{"id":153661,"date":"2024-11-14T07:23:00","date_gmt":"2024-11-14T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=153661"},"modified":"2024-11-11T15:13:09","modified_gmt":"2024-11-11T14:13:09","slug":"biologisch-abbaubare-kunststoffe-die-neueste-entwicklung-im-kampf-gegen-mikrofaserverschmutzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biologisch-abbaubare-kunststoffe-die-neueste-entwicklung-im-kampf-gegen-mikrofaserverschmutzung\/","title":{"rendered":"Biologisch abbaubare Kunststoffe &#8211; die neueste Entwicklung im Kampf gegen Mikrofaserverschmutzung"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-153680\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:799px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-1536x864.webp 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/11\/getty-images-Abl5EtfKu9w-unsplash.webp 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 ISPO<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Die Verschmutzung durch Mikrofasern ist ein wachsendes Umweltproblem, vor allem, da 57% der weltweiten Faserproduktion aus synthetischen Fasern besteht. Diese Fasern tragen zu Mikroplastik in unseren Ozeanen und sogar in unseren Lebensmitteln bei. Die ISPO erforscht innovative L\u00f6sungen wie das biologisch abbaubare Polyester und Nylon von Ciclo, um die Verschmutzung durch Mikrofasern zu verringern und gleichzeitig die Haltbarkeit synthetischer Materialien zu erhalten. Ist biologische Abbaubarkeit die Antwort auf die Mikrofaserkrise?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Synthetikfasern machen immer noch den gr\u00f6\u00dften Anteil an der Faserproduktion weltweit aus, wie der \u201eMaterials Market Report\u201c von Textile Exchange k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte. 2023 erreichte die globale Faserproduktion das Allzeithoch von 124 Millionen Tonnen. Polyester allein machte 57 Prozent der gesamten Faserproduktion aus, beinhaltet sind recycelte und neue Fasern. Das Learning? Synthetik ist gekommen, um zu bleiben. Auch wenn die Entwicklung bei recycelten Fasern voranschreitet, geht es aufgrund technischer Einschr\u00e4nkungen langsam voran. Auch bei biobasierten Fasern gibt es Fortschritte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines der gr\u00f6\u00dften Umweltprobleme ist die Mikroplastikverschmutzung, Mikroplastik ist in unserer Umwelt und Nahrung zu finden, sogar in unseren K\u00f6rpern.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/sports-business\/so-gefaehrlich-sind-mikrofasern-fuer-die-outdoor-industrie\">Fasern, die von synthetischen Textilien abgegeben werden<\/a>, sind allgemein als \u201esynthetische Mikrofaserverschmutzung\u201c bekannt und die h\u00e4ufigste Form von Mikroplastikverschmutzung weltweit. Was kann also dagegen unternommen werden? Wenn man den Begriff \u201ebiologisch abbaubares Polyester und Nylon\u201c h\u00f6rt, stockt man erstmal. Wie soll das funktionieren? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, wir haben biobasierte Synthetik, aber sind diese wirklich biologisch abbaubar? Hei\u00dft das, wir k\u00f6nnen als Konsumenten unsere abbaubaren Synthetik-Klamotten am Ende ihres Lebenszyklus einfach wegwerfen? Die Antwort ist leider nein: Die derzeit verf\u00fcgbare biologische Abbaubarkeit ist eher eine Reaktion auf das wachsende Problem der Mikrofaserverschmutzung als auf den schnellen biologischen Abbau eines Kleidungsst\u00fccks.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entwicklung hat lange auf sich warten lassen, gewinnt aber nun an Bedeutung im Bereich der Performance-Stoffe, die stark auf Synthetik angewiesen sind \u2013 und das aus gutem Grund: Sie sind erschwinglich, langlebig, pflegeleicht und stark. Mikrofaserverschmutzung wird oft mit synthetischen Stoffen gleichgesetzt, aber genauer betrachtet handelt es sich eigentlich um \u201eFaserfragmentierungsverschmutzung\u201c, denn auch Naturfasern tragen dazu bei. Aufgrund der Chemikalien, die beim F\u00e4rben und Veredeln verwendet werden, zersetzen sich viele Naturfasern nicht so, wie man es erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/ciclotextiles.com\/what\/technology\/\" target=\"_blank\">Ciclo<\/a>&nbsp;ist eine der f\u00fchrenden L\u00f6sungen gegen die Verschmutzung durch synthetische Fasern. ISPO hat sich mit&nbsp;<strong>Andrea Ferris, CEO von Intrinsic Advanced Materials<\/strong>, getroffen, um mehr \u00fcber den biologisch abbaubaren Zusatzstoff zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/nachhaltigkeit\/mikroplastik-der-textilindustrie-umweltgefaehrdung-und-was-wir-dagegen-tun-koennen\"><\/a>Die Markteinf\u00fchrung braucht Zeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Interessant ist, dass diese Technologie nicht neu ist. Sie wurde vor \u00fcber einem Jahrzehnt entwickelt, als Ferris f\u00fcr ein Uniformunternehmen arbeitete und das McDonald&#8217;s Uniformprogramm in den USA einleitete. Obwohl&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/nachhaltigkeit\/trends-im-textil-recycling-was-kommt-nach-pet-flaschen\">recyceltes Polyester<\/a>&nbsp;bereits integriert war \u2013 ideal aufgrund seiner Haltbarkeit, Erschwinglichkeit und einfachen Pflege \u2013 verursachte es weiterhin Mikroplastikverschmutzung. Also setzten sie sich zum Ziel, ein nachhaltigeres Polyester f\u00fcr die McDonald&#8217;s Uniformen zu entwickeln \u2013 und so begann die Geschichte von Ciclo.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Technologie ausgereift war und sie feststellten, dass sie ein Polyester entwickelt hatten, das w\u00e4hrend der Herstellung, Nutzung und Pflege extrem langlebig bleibt, aber schlie\u00dflich biologisch abbaubar ist, entschieden sie, dies als Textiltechnologie auf den Markt zu bringen.<a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/nachhaltigkeit\/biodegradable-biologisch-abbaubare-textilien-im-trend\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"BorlabsCookie _brlbs-cb-youtube\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img decoding=\"async\" class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/assets\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <div class=\"_brlbs-caption\"> <p>By loading the video, you agree to YouTube&#8217;s privacy policy.<br><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy?hl=en&amp;gl=en\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Learn more<\/a><\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Load video<\/a><\/p> <p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>Always unblock YouTube<\/small><\/label><\/p> <\/div> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iQWxsIEFib3V0IENpQ0xPIFRlY2hub2xvZ3kiIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMjgxIiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL1JGc3J0cEFjMEE0P2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmU7IHdlYi1zaGFyZSIgcmVmZXJyZXJwb2xpY3k9InN0cmljdC1vcmlnaW4td2hlbi1jcm9zcy1vcmlnaW4iIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=<\/script><\/div><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kooperation mit Parkdale Mills<\/h3>\n\n\n\n<p>Ciclo ging 2017 als Joint Venture mit Parkdale Mills an den Start, einem Unternehmen, das seit 1918 besteht und der gr\u00f6\u00dfte Anbieter von gesponnenem Garn in der westlichen Hemisph\u00e4re ist.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUnser Gesch\u00e4ftsmodell besteht darin, unsere Ciclo-Technologie entweder als Pellet f\u00fcr Batchprozesse oder als Fl\u00fcssigkeit f\u00fcr kontinuierliche Polymerisationslinien zu verkaufen. Wir liefern sie an Ciclo-zertifizierte Hersteller von Nylon und Polyester. Sie kann zu recycelten Flaschenflocken,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/sports-business\/textile-textile-kickstarter-fuer-die-kreislaufwirtschaft\">textil-zu-textil<\/a>&nbsp;recyceltem Polyester oder neuem Polyester hinzugef\u00fcgt werden. Du w\u00fcrdest also ein recyceltes Basispolymer haben, Ciclo w\u00e4hrend der Schmelzextrusion hinzuf\u00fcgen, und dann wird das Filament, Garn oder die Stapelfaser letztendlich zu Ciclo-Polyester oder -Nylon. Ciclo-Synthetik bleibt zudem recycelbar, und wir freuen uns auf den Tag, an dem die Infrastruktur existiert, um Textilien im gro\u00dfen Stil zu recyceln\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Ferris.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Derzeit gibt es weltweit etwa 50 zertifizierte Nylon- und Polyesterhersteller. Die Textilm\u00fchlen garantieren die Qualit\u00e4t der Fasern, die durch Ciclo entstehen, und nehmen zudem an einem R\u00fcckverfolgbarkeitsprogramm teil.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tests und Zertifizierung durch Dritte<\/h3>\n\n\n\n<p>Jede produzierte Charge Ciclo wird von einer unabh\u00e4ngigen dritten Partei zertifiziert, um sicherzustellen, dass sie die vorgeschriebene Ciclo-Dosierung enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDas verursacht weder f\u00fcr den Hersteller noch f\u00fcr die Marke zus\u00e4tzliche Kosten. Wir sehen die R\u00fcckverfolgbarkeit als Teil der Infrastruktur, die n\u00f6tig war, um diese Technologie auf den Markt zu bringen. Die Chemie ist Oeko-Tex Eco Passport zertifiziert, also sicher f\u00fcr nachhaltige Textilien. Wir haben den Zusatzstoff auch getestet, um sicherzustellen, dass er f\u00fcr Meeres- und Pflanzenleben ungiftig ist\u201c, so <strong>Ferris<\/strong> weiter.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedingungen f\u00fcr den biologischen Abbau<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie funktioniert der biologische Abbau? Er wird nur dann aktiviert, wenn das Material als Schadstoff in der Umwelt landet und Feuchtigkeit sowie Mikroben ausgesetzt ist \u2013 \u00e4hnlich wie bei nat\u00fcrlichen Fasern wie Wolle oder Baumwolle. Also nicht im Kleiderschrank, w\u00e4hrend der Herstellung oder in der Waschmaschine \u2013 nur bei langfristiger Feuchtigkeitseinwirkung und Kontakt mit Mikroben.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Orte, an denen wir den biologischen Abbau testen, sind dort, wo synthetische Mikrofasern ein verbreiteter Schadstoff sind. Wir testen in Meerwasser, biologisch aktiven anaeroben Deponien, Kl\u00e4ranlagen-Schlamm und Boden. Die Tests werden in kontrollierten Laborbedingungen durchgef\u00fchrt, aber die tats\u00e4chlichen Umweltbedingungen sind extrem variabel. Es gibt zum Beispiel sehr trockene Deponien, in denen nichts biologisch abgebaut wird, auch Ciclo nicht. Der Bodentest wird bei Umgebungstemperaturen durchgef\u00fchrt, die ein Feldumfeld simulieren \u2013 nicht unter den Bedingungen einer industriellen Kompostieranlage, die sehr hohe Temperaturen und strikte Kontrollen erfordert. Wir haben fr\u00fch in unserer Forschung gelernt, dass Textilien nicht in industrielle Kompostieranlagen gelangen. Sie werden dort nicht akzeptiert, und ich glaube auch nicht, dass sich das jemals \u00e4ndern wird. Letztendlich best\u00e4tigt die Kombination der von uns genutzten Testmethoden, dass Ciclo-Synthetik in einem viel schnelleren Tempo biologisch abgebaut werden kann als die gleichen Synthetikfasern ohne Ciclo, sowohl in aeroben als auch anaeroben Umgebungen bei unterschiedlichen Temperaturen.\u201c<a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/nachhaltigkeit\/biodegradable-biologisch-abbaubare-textilien-im-trend\"><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kampf der Umweltverschmutzung durch Mikrofasern<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Mikrofaserverschmutzung ist den Verbrauchern zunehmend bewusst geworden, da Tests gezeigt haben, dass Mikrofasern in unserer Nahrung und in unseren K\u00f6rpern nachweisbar sind. Dabei sollte jedoch betont werden, dass nicht nur synthetische Mikrofasern die Umwelt verschmutzen, sondern auch nat\u00fcrliche Fasern, je nach verwendeter Chemie im Verarbeitungsprozess. Diese Fasern zersetzen sich nicht unbedingt so nat\u00fcrlich wie unbehandelte Proteine oder Zellulosefasern.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eWir h\u00f6ren viel dar\u00fcber, weil es mittlerweile standardisierte Tests gibt, die zeigen, welches Gewebe beim Waschen mehr Fasern freisetzt. Waschen ist jedoch nur einer von vielen Wegen, wie textile Fasern in die Umwelt gelangen. Einige Studien zeigen, dass zwischen 65 und 99 Prozent dieser Fasern in Kl\u00e4rschlamm gefangen werden. Dieser Schlamm wird dann entweder verbrannt oder als Bodenverbesserungsmittel auf Felder ausgebracht, wodurch die Fasern in die Umwelt gelangen\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Ferris<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn sie mit Ciclo behandelt wurden, k\u00f6nnen sie zumindest anfangen, sich im Schlamm biologisch abzubauen und diesen Prozess fortsetzen, wenn der Schlamm auf den Boden aufgetragen wird. Und wenn sie im Meer landen, k\u00f6nnen sie dort ebenfalls biologisch abgebaut werden\u201c, sagt Ferris.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue biobasierte Kompatibilit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit den j\u00fcngsten Entwicklungen bei biobasierten Synthetikfasern ist Ciclo ebenfalls kompatibel. Ein zertifizierter Hersteller hat bereits ein biobasiertes Nylon mit Ciclo-Biologischer Abbaubarkeit auf den Markt gebracht. Aber wie viel Ciclo ist eigentlich n\u00f6tig, um diesen Prozess zu starten? Beruhigend: Es sind nur zwei Prozent des Gewichts n\u00f6tig \u2013 wenn du 100 Kilogramm recyceltes Ciclo-Polyester herstellst, w\u00e4ren das 98 Kilogramm recycelte PET-Chips und zwei Kilogramm Ciclo. Und laut Ferris ist der Aufpreis f\u00fcr Ciclo im Vergleich zu anderen Materialien gar nicht so hoch, was in Zeiten knapper Margen ein Vorteil ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Es gibt keine einfache L\u00f6sung gegen Mikrofaserverschmutzung<\/h3>\n\n\n\n<p>&nbsp;Warum also nicht einfach gesetzlich vorschreiben, dass alle synthetischen Fasern biologisch abbaubar sein m\u00fcssen? <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Ferris <\/strong>erkl\u00e4rt: \u201eDie Themen Mikroplastikverschmutzung durch Textilien und biologischer Abbau sind komplex, ebenso wie die globalen Lieferketten der Textilindustrie. Es gibt keine einfache L\u00f6sung. Das Problem erfordert verschiedene Ans\u00e4tze, einschlie\u00dflich der Reduzierung von Synthetik, wo m\u00f6glich, Produktdesigns, die das Fasershedding minimieren, und bessere Filtersysteme w\u00e4hrend der Herstellung, beim Waschen und in Kl\u00e4ranlagen. Au\u00dferdem die zus\u00e4tzliche Eigenschaft der Biologischen Abbaubarkeit f\u00fcr alle Plastikfasern, die in die Umwelt gelangen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Sie erwartet zwar nicht, dass eine einzelne L\u00f6sung gesetzlich vorgeschrieben wird, h\u00e4lt es jedoch f\u00fcr m\u00f6glich, dass Marken und Hersteller in Zukunft gesetzlich verpflichtet werden k\u00f6nnten, Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der Mikroplastikverschmutzung nachzuweisen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verschmutzung durch Mikrofasern ist ein wachsendes Umweltproblem, vor allem, da 57% der weltweiten Faserproduktion aus synthetischen Fasern besteht. Diese Fasern tragen zu Mikroplastik in unseren Ozeanen und sogar in unseren Lebensmitteln bei. 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