{"id":145649,"date":"2024-06-12T07:32:00","date_gmt":"2024-06-12T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=145649"},"modified":"2024-06-05T11:54:18","modified_gmt":"2024-06-05T09:54:18","slug":"neuer-wegweiser-fur-entscheidungen-zur-kohlendioxid-entnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neuer-wegweiser-fur-entscheidungen-zur-kohlendioxid-entnahme\/","title":{"rendered":"Neuer Wegweiser f\u00fcr Entscheidungen zur Kohlendioxid-Entnahme"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"701\" height=\"407\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.14.png\" alt=\"Das Team und kooperierende Partner des CDRatlas beim Kick-Off-Meeting : Jonas Hunfeldt-H\u00e4utle, Prof. Dr. Andreas Oschlies, Prof. Dr. Martin Zimmer, Ulrike Bernitt, Dr. Nadine Mengis, Dr. Steffen Swoboda, Claas Faber, Dr. Viola Schaber, Forian Klabes, Stefan Lingner und Dr. Esther Rickert (v.l.n.r.)\" class=\"wp-image-145683\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.14.png 701w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.14-300x174.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.14-150x87.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.14-400x232.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Team und kooperierende Partner des CDRatlas beim Kick-Off-Meeting : Jonas Hunfeldt-H\u00e4utle, Prof. Dr. Andreas Oschlies, Prof. Dr. Martin Zimmer, Ulrike Bernitt, Dr. Nadine Mengis, Dr. Steffen Swoboda, Claas Faber, Dr. Viola Schaber, Forian Klabes, Stefan Lingner und Dr. Esther Rickert (v.l.n.r.) \u00a9 Christian-Benjamin Sarpey (GEOMAR)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Um die globale Erw\u00e4rmung zu begrenzen, ist eine drastische Reduzierung unserer Treibhausgas-Emissionen unerl\u00e4sslich. Da Einsparungen allein jedoch nicht ausreichen, wird zunehmend der erg\u00e4nzende Einsatz von Methoden zur aktiven Kohlendioxid-Entnahme (Carbon Dioxide Removal, CDR) aus der Atmosph\u00e4re diskutiert. Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Ozeanforschung Kiel m\u00f6chten Entscheidungsprozesse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft unterst\u00fctzen. Dazu verkn\u00fcpfen sie im jetzt gestarteten Forschungsprojekt Carbon Removal Atlas (CDRatlas) erstmals fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse mit potenziellen Anwendungen von CDR. Ziel ist es, ein interaktives und frei zug\u00e4ngliches Informationsportal zu entwickeln.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die Ziele des \u00dcbereinkommens von Paris zu erreichen und die globale Erw\u00e4rmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, ist es unerl\u00e4sslich, die Treibhausgas-Emissionen drastisch zu reduzieren. Daneben muss aber auch Kohlendioxid aus der Atmosph\u00e4re entnommen und gespeichert werden (Carbon Dioxide Removal, CDR). Diese CDR-Methoden sind vor allem notwendig, um schwer vermeidbare Emissionen, etwa aus der Zementproduktion oder der Abfallverbrennung, zu kompensieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDurch langj\u00e4hrige weltweite Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, steht uns ein breiter Werkzeugkasten an CDR-Methoden zur Verf\u00fcgung, um diese schwer vermeidbaren Emissionen auszugleichen\u201c, sagt <strong>Dr. Steffen Swoboda<\/strong>, \u201ebislang sind die Informationen dazu aber noch nicht einfach und umfassend zug\u00e4nglich.\u201c <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dr. Swoboda ist Biogeochemiker und Leiter des Projekts Carbon Removal Atlas (CDRatlas), das jetzt am GEOMAR Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel gestartet ist. Das Projekt wird vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) \u00fcber einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 1,7 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"581\" height=\"407\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.52.png\" alt=\"Ob an Land oder im Meer - es gibt viele M\u00f6glichkeiten, CO2 aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen und zu speichern. Das Project Carbon Removal Atlas will diese in einem virtuellen Atlas leicht verst\u00e4ndlich darstellen\" class=\"wp-image-145684\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.52.png 581w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.52-300x210.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.52-150x105.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/Bildschirmfoto-2024-06-05-um-11.30.52-385x270.png 385w\" sizes=\"auto, (max-width: 581px) 100vw, 581px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ob an Land oder im Meer &#8211; es gibt viele M\u00f6glichkeiten, CO<sub>2<\/sub> aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen und zu speichern. Das Project &#8220;Carbon Removal Atlas&#8221; will diese in einem virtuellen Atlas leicht verst\u00e4ndlich darstellen. \u00a9 Adobe Stock Medien<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ziel des Projektes ist es, in einem virtuellen Atlas verschiedene CDR-Methoden visuell leicht verst\u00e4ndlich darzustellen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eWir wollen mit dem CDRatlas eine Art Wegweiser entwickeln, der es Entscheidungstr\u00e4ger:innen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft erleichtert, die Potenziale und M\u00f6glichkeiten der Kohlendioxid-Entnahme zu verstehen und zu nutzen&#8221;, sagt <strong>Dr. Swoboda<\/strong>. \u201eDaf\u00fcr kombinieren wir fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse und Konzepte f\u00fcr m\u00f6gliche Anwendungen von CDR und stellen diese in einem interaktiven und frei zug\u00e4nglichen Informationsportal zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch Wissensl\u00fccken oder Begrenzungen durch die aktuelle Gesetzgebung, die der Umsetzung entgegenstehen, k\u00f6nnten durch das Projekt aufgezeigt werden. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDar\u00fcber hinaus bieten die gesammelten Erkenntnisse eine unabh\u00e4ngige und wissenschaftlich fundierte Grundlage f\u00fcr die Entwicklung von nachhaltigen Kohlenstoffzertifikaten\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Swoboda<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der CDRatlas wird sich auf verschiedene Ans\u00e4tze der Kohlendioxid-Entnahme konzentrieren, darunter sowohl naturbasierte L\u00f6sungen als auch technische Verfahren. Durch die Visualisierung von qualitativen und quantitativen Potenzialen soll das Portal dazu beitragen, die Diskussion \u00fcber die Rolle der Kohlendioxid-Entnahme voranzutreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Als offene Plattform wird der CDRatlas auch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren f\u00f6rdern. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eWir laden Wissenschaft, Organisationen und Beh\u00f6rden dazu ein, zum Erfolg des CDRatlas beizutragen, indem sie Daten und Expertise bereitstellen\u201c, erkl\u00e4rt<strong> Dr. Swoboda<\/strong>. Die Daten werden durch interaktive Karten visualisiert, durch Infotexte erl\u00e4utert und durch Links zu Datenbanken dauerhaft frei zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zum Start des CDRatlas fokussieren sich die Forschenden zun\u00e4chst auf Europa. In einer sp\u00e4teren Projektphase soll das Informationsportal dann auf den gesamten Globus erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Projekt-F\u00f6rderung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel angesiedelte Forschungsprojekt CDRatlas ist auf drei Jahre ausgelegt und wird mit rund 1,7 Millionen Euro vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die globale Erw\u00e4rmung zu begrenzen, ist eine drastische Reduzierung unserer Treibhausgas-Emissionen unerl\u00e4sslich. Da Einsparungen allein jedoch nicht ausreichen, wird zunehmend der erg\u00e4nzende Einsatz von Methoden zur aktiven Kohlendioxid-Entnahme (Carbon Dioxide Removal, CDR) aus der Atmosph\u00e4re diskutiert. Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Ozeanforschung Kiel m\u00f6chten Entscheidungsprozesse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft unterst\u00fctzen. 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