{"id":141209,"date":"2024-04-02T07:18:00","date_gmt":"2024-04-02T05:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=141209"},"modified":"2024-03-21T16:05:04","modified_gmt":"2024-03-21T15:05:04","slug":"klimaneutralitat-braucht-eigenstandige-und-ambitionierte-ziele-fur-negative-emissionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/klimaneutralitat-braucht-eigenstandige-und-ambitionierte-ziele-fur-negative-emissionen\/","title":{"rendered":"Klimaneutralit\u00e4t braucht eigenst\u00e4ndige und ambitionierte Ziele f\u00fcr negative Emissionen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Wissenschaft und Politik sind sich endlich einig. Klimaneutralit\u00e4t ist ohne negative Emissionen, auch bekannt als&nbsp;<strong>Carbon Dioxide Removal<\/strong>&nbsp;(<strong>CDR<\/strong>), zur Kompensation unvermeidbarer Restemissionen nicht erreichbar. Neben der priorit\u00e4ren Vermeidung von Emissionen stehen mittlerweile auch Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) oben auf der Agenda. Dies zeigt vor allem auch die&nbsp;<a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/energie-klima\/offshore-ccs-fuer-industrie-und-gaskraftwerke\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentliche<\/a>&nbsp;<strong>Carbon Management Strategie<\/strong>. Dass parallel nun auch die Anstrengungen rund um das Thema Negativemissionen auf die Tagesordnung r\u00fccken, ist \u00fcberf\u00e4llig und muss im Diskurs eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. Denn hier geht es um Klimaschutz, um Innovationen und um eine fortschrittliche Industriepolitik.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.ctfassets.net\/jq1xw71av3v5\/3xvoqDiT5u1SNIQIfT9hoJ\/b286c5cdc6779f1b75b9400ef4f31d00\/Stefan_Schlosser_GF_DVNE.jpg.png?w=200\" alt=\"Stefan Schlosser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Deutscher Verband f\u00fcr negative Emissionen\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stefan Schlosser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Deutscher Verband f\u00fcr negative Emissionen \u00a9 DEUTSCHER VERBAND F\u00dcR NEGATIVE EMISSIONEN<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Lange wurden&nbsp;<strong>CDR-Methoden politisch vernachl\u00e4ssigt<\/strong>, oft mit dem Argument, dass sie als Feigenblatt f\u00fcr gro\u00dfe Emittenten dienen w\u00fcrden und Anstrengungen zur Emissions-Vermeidung untergraben. Doch eine Regulierungslogik ohne CDR geht nicht auf, denn auch wenn es in den absoluten Zahlen noch Abweichungen gibt, so sind sich Wissenschaft, Ministerien und auch das IPCC einig: Bis 2030 und dar\u00fcber hinaus muss CO2&nbsp;in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von bis zu&nbsp;<strong>zehn&nbsp;Gigatonnen pro Jahr<\/strong>&nbsp;aus der Atmosph\u00e4re entnommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Integration von negativen Emissionen in die nationale Klimastrategie ist somit von entscheidender Bedeutung, um die Klimaziele zu erreichen. Durch den verengten politischen Diskurs der letzten Jahre auf die Vermeidung und Abscheidung von CO2 stehen negative Emissionen und die CDR-Industrie in Deutschland jedoch erst am Anfang. Gleichzeitig haben sie&nbsp;<strong>beachtliches Potenzial<\/strong>&nbsp;und bieten&nbsp;<strong>Wachstumsm\u00e4rkte und -chancen<\/strong>, die Deutschland mit technologieoffenen Ans\u00e4tzen zum Vorreiter in der globalen CDR-Industrie machen k\u00f6nnten. Wie vielf\u00e4ltig die hierf\u00fcr infrage kommenden Technologien und Ans\u00e4tze sind, zeigt ein Blick auf die&nbsp;<a href=\"https:\/\/dvne.org\/#grundu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mitgliedsliste<\/a>&nbsp;des neu gegr\u00fcndeten&nbsp;<strong>Deutschen Verband f\u00fcr negative Emissionen<\/strong>&nbsp;(<strong>DVNE<\/strong>). H\u00f6chste Zeit, denn auch andere Staaten haben l\u00e4ngst das Wachstumspotenzial der Branche entdeckt und investieren in gro\u00dfem Ma\u00dfstab in die F\u00f6rderung der Technologien. Ein Beispiel sind die<strong>&nbsp;USA<\/strong>. Neben klaren regulatorischen Rahmenbedingungen f\u00fcr CDR, haben einige Bundesstaaten dort bereits&nbsp;<strong>konkrete Entnahme-Ziele<\/strong>&nbsp;verabschiedet. Kalifornien zum Beispiel definiert mit einem 15-Prozent-Ziel, das 75 Megatonnen pro Jahr ab 2045 entspricht, einen klaren Ausbaukorridor. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Technologieoffenheit als Wachstumschance<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst ist eine Diskussion entbrannt, welche Methoden relevante Beitr\u00e4ge leisten k\u00f6nnen und welche Rolle technische Senken, wie Direct Air Capture (DAC) in Zukunft einnehmen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erreichung der genannten Zielmarke k\u00f6nnen wir uns aktuell jedoch keine Festlegung auf einzelne Methoden zur Kohlenstoffentfernung leisten. Vielmehr ist es wichtig, ein&nbsp;<strong>vielf\u00e4ltiges L\u00f6sungsportfolio zu verfolgen<\/strong>, in dem jede Methode das unter Einbeziehung strenger Qualit\u00e4tskriterien sowie ressourcen-, umwelt- und wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen m\u00f6gliche Potenzial beisteuern kann. Zum Beispiel ist Pflanzenkohle heute verf\u00fcgbar und geht mit gro\u00dfen Co-Benefits einher, w\u00e4hrend Direct Air Capture aufgrund des geringen Fl\u00e4chenbedarfs sehr gro\u00dfes Skalierungspotenzial hat. Nur mit der&nbsp;<strong>Nutzung der ganzen Spannbreite<\/strong>&nbsp;k\u00f6nnen die Unternehmen in Deutschland und der EU in die Lage versetzt werden, auf Grundlage spezifischer Merkmale wie Geologie, Verf\u00fcgbarkeit erneuerbarer Energien, Landnutzung und K\u00fcstenlinie den jeweils besten Beitrag f\u00fcr negative Emissionen zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute Auswahl an Beispielen gibt es schon. Was es jetzt braucht, ist eine&nbsp;<strong>massive Skalierung&nbsp;<\/strong>der gr\u00f6\u00dftenteils&nbsp;<strong>bereits verf\u00fcgbaren Technologien<\/strong>&nbsp;f\u00fcr negative Emissionen, darunter Pflanzenkohle, Aufforstung, Bioenergie mit CO<sub>2<\/sub>-Abscheidung und -speicherung, sowie direkte Luftabscheidung. Unn\u00f6tige technologische Einschr\u00e4nkungen k\u00f6nnen Deutschlands wirtschafts- und klimapolitische Erfolge massiv gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut einer IPCC-Studie von 2022 sind selbst bei einer schnellen Skalierung aller heute bekannten CDR-Ans\u00e4tze, die Entnahme-Ziele bis 2030 kaum erreichbar. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Entwicklung und Implementierung von CDR-Methoden zu unterst\u00fctzen, braucht es&nbsp;<strong>gezielte staatliche F\u00f6rderma\u00dfnahmen<\/strong>. Diese Ma\u00dfnahmen sollten sich auf&nbsp;<strong>praxisorientierte Innovationen<\/strong>&nbsp;konzentrieren, um Kosten zu senken und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Welche Technik eingesetzt wird, sollte anhand der Bedingungen vor Ort entschieden werden, nicht durch eine einseitige F\u00f6rderpolitik.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klare Ziele f\u00fcr die CO<sub>2<\/sub>-Entnahme<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Um gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen und einen gemeinsamen Ausbaukorridor zu definieren, sind&nbsp;<strong>ambitionierte Entnahme-Ziele<\/strong>&nbsp;erforderlich. Hierzu sollten rasch konkrete und zukunftsorientierte Zielvorgaben f\u00fcr die Jahre 2030, 2035, 2040 und 2045 geschaffen werden, die im Einklang mit dem Koalitionsvertrag stehen. Ein&nbsp;<strong>eigenst\u00e4ndiges Netto-Negativziel<\/strong>&nbsp;sollte ebenfalls etabliert werden, um sicherzustellen, dass die CDR-Ziele&nbsp;<strong>separat zu den Emissionsminderungszielen<\/strong>&nbsp;stehen und die Anreize zur Emissionsvermeidung nicht abschw\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Transparenz und Qualit\u00e4tsstandards sind entscheidend, um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von CDR-Methoden sicherzustellen. In der Langfriststrategie Negativemissionen bedarf es der<strong>&nbsp;Entwicklung von transparenten Qualit\u00e4tsstandards<\/strong>&nbsp;und der&nbsp;<strong>Implementierung eines Zertifizierungsrahmens<\/strong>, der die verschiedenen Methoden basierend auf diesen Standards unterscheidet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Langfristige CO<sub>2<\/sub>-Speicherung braucht langfristige Gesch\u00e4ftsmodelle<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung von technologiebasierten Gesch\u00e4ftsmodellen ben\u00f6tigt einen planbaren und langfristigen Handlungsrahmen und einen stabilen Markt f\u00fcr Entnahme-Zertifikate. Im heutigen europ\u00e4ischen Emissionshandel (EU-ETS) sind Zertifikate f\u00fcr die Kohlenstoff-Entnahme jedoch nicht enthalten, wohl auch, um eine direkte Verrechenbarkeit zwischen Entnahme und Vermeidung zu verhindern. Ein m\u00f6glicher Ansatz w\u00e4re hier ein&nbsp;<strong>zentral gef\u00fchrtes Register als Intermedi\u00e4r<\/strong>, \u00e4hnlich wie es beispielsweise im dena-gef\u00fchrten Biogasregister praktiziert wird. Dieses fungiert als zentrale Plattform, um im standardisierten Verfahren Nachweise f\u00fcr Biogasmengen im Erdgasnetz zu dokumentieren und lie\u00dfe sich im Ansatz&nbsp;<strong>auf die CO<sub>2<\/sub>-Entnahme \u00fcbertragen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zusammenarbeit mit Entscheidungstr\u00e4gern aus Politik, Industrie, Zivilgesellschaft, Finanzindustrie und Wissenschaft ist unerl\u00e4sslich, um eine effektive Implementierung von CDR-Methoden zu gew\u00e4hrleisten. Durch die Schaffung von Rahmenbedingungen, Innovationen, Investitionen und breiter gesellschaftlicher Akzeptanz, k\u00f6nnen wir den Weg f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft ebnen. Hier spielen auch \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Information eine wichtige Rolle, um das Bewusstsein f\u00fcr die Bedeutung und das Potenzial von CDR-Methoden zu st\u00e4rken. Wissenschaftliche Forschung und Kommunikation, wie durch die vom BMBF gef\u00f6rderten Projekte CDRterra und CDRmare helfen, eine&nbsp;<strong>einheitliche und klare Terminologie<\/strong>&nbsp;zu schaffen und eine<strong>&nbsp;breite gesellschaftliche Unterst\u00fctzung&nbsp;<\/strong>aufzubauen. Die nun vorgelegten Eckpunkte f\u00fcr die Langfriststrategie sollten f\u00fcr einen weiteren starken Impuls sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Europ\u00e4ische Union<\/strong>&nbsp;spielt eine zentrale Rolle bei der F\u00f6rderung von CDR-Methoden. Deutschland sollte seine Position als f\u00fchrende Wirtschaftsnation und Innovationsmotor nutzen, um den Diskurs und die&nbsp;<strong>Gesetzgebung<\/strong>&nbsp;im Bereich der CDR&nbsp;<strong>auf EU-Ebene voranzutreiben<\/strong>. Ohne gezielte F\u00f6rderprogramme, politisches Engagement und den Aufbau von Partnerschaften f\u00fcr negative Emissionen, wird das Erreichen der Klimaziele in Deutschland und der EU nicht m\u00f6glich sein. Deutschland hat das Potenzial und die Technologien. Vieles davon kann man sich heute schon konkret anschauen. Es lohnt sich, das Thema&nbsp;<strong>mit Schwung anzugehen<\/strong>. F\u00fcr den Klimaschutz und auch den Industriestandort Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Stefan Schlosser ist seit M\u00e4rz 2024 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Verbands f\u00fcr negative Emissionen (DVNE). Der studierte Maschinenbauer&nbsp;war zuvor im Bundeskanzleramt t\u00e4tig, wo er Angela Merkel, Olaf Scholz und andere zu Digitalthemen sowie in Fragen des Staatsaufbaus beraten hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des 2023 gegr\u00fcndeten DVNE ist es, die CO<sub>2<\/sub>-Entnahme aus der Atmosph\u00e4re sowie die dauerhafte Speicherung voranzubringen.&nbsp;Die Interessenvereinigung wird von rund 40 Unternehmen, darunter Gro\u00dfkonzerne wie Siemens und&nbsp;Eon&nbsp;<em>sowie zahlreichen Start-ups getragen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaft und Politik sind sich endlich einig. Klimaneutralit\u00e4t ist ohne negative Emissionen, auch bekannt als&nbsp;Carbon Dioxide Removal&nbsp;(CDR), zur Kompensation unvermeidbarer Restemissionen nicht erreichbar. Neben der priorit\u00e4ren Vermeidung von Emissionen stehen mittlerweile auch Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) oben auf der Agenda. 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