{"id":147655,"date":"2024-07-11T07:32:00","date_gmt":"2024-07-11T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=147655"},"modified":"2024-07-05T14:47:05","modified_gmt":"2024-07-05T12:47:05","slug":"ewigkeitschemikalien-pfas-in-abfallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ewigkeitschemikalien-pfas-in-abfallen\/","title":{"rendered":"Ewigkeitschemikalien PFAS in Abf\u00e4llen"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"400\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/07\/outdoorkleidung_c_lagom_fotolia_25881572_m.jpg\" alt=\"Outdoorkleidung kann mit PFAS belastet sein.\" class=\"wp-image-147710\" style=\"aspect-ratio:2;width:702px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/07\/outdoorkleidung_c_lagom_fotolia_25881572_m.jpg 800w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/07\/outdoorkleidung_c_lagom_fotolia_25881572_m-300x150.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/07\/outdoorkleidung_c_lagom_fotolia_25881572_m-150x75.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/07\/outdoorkleidung_c_lagom_fotolia_25881572_m-768x384.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/07\/outdoorkleidung_c_lagom_fotolia_25881572_m-400x200.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Outdoorkleidung kann mit PFAS belastet sein. \u00a9 lagom \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>In einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wurden Abf\u00e4lle auf die langlebigen Chemikalien der Stoffgruppe PFAS untersucht. PFAS wurden in allen Materialien in niedrigen Konzentrationen (0,04 &#8211; 5 mg\/Kg) nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Regenjacken und andere eventuell mit PFAS-behandelte Textilprodukte nicht \u00fcber das normale Textilrecycling entsorgt werden sollten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/p?tag=PFAS#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">PFAS<\/a>\u2060 ist eine Abk\u00fcrzung f\u00fcr per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Diese Stoffgruppe umfasst mehr als 10.000 verschiedene Stoffe. PFAS werden aufgrund ihrer wasser-, schmutz- und fettabweisenden Eigenschaften in einer Vielzahl von Verbraucherprodukten eingesetzt. Sie sind kaum abbaubar und verbleiben daher f\u00fcr einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt. Einige PFAS wirken zudem gesundheitssch\u00e4dlich auf den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher gibt es nur wenige Erkenntnisse zum Vorkommen von PFAS in Abf\u00e4llen. Daher zielte das aktuelle \u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/u?tag=UBA#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">UBA<\/a>\u2060-Forschungsvorhaben darauf ab, erste relevante Abf\u00e4lle zu identifizieren, deren PFAS-Gehalte zu quantifizieren und zu bewerten. Auf der Grundlage der Ergebnisse sollten Empfehlungen zur Entsorgung PFAS-haltiger Abf\u00e4lle abgeleitet und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/publikationen\/untersuchung-des-vorkommens-von-pfas-per\">Studie<\/a>\u00a0wurden vier Abfallstr\u00f6me als besonders relevant identifiziert, darunter Alttextilien, Altpapiere, Kl\u00e4rschl\u00e4mme und Bodenaushub. Weiterhin wurden ebenfalls verschiedene Baumarktprodukte auf ihren PFAS-Gehalt untersucht. In der durchgef\u00fchrten Analyse konnten PFAS in allen untersuchten Materialien nachgewiesen werden. In den untersuchten Proben von Textilien, Papier und Baumarktprodukten konnten PFAS in geringen Konzentrationen von 0,04 bis 1,2 mg\/Kg nachgewiesen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass z.B. mit PFAS-behandelten Textilprodukte (Outdoorbekleidung, Arbeitskleidung oder Markisen), m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig aussortiert werden m\u00fcssen, damit diese erst gar nicht in das Textilrecycling gelangen k\u00f6nnen. Etwas h\u00f6her belastet waren im Ergebnis der Untersuchung bekannterma\u00dfen PFAS-belastete B\u00f6den (bis 3 mg\/Kg) sowie Kl\u00e4rschlamm aus industriellen Quellen (bis 5 mg\/Kg).<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass bestimmte Materialien und Abf\u00e4lle mit PFAS belastet sein k\u00f6nnen. Besonderes Augenmerk ist auf die fr\u00fchzeitige Erkennung der PFAS-Belastung zu richten, damit die Abf\u00e4lle am Ende der Gebrauchsphase so entsorgt werden k\u00f6nnen, dass es weder zu PFAS-Eintr\u00e4gen in die Umwelt, noch zu einer Anreicherung von PFAS in recycelten Materialien kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Projekt wurden deshalb konkrete Empfehlungen f\u00fcr die Entsorgung der untersuchten Abf\u00e4lle abgeleitet. Diese k\u00f6nnen als Grundlage f\u00fcr weitere Diskussionen herangezogen werden, beispielsweise in die laufenden Untersuchungen im Rahmen der umfassenden PFAS-Beschr\u00e4nkung. Au\u00dferdem sehen die Autoren weiteren Forschungsbedarf f\u00fcr die Ableitung von Grenzwerten zur Bewirtschaftung PFAS-haltiger Abf\u00e4lle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wurden Abf\u00e4lle auf die langlebigen Chemikalien der Stoffgruppe PFAS untersucht. 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