{"id":143601,"date":"2024-05-13T07:15:00","date_gmt":"2024-05-13T05:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=143601"},"modified":"2024-05-10T13:52:04","modified_gmt":"2024-05-10T11:52:04","slug":"innovative-carboliq-technologie-auf-der-ifat-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/innovative-carboliq-technologie-auf-der-ifat-2024\/","title":{"rendered":"Innovative carboliq-Technologie auf der IFAT 2024"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/home_grid_3_design_inspiration-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-143972\" style=\"aspect-ratio:1.5;width:635px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/home_grid_3_design_inspiration-2.jpg 750w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/home_grid_3_design_inspiration-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/home_grid_3_design_inspiration-2-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/05\/home_grid_3_design_inspiration-2-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Chemisches Recycling wird immer mehr eine Alternative zur Verbrennung. Daher pr\u00e4sentiert sich carboliq auf der Weltleitmesse f\u00fcr Umwelttechnologien IFAT, die vom 13. bis zum 17. Mai in M\u00fcnchen stattfindet, sogar zweimal: in Halle B4 mit eigenem Stand und auf dem Gemeinschaftsstand von PlasticsEurope in Halle A1. Dies zeigt, dass carboliq schon heute f\u00fcr die Kunststoffindustrie ein integraler Bestandteil der L\u00f6sung zum Schlie\u00dfen von Kunststoffkreisl\u00e4ufen ist. Bei der Podiumsdiskussion am 17. Mai (11.30 Uhr, Orange Stage) steht carboliq-Gr\u00fcnder Christian Haupts dar\u00fcber hinaus als Experte Rede und Antwort zu dem Thema.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Chemisches Recycling gilt als eine zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sung f\u00fcr das Schlie\u00dfen von Stoffkreisl\u00e4ufen. Es erm\u00f6glicht die Herstellung von Rezyklaten in Neuwarequalit\u00e4t und er\u00f6ffnet die Chance zur stofflichen Nutzung nicht recyclingf\u00e4higer gemischter oder verunreinigter Kunststoffe. Aber erf\u00fcllt das chemische Recycling diese Erwartungen? Kann es die L\u00fccke in der Kreislauff\u00fchrung von Kunststoffen wirklich schlie\u00dfen? Welche Materialausbeute bietet das Verfahren? In welcher Qualit\u00e4t stehen die neu gewonnenen Ressourcen zur Verf\u00fcgung?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">carboliq &#8211; der Baustein f\u00fcr eine zirkul\u00e4re Zukunft<\/h3>\n\n\n\n<p>Die innovative carboliq-Technologie liefert heute bereits Antworten auf diese Fragen. Es wurde schon eine ganze Bandbreite an unterschiedlichsten Einsatzstoffen in wertvolle Fl\u00fcssigressourcen umgewandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend andere thermochemische Konversionsverfahren auf hohe polyolefinische Anteile (PE, PP, PS) in den Einsatzstoffen angewiesen sind, verarbeitet carboliq auch solche mit signifikanten PA- und PET-Anteilen sowie gemischte und kontaminierte Kunststoffe, die bisher einer thermischen Verwertung zugef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Durch die kombinierte Anwendung thermischer, katalytischer und mechanochemischer Mechanismen werden die Polymere im carboliq-Verfahren unter moderaten Prozessbedingungen aufgespalten. Das Verfahren l\u00e4uft unter Atmosph\u00e4rendruck und Temperaturen von unter 400\u00b0C ab. Bei Einsatz von 100% \u00d6kostrom kann man sogar von einem Net Zero Prozess sprechen. Die bei der Verarbeitung entstehenden geringen Mengen an Gasen und festen Prozessr\u00fcckst\u00e4nden werden entweder weiteren Verwertungsstufen zugef\u00fchrt oder sachgerecht entsorgt. Je nach Qualit\u00e4t des Infeed erzielt das carboliq-Verfahren eine hohe \u00d6lausbeute von bis zu 75%. Das gewonnene \u00d6l ist ein vollwertiger Ersatz f\u00fcr fossile Rohstoffe. Aus ihm k\u00f6nnen Kunststoffe in Neuwarequalit\u00e4t hergestellt werden. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDas alles k\u00f6nnen wir belegen und weisen so in der immer noch weitgehend emotional gef\u00fchrten Debatte mit Daten und Fakten den Weg\u201c, so <strong>Christian Haupts<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auf der IFAT stellt das carboliq-Team rund um Christian Haupts und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Hardow das einstufige carboliq-Verfahren zur Verfl\u00fcssigung fester Kohlenwasserstoffe an Stand 232 in Halle B4 vor. Dar\u00fcber hinaus kl\u00e4ren die Experten mit interessierten Unternehmen, ob und wie Testkampagnen zur Ver\u00f6lung individueller Abfallfraktionen auf der carboliq-Pilotanlage durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen und welche Voraussetzungen daf\u00fcr erf\u00fcllt sein m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Anlage l\u00e4uft seit Jahren im vollkontinuierlichen Betrieb und hat einen TRL8 Reifegrad. Auf Basis der Ergebnisse der Testkampagnen adaptieren wir den Prozess und entwickeln L\u00f6sungen zur Integration in die Wertsch\u00f6pfungsketten unserer Kunden\u201c, unterstreicht <strong>Christian Haupts<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Als \u201eVision\u00e4r wie auch als Realist\u201c hegt der carboliq-Frontmann daher auch die Erwartung, dass weitere Investoren auf carboliq aufmerksam werden. \u201eNur mit dem Bau weiterer, industrieller Anlagen k\u00f6nnen wir die gesetzten Recyclingquoten und Klimaschutzziele erreichen \u2013 und damit den Wandel von einer linearen zu einer zirkul\u00e4ren Wertsch\u00f6pfungskette in der Kunststoffindustrie erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfes Potenzial nicht nur bei Verpackungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Derzeit ist S\u00dcDPACK, einer der f\u00fchrenden Hersteller von Hochleistungsfolien f\u00fcr die Verpackungsindustrie, wichtigster Projektpartner und Mehrheits-Anteilseigner der carboliq. In wegweisenden Projekten wurden bereits Mehrschichtfolien und kontaminiertes Material, das dem mechanischen Recycling nicht zugef\u00fchrt werden konnte, ver\u00f6lt und die so gewonnene Ressource zur Herstellung hochwertiger Kunststoffe in Neuwarequalit\u00e4t eingesetzt. Aber auch in anderen Industrien, deren Produkte am End-of-Life aus gemischten bzw. nicht recycelbaren Kunststoffen bestehen, bietet carboliq eine M\u00f6glichkeit, den Stoffkreislauf zu schlie\u00dfen, den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu senken und damit ma\u00dfgeblich zum Klimaschutz beizutragen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Dirk Hardow <\/strong>hat hierbei vorrangig die Automobilindustrie im Sinn, \u201ein der der Einsatz vonGranulaten aus dem mechanischen Recycling aus Sicherheitsgr\u00fcnden oft nicht m\u00f6glich ist, da sich die Eigenschaften der Kunststoffe \u2013 beispielsweise in Bezug auf ihre Festigkeit \u2013 ver\u00e4ndern\u201c. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Denkbar sind auch angepasste carboliq-L\u00f6sungen f\u00fcr das Recycling von Alt-Textilien, denn diese bestehen oft aus Fasern mit hohen Anteilen von Polyamid und\/oder Polyester. Diese lassen sich mit der carboliq-Technologie optimal recyceln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemisches Recycling wird immer mehr eine Alternative zur Verbrennung. Daher pr\u00e4sentiert sich carboliq auf der Weltleitmesse f\u00fcr Umwelttechnologien IFAT, die vom 13. bis zum 17. Mai in M\u00fcnchen stattfindet, sogar zweimal: in Halle B4 mit eigenem Stand und auf dem Gemeinschaftsstand von PlasticsEurope in Halle A1. 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