{"id":146684,"date":"2024-06-27T07:35:00","date_gmt":"2024-06-27T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=146684"},"modified":"2024-06-21T12:18:27","modified_gmt":"2024-06-21T10:18:27","slug":"kunststoffe-wiederverwerten-okosysteme-schonen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kunststoffe-wiederverwerten-okosysteme-schonen\/","title":{"rendered":"Kunststoffe wiederverwerten \u2013 \u00d6kosysteme schonen\u00a0"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-146711\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:759px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1-150x84.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1-400x225.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/hgw-presse-hansgrohe-group-recyclinganlage-16x9-1.jpg 1480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Hansgrohe<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Die Hansgrohe Group bringt an ihrem Produktionsstandort in Offenburg\/Elgersweier ein individuell entwickeltes Recyclingverfahren f\u00fcr galvanisierte Kunststoffe zum Einsatz. Durch die in Kooperation mit dem Anlagenbauer ImpulsTec GmbH entstandene Einrichtung l\u00e4sst sich der Produktionsausschuss von verchromten Bauteilen so aufbereiten, dass der entschichtete ABS Kunststoff direkt vor Ort in der Hansgrohe Kunststoffspritzerei wieder zur Herstellung von Neuteilen zur Verf\u00fcgung steht.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eMit dieser technischen Weltneuheit schlie\u00dfen wir den Wertstoffkreislauf am Standort\u201c, sagt <strong>Frank Semling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Operations Hansgrohe SE<\/strong>. \u201eJede Ressource, die nicht mehr gewonnen werden muss, sondern wiederverwertet werden kann, schont unsere \u00d6kosysteme. Mit diesem innovativen Verfahren gehen wir einen weiteren Schritt auf unserem Weg der gr\u00fcnen Transformation.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Am 14. Juni nahm <strong>Frank Semling<\/strong> gemeinsam mit Stefan Eisert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ImpulsTec GmbH, die neue Kunststoffrecyclinganlage in Anwesenheit von Medienvertretern, Projektbeteiligten und Mitarbeitenden der Kunststoffspritzerei feierlich in Betrieb. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>In seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede betonte <strong>der stellvertretende Vorstandsvorsitzende<\/strong> die hervorragende Zusammenarbeit der Projektteams von ImpulsTec sowie Hansgrohe: \u201eErfolgreiche individuelle L\u00f6sungen entstehen nur in ausgezeichneter Teamarbeit. Die Offenheit von ImpulsTec zur gemeinsamen Entwicklung des Verfahrens und der fachliche Austausch der Beteiligten machten m\u00f6glich, was bislang technisch und wirtschaftlich \u00e4u\u00dferst schwer umsetzbar war: das Recycling von verchromten Kunststoffen. Auch im Namen meiner Vorstandskollegin und -kollegen danke ich allen Projektbeteiligten f\u00fcr ihre hervorragenden Leistungen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anlage mit Vorbildcharakter<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der innovativen Anlage kommt die Technologie zur elektrohydraulischen Zerkleinerung zur Anwendung. Dabei werden alle verchromten ABS Ausschussbauteile, wie Geh\u00e4use von Handbrausen, Wandrosetten oder Kn\u00f6pfe und Tasten durch Schockwellenbehandlung in Verbindung mit einer Vorzerkleinerung und magnetischen Separation entschichtet. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>David Zapf, Spezialist Surface Technology und Leiter des Projekts bei Hansgrohe<\/strong>, erkl\u00e4rt: \u201eAls Ergebnis entsteht zum einen eine hochkonzentrierte Metallfraktion, die im wesentlichen Kupfer und Nickel enth\u00e4lt. Diese geht zur Verh\u00fcttung in den Verkauf. Die wertvollen Metalle werden so wieder zu 100 Prozent dem Rohstoffkreislauf zugef\u00fchrt. Zum anderen erhalten wir den entschichteten ABS Kunststoff, den wir zur Herstellung von Neuteilen verwenden. Hier nutzen wir das Material direkt vor Ort in unserer Kunststoffspritzerei und k\u00f6nnen so den Wertstoffkreislauf am Standort schlie\u00dfen.\u201c <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Aufbereitungsanlage wurde f\u00fcr einen j\u00e4hrlichen Durchsatz von 100 Tonnen verchromtem Kunststoff konzipiert. Mit dieser Menge wiedergewonnenem ABS kann rein rechnerisch eine Million neue Handbrausen gefertigt werden. Es ist ein Betrieb von acht Stunden pro Tag an etwa 250 Arbeitstagen im Jahr angedacht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Herausforderungen gemeistert<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Produkte des Schiltacher Herstellers von Premium- und Designprodukten f\u00fcr Bad und K\u00fcche werden unter hohen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen gefertigt. Der besonders stabile Verbund zwischen Kunststoff und Metall zeichnet die langlebigen Produkte aus. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eGerade deshalb wurde die Wiederaufbereitung zu einer Herausforderung\u201c, erkl\u00e4rt <strong>David Zapf<\/strong>. \u201eDurch die neuartige Anlage mit der innovativen Schockwellenbehandlung sind wir nun in der Lage, etwa 98 Prozent der Rohstoffe wieder zu verwenden.\u201c <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zwar wurden die verchromten Bauteile, die im Produktionsprozess als Ausschuss entstanden, auch bislang von externen Partnern verarbeitet. Hierbei stand allerdings die thermische Verwertung unter Gewinnung des Metalls im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nachhaltigkeit im Fokus<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Teil der Kreislaufwirtschaft zu werden, ist f\u00fcr Hansgrohe eines der zentralen Handlungsfelder seiner Nachhaltigkeitsstrategie. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eEs ist uns ein dringendes Anliegen, die Produktion auf Nachhaltigkeit auszurichten. Durch das lange Nutzen oder Wiederverwerten von Produkten und Materialien reduzieren wir sowohl unseren Ressourceneinsatz als auch Transportwege. Daher bietet unsere neue Aufbereitungsanlage nicht nur \u00f6kologische, sondern auch \u00f6konomische Vorteile f\u00fcr Hansgrohe\u201c, so <strong>Frank Semling<\/strong>. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bei der 2023 eingef\u00fchrten hansgrohe Produktlinie Planet Edition kommt bereits recyceltes Material zum Einsatz: Der Griff der Handbrause Pulsify Planet Edition ist aus Recyclingkunststoff. Mit dieser Alternative zu erd\u00f6lbasierten Prim\u00e4rkunststoffen gelingt eine erhebliche Senkung des Ressourcen- und Energieverbrauchs.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber ImpulsTec GmbH<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die ImpulsTec ist nach eigenen Angaben ein HighTech-Unternehmen mit Sitz in Radebeul, welches Hochspannungsimpulsanlagen sowie Komponenten f\u00fcr die Hochspannungsimpulstechnik baut und vertreibt. Hauptfokus liegt dabei aktuell auf der Entwicklung und Realisierung von industriellen Schockwellen-Zerkleinerungsanlagen. Dabei kann die ImpulsTec auf Know-how einer Reihe nationaler und internationaler Partner aus den Bereichen Hochspannungstechnik und mechanische Verfahrens- und Aufbereitungstechnik zur\u00fcckgreifen und ist gut in ein Netzwerk entsprechender Firmen und Forschungsinstitute aus diesem Bereich eingebunden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber die Hansgrohe Group\u202f\u2013 Taktgeber des Wassers. Seit 1901.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Hansgrohe Group mit Sitz in Schiltach\/Baden-W\u00fcrttemberg ist mit ihren Marken AXOR und hansgrohe ein in Innovation, Design und Qualit\u00e4t f\u00fchrendes Unternehmen der Bad- und K\u00fcchenbranche. Mit seinen Armaturen, Brausen und Duschsystemen gibt das 1901 im Schwarzwald gegr\u00fcndete Unternehmen dem Wasser Form und Funktion. In Kombination mit Sanit\u00e4rkeramik und Badm\u00f6beln bietet das Traditionsunternehmen individuelle Gestaltungsm\u00f6glichkeiten aus einer Hand f\u00fcr ganzheitliche Badezimmererlebnisse. Einzigartige Erfindungen wie die erste Handbrause mit unterschiedlichen Strahlarten, die erste ausziehbare K\u00fcchenarmatur oder gar die erste Duschstange pr\u00e4gen die \u00fcber 120-j\u00e4hrige Firmengeschichte. Das Unternehmen h\u00e4lt mehr als 20.000\u202faktive Schutzrechte. Die Hansgrohe Group steht f\u00fcr langlebige Qualit\u00e4tsprodukte und f\u00fcr Verantwortung gegen\u00fcber Menschen und Umwelt. Die nachhaltige Herstellung ressourcenschonender Produkte ist international im unternehmerischen Handeln verankert. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Entwicklung innovativer Technologien f\u00fcr Armaturen und Brausen erzielt Hansgrohe in der Nutzungsphase seiner Produkte den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Effekt auf den Schutz der Ressource Wasser sowie die Begrenzung und Anpassung an den Klimawandel. Als ein Teil ihrer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie r\u00fcstet die Unternehmensgruppe mit ihrer Initiative \u201eECO 2030\u201c bis 2030 alle wasserf\u00fchrenden Produkte ausschlie\u00dflich mit Wasserspartechnologien aus. Mit 35\u202fGesellschaften,\u202f21\u202fVerkaufsb\u00fcros und Vertrieb in \u00fcber\u202f150\u202fL\u00e4ndern ist das global agierende Unternehmen der Sanit\u00e4rbranche seinen Kunden in allen Regionen der Erde ein verl\u00e4sslicher Partner. Die Hansgrohe Group, ihre Marken und Produkte wurden mit zahlreichen Auszeichnungen pr\u00e4miert, darunter \u00fcber\u202f700 Designpreise seit 1974. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Produkte der Hansgrohe Group sind weltweit pr\u00e4sent, auf namhaften Kreuzfahrtschiffen, in luxuri\u00f6sen 5-Sterne- und Boutique-Hotels internationaler Metropolen, in au\u00dfergew\u00f6hnlichen Spas, exklusiven B\u00e4dern von Lodges und Luxusvillen, \u00f6ffentlichen Einrichtungen sowie in unz\u00e4hligen Privath\u00e4usern. Ihre hohen Qualit\u00e4tsstandards gew\u00e4hrleistet die Hansgrohe Group durch die Produktion an acht eigenen Produktionsstandorten, von denen sich vier in Deutschland, sowie je einer in Frankreich, in Serbien, in den USA und in China befinden.\u202f2023\u202ferwirtschaftete die Hansgrohe Group einen Umsatz von\u202f1,406 Milliarden\u202fEuro. Weltweit besch\u00e4ftigt das Unternehmen rund 5.400\u202fMitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 60\u202fProzent in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hansgrohe Group bringt an ihrem Produktionsstandort in Offenburg\/Elgersweier ein individuell entwickeltes Recyclingverfahren f\u00fcr galvanisierte Kunststoffe zum Einsatz. 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