sind als Werk- und Baustoff geeignet?&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Pilze lassen sich nach ihrer Ern\u00e4hrungsweise in zwei \u00f6kologische Gruppen einteilen, erkl\u00e4rt der Pilzforscher Norbert Arnold vom Leibniz-Institut f\u00fcr Pflanzenbiochemie in Halle (Saale): Die Mykorrhiza-Pilze bilden \u00fcberwiegend Symbiosen mit Pflanzen, indem sie die Versorgung der Wurzeln mit Phosphat, Nitrat und Wasser verbessern und daf\u00fcr einen Teil der von der Pflanze produzierten Kohlenhydrate erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Saprophyten, etwa Baumpilze, ern\u00e4hren sich hingegen von organischem Material. &#8220;Grunds\u00e4tzlich sind alle Saprophyten f\u00fcr die Herstellung von Werkstoffen geeignet&#8221;, sagt Arnold. F\u00fcr die praktische Anwendung sei es jedoch wichtig zu wissen, wie schnell die Pilzmyzelien wachsen und wie intensiv sie das Substrat durchdringen. Denn als Nahrungsgrundlage erhalten die Pilze land- und forstwirtschaftliche Abfallprodukte, wie Getreidereste, Hanfsch\u00e4ben, S\u00e4gesp\u00e4ne oder Hackschnitzel. Diese dienen als Substrate und werden vom Myzel durchwuchert, teilweise verzehrt und die Reste ins Geflecht eingebunden. Durch die Verwendung von biologischem Abfall ist die Pilzmaterialherstellung nachhaltig und kann zum Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Besiedlung mit Myzel wird die Substanz erhitzt, um Keime abzut\u00f6ten, \u00e4hnlich wie bei pasteurisierter Milch. Dann wird es mit dem Pilzmyzel vermischt und in eine Form gegeben. Bei ausreichender Wasserversorgung wachsen die Myzelien bei Zimmertemperatur. Um das Wachstum zu beschleunigen, kann auch eine erh\u00f6hte Temperatur in einem Brutschrank verwendet werden. Licht ist f\u00fcr das Wachstum nicht n\u00f6tig, weil die Myzelien auch in der Erde ohne Licht gedeihen. Sobald das Myzel die Form vollst\u00e4ndig ausf\u00fcllt, wird es auf etwa 70 Grad Celsius erhitzt, sodass es abstirbt. Das Material kann dann roh verwendet oder weiterverarbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gmx.at\/magazine\/wissen\/natur-umwelt\/wirtschaftsleistung-pilzen-forscher-berechnen-atemberaubende-summe-38738940\"><\/a>&#8220;Je nach Rezeptur und Prozessf\u00fchrung entsteht nach zwei bis drei Wochen im Brutschrank ein leder\u00e4hnlicher Stoff&#8221;, fasst Hannes Hinneburg, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Angewandte Polymerforschung IAP, den Herstellungsprozess von Pilzleder zusammen. W\u00e4hrend Tierleder durch Gerben haltbar gemacht wird, k\u00f6nnen beim Pilzleder Wachse, Additive und \u00dcberz\u00fcge zum Einsatz kommen. Diese seien bisher \u00fcberwiegend nicht biologischer Herkunft, gibt Hinneburg zu bedenken, sodass entsprechende Produkte nur zu etwa 95 Prozent biologisch abbaubar seien. Aber biogene Zusatzstoffe seien bereits in der Laborphase, berichtet der Forscher.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob sich Pilzmaterialien auf dem Markt durchsetzen k\u00f6nnen, h\u00e4nge in hohem Ma\u00df vom Preis ab, betont Hinneburg. So gehe es bei der Suche nach einer Pilz-Substrat-Kombination oft nicht um optimale Bedingungen, sondern darum, was g\u00fcnstig sei. Pilzleder sei vermutlich eher durchsetzungsf\u00e4hig, weil die Produkte in einem h\u00f6heren Preissegment angeboten werden k\u00f6nnen. F\u00fcr Hinneburg sind Waren aus Pilzmaterialien ein &#8220;Nischenprodukt mit Potenzial&#8221;. Derzeit sei der Herstellungsprozess bei Start-up-Firmen oft noch zu teuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Pilzmaterialien erfolgversprechend auf den Markt bringen zu k\u00f6nnen, denkt Philipp Eversmann von der Universit\u00e4t Kassel an automatisierte Herstellung. In seinem aktuellen Projekt erforschten er und seine Mitarbeitenden, wie Myzelium automatisiert, \u00e4hnlich wie in einem 3-D-Druckverfahren, aufgebracht und der Wachstumsprozess vollautomatisch gesteuert werden kann. Wenn das erreicht ist, k\u00f6nnen Produkte aus Pilzmaterial in gro\u00dfer St\u00fcckzahl hergestellt werden und k\u00f6nnten dann zu konkurrenzf\u00e4higen Preisen auf dem Markt angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pilze wachsen schneller als Bauholz<\/h3>\n\n\n\n<p>Eversmann setzt auf ein Kompositmaterial mit einem \u00e4hnlichen Aufbau wie Stahlbeton. Um gro\u00dffl\u00e4chiges Myzelium stabiler zu machen, enth\u00e4lt ein Bauteil zur Verst\u00e4rkung eine sogenannte Bewehrung &#8211; in diesem Fall nicht aus Stahl, sondern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Anfangs musste noch Klebstoff verwendet werden, um das Holzgitter zu erstellen, doch das Forschungsteam fand eine umweltfreundlichere Alternative: Die Ber\u00fchrungspunkte des Gitters werden durch Ultraschall miteinander verbunden. Der Pilz verzehrt zwar haupts\u00e4chlich das Substrat, aber auch ein wenig vom Holzgitter, sodass sich Myzelium und Bewehrung fest miteinander verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Der Pilz w\u00e4chst in zwei bis drei Wochen einfach in die gew\u00fcnschte Form hinein.&#8221; &#8211; Philipp Eversmann von der Universit\u00e4t Kassel \u00fcber die Vorteile von Pilzen als Baustoff<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Bauholz ben\u00f6tigt 30 bis 70 Jahre zum Wachsen und muss dann noch in die gew\u00fcnschte Form gebracht werden, der Pilz w\u00e4chst in zwei bis drei Wochen einfach in die gew\u00fcnschte Form hinein&#8221;, legt Eversmann die Vorteile des neuen Baustoffs dar. So belastbar wie Holz ist das Ergebnis zwar nicht, daf\u00fcr aber sehr leicht: Zwischenw\u00e4nde mit Pilzmaterial vom Gl\u00e4nzenden Lackporling (<em>Ganoderma lucidum<\/em>), auch als Reishi-Pilz bekannt, mit den Ma\u00dfen 2,5 auf einen Meter k\u00f6nnen von einer Person angehoben und versetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Pilzforscher Arnold und Hinneburg verweisen auf die USA, die bei der Nutzung von Myzelien als Werkstoff schon deutlich weiter seien als europ\u00e4ische L\u00e4nder. Im Bundesstaat New York gr\u00fcndeten zwei Studenten 2007 das Unternehmen Ecovative Design, das bis heute eine f\u00fchrende Rolle bei der Herstellung von pilzbasierten Materialien und Produkten einnimmt. Inzwischen ist es ihnen gelungen, nicht nur Pilz-Substrat-Komposite herzustellen, sondern auch reines Myzelium (in sogenannten &#8220;AirMycelium Vertical Farms&#8221;).<\/p>\n\n\n\n<p>Pilzmaterial-Verpackungen von Ecovative Design werden mittlerweile vom Computerhersteller Dell, von Puma und von IKEA anstelle von Polystyrol (Styropor) f\u00fcr den Versand ihrer Produkte genutzt. So ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, dass deutsche Verbraucher mit Material aus Pilzen in Ber\u00fchrung kommen. Ein vergleichbares biologisches und nachhaltiges Material, das je nach Produktionsbedingungen elastisch, strapazierf\u00e4hig und rei\u00dffest, weich, dicht oder offenporig sein kann, gibt es derzeit nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Gespr\u00e4chspartner<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Michael Englisch leitet den Bereich Design und Entwicklung bei der Firma Wilkhahn GmbH &amp; Co. KG, einem M\u00f6belhersteller mit Sitz in Bad M\u00fcnder am Deister.<\/li>\n\n\n\n<li>Dr. Norbert Arnold leitet am Leibniz-Institut f\u00fcr Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle (Saale) die Arbeitsgruppe Naturstoffe &amp; Metabolomik, die Forschung zu Inhaltsstoffen von Pilzen betreibt.<\/li>\n\n\n\n<li>Dr. Hannes Hinneburg ist Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Angewandte Polymerforschung im Potsdam Science Park und nachhaltige Materialien aus Pilzmyzel<\/li>\n\n\n\n<li>Prof. Philipp Eversmann ist Universit\u00e4tsprofessor mit dem Fachgebiet Experimentelles und Digitales Entwerfen und Konstruieren an der Universit\u00e4t Kassel.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verwendete Quellen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Merlin Sheldrake: Verwobenes Leben \u2013 wie Pilze unsere Welt formen und unsere Zukunft beeinflussen. Berlin: Ullstein, 2020<\/li>\n\n\n\n<li>ipb-halle.de:&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.ipb-halle.de\/oeffentlichkeit\/citizen-science-pilzberatung\/forschung-an-pilzen\/\">Forschung an Pilzen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>fraunhofer.de:&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.fraunhofer.de\/de\/presse\/presseinformationen\/2024\/september-2024\/pilzmyzel-als-basis-fuer-nachhaltige-produkte.html\">Pilzmyzel als Basis f\u00fcr nachhaltige Produkte<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>uni-kassel.de:&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.uni-kassel.de\/uni\/aktuelles\/sitemap-detail-news\/2023\/06\/16\/nachhaltiger-bauen-mit-pilzen?cHash=bbe0669e61e56e45a229c75d3765cc72\">Nachhaltiger bauen mit Pilzen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>ecovative.com:&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/shop.ecovative.com\/blogs\/blog\/ecovative-and-mycelium-materials-15-years-growing\">Ecovative and Mycelium \u2014 15 Years Growing<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten kennen Pilze nur als Belag auf der Pizza, als l\u00e4stigen Schimmel auf dem Brot oder vielleicht noch als n\u00fctzliche Bier- und Backhefen. 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