{"id":145759,"date":"2024-06-13T07:23:00","date_gmt":"2024-06-13T05:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=145759"},"modified":"2024-06-07T14:21:13","modified_gmt":"2024-06-07T12:21:13","slug":"co2-entnahme-machbarkeitsstudie-bewertet-mogliche-masnahmen-fur-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/co2-entnahme-machbarkeitsstudie-bewertet-mogliche-masnahmen-fur-deutschland\/","title":{"rendered":"CO2-Entnahme: Machbarkeitsstudie bewertet m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Deutschland"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.ufz.de\/index.php?de=36336&amp;webc_pm=19\/2024#\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/presse.ufz.de\/bilder\/med_pic_20240515133617_430a730068.jpg\" alt=\"Um Klimaneutral zu werden, m\u00fcssen Treibhausgasemissionen massiv gesenkt und wirksame Ma\u00dfnahmen etabliert werden, um Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen. Foto: Adobe Stock \u0096 Vital\" title=\"Um Klimaneutral zu werden, m\u00fcssen Treibhausgasemissionen massiv gesenkt und wirksame Ma\u00dfnahmen etabliert werden, um Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen. Foto: Adobe Stock \u0096 Vital\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Um Klimaneutral zu werden, m\u00fcssen Treibhausgasemissionen massiv gesenkt und wirksame Ma\u00dfnahmen etabliert werden, um Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen.<br>\u00a9 Adobe Stock \u0096 Vital<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Daf\u00fcr m\u00fcssen Treibhausgasemissionen massiv gesenkt und wirksame Ma\u00dfnahmen etabliert werden, um Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen. Doch welche Methoden zur Entnahme, Bindung und Speicherung von CO<sub>2<\/sub>\u00a0sind in den kommenden zwei Jahrzehnten in Deutschland ohne zu gro\u00dfe H\u00fcrden umsetzbar? Ein interdisziplin\u00e4res Forschungsteam unter Federf\u00fchrung des Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Umweltforschung (UFZ) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Ozeanforschung Kiel hat nun unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer, technologischer, \u00f6konomischer, sozialer, institutioneller sowie systemischer Aspekte eine Machbarkeitsstudie f\u00fcr 14 verschiedene Optionen der CO<sub>2<\/sub>-Entnahme (CDR, englisch: Carbon Dioxide Removal) f\u00fcr Deutschland durchgef\u00fchrt. Die Forschenden hoffen, dass ihre Studienergebnisse helfen werden, Entscheidungsprozesse und Strategien in Politik, Wirtschaft und Technologieentwicklung weiter voranzureiben. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1029\/2023EF003986\">Die Studie ist im Fachmagazin\u00a0<em>Earth\u2019s Future<\/em>\u00a0erschienen<\/a>.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral werden kann, m\u00fcssen zuallererst die Kohlendioxid-Emissionen drastisch und dauerhaft gesenkt werden. CDR-Ma\u00dfnahmen allein k\u00f6nnen die gro\u00dfen Mengen an Kohlendioxid, die in Deutschland ausgesto\u00dfen werden, nicht entfernen. Man geht davon aus, dass sie ungef\u00e4hr f\u00fcnf bis 15 Prozent der heutigen Emissionen ausgleichen k\u00f6nnen. Doch wie wirksam und effizient sind die verschiedenen m\u00f6glichen Ma\u00dfnahmen eigentlich? Welche H\u00fcrden gibt es bei der Einf\u00fchrung? Wie hoch sind die Kosten? Wie umweltvertr\u00e4glich sind sie? <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.ufz.de\/index.php?de=36336&amp;webc_pm=19\/2024#\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/presse.ufz.de\/bilder\/med_pic_20240515133646_898d809542.jpg\" alt=\"Die Nutzung von Biomasse aus wiedervern\u00e4ssten Mooren (hier: Schilfrohr Phragmites australis) f\u00fcr die Bioenergienutzung in Verbindung mit der Kohlenstoffabscheidung und -speicherung kann potenziell auch zur Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosph\u00e4re beitragen. Foto: Tobias Dahms | AESA aerial 2018\" title=\"Die Nutzung von Biomasse aus wiedervern\u00e4ssten Mooren (hier: Schilfrohr Phragmites australis) f\u00fcr die Bioenergienutzung in Verbindung mit der Kohlenstoffabscheidung und -speicherung kann potenziell auch zur Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosph\u00e4re beitragen. Foto: Tobias Dahms | AESA aerial 2018\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Nutzung von Biomasse aus wiedervern\u00e4ssten Mooren (hier: Schilfrohr Phragmites australis) f\u00fcr die Bioenergienutzung in Verbindung mit der Kohlenstoffabscheidung und -speicherung kann potenziell auch zur Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosph\u00e4re beitragen.<br>\u00a9 Tobias Dahms | AESA aerial 2018<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Diesen und weiteren Fragen ist das Forschungsteam in seiner <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1029\/2023EF003986\">aktuellen Studie<\/a> nachgegangen, in der es die Machbarkeit von 14 in Deutschland umsetzbaren CDR-Ma\u00dfnahmen untersuchte. Dabei handelt es sich um Ma\u00dfnahmen der direkten, chemischen Kohlenstoffabscheidung aus der Luft und Speicherung (DACCS, engl.: Direct Air Carbon Capture and Storage), der Bioenergieerzeugung bei gleichzeitiger Kohlenstoffabscheidung und Speicherung (BECCS, engl.: Bioenergy with Carbon Capture and Storage) sowie Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Kohlenstoffaufnahme durch \u00d6kosysteme. F\u00fcr ihre Untersuchungen nutzten die Forschenden einen Bewertungsrahmen, den sie bereits in einer vorangegangenen Studie gemeinsam entwickelt hatten. Dabei wird in sechs unterschiedlichen Dimensionen bewertet: \u00f6kologisch, technologisch, \u00f6konomisch, sozial, institutionell und systemisch. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8220;F\u00fcr eine gute und vergleichbare Einsch\u00e4tzung der Machbarkeit unter Einbeziehung von Risiken und Chancen verschiedener CDR-Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen ganz unterschiedliche Aspekte ber\u00fccksichtigt werden. Da das nicht leicht zu \u00fcberblicken und zu vergleichen ist, wollten wir mit unserer Studie hier Licht ins Dunkel bringen&#8221;, sagt <strong>Dr. Malgorzata Borchers vom UFZ und Co-Erstautorin der Studie<\/strong> zusammen mit Dr. Johannes F\u00f6rster und Dr. Nadine Mengis.\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im Rahmen von Workshops in multidisziplin\u00e4ren Teams der\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.helmholtz-klima.de\/\" target=\"_blank\">Helmholtz-Klima-Initiative<\/a>\u00a0ist in die Studie die Expertise von 28 Coautor:innenen eingeflossen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8220;Auf diese Weise stand uns ein unglaublich gro\u00dfes Reservoir an Expertenwissen zur Verf\u00fcgung, mit dem wir den aktuellen Wissensstand zu den untersuchten CDR-Methoden in unserer Studie abbilden konnten&#8221;, so <strong>Nadine Mengis<\/strong>. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ihre Ergebnisse haben die Forschenden in einer anschaulichen Bewertungsmatrix im Ampelfarbsystem dargestellt. Rot bedeutet: Die H\u00fcrden der Einf\u00fchrung einer CDR-Ma\u00dfnahme sind in einem bestimmten Bereich (z.B. \u00f6kologisch oder \u00f6konomisch) hoch. Gelb bedeutet mittel, gr\u00fcn niedrig. Die Studienergebnisse zeigen: Zu den &#8220;gr\u00fcnen&#8221; CDR-Ma\u00dfnahmen mit den niedrigsten technologischen H\u00fcrden geh\u00f6ren vor allem \u00f6kosystembasierte Ma\u00dfnahmen wie Renaturierung von Seegraswiesen, Anbau von Zwischenfr\u00fcchten in der Landwirtschaft, Wiedervern\u00e4ssung von Mooren oder Aufforstung. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8220;\u00d6kosystembasierte Ma\u00dfnahmen werden insbesondere zur Vermeidung von Emissionen bereits eingesetzt. Dabei tragen sie auch zur Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosph\u00e4re bei. Allerdings ist ihr Potenzial begrenzt, da wir in Deutschland von der Fl\u00e4che her doch sehr eingeschr\u00e4nkt sind und nicht unendlich Moore wiedervern\u00e4ssen oder gro\u00dffl\u00e4chig aufforsten k\u00f6nnen&#8221;, sagt <strong>Johannes F\u00f6rste<\/strong>r. &#8220;Dennoch sollten wir diese Synergien nat\u00fcrlich nutzen! Um das Klimaziel zu erreichen, wird es wichtig und notwendig sein, unterschiedliche CDR-Ma\u00dfnahmen in einem Portfolio an Klimaschutzma\u00dfnahmen zu kombinieren.&#8221;\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bei Ma\u00dfnahmen mit h\u00f6herem CO<sub>2<\/sub>-Entnahme-Potenzial wie etwa BECCS zeigt die Ampelfarbe in der Bewertungsmatrix dagegen in vielen Bereichen rot. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8220;Bei den technologischen CDR-Ma\u00dfnahmen sind insbesondere die wirtschaftlichen und institutionellen H\u00fcrden heute noch sehr hoch&#8221;, sagt <strong>Prof. Daniela Thr\u00e4n, die am UFZ<\/strong> das Department Bioenergie leitet. &#8220;Da es, was Machbarkeit und Potenziale dieser CDR-Ma\u00dfnahmen angeht, regionale Unterschiede gibt, wird aus unserer Sicht hier mehr Praxiserfahrung auf regionaler und lokaler Ebene ben\u00f6tigt, um besser zu verstehen, wie die Technologien weiterentwickelt und als Teil lokaler Wertsch\u00f6pfungsketten etabliert werden k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p> Zwischen den drei Ampelfarben tauchen in der Bewertungsmatrix aber auch immer wieder wei\u00dfe Flecken auf, die anzeigen, dass es hier bislang keine Daten gibt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8220;Das ist insbesondere bei den sozialen Bewertungsaspekten der CDR-Ma\u00dfnahmen der Fall. Wie zum Beispiel die Kosten und Nachteile der CDR-Ma\u00dfnahmen gesellschaftlich gerecht verteilt werden k\u00f6nnten, deren Umsetzung f\u00fcr die gesamte Gesellschaft von Vorteil ist, muss dringend weiter erforscht werden&#8221;, sagt <strong>Nadine Mengis<\/strong>.\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Wissenschaftler:innen hoffen, dass ihre Machbarkeitsstudie f\u00fcr in Deutschland m\u00f6gliche CDR-Ma\u00dfnahmen Entscheidungstr\u00e4ger:innen dabei unterst\u00fctzen kann, die komplexen Informationen besser zu erfassen und einzuordnen. Nur so k\u00f6nnen die richtigen Weichen gestellt werden, um das Klima-Ziel f\u00fcr 2045 zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Publikation<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Borchers M., F\u00f6rster J., Thr\u00e4n D., Beck S., Thoni T., Korte K., Gawel E., Markus T., Schaller R., Rhoden I., Chi Y., Dahmen N., Dittmeyer R., Dolch T., Dold Ch., Herbst M., He\u00df D., Kalhori A., Koop-Jakobsen K., Li Z., Oschlies A., Reusch Th., Sachs T., Schmidt-Hattenberger C., Stevenson A., Wu J., Yeates C. and Mengis N.: A Comprehensive Assessment of Carbon Dioxide Removal Options for Germany. <em>Earth\u2019s Future<\/em>; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.1029\/2023EF003986\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1029\/2023EF003986<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Publikationen zu diesem Thema<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Borchers M, Thr\u00e4n D, Chi Y, Dahmen N, Dittmeyer R, Dolch T, Dold C, Fo?rster J, Herbst M, He\u00df D, Kalhori A, Koop-Jakobsen K, Li Z, Mengis N, Reusch TBH, Rhoden I, Sachs T, Schmidt-Hattenberger C, Stevenson A, Thoni T, Wu J and Yeates C (2022) Scoping carbon dioxide removal options for Germany-What is their potential contribution to Net-Zero CO2? <em>Front. Clim.<\/em> 4:810343. <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fclim.2022.810343\/full\">doi: 10.3389\/fclim.2022.810343<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00f6rster J, Beck S, Borchers M, Gawel E, Korte K, Markus T, Mengis N, Oschlies A, Schaller R, Stevenson A, Thoni T and Thr\u00e4n D (2022) Framework for Assessing the Feasibility of Carbon Dioxide Removal Options Within the National Context of Germany. <em>Front. Clim.<\/em> 4:758628. <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fclim.2022.758628\/full\">doi: 10.3389\/fclim.2022.758628\u00a0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mengis, N., Kalhori, A., Simon, S., Harpprecht, C., Baetcke, L., Prats-Salvado, E., et al. (2022). Net- zero CO2 Germany-A retrospect from the year 2050. <em>Earth&#8217;s Future<\/em>, 10, e2021EF002324.\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/doi. org\/10.1029\/2021EF002324\u00a0<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontakte<\/h3>\n\n\n\n<p>Dr. Malgorzata Borchers\u00a0<br>UFZ-Department Bioenergiesysteme<br>E-Mail: <a>malgorzata.borchers@ufz.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Johannes F\u00f6rster\u00a0<br>UFZ-Department Umweltpolitik<br>E-Mail: <a>johannes.foerster@ufz.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Nadine Mengis\u00a0<br>Forschungsgruppenleiterin am GEOMAR<br>E-Mail: <a>nmengis@geomar.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Daniela Thr\u00e4n\u00a0<br>Leiterin des UFZ-Departments Bioenergie<br>E-Mail: <a>daniela.thraen@ufz.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber das <strong>Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im\u00a0<strong>Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ)<\/strong>\u00a0erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Ver\u00e4nderungen der Umwelt und erarbeiten L\u00f6sungsoptionen. In sechs Themenbereichen befassen sie sich mit Wasserressourcen, \u00d6kosystemen der Zukunft, Umwelt- und Biotechnologien, Chemikalien in der Umwelt, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Das UFZ besch\u00e4ftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg circa 1.100 Mitarbeitende. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die <strong>Helmholtz-Gemeinschaft<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Helmholtz-Gemeinschaft<\/strong>&nbsp;identi\ufb01ziert und bearbeitet gro\u00dfe und vor allem dr\u00e4ngende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, langfristige Forschungsziele von Staat und Gesellschaft zu erreichen. Damit sollen die Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und sogar verbessert werden. Helmholtz besteht aus 19 naturwissenschaftlich-technologischen und medizinisch-biologischen Forschungszentren.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Daf\u00fcr m\u00fcssen Treibhausgasemissionen massiv gesenkt und wirksame Ma\u00dfnahmen etabliert werden, um Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen. Doch welche Methoden zur Entnahme, Bindung und Speicherung von CO2\u00a0sind in den kommenden zwei Jahrzehnten in Deutschland ohne zu gro\u00dfe H\u00fcrden umsetzbar? 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