{"id":144820,"date":"2021-11-15T07:22:00","date_gmt":"2021-11-15T06:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=144820"},"modified":"2024-05-23T14:14:10","modified_gmt":"2024-05-23T12:14:10","slug":"eco2-line-leichte-nachhaltige-landfahrzeuge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/eco2-line-leichte-nachhaltige-landfahrzeuge\/","title":{"rendered":"\u00bbECO2-LInE\u00ab &#8211; Leichte, nachhaltige Landfahrzeuge"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"763\" height=\"802\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/Logo-ECO2-LinE.jpg\" alt=\"Das Projektkonsortium von \u00bb ECO2-LInE\u00ab\" class=\"wp-image-144830\" style=\"aspect-ratio:0.9513715710723192;width:355px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/Logo-ECO2-LinE.jpg 763w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/Logo-ECO2-LinE-285x300.jpg 285w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/Logo-ECO2-LinE-143x150.jpg 143w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/Logo-ECO2-LinE-257x270.jpg 257w\" sizes=\"auto, (max-width: 763px) 100vw, 763px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Projektkonsortium von \u00bb ECO2-LInE\u00ab. \u00a9 ECO2-LInE<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Leichtbau ist eine Konstruktionsphilosophie, die im \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Projekt \u00bbECO2-LInE\u00ab mit dem Neudenken der Konstruktion von Spezialsitzen und -b\u00e4nken, Zugwagen\u00fcberg\u00e4ngen und Pickup-Aufs\u00e4tzen Anwendung findet. Unter Nutzung des neuartigen Additive Manufacturing Prozess SEAM werden hierf\u00fcr leichte naturfaserverst\u00e4rkte Kunststoffbauteile entwickelt, die Metallkonstruktionen ersetzen. Aber wie kann der gesamte Lebensweg dieser Komponenten von der Materialauswahl, der Fertigung, dem Einsatz bis zum Recycling nachhaltiger werden? Dieser Frage gehen Fraunhofer-Forschende aus Darmstadt (LBF) und Chemnitz (IWU) zusammen mit ihren Partnern in dem Verbundprojekt nach.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In dem Forschungsvorhaben werden zehn Partner unter dem Einsatz des high-speed Additive Manufacturing-Verfahrens SEAM (Screw Extrusion Additive Manufacturing) Gro\u00dfbauteile aus nachhaltigen naturfaserverst\u00e4rkten Kunststoffen f\u00fcr unterschiedliche branchen\u00fcbergreifende Anwendungen entwickeln. Um dabei das Leichtbaupotenzial bestm\u00f6glich auszusch\u00f6pfen, erfolgt die Auslegung unter Ber\u00fccksichtigung der prozessabh\u00e4ngigen Material- und Bauteileigenschaften.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ressourceneffiziente Materialien und Prozesse im Fokus<\/h3>\n\n\n\n<p>Dabei wird der Aspekt der CO<sub>2<\/sub>-Einsparung nicht nur durch die angestrebte Gewichtsreduzierung mittels des Einsatzes nachhaltiger Leichtbauwerkstoffe in neuen Konstruktionen erreicht, sondern auch durch eine systematische Betrachtung und Anpassung der gesamten Fertigungskette, unter den Aspekten der Ressourceneffizienz und der Treibhausgasemissionsminimierung. Die 3D-Druckverfahrensentwicklung verantwortet das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Zusammenarbeit mit der S.K.M. Informatik GmbH. F\u00fcr die Materialentwicklung zeichnet das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Betriebsfestigkeit und Systemzuverl\u00e4ssigkeit LBF hauptverantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Projektziele sind Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, Automatisierung und digitale Vernetzung, Wirtschaftlichkeit und Produktivit\u00e4tssteigerung sowie Transfergrundlagen f\u00fcr industrielle Fertigung, wie die industrietaugliche Qualifizierung des additiven SEAM-Verfahrens durch Entwicklung und Erprobung f\u00fcr die spezifischen Demonstrator-Partner-Anwendungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zuverl\u00e4ssige Produkte f\u00fcr die Fahrzeugindustrie<\/h3>\n\n\n\n<p>Die im Projekt entwickelten Demonstratoren, eine nachhaltige Sitzliegebank, Leichtbausitze, Pickup-Aufs\u00e4tze und ein neuartiges Rahmenelement f\u00fcr \u00dcbergangssysteme von Schienenfahrzeugen werden auch auf ihre Einsatztauglichkeit getestet. In mechanischen Festigkeitsuntersuchungen wird deren Belastbarkeit f\u00fcr die Serie nachzuweisen sein. Hier bringt das Fraunhofer LBF seine Leichtbaukompetenzen in Auslegung, prototypischem Bau sowie ganzheitlicher Bewertung und Analyse von Materialien, Komponenten und Systemen ein. Die Darmst\u00e4dter Experten werden unter anderem die neuen Sitze schwingungsdynamisch untersuchen und den Flammschutz f\u00fcr die Rahmenelemente \u00fcber entsprechend ma\u00dfgeschneiderte Additiventwicklungen realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beteiligten Anwender k\u00f6nnen nach erfolgreichem Projektende die nachhaltig gefertigten naturfaserverst\u00e4rkten Bauteile vermarkten, ihre Fertigung ausbauen und damit Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland sichern. Ihren Kunden entstehen durch die neuen Bauweisen zahlreiche Vorteile im Hinblick auf Gewichtsreduzierung, Energieeinsparung, Treibhausgasemissionsreduzierung und Langlebigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt \u00bb<strong>E<\/strong>insparung von\u00a0<strong>CO<sub>2<\/sub><\/strong>\u00a0durch den Einsatz neuer Herstellungsverfahren und Materialien f\u00fcr die Entwicklung von nachhaltigen\u00a0<strong>L<\/strong>eichtbaukomponenten f\u00fcr\u00a0<strong>In<\/strong>terieur- und\u00a0<strong>E<\/strong>xterieuranwendungen\u00ab, kurz:\u00a0<strong>ECO<sub>2<\/sub>-LInE,\u00a0<\/strong>ist im Mai 2021 gestartet wird durch das Technologietransfer-Programm Leichtbau des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Unter Leitung von Martin Schnierle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Hermann Schnierle GmbH, arbeiten insgesamt zehn Verbundpartner aus Forschung und Industrie \u00fcber einen Zeitraum von drei Jahren zusammen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zusammensetzung des Projektkonsortiums von \u00bb ECO2-LInE\u00ab<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Materialentwicklung ist das Fraunhofer LBF hauptverantwortlich und f\u00fcr die 3D-Druckverfahrensentwicklung das Fraunhofer IWU in Zusammenarbeit mit S.K.M. Informatik GmbH, die f\u00fcr die Softwareprogrammierung des Druckers im Projekt verantwortlich ist. Die Anwender f\u00fcr die nachhaltig gefertigten naturfaserverst\u00e4rkten Bauteile sind in diesem Projekt die Firma Hermann Schnierle GmbH (nachhaltige Sitzliegebank und Leichtbausitze), FiftyTen (Pickup-Aufs\u00e4tze) und die Firma H\u00fcbner GmbH &amp; Co. KG (neuartige Rahmenelemente f\u00fcr \u00dcbergangssysteme von Schienenfahrzeugen) vertreten. Als assoziierte Partner sind die Firmen Biowert Industrie GmbH, J. RETTENMAIER &amp; S\u00d6HNE GmbH + Co KG, 3M Deutschland GmbH und METROM Mechatronische Maschinen GmbH beteiligt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leichtbau ist eine Konstruktionsphilosophie, die im \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Projekt \u00bbECO2-LInE\u00ab mit dem Neudenken der Konstruktion von Spezialsitzen und -b\u00e4nken, Zugwagen\u00fcberg\u00e4ngen und Pickup-Aufs\u00e4tzen Anwendung findet. Unter Nutzung des neuartigen Additive Manufacturing Prozess SEAM werden hierf\u00fcr leichte naturfaserverst\u00e4rkte Kunststoffbauteile entwickelt, die Metallkonstruktionen ersetzen. 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