{"id":154358,"date":"2024-11-28T07:23:00","date_gmt":"2024-11-28T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=154358"},"modified":"2024-11-25T12:04:13","modified_gmt":"2024-11-25T11:04:13","slug":"arburg-macht-co2-arme-compounds-fit-furs-spritzgiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/arburg-macht-co2-arme-compounds-fit-furs-spritzgiesen\/","title":{"rendered":"Arburg macht CO2-arme Compounds fit f\u00fcrs Spritzgie\u00dfen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben Arburg und Carbonauten im August 2024 unterzeichnet. Bei der Zusammenarbeit geht es beiden Unternehmen um einen verst\u00e4rkten industriellen Einsatz sogenannter Negative Emission Technology (NET) Materials zu marktgerechten Preisen, um die Dekarbonisierung f\u00fcr die Industrie wirtschaftlich attraktiv zu gestalten \u2013 auch mit Wirkung auf Scope-3-Emissionen, also indirekte Treibhausgasemissionen, die in der Wertsch\u00f6pfungskette eines Unternehmens anfallen<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-154371\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:767px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/arburg_carbonauten_team.jpeg-1.webp 1376w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 carbonauten<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Carbonauten entwickelt und produziert in dezentralen Fabriken, sogenannten Minus CO<sub>2<\/sub>&nbsp;Factories, industrielle Grundstoffe und Vorprodukte und setzt auf die Eigenentwicklung einer Karbonisierungstechnologie im gro\u00dfen Ma\u00dfstab, die flexibel alle Arten von holzigen Biomasseresten zu CO<sub>2<\/sub>-negativen Biokohlenstoffen verarbeitet. F\u00fcr den Kunststoffmarkt bietet das Start-up aus Giengen an der Brenz CO<sub>2<\/sub>-negative Composites mit Biokohlenstoffgehalt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dezentrale Herstellung von CO<sub>2<\/sub>-negativen Biokohlenstoffen&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Karbonisierungstechnologie von Carbonauten erm\u00f6glicht die kosteng\u00fcnstige und dezentrale Herstellung von CO<sub>2<\/sub>-negativen Biokohlenstoffen. Das Unternehmen entwickelt und produziert industrielle Grundstoffe und Vorprodukte auf der Basis von Biokohlenstoffen und Bio\u00f6len. Biokohlenstoffe binden dauerhaft bis zu 3,67 t CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent pro Tonne Biokohlenstoff. Die als Nebenprodukt entstehenden Bio\u00f6le dienen als CO<sub>2<\/sub>-negativer Grundstoff f\u00fcr die Chemie. Ein weiteres Nebenprodukt ist grundlastf\u00e4hige erneuerbare Energie.<\/p>\n\n\n\n<p>In der \u201eMinus CO<sub>2<\/sub>\u00a0factory 001\u201c von Carbonauten in Eberswalde bei Berlin startete die aktive Reduzierung von CO<sub>2<\/sub>. Sie ist die erste von zuk\u00fcnftig dutzenden Fabriken weltweit. Eine zweite entsteht bis 2025 im chinesischen Chibi. Neben der industriellen Produktion ist Eberswalde Forschungs- und Entwicklungsstandort f\u00fcr Hardware, technologische Erweiterungen und Optimierung der Produktionsprozesse.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Carbonauten compoundiert Materialien<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Biokohlenstoffe werden zu sehr feinen Pulvern verarbeitet und mit Polymeren zu den zum Patent angemeldeten NET-Materials compoundiert. Zentrales Ziel der Kooperation ist die Verwendung der CO<sub>2<\/sub>-negativen Compounds unter Verwendung der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.arburg.com\/de\/de\/produktwelt\/spritzgiessmaschinen\/?mtm_campaign=AdsKampagne%20Spritzgiessmaschinen&amp;mtm_source=google%20ads&amp;mtm_medium=cpc&amp;gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjw4Oe4BhCcARIsADQ0csnY1Bz0Fg6ZQWO-FoX4nyFIEkmBmLagqLhiyMGxxZhLD0TMPQ7tSbIaArgpEALw_wcB\">Spritzgie\u00dftechnologie von Arburg<\/a>&nbsp;f\u00fcr die Entwicklung von Prototypen. Daraus soll eine breite Palette von Kunststoffanwendungen und anschlie\u00dfend die Entwicklung gemeinsamer Verarbeitungstechnologien resultieren, um CO<sub>2<\/sub>-negative Kunststoffprodukte auf den Markt zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/adfarm1.adition.com\/redi?lid=7441168876287231181&amp;gdpr=0&amp;gdpr_consent=&amp;gdpr_pd=0&amp;userid=7441168876286837965&amp;sid=5196400&amp;kid=6928730&amp;bid=21234686&amp;c=831&amp;keyword=&amp;sr=184&amp;clickurl=\" target=\"_blank\"><\/a>Die CO<sub>2<\/sub>-negativen Kunststoffe weisen verbesserte Eigenschaften auf und sind dabei nicht teurer als ihre konventionellen Pendants. Die\u00a0<a href=\"https:\/\/carbonauten.com\/kunststoffe-speichern-co2\/\">gebrauchsfertigen Masterbatches und Compounds<\/a>\u00a0sind mit technischen Biokohlenstoffen gef\u00fcllte Kunststoffgranulate. Viele Eigenschaften der Kunststoffe verbessern sich dadurch, Kosten sinken und die Recyclingf\u00e4higkeit bleibt erhalten. Als Basis k\u00f6nnen dauerhaft stabile oder bioabbaubare Polymere und Biopolymere verwendet werden. Die Verarbeitung der Granulate erfolgt wie bei anderen Kunststoffen, was die Defossilisierung f\u00fcr Produzenten einfach und wirtschaftlich attraktiv macht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste Ergebnisse auf den Technologie-Tagen 2025<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse von Produkten und L\u00f6sungen sollen im Rahmen der Kooperation zu den Arburg Technologie-Tagen 2025 sowie auf anderen Messen und Ausstellungen pr\u00e4sentiert werden. Hinzu kommen die Ausweitung der Zusammenarbeit in Nachhaltigkeit und Reduzierung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, das Sammeln von Marktinformationen zur Unterst\u00fctzung der weiteren Produktentwicklung sowie Workshops und Seminare von Arburg, Carbonauten oder anderen Institutionen. Gemeinsame Marketingkampagnen und die Organisation von Webinaren, um Technologien, Anwendungen und die Vorteile des gemeinsamen Angebots vorzustellen, komplettieren die Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/so-wird-mulchfolie-zum-duenger\"><\/a>Dr. Cristian Hedesiu, CTO Carbonauten Polymers, und Torsten Becker, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Carbonauten, werden als Kooperationsschritte zun\u00e4chst Arburg und das Kundencenter mit 42 Spritzgie\u00dfmaschinen besuchen, um dann das gemeinsame Ziel der Entwicklung von Technologien f\u00fcr die kosteng\u00fcnstige Verarbeitung der CO<sub>2<\/sub>-negativen Compounds weiter zielgerichtet voranzutreiben. \u201eMittelfristig haben wir die Absicht zum Erwerb von Spritzgie\u00dfmaschinen von Arburg zur eigenen Herstellung von Kunststoffteilen in den Minus CO<sub>2<\/sub>\u00a0Factories. So erreichen wir eine tiefe Wertsch\u00f6pfung und k\u00f6nnen unseren Energie\u00fcberschuss zum Betrieb der Spritzgie\u00dfmaschinen verwenden\u201c, sagt Hedesiu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vielversprechende Versuche im Technikum von Arburg<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eWir machen gerade vielversprechende anwendungstechnische Versuche mit dem neuen Compound im Kundencenter. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind\u201c, erg\u00e4nzt Manuel Witte, Abteilungsleiter Anwendungstechnik &amp; Branchen bei Arburg. \u201eCarbonauten und Arburg haben die Exklusivpartnerschaft unterzeichnet, weil eine nachhaltige CO<sub>2<\/sub>-Reduktion in der Kunststoffverarbeitung f\u00fcr uns wichtig ist und wir die Erfahrungen mit diesem Material auch f\u00fcr die eigene Produktion einsetzen m\u00f6chten. Nachhaltigkeit soll aber auch anwendungstechnisch f\u00fcr unsere Kunden nutzbar werden. Denn je mehr CO<sub>2<\/sub>-reduziertes und recyceltes Material in der Kunststoffverarbeitung verwendet wird, desto gr\u00f6\u00dfer sind die Vorteile f\u00fcr die gesamte Branche und letztlich f\u00fcr uns alle.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben Arburg und Carbonauten im August 2024 unterzeichnet. 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