{"id":138225,"date":"2024-01-30T07:03:00","date_gmt":"2024-01-30T06:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=138225"},"modified":"2024-01-25T10:56:51","modified_gmt":"2024-01-25T09:56:51","slug":"bioplastik-aus-reststoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioplastik-aus-reststoffen\/","title":{"rendered":"Bioplastik aus Reststoffen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Damit soll Bioplastik\u00a0konkurrenzf\u00e4higer werden und als nachhaltige Alternative vermehrt konventionelle Kunststoffe als Verpackungsmaterial f\u00fcr die Lebensmittelindustrie oder die Kosmetikbranche ersetzen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen im\u00a0medizinischen Bereich beispielsweise Verbindungen aus Bioplastik klassische Materialien wie Netze oder orthop\u00e4dische Stifte in Operationen ersetzen, wodurch sich Folgeeingriffe reduzieren lie\u00dfen, so Stefanie Duvigneau von der\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.eit.ovgu.de\/\" target=\"_blank\">Fakult\u00e4t f\u00fcr Elektrotechnik und Informationstechnik<\/a>\u00a0der Universit\u00e4t und Leiterin der Arbeitsgruppe \u201eSynthese von nachhaltigen biotechnologischen Prozessen\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Besondere an Bioplastik sei, dass es, mit Bakterien aus den unterschiedlichsten biologischen Materialien gewonnen werden k\u00f6nne, erkl\u00e4rt Duvigneau, die seit 2016 an der Universit\u00e4t Magdeburg arbeitet.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Bakterien k\u00f6nnen Reste aus der Apfelsaftproduktion oder auch gebrauchtes Frittierfett verstoffwechseln und unter bestimmten Bedingungen den Biokunststoff dann als Energie- und Kohlenstoffspeicher einlagern.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bioplastik werde bereits weltweit industriell hergestellt und genutzt, allerdings nur mit einem geringen Marktanteil, so die Wissenschaftlerin weiter.\u00a0Ihr Ziel sei es aber, diese Produktionsprozesse wesentlich zu verbessern und damit die Herstellung von Bioplastik preiswerter, schneller und konkurrenzf\u00e4higer zu machen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ovgu.de\/Presse+_+Medien\/Pressemitteilungen\/PM+2024\/Januar\/index.php?height=560&amp;id=111156&amp;lang=de&amp;nonactive=1&amp;site=unimagdeburg_media&amp;width=1000\" alt=\"Stefanie Duvigneau (rechts) und Anna-Sophie Neumann (links) arbeiten gemeinsam im Labor an der Biopolymerproduktionsanlage\" style=\"width:350px\" title=\"Stefanie Duvigneau (rechts) und Anna-Sophie Neumann (links) arbeiten gemeinsam im Labor an der Biopolymerproduktionsanlage (Foto: Jana D\u00fcnnhaupt\/Uni Magdeburg)\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stefanie Duvigneau (rechts) und Anna-Sophie Neumann (links) arbeiten gemeinsam im Labor an der Biopolymerproduktionsanlage <strong>\u00a9<\/strong> Jana D\u00fcnnhaupt\/Uni Magdeburg<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUm das zu erm\u00f6glichen, nutzen wir Computermodelle, die simulieren, wie man den Kunststoff schnellstm\u00f6glich, mit hoher Ausbeute und so nachhaltig wie m\u00f6glich herstellen k\u00f6nnte\u201c, so die Wissenschaftlerin weiter. Was ihr Team am Computer modelliert, wird anschlie\u00dfend im Labor anhand von Experimenten getestet.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Forschung ist Teil des Forschungsclusters\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.smartprosys.ovgu.de\/\" target=\"_blank\">\u201eSmartProSys\u201c<\/a>, in dessen Rahmen Wissenschaftler fossile Rohstoffe durch erneuerbare Kohlenstoffquellen ersetzen und energieintensive Prozessketten in vollst\u00e4ndig geschlossene Kreisl\u00e4ufe umgestalten wollen.\u00a0Ihr Ziel ist eine \u201egr\u00fcne\u201c chemische Industrie, die auf biogenen Rest- und Abfallstoffen sowie auf recycelten Kunststoffen basiert, deren Prozesse allein aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden und deren Bausteine durch systematische Kreislauff\u00fchrung immer wieder neu genutzt werden k\u00f6nnen. Die Otto-von-Guericke-Universit\u00e4t Magdeburg beteiligt sich mit diesem und zwei weiteren Forschungsclustern an der neuen Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der L\u00e4nder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit soll Bioplastik\u00a0konkurrenzf\u00e4higer werden und als nachhaltige Alternative vermehrt konventionelle Kunststoffe als Verpackungsmaterial f\u00fcr die Lebensmittelindustrie oder die Kosmetikbranche ersetzen. 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