{"id":145604,"date":"2024-06-11T07:23:00","date_gmt":"2024-06-11T05:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=145604"},"modified":"2024-06-04T13:24:22","modified_gmt":"2024-06-04T11:24:22","slug":"die-brennnessel-revolution-wie-eine-naturfaser-den-textilmarkt-erobert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/die-brennnessel-revolution-wie-eine-naturfaser-den-textilmarkt-erobert\/","title":{"rendered":"Die Brennnessel-Revolution: Wie eine Naturfaser den Textilmarkt erobert"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Kleidung oder Textilien, die aus Brennnesselfasern hergestellt werden \u2013 das klingt zun\u00e4chst sehr neu und innovativ. Dabei ist die Brennnessel als Faserpflanze schon uralt: Bereits in der Steinzeit werden Nesselfasern verarbeitet und in der Bronzezeit, als Hanf und Flachs schon kultiviert sind, werden Brennnesselfasern aufgrund ihrer besonders feinen und seidigen Stoffe gesch\u00e4tzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-1024x576.webp\" alt=\"Die kleinen Brennhaare auf dem Stiel und den Bl\u00e4ttern der Brennnessel geben ihr den Namen.\" class=\"wp-image-145612\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:773px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-1024x576.webp 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-300x169.webp 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-150x84.webp 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-768x432.webp 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-1536x864.webp 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800-400x225.webp 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/06\/brennnessel1900x800.webp 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die kleinen Brennhaare auf dem Stiel und den Bl\u00e4ttern der Brennnessel geben ihr den Namen.<br>\u00a9\u00a0Floki &#8211; stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ab dem Mittelalter mausert sich die Brennnessel zu einem der wichtigsten Faserlieferanten bei der Textilherstellung, da sie \u2013 im Gegensatz zur Baumwolle \u2013 auch im mittel- und nordeurop\u00e4ischen Raum w\u00e4chst. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verliert die Naturfaser allerdings an Bedeutung und wird mehr und mehr durch g\u00fcnstigere Baumwollimporte ersetzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das k\u00f6nnte sich nun wieder \u00e4ndern. Der Bedarf an nat\u00fcrlichen Faserstoffen steigt und die Industrie sucht verst\u00e4rkt nach Alternativen zu industriell geschaffenen und erd\u00f6lbasierten Fasern.&nbsp;<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10853-013-7458-7\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prognosen<\/a>&nbsp;gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Naturfasern innerhalb der n\u00e4chsten 25 Jahre um etwa 300 % steigen k\u00f6nnte \u2013 unter anderem auch nach Brennnesselfasern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"header_3291832_0\">Eine Herausforderung der biobasierten Fasern? Nutzbares Land<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Problem bei Naturfasern: Der Anbau ben\u00f6tigt viel Land.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bioeconomie-hautsdefrance.fr\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/disponibilite-et-accessibilite-des-fibres-vegetales-a-usages-materiaux.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sch\u00e4tzungen&nbsp;<\/a>zufolge wird allein in Frankreich f\u00fcr biobasierte Faserpflanzen bis 2035 eine Fl\u00e4che von etwa 300.000 Hektar ben\u00f6tigt. Damit steht der Anbau von Faserpflanzen in direkter Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit genau dieser Herausforderung hat sich ein Team internationaler Forschender besch\u00e4ftigt. \u201eWir haben uns angesehen, wie man Brennnesseln als Faserpflanzen auf Fl\u00e4chen kultivieren kann, die sonst ungenutzt bleiben w\u00fcrden\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr.-Ing. J\u00f6rg M\u00fcssig von der Hochschule Bremen, einer der beteiligten Wissenschaftler am&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.netfib.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt NETFIB<\/a>. Ziel des Projektes war es, den Brennnesselanbau auf B\u00f6den zu erforschen, die sich nicht zur Lebensmittelproduktion eignen oder sogar kontaminiert sind. Au\u00dferdem sahen sich die Forschenden an, welche \u00d6kobilanz die Brennnessel im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Bastfasern wie Hanf bietet und ob aus den vielseitigen Pflanzen mit den Brennhaaren auch neue biobasierte Verbundwerkstoffe hergestellt werden k\u00f6nnen. Die Ergebnisse sind erstaunlich.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.nationalgeographic.de\/files\/styles\/image_3200\/public\/grossebrennnessel.jpg?w=760&amp;h=507\" alt=\"Hauptakteur der Studie: Die Gro\u00dfe Brennnessel, lat.\u00a0Urtica dioica L.\" title=\"Grosse Brennnessel\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hauptakteur der Studie: Die Gro\u00dfe Brennnessel, lat.\u00a0<em>Urtica dioica L.<\/em> \u00a9 Grigory Bruev &#8211; stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"header_3291820_0\">Eine Pflanze mit Potenzial: Die Gro\u00dfe Brennnessel<\/h3>\n\n\n\n<p>Im&nbsp;Zentrum der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.mdpi.com\/1996-1944\/15\/12\/4288\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie&nbsp;<\/a>stand die Gro\u00dfe Brennnessel, lat.&nbsp;<em>Urtica dioica&nbsp;L..<\/em>&nbsp;Die mehrj\u00e4hrige Pflanze ist vor allem f\u00fcr ihre Brennhaare an Bl\u00e4ttern und Stamm bekannt, die bei Ber\u00fchrung auf der Haut ein unangenehmes Brennen und Jucken verursachen. In erster Linie ist dies eine Selbstschutzma\u00dfnahme des Gew\u00e4chses, denn die Brennhaare sind ein \u00e4u\u00dferst effektiver Abwehrmechanismus gegen Insekten und Pflanzenfresser.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Potenzial dieser Brennnessel als Nutzpflanze ist gro\u00df: Sie ist kaum anf\u00e4llig f\u00fcr Sch\u00e4dlingsbefall und Krankheiten, ben\u00f6tigt wenig Wasser und w\u00e4chst in Stauden, wodurch wenig Arbeit zur Aussaat und Bodenbestellung anf\u00e4llt. Da sie auch in k\u00e4lteren Klimazonen gedeiht, kann sie in mittel- und nordeurop\u00e4ischen Regionen angebaut werden. Der Anbau erfordert wenig Pestizide und D\u00fcngemittel, zudem sind ihre Verwendungsm\u00f6glichkeiten vielf\u00e4ltig: \u201eIhre Fasern sind nicht nur f\u00fcr Textilien geeignet, sondern auch f\u00fcr den Einsatz in Verbundwerkstoffen\u201c, so Prof. M\u00fcssig. Zum Beispiel k\u00f6nnten sie statt Glasfasern verwendet werden.&nbsp;Einige&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0167577X07011391\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Untersuchungen&nbsp;<\/a>zeigten, dass Brennnesselfasern ebenso steif sind wie industriell hergestellte Glasfasern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"header_3291824_0\">Die Superpower der Brennnesseln: Ein nat\u00fcrlicher Schadstofffilter<\/h3>\n\n\n\n<p>Brennnesselfasern bringen noch einen weiteren entscheidenden Vorteil gegen\u00fcber industriell hergestellten oder anderen pflanzlichen Fasern mit: Sie wachsen auch auf marginalisierten Fl\u00e4chen, also B\u00f6den, die f\u00fcr die Landwirtschaft ungeeignet sind. Damit ist eine der gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden beim Anbau von Pflanzenfasern bereits genommen, denn das bedeutet, dass Landfl\u00e4chen genutzt werden k\u00f6nnten, die f\u00fcr die Produktion von Nahrungsmitteln ungeeignet sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch dem nicht genug: Da es sich bei der Brennnessel um eine sogenannte nitrophile Pflanze handelt, kann sie sogar die Bodenqualit\u00e4t verbessern, zum Beispiel bei B\u00f6den, die zu hohe Nitrat- und Phosphatwerte aufweisen. Brennnesseln helfen, die Bodenqualit\u00e4t zu verbessern und Schadstoffe aus marginalisierten B\u00f6den zu extrahieren. Damit kann die Brennnessel eine wichtige Rolle im Phytomanagement spielen, also der Sanierung von verunreinigten oder kontaminierten Fl\u00e4chen mithilfe von Pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/theses.hal.science\/tel-03738068\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eine Studie der Uni Besan\u00e7on<\/a>&nbsp;betrachtet die Wirkung von Brennnesseln, die in Kombination mit Pappeln angepflanzt wurden, im Hinblick auf Bodenqualit\u00e4t und Biomasse. Die positiven Effekte waren schnell erkennbar: Nicht nur waren durch die Bepflanzung brachliegende, kontaminierte Fl\u00e4chen wieder bewachsen, es konnte auch mehr Biomasse generiert werden.\u201eBrennnesseln unterst\u00fctzen nicht nur die Bodensanierung, sondern tragen auch zur Schaffung von Lebensr\u00e4umen f\u00fcr Wildtiere bei\u201c, so Prof. M\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"header_3291825_0\">Brennesselklone k\u00f6nnten den Anbau effizienter machen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das, woran auch schon fr\u00fchere Initiativen rund um den Brennnesselanbau scheiterten, waren die Profitabilit\u00e4t und die Skalierbarkeit. Jedoch, so fand das Forschungsteam heraus, scheinen die Fasern der Brennnessel und deren Ertrag weniger von Anbaumethoden oder Umweltbedingungen abzuh\u00e4ngen, sondern vom Genotyp der Pflanze. Normalerweise hat die Gro\u00dfe Brennnessel lediglich einen Faseranteil von etwa 10 Prozent. \u201eZudem sind aus Samen gezogene Brennnesseln inhomogener\u201c, erkl\u00e4rt Prof. M\u00fcssig die Herausforderungen bei der Fasergewinnung. \u201eSie k\u00f6nnen sich also schlecht gegen Unkraut behaupten und weisen oft einen geringeren Fasergehalt auf.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.nationalgeographic.de\/files\/styles\/image_3200\/public\/brennesselfaser.jpg?w=760&amp;h=570\" alt=\"Die Fasern werden \u00fcber einen Prozess aus Trocknung, Entholzung, einem mechanischen und\u00a0manchmal enzymatisch oder chemisch unterst\u00fctzten Aufschluss, und einem anschlie\u00dfenden K\u00e4mmvorgang aus dem Stiel der Brennnesseln gel\u00f6st. Danach k\u00f6nnen die Fasern zu Garnen versponnen werden.\" style=\"aspect-ratio:1.3333333333333333;width:712px;height:auto\" title=\"Brennnesselfasern\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Fasern werden \u00fcber einen Prozess aus Trocknung, Entholzung, einem mechanischen und\u00a0manchmal enzymatisch oder chemisch unterst\u00fctzten Aufschluss, und einem anschlie\u00dfenden K\u00e4mmvorgang aus dem Stiel der Brennnesseln gel\u00f6st. Danach k\u00f6nnen die Fasern zu Garnen versponnen werden. \u00a9\u00a0Lothar Lenz &#8211; stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die L\u00f6sung: Brennnesselklone. \u201eDas Konzept der Brennnesselklone beruht auf genetisch identischen Pflanzen, die durch vegetative Vermehrung entstehen\u201c, erkl\u00e4rt M\u00fcssig. \u201eHistorisch wurden Brennnesselklone seit den 1920er Jahren von Wissenschaftlern wie Gustav Bredemann entwickelt, um einen h\u00f6heren Fasergehalt f\u00fcr textile Zwecke zu erreichen.\u201c Ein ganz besonders erfolgreicher Klon ist etwa der Klon B13 der Gro\u00dfen Brennnessel. \u201eEr wurde aufgrund seiner hohen Faser- und Trockenmasseertr\u00e4ge selektiert\u201c, so M\u00fcssig. Und der kann sich sehen lassen, denn der Faseranteil von B13 liegt bei bis zu 22 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"header_3291829_0\">Eine zukunftsf\u00e4hige und ressourcenschonende Alternative<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit Ende der 1990er Jahre gibt es zur Brennnessel Forschungsprojekte in ganz Europa und selbst mittelst\u00e4ndische Unternehmen versuchten den Anbau von Brennnesseln zur Fasergewinnung \u2013 bisher gab es jedoch kaum Interesse von Gro\u00dfinvestoren. \u201eMit Projekten wie NETFIB, die das Potenzial der Nesselfaserproduktion auf marginalisierten B\u00f6den und die M\u00f6glichkeit der Nutzung der Fasern in Verbundwerkstoffen f\u00fcr technische Anwendungen klar herausstellt, k\u00f6nnte sich dies in Zukunft \u00e4ndern\u201c, hofft Prof. M\u00fcssig. \u201eLandnutzungskonflikte zwischen Nahrungs- und Nicht-Nahrungsproduktion lassen sich durch die Verwendung kontaminierter Fl\u00e4chen f\u00fcr den Anbau von Pflanzen f\u00fcr technische Produkte entsch\u00e4rfen\u201c, so das Fazit des Forschers. Das macht den Anbau von Brennnesseln nicht nur aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden attraktiv. Die Nutzung der Gro\u00dfen Brennnessel als Faserlieferant bietet eine vielversprechende und zukunftsf\u00e4hige Alternative f\u00fcr einen bewussteren Umgang mit den endlichen Ressourcen auf unserem Planeten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleidung oder Textilien, die aus Brennnesselfasern hergestellt werden \u2013 das klingt zun\u00e4chst sehr neu und innovativ. Dabei ist die Brennnessel als Faserpflanze schon uralt: Bereits in der Steinzeit werden Nesselfasern verarbeitet und in der Bronzezeit, als Hanf und Flachs schon kultiviert sind, werden Brennnesselfasern aufgrund ihrer besonders feinen und seidigen Stoffe gesch\u00e4tzt.&nbsp; Ab dem Mittelalter [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":145613,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Seit Jahrtausenden werden Brennnesselfasern zur Herstellung von Stoffen und Textilien genutzt. Jetzt k\u00f6nnten sie einen neuen Siegeszug antreten \u2013 Dank einiger Initiativen und Forschungsprojekte","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[10681,10608,10719,12644],"supplier":[71,1929,17784],"class_list":["post-145604","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bio-based","tag-biomasse","tag-biooekonomie","tag-naturfasern","tag-textilien","supplier-hochschule-bremen-professur-biologische-werkstoffe","supplier-national-geographic","supplier-universite-bourgogne-franche-comte-ubfc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=145604"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145604\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/145613"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=145604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=145604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=145604"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=145604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}