{"id":13441,"date":"2013-09-04T00:00:00","date_gmt":"2013-09-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130907-01n"},"modified":"2013-09-04T00:00:00","modified_gmt":"2013-09-03T22:00:00","slug":"verpackungsloesungen-aus-biokunststoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/verpackungsloesungen-aus-biokunststoffen\/","title":{"rendered":"Verpackungsl\u00f6sungen aus Biokunststoffen"},"content":{"rendered":"<p><b>Moderne Biowerkstoffe sind im Trend und verzeichnen ungeahntes Wachstum in ganz Europa. Der Nachfrage nach Biowerkstoffen mit einem hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen, stellt sich oft das Argument einer vermeintlichen Nahrungsmittelkonkurrenz entgegen. Doch Folag bietet L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Vorteile moderner Biowerkstoffe<\/b><br \/>Adressiert man das Thema Biokunststoffe, so spricht man in aller Regel \u00fcber Werkstoffe, welche gr\u00f6sstenteils aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Zuckerrohr, Mais, Kartoffeln oder Tapioka-Pflanzen sind nur einige solcher bekannter Ausgangsmaterialien. Dank ihnen haben Biokunststoffe nur einen geringen Teil, welcher klassisch petrochemischen Ursprungs ist, also etwa aus Erd\u00f6l oder Erdgas hergestellt wird. So sprechen zahlreiche Argumente f\u00fcr die Herstellung moderner Biowerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Beispielsweise die viel zu hohe Abh\u00e4ngigkeit der Industriestaaten vom Roh\u00f6l und die damit verursachten kriegerischen Konflikte. Oder etwa die Knappheit dieser Ressourcen im Allgemeinen. Am bekanntesten ist sicherlich das Thema Klimaerw\u00e4rmung bzw. die damit einhergehende breit geforderte Reduktion des Treibhausgases CO<sub>2<\/sub>. Weil man nicht bzw. nur teilweise auf fossile Brennstoffe zur\u00fcckgreift, k\u00f6nnen Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hier ebenfalls punkten. Durch moderne Biokunststoffe k\u00f6nnen beispielsweise bei Polyethylen 1 \u2013 3,5 kg CO<sub>2<\/sub> pro kg Kunststoff eingespart werden.<\/p>\n<p><b>Grosse Fortschritte<\/b><br \/>Aus diesen und weiteren Gr\u00fcnden betreiben seit mehreren Jahren weltweit f\u00fchrende Forscher und Industriebetriebe intensive Anstrengungen zur Herstellung moderner Werkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe. In der Tat wurden grosse Fortschritte erzielt, so dass sich heute zahlreiche Anwendungen aus Biokunststoffen mit einem Gewichtsanteil von mehr als 50% nachwachsender Rohstoffe fertigen lassen. Bei Folag haben wir in den letzten Jahren eine umfassende Werkstoffkompetenz entwickelt, so dass wir selbst f\u00fcr komplexe Folienanwendungen zahlreiche L\u00f6sungen mit einem Anteil zwischen 50 und 90% anbieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Konkurrenz zu Lebensmitteln?<\/b><br \/>Jede M\u00fcnze hat zwei Seiten, m\u00f6chte man denken. So kann man theoretisch bei Biokunststoffen mit einem hohen Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen eine direkte oder indirekte Konkurrenz zu Lebensmitteln behaupten. Man sollte Kartoffeln essen und nicht f\u00fcr die Herstellung von Kunststoffen brauchen, so die Vorstellung einiger Kritiker. Bei Folag teilen wir diese Auffassung nicht. Eine eigens erstellte Dokumentation auf unserer Webseite www.folag.ch versucht, die wichtigsten Gedanken hierzu sachlich darzustellen und diese auch mit Zahlen und Fakten zu begr\u00fcnden. Ungeachtet dessen scheint uns eines aber trotzdem klar: Wenn es M\u00f6glichkeiten gibt, beide Seiten der Medaille sinnvoll miteinander in Einklang zu bringen, dann hat man zweifelsohne ein besseres Produkt geschaffen. Ein Produkt, welches gleichzeitig f\u00fcr Europa und auch f\u00fcr die Schweiz geschaffen ist.<\/p>\n<p><b>Unser Selbstverst\u00e4ndnis \u2013 die Entwicklung<\/b><br \/>L\u00f6sungen anbieten \u2013 es steht nicht nur in unserem Leitbild, sondern verk\u00f6rpert einen wesentlichen Pfeiler unserer Grundwerte. Eine herausragende Kompetenz bei Biokunststoffen besitzen, bedeutet deshalb nicht nur, Argumente und Meinungen kritisch zu hinterfragen, sondern eben Produkte entsprechend den W\u00fcnschen unserer Kunden hervorzubringen. Aus diesem Grund besch\u00e4ftigt sich ein eigens gebildetes Folag-\u00abBio\u00bb-Forschungs- und Entwicklungsteam seit mehreren Jahren mit der Entwicklung von Folien, welche einerseits zu einem grossen Teil auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und andererseits keinerlei direkte oder indirekte Konkurrenz zu Nahrungsmitteln verk\u00f6rpern. Ein g\u00e4ngiger L\u00f6sungsansatz hierzu besteht in der Nutzung von Abf\u00e4llen. So forschen beispielsweise seit Januar 2010 elf europ\u00e4ische Institutionen unter der Leitung der Technischen Universit\u00e4t Graz an der Herstellung von Plastik aus Schlachtabf\u00e4llen. Eine neu entwickelte Folie von Folag schl\u00e4gt eine \u00e4hnliche Stossrichtung ein, verzichtet dabei allerdings auf den Einsatz von Schlachtabf\u00e4llen. Letztere sind f\u00fcr uns ein problematisches Ausgangsmaterial, zumal bereits der Kontakt zu Fleisch in einigen Kulturkreisen mit einem starken Vorbehalt belastet ist. So wartete Folag an der Verpackung Schweiz 2013 mit einer Folie aus Kartoffelschalen (Abfall) \u2013 notabene eine Weltneuheit \u2013 auf, und produzierte zur Veranschaulichung Tragetaschen aus eben diesem Material.<\/p>\n<p><b>Biofolien Natural von Folag<\/b><br \/>Unsere Biofolien der Reihe Natural zeichnen sich besonders durch eine samtige Oberfl\u00e4che und damit verbundene angenehme Haptik aus. Sie werden zur Herstellung von Tragetaschen oder zur Verpackung von Lebensmittel, Zeitschriften bzw. Textilien verwendet. Durch ihre nat\u00fcrliche Gleitf\u00e4higkeit sind sie perfekt f\u00fcr die Verarbeitung auf schnelllaufenden Maschinen geeignet.<\/p>\n<ul>\n<li>naturfarben, transluzent<\/li>\n<li>bedruckbar<\/li>\n<li>teilweise geeignet f\u00fcr den Kontakt mit Lebensmitteln<\/li>\n<li>Sauerstoff-Hochbarriere \u2013 auf Anfrage erh\u00e4ltlich<\/li>\n<li>vollst\u00e4ndig biologisch abbaubar und kompostierbar (EN 13432)<\/li>\n<li>Spezialprodukte sind f\u00fcr den Heim-Kompost geeignet<\/li>\n<li>Carbon Footprint: ca. 2,5 kg CO<sub>2<\/sub>-Einsparung pro kg Material<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Biofolien Clear von Folag<\/b><br \/>Unsere Biofolien der Reihe Clear eignen sich f\u00fcr unterschiedliche Verpackungsanwendungen. Neben transparenten Beuteln und Food-Verpackungsfolien geh\u00f6ren beispielsweise auch Blumenfolien oder Gew\u00fcrztrichter zum Leistungsportfolio.<\/p>\n<ul>\n<li>transparent<\/li>\n<li>geeignet f\u00fcr den direkten Kontakt mit Lebensmitteln<\/li>\n<li>gute Wasserdampfpermeabilit\u00e4t<\/li>\n<li>best\u00e4ndig gegen \u00d6le und Fette in w\u00e4ssrigen Mischungen<\/li>\n<li>hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen<\/li>\n<li>vollst\u00e4ndig biologisch abbaubar und kompostierbar (EN 13432)<\/li>\n<li>Carbon Footprint: ca. 2,5 kg CO<sub>2<\/sub>-Einsparung pro kg Material<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Pr\u00e4sentation an der FachPack 2013<\/b><br \/>Zur FackPack 2013 in N\u00fcrnberg reist Folag mit nicht minder spektakul\u00e4ren Produkteneuheiten an. Ist es uns doch gelungen, den Anteil an nachwachsenden Rohstoffen unserer Biofolien markant zu erh\u00f6hen. Auch hier werden wir wiederum mit viel Anschauungsmaterial pr\u00e4sent sein. Besuchen Sie uns an der FackPack 2013 in N\u00fcrnberg. Am Stand 7-639 (Halle 7) k\u00f6nnen Sie unsere verschiedenen Biofolien sehen, f\u00fchlen und riechen.<\/p>\n<p><b><i>\u00dcber Folag AG Folienwerke:<\/i><\/b><br \/>Ausgehend vom Rohprodukt in Granulatform entstehen bei Folag die unterschiedlichsten Erzeugnisse f\u00fcr die Bereiche \u00abVerpackungen\u00bb und \u00abBau\u00bb. Seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 1969 begegnet das Unternehmen den Anforderungen eines komplexen Marktes mit Innovation und Dynamik. Folag geh\u00f6rt nicht nur zu den Marktf\u00fchrern der Schweiz im Bereich Polyethylen, sondern ist europaweit t\u00e4tig. Der Erfolg basiert auf einwandfreier \u00abSchweizer Qualit\u00e4t\u00bb und der F\u00e4higkeit, spezielle L\u00f6sungen gemeinsam mit unseren Kunden zu entwickeln. Dank unserer hochwertigen Infrastruktur k\u00f6nnen wir f\u00fcr unsere Kunden Produkte herstellen, welche es so nur bei Folag gibt. Ebenso zentral ist die Kundenzufriedenheit, unser wichtigster Antrieb. Bei unserem Engagement beachten wir das Prinzip der Nachhaltigkeit und des schonenden Umgangs mit Ressourcen. So verarbeitet Folag einen kontinuierlich steigenden Anteil an Biokunststoffen und bietet mittlerweile einen Teil seiner Produktpalette wie Grifflochtragetaschen, Knotenbeutel, Pflanzentrichter, Containereinlagen, Zeitschriften- und Kleiderverpackungen sowie Verpackungsl\u00f6sungen f\u00fcr Lebensmittel an, die auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Na-wa-Ro) hergestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Moderne Biowerkstoffe sind im Trend und verzeichnen ungeahntes Wachstum in ganz Europa. 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