{"id":152072,"date":"2024-10-16T07:23:00","date_gmt":"2024-10-16T05:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=152072"},"modified":"2024-10-10T14:30:10","modified_gmt":"2024-10-10T12:30:10","slug":"biookonomie-start-up-puls-2024-veroffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biookonomie-start-up-puls-2024-veroffentlicht\/","title":{"rendered":"\u201eBio\u00f6konomie Start-up Puls 2024\u201c ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"933\" height=\"466\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/csm_1_B_b63bd85174.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-152089\" style=\"aspect-ratio:2.0021459227467813;width:797px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/csm_1_B_b63bd85174.png 933w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/csm_1_B_b63bd85174-300x150.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/csm_1_B_b63bd85174-150x75.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/csm_1_B_b63bd85174-768x384.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/10\/csm_1_B_b63bd85174-400x200.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 933px) 100vw, 933px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 TIE Institut<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Der geplante Kohleausstieg bis 2030 wird im \u201eRheinischen Revier\u201c, dem gr\u00f6\u00dften Braunkohlerevier Europas, voraussichtlich zum Verlust von rund 15.000 Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fchren. Start-ups k\u00f6nnten beim Strukturwandel in der Region eine wichtige Rolle spielen. Vor allem die Bio\u00f6konomie gilt dabei als zukunftstr\u00e4chtiges Wirtschaftsfeld. Seit 2022 widmet sich daher ein vom Bund gef\u00f6rdertes Forschungsprojekt der Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier. Im Rahmen dieses Forschungsverbunds ist nun der \u201eBio\u00f6konomie Start-up Puls 2024\u201c erschienen \u2013 ein Bericht, in dem ein Team um Prof. Steffen Strese und Prof. Tessa Flatten vom <a href=\"https:\/\/tie.wiwi.tu-dortmund.de\/\">Institut f\u00fcr Technologie, Innovation und Entrepreneurship<\/a> der Fakult\u00e4t Wirtschaftswissenschaften einen systematischen \u00dcberblick \u00fcber die Aktivit\u00e4ten, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Bio\u00f6konomie-Start-ups gibt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bio\u00f6konomie bezeichnet eine nachhaltige Wirtschaftsweise, die auf biologischen Ressourcen basiert. Sie umfasst alle Branchen, die biologische Rohstoffe produzieren, verarbeiten oder nutzen. Der aktuelle Bericht zeigt, dass die Zahl der Bio\u00f6konomie-Start-ups im Rheinischen Revier seit 2021 zwar gestiegen ist &#8211; der Zuwachs betr\u00e4gt 261 Prozent -, ihre Gesamtzahl aber weiterhin auf niedrigem Niveau liegt. Die Start-ups, die das TU-Team f\u00fcr den aktuellen Bericht untersucht hat, arbeiten an innovativen Projekten: Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die Produktion von Stammzellen mithilfe eines bionischen Bioreaktors, die Entwicklung von biologischen Wirktests mit leuchtender Hefe oder das chemische Recycling von polyesterhaltigen Textilien.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr Gr\u00fcndungen im Bereich der Bio\u00f6konomie ist h\u00e4ufig der Patenttransfer, da viele Start-ups aus Hochschulen ausgegr\u00fcndet werden und die Patente zun\u00e4chst bei den Hochschulen verbleiben. Neue Modelle k\u00f6nnten den Transfer erleichtern: So k\u00f6nnten Start-ups, wie im Modell \u201eIP for Shares\u201c der TU Darmstadt, Rechte am geistigen Eigentum der Universit\u00e4t erwerben und im Gegenzug Unternehmensanteile an die Universit\u00e4t abgeben. Gro\u00dfe Chancen sieht der Bericht unter anderem in der Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen. Davon profitieren beide Seiten \u2013 Start-ups durch Ressourcen und etablierte Unternehmen durch Innovation und Agilit\u00e4t. Gleichzeitig bleibt die Finanzierung ein zentrales Problem, da viele Bio\u00f6konomie-Start-ups forschungs- und kapitalintensiv sind. Mit dem Zugang zu Kapital sind nur 28 Prozent der befragten Gr\u00fcnder*innen zufrieden. Staatliche Programme wie die Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen SPRIN-D k\u00f6nnten hier Abhilfe schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eBio\u00f6konomie Start-up Puls\u201c erscheint j\u00e4hrlich im Rahmen des \u201eForschungsverbunds Modellregion Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier\u201c. Dieses wird von der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum J\u00fclich geleitet und vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der nationalen Bio\u00f6konomie-Strategie gef\u00f6rdert. Die Begleitforschung, an der die TU Dortmund beteiligt ist, wird im Teilprojekt \u201eBio\u00f6konomie V.V.U.\u201c umgesetzt und mit insgesamt 72 Millionen Euro unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Forschungsverbund:\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.forschungsverbund-biooekonomie.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.forschungsverbund-biooekonomie.de\/<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum \u201eBio\u00f6konomie Start-up Puls\u201c:\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/tie.wiwi.tu-dortmund.de\/start-up-puls\/\" target=\"_blank\">https:\/\/tie.wiwi.tu-dortmund.de\/start-up-puls\/<\/a>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der geplante Kohleausstieg bis 2030 wird im \u201eRheinischen Revier\u201c, dem gr\u00f6\u00dften Braunkohlerevier Europas, voraussichtlich zum Verlust von rund 15.000 Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fchren. 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