{"id":138073,"date":"2024-01-23T08:37:00","date_gmt":"2024-01-23T07:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=138073"},"modified":"2024-01-23T14:40:21","modified_gmt":"2024-01-23T13:40:21","slug":"greenwashing-nein-danke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/greenwashing-nein-danke\/","title":{"rendered":"Greenwashing \u2013 Nein, danke!\u00a0"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>In den letzten Jahren wurden Verbraucher von Herstellern und Einzelh\u00e4ndlern zunehmend mehr mit Begriffen wie \u201eCO<sub>2<\/sub>-neutral\u201c, \u201eCO<sub>2<\/sub>-negativ\u201c oder \u201eNet zero\u201c bombardiert. Die Folge: diese Begriffe verlieren an Glaubw\u00fcrdigkeit. Und das aus gutem Grund, wie Studien der Europ\u00e4ischen Kommission aus den Jahren&nbsp;2014<a href=\"applewebdata:\/\/6A575356-27F3-45E5-8AFF-80000C82CE90#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;und&nbsp;2020<a href=\"applewebdata:\/\/6A575356-27F3-45E5-8AFF-80000C82CE90#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;zeigen. Rund 53 Prozent aller freiwilligen, umweltbezogenen Angaben zu Produkten beruhen auf vagen oder falschen Informationen, w\u00e4hrend bis zu 40 Prozent aller untersuchten Umweltaussagen \u00fcberhaupt keine nachpr\u00fcfbaren Beweise enthalten. Mit dem Entwurf zur Green Claims Direktive (GCD) will die EU-Kommission dem nun entgegenwirken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was genau ist eine umweltbezogene Aussage?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Laut dem Vorschlag der Komission zur Green Claims Direktive vom M\u00e4rz 2023 sind dies freiwillige Umweltaussagen \u201e<em>definiert als eine Aussage oder Darstellung, die nach Unionsrecht oder\u00a0<\/em><\/strong><em>nationalem Recht nicht verpflichtend ist, einschlie\u00dflich Darstellungen durch Text, Bilder, grafische Elemente oder Symbole in jeder Form, einschlie\u00dflich Etiketten, Markennamen, Firmennamen oder Produktbezeichnungen, im Kontext einer kommerziellen Kommunikation, in der ausdr\u00fccklich oder stillschweigend angegeben wird, dass ein Produkt oder Gewerbetreibender eine positive oder keine Auswirkung auf die Umwelt hat oder weniger sch\u00e4dlich f\u00fcr die Umwelt ist als andere Produkte bzw. Gewerbetreibende oder dass deren Auswirkung im Laufe der Zeit verbessert wurde.\u201c<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/6A575356-27F3-45E5-8AFF-80000C82CE90#_ftn3\"><sup><strong>[3]<\/strong><\/sup><\/a><strong>\u00a0Wird diese Definition so von der EU verabschiedet und sp\u00e4ter in die nationale Gesetzgebung \u00fcbernommen, ist zu erwarten, dass wirklich jede freiwillige umweltbezogene Darstellung von den aktuellen GCD-Pl\u00e4nen\u00a0betroffen ist. Obwohl die neue Richtlinie fr\u00fchestens 2027 ratifiziert wird, sind Unternehmen gut beraten sich rechtzeitig mit dem Thema Green Claims zu befassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die aktuellen Pl\u00e4ne der Europ\u00e4ischen Kommission f\u00fcr die Green Claims Direktive&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch wenn mit den Pl\u00e4nen der EU zur Green Claims Direktive Greenwashing-Praktiken aktiv bek\u00e4mpft und mit empfindlichen Strafen belegt werden sollen, betont Michael Carus vom nova-Institut, \u201e<em>dass die EU mit der geplanten Green Claims Direktive zwar hohe Anforderungen an die Unternehmen stellt. Unternehmen, die jedoch bereits ihre Umweltaussagen mit verl\u00e4sslichen \u00d6kobilanzen verifizieren lassen, befinden sich aber auf der sicheren Seite und werden schnell reagieren k\u00f6nnen, sobald die Direktive verabschiedet ist\u201c.<\/em>&nbsp;Die aktuellen Entwicklungen deuten allerdings darauf hin, dass eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Unternehmen ihre Praktiken \u00fcberpr\u00fcfen muss. Das nova-Institut hat daher die m\u00f6glichen Auswirkungen der geplanten Green Claims Direktive analysiert und drei relevante Themenbereiche identifiziert: Die politischen Rahmenbedingungen f\u00fcr die angestrebte Markttransparenz, der methodische L\u00f6sungsansatz aus einer Nachhaltigkeitsperspektive und die Konsequenzen f\u00fcr die Kommunikation und das Marketing.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-138095\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:824px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-1024x576.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-300x169.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-150x84.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-768x432.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-1536x864.png 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u-400x225.png 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/23-11-22-Die-Green-Claims-Direktive-3ipk2u.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die politischen Rahmenbedingungen \u2013 Auswirkungen f\u00fcr alle Marktteilnehmer zu erwarten<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Vorschlag der Kommission wird die Richtlinie \u00fcber Green Claims alle freiwilligen Angaben abdecken, die eine positive Umweltauswirkung angeben oder implizieren und die nicht anderweitig geregelt sind. \u201eFreiwillig\u201c<sup>3<\/sup>, weil mit der Nachhaltigkeit und dem \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck von Produkten geworben werden kann, aber nicht muss. \u201eNicht anderweitig geregelt\u201c<sup>3<\/sup>&nbsp;bedeutet, dass z. B. Angaben im Rahmen des EU-Umweltzeichens, des Energieeffizienzzeichens oder des Zeichens f\u00fcr \u00f6kologischen Landbau nicht von der neu vorgeschlagenen Richtlinie betroffen w\u00e4ren, da das EU-Recht bereits spezifischere Regeln f\u00fcr diese Produkte vorsieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Regeln f\u00fcr die Begr\u00fcndung von Angaben geh\u00f6rt au\u00dferdem, dass eine Angabe f\u00fcr das betreffende Produkt oder Unternehmen relevant sein muss, sich die Aussage auf anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse st\u00fctzen soll, die Umweltauswirkungen, die Gegenstand der Angabe sind, signifikant aus einer Lebenszyklusperspektive sind und noch vieles mehr. Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt die geplante Direktive Regeln f\u00fcr die Kommunikation, neue Kennzeichnungssysteme und Anforderungen an Zertifizierungsstellen. Zudem sind die neuen Vorschriften sowohl f\u00fcr europ\u00e4ische Unternehmen als auch f\u00fcr Unternehmen, die au\u00dferhalb der EU produzieren, aber auf dem EU-Markt verkaufen wollen, verbindlich. Ein Kernelement der Gesetzgebung ist, dass sie faire Bedingungen f\u00fcr diejenigen Unternehmen schaffen soll, die in Bezug auf die umweltbezogene Produktkommunikation bereits verantwortungsvoll handeln. Weitere Informationen \u00fcber die politischen Rahmenbedingungen finden Sie in dem Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/the-proposed-green-claims-directive-targeting-market-transparency-for-a-green-transition-in-europe\/\">The proposed Green Claims Directive \u2013 Targeting Market Transparancy for a Green Transition in Europe?<\/a>\u201d.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die nachhaltige Perspektive \u2013 wie sich Umweltaussagen wissenschaftlich belegen lassen&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Obwohl der Vorschlag f\u00fcr die Green Claims Direktive vorsieht, dass freiwillige Umweltangaben auf \u201e<em>allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, genaue Informationen enthalten und einschl\u00e4gige internationale Normen ber\u00fccksichtigen<\/em>\u201c<sup>3<\/sup>, und auch die Lebenszyklus-Perspektive erw\u00e4hnt wird, bleibt die EU-Kommission recht vage, wenn es um eine genaue Formulierung der wissenschaftlichen Methodik geht. Die Festlegung einer Art Relevanzschwelle oder eines absoluten Richtwertes dar\u00fcber, ob ein Aspekt signifikant ist oder nicht, ist jedoch nicht trivial.<\/p>\n\n\n\n<p>Einschl\u00e4gige internationale Normen sind z.B. ISO 14040 und 14044 f\u00fcr \u00d6kobilanzen oder ISO 14067 f\u00fcr Carbon Footprints. Sie werden bereits heute durchgef\u00fchrt, k\u00f6nnen durch ein Review validiert oder zertifiziert werden und k\u00f6nnen somit Aussagen \u00fcber Umweltauswirkungen quantifizieren und belegen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Lebenszyklusperspektive wird mit dem Product Environmental Footprint (PEF) eine weitere M\u00f6glichkeit zur Priorisierung von Umweltauswirkungen beschrieben. Hier k\u00f6nnen die einzelnen Ergebnisse nach einem gemeinsamen Standard normiert und gewichtet werden. Dies ist ein m\u00f6glicher Ausgangspunkt f\u00fcr die Einstufung einzelner Aspekte als bedeutend oder unbedeutend. Dennoch gibt es nach wie vor gro\u00dfe Unterschiede in der Bewertung einzelner Produkte, z.B. bei den Auswirkungen auf den Klimawandel, die sich auch auf die Green-Claims-Richtlinie auswirken werden. Auch wenn viele Aspekte des Green Claims-Vorschlags noch nicht im Detail definiert sind, so ist doch schon jetzt sehr klar, dass jede Art von Kompensation als Zusatzinformation angegeben werden muss und nicht mehr direkt angerechnet werden darf. Dies zielt vor allem auf die zunehmende Zahl von Anspr\u00fcchen auf Klima- und Kohlenstoffneutralit\u00e4t ab, die gr\u00f6\u00dftenteils auf solche Kompensationsmechanismen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.&nbsp;F\u00fcr weitere Informationen zum methodischen Ansatz lesen Sie in dem Artikel&nbsp;<a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/how-to-be-green-what-is-a-valid-scientific-proof-for-environmental-claims\/\">\u201eHow to be green \u2013 What is a valid scientific proof for environmental claims?\u201c.<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine neue \u00c4ra der Nachhaltigkeitskommunikation k\u00fcndigt sich an<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus wissenschaftlicher Sicht sind die oben genannten Schritte die richtigen, um Verbrauchert\u00e4uschung zu verhindern und den europ\u00e4ischen Markt transparent und nachhaltig zu gestalten. Die inflation\u00e4re Verwendung von nicht vertrauensw\u00fcrdigen Begriffen und Labels muss ein Ende haben. Aber aus der Sicht der Kommunikation erscheinen diese Ver\u00e4nderungen wie eine Herkulesaufgabe. Man denke nur an all die Produktbrosch\u00fcren, Websites und Newsletter \u2013 ganz zu schweigen von den Jahres- und Nachhaltigkeitsberichten -, die im Detail \u00fcberpr\u00fcft und \u00fcberarbeitet werden m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Punkt stehen die Unternehmen vor einem Scheideweg: Entweder sie beschlie\u00dfen, so wenig wie m\u00f6glich zu tun, in der Hoffnung, nicht erkannt und kritisiert zu werden, oder sie nehmen die Herausforderung an und sehen die neuen Regeln als Chance. Bei der ersten Option k\u00f6nnen die Unternehmen kurzfristig Zeit und Geld sparen, setzen sich aber einer st\u00e4ndigen Unsicherheit aus.&nbsp;&nbsp;Da die Mitgliedstaaten mit der Implementierung der Green-Claims-Richtlinie in der Lage w\u00e4ren, Geldstrafen zu verh\u00e4ngen, Gewinne zu beschlagnahmen und Unternehmen f\u00fcr bis zu zw\u00f6lf Monate von der \u00f6ffentlichen Auftragsvergabe auszuschlie\u00dfen, k\u00f6nnte der zuk\u00fcnftige Schaden noch gr\u00f6\u00dfer sein. Entscheiden sich Unternehmen jedoch f\u00fcr die letztgenannte Option, k\u00f6nnen sie die Green-Claims-Richtlinie als eine M\u00f6glichkeit nutzen, weit \u00fcber die Kommunikation hinauszugehen. Tats\u00e4chlich werden die Anforderungen der Green-Claims-Richtlinie dazu beitragen, die gesamte Umweltkommunikation eines Unternehmens zu untermauern und denjenigen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, die umweltfreundliche Produkte oder Dienstleistungen mit wissenschaftlichen Nachweisen entwickeln. Weitere Informationen zu den Folgen der Green Claims Direktive f\u00fcr Kommunikation und Marketing finden Sie in dem Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/no-greenwashing-please\/\">No Greenwashing, please!\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass die geplante Green Claims Direktive der EU eine immense Herausforderung f\u00fcr alle Akteure und Branchen darstellt. Zwar sind die europ\u00e4ischen Pl\u00e4ne noch nicht abgeschlossen, und es ist noch unklar, wie sie tats\u00e4chlich in nationales Recht umgesetzt werden. Dennoch sollten sich Unternehmen schon heute auf die m\u00f6glichen Ver\u00e4nderungen einstellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Infografik zur Green Claims Direktive k\u00f6nnen Sie hier kostenlos herunterladen:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.renewable-carbon.eu\/publications\/product\/the-green-claims-directive-was-unternehmen-wissen-sollten-png\/\">www.renewable-carbon.eu\/publications\/product\/the-green-claims-directive-was-unternehmen-wissen-sollten-png\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Workshop bietet erste Orientierung: nova Session \u201cSustainability Claims under New EU Legislation\u201d am 7.&nbsp;Februar 2024<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen sich Unternehmen auf die Green Claims Direktive am besten vorbereiten?&nbsp;Die nova-Session \u201cSustainability Claims under New EU Legislation\u201d am 7.&nbsp;Februar 2024 wird einen tiefen Einblick in die zu erwartenden Auswirkungen der geplanten Green-Claims-Richtlinie geben. Referenten der nova Session sind Lara Dammer, Leiterin der Abteilung Wirtschaft und Politik, Matthias Stratmann, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit und Lucaino Proto Cassina, Spezialist f\u00fcr Bio\u00f6konomie und Kreislaufwirtschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachhaltigkeitsabteilung des nova-Instituts verf\u00fcgt \u00fcber eine breite Expertise, die u.a. Lebenszyklusanalysen (nach ISO 14040\/44, PEF-konform), \u00d6kobilanzen, Nachhaltigkeitsscreenings und Strategieberatung umfasst. Die Abteilung Politik &amp; Wirtschaft erg\u00e4nzt dies mit ihrem Wissen \u00fcber Normung, Zertifizierung und Kennzeichnung sowie detaillierten Analysen zu den politischen Rahmenbedingungen der Green Claims Direktive.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr mehr Informationen und Anmeldung zur nova Session klicken Sie bitte&nbsp;<a href=\"https:\/\/events.renewable-carbon.eu\/event\/green-claims-directive\/\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"380\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/StefanieFulda.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-138096\" style=\"aspect-ratio:0.7894736842105263;width:137px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/StefanieFulda.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/StefanieFulda-237x300.jpg 237w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/StefanieFulda-118x150.jpg 118w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2024\/01\/StefanieFulda-213x270.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stefanie Fulda<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>F\u00fcr weitere Fragen und Prognosen zu den Auswirkungen der geplanten Green Claims Direktive steht Ihnen auch gerne Dr. Stefanie Fulda, Abteilungsleiterin Kommunikation, des nova-Instituts zur Verf\u00fcgung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>E-mail:&nbsp;<a href=\"mailto:Stefanie.Fulda@nova-institut.de\">Stefanie.Fulda@nova-institut.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Tel.:: +49 1735125740<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:17px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/6A575356-27F3-45E5-8AFF-80000C82CE90#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><sub><sup>&nbsp;<\/sup>European Commission (2014)&nbsp;Consumer Market Study on Environmental Claims for Non-Food Products.&nbsp;Verf\u00fcgbar unter:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.commission.europa.eu\/system\/files\/2018-05\/green-claims-report_en.pdf\">www.commission.europa.eu\/system\/files\/2018-05\/green-claims-report_en.pdf<\/a>.&nbsp;<\/sub><\/p>\n\n\n\n<p><sup><a href=\"applewebdata:\/\/6A575356-27F3-45E5-8AFF-80000C82CE90#_ftnref2\">[2]<\/a>&nbsp;<\/sup><sub>European Commission (2020)&nbsp;Environmental claims in the EU: Inventory and reliability assessment, Final report.&nbsp;Verf\u00fcgbar unter:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.circabc.europa.eu\/ui\/group\/44278090-3fae-4515-bcc2-44fd57c1d0d1\/library\/b11ba10b-5049-4564-b47a-51a9bc9003c8\/details?download=true\">www.circabc.europa.eu\/ui\/group\/44278090-3fae-4515-bcc2-44fd57c1d0d1\/library\/b11ba10b-5049-4564-b47a-51a9bc9003c8\/details?download=true<\/a>.&nbsp;<\/sub><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/6A575356-27F3-45E5-8AFF-80000C82CE90#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;<sub>European Commission (2023): Proposal for a Directive of the European Parliament and of the Council on substantiation and communication of explicit environmental claims (Green Claims Directive). 2023\/0085 (COD) Official Journal of the European Union (Ed.), 2023-03-22. Verf\u00fcgbar unter:&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52023PC0166\">www.eur-lex.europa.eu\/legal-content\/EN\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52023PC0166<\/a>.<\/sub><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber nova-Institut<\/h3>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>nova-Institut GmbH<\/strong>&nbsp;arbeitet seit Mitte der 90er Jahre im Bereich der Nachhaltigkeit und konzentriert sich heute vorrangig auf das Thema Erneuerbare Kohlenstoffkreisl\u00e4ufe (Recycling, Bio\u00f6konomie und CO<sub>2<\/sub>-Nutzung\/CCU).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als unabh\u00e4ngiges Forschungsinstitut unterst\u00fctzt&nbsp;<strong>nova<\/strong>&nbsp;damit insbesondere Kunden der Chemie-, Kunststoff- und Werkstoffindustrie bei der Transformation von fossilem zu erneuerbarem Kohlenstoff aus Biomasse, direkter CO<sub>2<\/sub>-Nutzung und Recycling.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl&nbsp;in der Begleitforschung von internationalen Innovationsprojekten als auch in der individuellen, wissenschaftlich fundierten Unternehmensberatung besch\u00e4ftigt sich bei&nbsp;<strong>nova<\/strong>&nbsp;ein&nbsp;multidisziplin\u00e4r zusammengesetztes Team aus Wissenschaftlern mit dem gesamten Themenspektrum von erneuerbaren Rohstoffen, Technologien und M\u00e4rkten&nbsp;\u00fcber \u00d6konomie, politische Rahmenbedingungen, \u00d6kobilanzen und Nachhaltigkeit bis hin zur Unterst\u00fctzung bei Kommunikation, Zielgruppenansprache und Strategieentwicklung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>50 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen arbeiten so gemeinsam an der Defossilisierung der Industrie und f\u00fcr eine klimaneutrale Zukunft. <strong>Mehr Informationen unter:&nbsp;<br><a href=\"http:\/\/www.nova-institute.eu\/\">nova-institute.eu<\/a>&nbsp;\u2013&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.renewable-carbon.eu\/\">renewable-carbon.eu<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren wurden Verbraucher von Herstellern und Einzelh\u00e4ndlern zunehmend mehr mit Begriffen wie \u201eCO2-neutral\u201c, \u201eCO2-negativ\u201c oder \u201eNet zero\u201c bombardiert. 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