{"id":153164,"date":"2024-11-06T07:05:00","date_gmt":"2024-11-06T06:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=153164"},"modified":"2024-11-04T13:01:55","modified_gmt":"2024-11-04T12:01:55","slug":"insektenbioraffinerie-erfolgreich-aufgebaut-so-werden-bioabfalle-zu-neuen-wertstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/insektenbioraffinerie-erfolgreich-aufgebaut-so-werden-bioabfalle-zu-neuen-wertstoffen\/","title":{"rendered":"Insektenbioraffinerie erfolgreich aufgebaut: So werden Bioabf\u00e4lle zu neuen Wertstoffen"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363-1024x682.jpg\" alt=\"Besichtigung der InBiRa-Insektenbioraffinerie: Als Vertreter der EU- und Landespolitik begutachten Nicolas Gibert-Morin (dritter von links) und Staatssekret\u00e4r Dr. Andre Baumann (dritter von rechts) die Larvenmast am Fraunhofer IGB.\" class=\"wp-image-153168\" style=\"width:650px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363-768x511.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363-400x266.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-363.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Besichtigung der InBiRa-Insektenbioraffinerie: Als Vertreter der EU- und Landespolitik begutachten Nicolas Gibert-Morin (dritter von links) und Staatssekret\u00e4r Dr. Andre Baumann (dritter von rechts) die Larvenmast am Fraunhofer IGB. \u00a9 Fraunhofer IGB<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Grenzfl\u00e4chen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart wurde erfolgreich eine Insektenbioraffinerie aufgebaut \u2212 dank einer F\u00f6rderung durch das Landesministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg mit Landes- und EU-Mitteln. In dieser verwerten die Larven der Schwarzen Soldatenfliege organische Reststoffe und Bioabf\u00e4lle und produzieren dabei begehrte Wertstoffe, z.B. f\u00fcr die Chemieindustrie. Nach drei Jahren Forschung fand das <a href=\"https:\/\/insektenbioraffinerie.de\/\">Projekt \u00bbInBiRa\u00ab <\/a>nun seinen Abschluss. Zu diesem Anlass stellten die Fraunhofer-Forschenden und ihre Partner die Projektergebnisse bei einer Abschlusskonferenz vor. Ihr Fazit: Die Pilotanlage bietet eine einzigartige neue Plattform f\u00fcr innovative technische Produkte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohin mit \u00fcberlagerten Lebensmitteln und Bioabf\u00e4llen aus Gastronomie und Biotonne? Jedenfalls muss nicht zwangsl\u00e4ufig alles einfach nur als Biom\u00fcll entsorgt und beispielsweise kompostiert werden. Was nicht mehr essbar ist, l\u00e4sst sich trotzdem sinnvoll als Ressource nutzen. M\u00f6glich machen es die Larven der Schwarzen Soldatenfliege: Sie vertilgen die Abf\u00e4lle nicht einfach nur, sie produzieren bei ihrem Wachstum Wertstoffe, die f\u00fcr die Industrie interessant sind \u2212 Proteine, Fette oder Chitin, aus denen Folgeprodukte hergestellt werden k\u00f6nnen. Am Fraunhofer IGB in Stuttgart wurde im <a href=\"https:\/\/www.igb.fraunhofer.de\/de\/referenzprojekte\/inbira-insektenbioraffinerie.html\">Projekt \u00bbInBiRa\u00ab<\/a> in den vergangenen drei Jahren erstmals eine Insektenbioraffinerie aufgebaut, um die Mast, Verarbeitung und Verwertung der Insekten im Pilotma\u00dfstab zu erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 21. Oktober 2024 lud das Fraunhofer IGB alle Projektpartner, Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik sowie potenzielle Anwender \u2212 z.B. aus der Abfallwirtschaft \u2212 zur InBiRa-Abschlusskonferenz ein. Am Institut in Stuttgart erhielten die Teilnehmenden nicht nur einen \u00dcberblick \u00fcber die Projekterfolge, sondern konnten sich die dort aufgebaute Pilotanlage dabei auch anschauen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Bei dieser Gelegenheit zog <strong>Projektleiterin Dr.-Ing. Susanne Zibek, die am Fraunhofer IGB<\/strong> die Arbeitsgruppe Bioprozessentwicklung im Innovationsfeld Industrielle Biotechnologie f\u00fchrt, Bilanz nach drei Jahren intensiver Forschungsarbeit: \u00bbMit unserer Insektenbioraffinerie k\u00f6nnen wir \u00fcberlagerte Lebensmittel und Bioabf\u00e4lle als Rohstoff f\u00fcr hochwertige technische Produkte nutzen und damit erstmals eine heimische Quelle f\u00fcr kurzkettige Fette erschlie\u00dfen, die tropische Fette in vielen Anwendungen ersetzen k\u00f6nnten.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Komplexer Prozess: Wie funktioniert eine Bioraffinerie?<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Konferenz ging <strong>Zibek<\/strong> insbesondere auf die Komplexit\u00e4t der aufgebauten Pilotanlage ein.<\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbGrunds\u00e4tzlich \u00e4hnelt das Prinzip einer Bioraffinerie dem einer klassischen Erd\u00f6lraffinerie\u00ab, so <strong>die promovierte Chemieingenieurin<\/strong>. \u00bbAuch hier wird ein Rohstoff mit komplexer Zusammensetzung in seine einzelnen Bestandteile aufgetrennt.\u00ab <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>In der InBiRa-Anlage werden alle ben\u00f6tigten Prozessschritte im Pilotma\u00dfstab abgebildet. Das beginnt bei der Mast der Larven (dem \u00bbFarming\u00ab), geht \u00fcber die Trennung der Fett- und Proteinfraktion (Prim\u00e4rraffination) weiter und reicht bis zu deren Umwandung zu den jeweils gew\u00fcnschten Zwischenprodukten (Sekund\u00e4rraffination).<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der drei Jahre Projektlaufzeit wurden alle Schritte intensiv durchgef\u00fchrt und ausf\u00fchrlich evaluiert. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDaf\u00fcr haben wir ca. 20 Prozesseinheiten definiert, verfahrenstechnisch f\u00fcr die vorhandenen Stoffstr\u00f6me ausgelegt und schlie\u00dflich f\u00fcr die Pilotanlage am IGB aufgebaut \u2212 daran zeigt sich schon die Komplexit\u00e4t des Verfahrens\u00ab, erl\u00e4utert <strong>Zibek.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bioraffinerie mit gro\u00dfem Potenzial, um technische Produkte nachhaltig herzustellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Konkret entstehen am Ende chemische Grundstoffe \u2013 sogenannte Plattformchemikalien \u2013 f\u00fcr Kraftstoffe, Kosmetika, Reinigungsmittel, Kunststoffe oder auch Pflanzend\u00fcnger. Die Liste der m\u00f6glichen Endanwendungen ist lang. Die Insektenbioraffinerie birgt also ein enormes Potenzial f\u00fcr die erfolgreiche Transformation hin zu einer kreislaufbasierten Bio\u00f6konomie, wie sie etwa in der Landesstrategie Nachhaltige Bio\u00f6konomie Baden-W\u00fcrttemberg angestrebt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Baden-W\u00fcrttemberg auf bio\u00f6konomische Ans\u00e4tze setzt, um nachhaltiger zu werden, war das Interesse der Landespolitik \u2212 und auch dar\u00fcber hinaus \u2212 entsprechend gro\u00df. Allen voran nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg, dem Landesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz sowie von der Europ\u00e4ischen Kommission an der Abschlusskonferenz teil.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg f\u00f6rderte den Aufbau der InBiRa-Anlage am Fraunhofer IGB mit Mitteln des Landes und des Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE), die im Rahmen des EFRE-Programms \u00bbBio\u00f6konomie \u2013 Bioraffinerien zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abfall und Abwasser \u2013 Bio-Ab-Cycling\u00ab vergeben wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stimmen aus der Politik: Forschungserfolge dank EFRE-F\u00f6rderung von Land und EU<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"836\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-836x1024.jpg\" alt=\"Dr.-Ing. Susanne Zibek (InBiRa-Projektleiterin, Fraunhofer IGB), Staatssekret\u00e4r Dr. Andre Baumann (Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg), Prof. Dr. Steffen Rupp (stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IGB), Nicolas Gibert-Morin (Referatsleiter REGIO F.2, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG Regio) der EU-Kommission) und Dr. Melanie Fessler (Referentin in der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG Regio) der EU-Kommission). (V.l.n.r.)\" class=\"wp-image-153167\" style=\"aspect-ratio:0.81640625;width:314px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-836x1024.jpg 836w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-245x300.jpg 245w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-122x150.jpg 122w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-768x941.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-1254x1536.jpg 1254w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68-220x270.jpg 220w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-68.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 836px) 100vw, 836px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr.-Ing. Susanne Zibek (InBiRa-Projektleiterin, Fraunhofer IGB), Staatssekret\u00e4r Dr. Andre Baumann (Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg), Prof. Dr. Steffen Rupp (stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IGB), Nicolas Gibert-Morin (Referatsleiter REGIO F.2, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG Regio) der EU-Kommission) und Dr. Melanie Fessler (Referentin in der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG Regio) der EU-Kommission). (V.l.n.r.) \u00a9 Fraunhofer IGB<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>So zeigte sich <strong>Dr. Andre Baumann, Staatssekret\u00e4r im Umweltministerium<\/strong>, beeindruckt von dem, was in den vergangenen drei Jahren an dem Forschungsinstitut in Stuttgart entstanden ist: \u00bbIch habe dieses Projekt mit gro\u00dfem Interesse verfolgt und bin begeistert von den heute vorgestellten Forschungsergebnissen. Es zeigt deutlich: Eine Insektenbioraffinerie birgt ein gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die Herstellung vielf\u00e4ltiger und hochwertiger Produkte und bietet damit interessante Wertsch\u00f6pfungsoptionen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Umweltstaatssekret\u00e4r<\/strong> unterstrich die Bedeutung des Systemansatzes f\u00fcr die Kreislauff\u00fchrung von Stoffen: \u00bbDie zirkul\u00e4re Bio\u00f6konomie leistet schon heute einen wichtigen Beitrag, um die gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen bei der Ressourcensicherheit und der Rohstoffknappheit bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Als Land unterst\u00fctzen wir diesen Prozess sehr gerne \u2013 sowohl mit finanziellen F\u00f6rderungen wie beispielsweise f\u00fcr das InBiRa-Projekt, aber auch mit der Landesstrategie Nachhaltige Bio\u00f6konomie oder unserem Einsatz f\u00fcr die Ausgestaltung der passenden regulatorischen Rahmenbedingungen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Mittel aus dem EFRE-Programm gut eingesetzt wurden, best\u00e4tigt auch <strong>Nicolas Gibert-Morin, der als Vertreter der EU<\/strong> zur InBiRa-Konferenz in die schw\u00e4bische Landeshauptstadt angereist war.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie Europ\u00e4ische Kommission unterst\u00fctzt mit dem EFRE gerne Projekte wie die Insektenbioraffinerie: hoch innovativ, kreislauforientiert und ressourceneffizient. Wir freuen uns \u00fcber den erfolgreichen Abschluss des Projektes und sind gespannt, wie es weitergeht, hoffentlich bald mit einem marktreifen Produkt.\u00ab, so der Leiter des Referats REGIO F.2, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG Regio), der EU-Kommission.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Projektpartner diskutieren bei Abschlusskonferenz \u00fcber die Zukunft der Insekten-Bioraffinerie<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337-1024x682.jpg\" alt=\"Die G\u00e4ste der InBiRa-Abschlusskonferenz konnten bei einer F\u00fchrung durch die Insektenbioraffinerie die Larven der Schwarzen Soldatenfliege in Augenschein nehmen.\" class=\"wp-image-153166\" style=\"aspect-ratio:1.501466275659824;width:308px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337-768x511.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337-400x266.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/InBiRa-Abschluss-337.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die G\u00e4ste der InBiRa-Abschlusskonferenz konnten bei einer F\u00fchrung durch die Insektenbioraffinerie die Larven der Schwarzen Soldatenfliege in Augenschein nehmen. <br>\u00a9 Fraunhofer IGB<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Neben dem Fraunhofer IGB, dem die Koordination des Projekts unter Leitung von Dr.-Ing. Susanne Zibek oblag, waren weitere Partner aus Forschung und Industrie am InBiRa-Projekt beteiligt. So steuerten das Institut f\u00fcr Institut f\u00fcr Grenzfl\u00e4chenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie (IGVP) und f\u00fcr Siedlungswasserbau Wasserg\u00fcte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universit\u00e4t Stuttgart ihre jeweiligen wissenschaftlichen Kompetenzen bei, ebenso das ifeu \u2013 Institut f\u00fcr Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH. Von Industrieseite war die Hermetia Baruth GmbH mit ihrer Expertise bei der Insektenmast involviert und die PreZero Stiftung &amp; Co. KG stellte Bioabf\u00e4lle f\u00fcr den Betrieb der InBiRa-Anlage zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende der Abschlusskonferenz er\u00f6rterten die Beteiligten aus Forschung, Politik mit potenziellen Anwendern aus der Abfallwirtschaft in einer Podiumsdiskussion die Potenziale der neuen Technologie sowie die Herausforderungen hinsichtlich regulatorischer Rahmenbedingungen und m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>InBiRa-Projektleiterin Zibek<\/strong> zeigte sich nach Projektabschluss optimistisch, dass die entwickelte Bioraffinerie schon bald konkrete Anwendung in der Praxis finden wird: \u00bbIch bin zuversichtlich, dass wir demn\u00e4chst einen Transfer in die Industrie umsetzen k\u00f6nnen, sodass wir mit den Larven eine sinnvolle Verwertung von \u00fcberlagerten und sogar verdorbenen Lebensmitteln zu neuen Produkten f\u00fcr die chemische Industrie herstellen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Grenzfl\u00e4chen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart wurde erfolgreich eine Insektenbioraffinerie aufgebaut \u2212 dank einer F\u00f6rderung durch das Landesministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg mit Landes- und EU-Mitteln. 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