{"id":134323,"date":"2023-11-10T07:23:00","date_gmt":"2023-11-10T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=134323"},"modified":"2023-11-06T11:54:18","modified_gmt":"2023-11-06T10:54:18","slug":"bio-kunstrasen-der-sportplatz-der-fur-mensch-und-umwelt-gut-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-kunstrasen-der-sportplatz-der-fur-mensch-und-umwelt-gut-ist\/","title":{"rendered":"Bio-Kunstrasen: Der Sportplatz, der f\u00fcr Mensch und Umwelt gut ist"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>In Deutschland gibt es Tausende von Kunstrasenpl\u00e4tzen. Sie sind zwar \u00e4u\u00dferst praktisch, aber oft \u00fcberhaupt nicht umweltfreundlich. Denn jedes Mal, wenn es regnet oder der Platz bespielt wird, k\u00f6nnen Kunststoffteilchen aus Gummigranulat in die Umgebung gelangen und bleiben auch dort. Forschende der Universit\u00e4t Stuttgart und von TECNARO entwickeln nun einen spieltauglichen Kunstrasen, dessen F\u00fcllung biologisch abgebaut wird, sobald sie den Platz verl\u00e4sst. In Ellwangen soll in den n\u00e4chsten Monaten einer der ersten Bio-Sportpl\u00e4tze entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nahezu jede Gemeinde hat ihn: den \u00f6rtlichen Sportplatz f\u00fcr den Fu\u00dfball- und Leichtathletikverein, Schulsport oder f\u00fcr den Nachmittagskick der Jugendlichen. Urspr\u00fcnglich fast immer aus Naturrasen, weil dieser aber zu pflegeintensiv ist und Sand- und Aschepl\u00e4tze zu hart und damit zu verletzungstr\u00e4chtig sind, wird die nat\u00fcrliche Variante aber mehr und mehr von Kunststoffrasenfl\u00e4chen abgel\u00f6st. Im Gegensatz zum nat\u00fcrlichen Pendant sind diese zu jeder Jahreszeit nutzbar und pflegeleichter \u2013 also auch kosteng\u00fcnstiger zu unterhalten. Und gerade der enorme Aufwand f\u00fcr die Bew\u00e4sserung des Naturrasens ist in den zunehmend hei\u00dfen und trockenen Sommern ein gutes Argument f\u00fcr den Sportplatzbelag aus Kunststoff.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"658934\">Einstreugranulat aus Altreifen verbleibt jahrhundertelang in der Umwelt<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/2016\/9176\/0254\/Bild_1_Kunstrasen.jpg\" alt=\"Beine von zwei Fu\u00dfballern, die um einen Ball auf Kunstrasen k\u00e4mpfen\" style=\"aspect-ratio:1.7006427915518825;width:700px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die vielen tausend Kunststoffrasensportpl\u00e4tze, die es in Deutschland gibt, sind pflegeleicht und gut f\u00fcr Sportler \u2013 aber leider meist gar nicht gut f\u00fcr die Umwelt.&nbsp;\u00a9&nbsp;Tobias Flyckt auf Unsplash<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Das k\u00fcnstliche Gr\u00fcn an sich ist also eine gute Idee \u2013 w\u00e4re da nicht der Umweltaspekt. Dabei ist die Grundstruktur des Rasenteppichs nicht das Hauptproblem. Hier wird der k\u00fcnstliche Grashalm wie mit einer N\u00e4hmaschine durch ein Tr\u00e4gergewebe gezogen und fixiert. Eine darunter liegende Elastikschicht sorgt f\u00fcr Nachgiebigkeit und Elastizit\u00e4t zum Wohl der Sportlergelenke und den Schutz des Rasens vor Trittsch\u00e4den. Gemeinsam mit zus\u00e4tzlichen Fasern mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften entsteht so das typische Gef\u00fchl des nat\u00fcrlichen Rasens \u2013 zumindest fast. Denn f\u00fcr eine gute sportliche Performance wird die oberste Faserschicht je nach Sportart und gew\u00fcnschten Spieleigenschaften mit verschiedenem Einstreugranulat \u2013 dem Infill \u2013 aufgef\u00fcllt. Dieses besteht aus Sand und zus\u00e4tzlich aus einem weiteren Einf\u00fcllstoff, z. B. nat\u00fcrlichen F\u00fcllelementen aus zerkleinerten Olivenkernen, Maisspelzen oder Kork, insbesondere bei \u00e4lteren Sportpl\u00e4tzen, aber oft auch Gummigranulat aus Altreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei handelt es sich um Sonderm\u00fcll &#8211; w\u00fcrde das Gummigranulat aber an Ort und Stelle verbleiben, w\u00e4re dies nicht das Problem. Durch Witterung und Sportler kommt es aber zu einem erheblichen Austrag aus den Kunstrasenpl\u00e4tzen, etwa wenn es regnet, windet oder die Infill-K\u00fcgelchen an Schuhen und Trikots h\u00e4ngen bleiben. Nach Sch\u00e4tzungen der Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur ECHA entsteht so europaweit ein Mikroplastikaustrag von bis zu 16.000 t im Jahr \u2013 sch\u00e4dliche Substanzen, die keiner im Erdreich haben m\u00f6chte und die dort jahrhundertelang nicht abgebaut werden. Deshalb steht das k\u00fcnstliche Gr\u00fcn seit Jahren unter Kritik und hat eine intensive Nachhaltigkeitsdiskussion entfacht. Die ECHA hat der EU-Kommission bereits empfohlen, den Einsatz von Kunststoffgranulat auf Kunstrasenfl\u00e4chen zu verbieten, und Hersteller sowie Sportindustrie suchen nun dringend nach praktikablen Alternativen.<sup>1)<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"658936\">Bio-Kunstrasen \u00fcberwiegend aus nat\u00fcrlichen Materialien<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/5516\/9176\/0255\/Bild_2_Kunstrasen.jpg\" alt=\"Schnitt durch den Bio-Kunststoffrasen mit gr\u00fcnen Fasern und wei\u00dfen Granulatk\u00fcgelchen auf beigem, kleink\u00f6rnigem Untergrund.\" style=\"aspect-ratio:1.3333333333333333;width:711px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Prototyp des Bio-Kunststoffrasens, der derzeit von Forschenden der Universit\u00e4t Stuttgart gemeinsam mit Partnern entwickelt wird. Die gr\u00fcnen Kunststofffasern sind aus biobasiertem Material, die wei\u00dfe Granulatf\u00fcllung soll biologisch abgebaut werden, sobald sie den Sportplatz verl\u00e4sst.&nbsp;\u00a9&nbsp;Universit\u00e4t Stuttgart, Institut f\u00fcr Biomaterialien und biomolekulare Systeme, Prof. Dr. Franz Br\u00fcmmer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Deshalb haben Forschende am Institut f\u00fcr Kunststofftechnik IKT und dem Institut f\u00fcr Biomaterialien und biomolekulare Systeme IBBS der Universit\u00e4t Stuttgart gemeinsam mit dem Biopolymerunternehmen TECNARO aus Ilsfeld bereits vor einiger Zeit begonnen, Kunstrasen aus biobasierten Materialien zu entwickeln. Mit Erfolg: Der Bau eines Bio-Sportplatzes im baden-w\u00fcrttembergischen Ellwangen ist gerade in der Umsetzung. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDieser sporttaugliche Kunstrasenplatz wird erstmals \u00fcberwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Neben den \u00f6kologischen Auswirkungen wird man mit dem System also auch fossile Ressourcen einsparen k\u00f6nnen\u201c, berichtet Felix Baumg\u00e4rtner, der die Arbeitsgruppe am IKT leitet, in der die Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden. \u201eDas wird auch f\u00fcr uns Wissenschaftler weiterhin ein hochgradig spannendes Projekt, weil wir nicht nur Untersuchungen zu Bespielbarkeit und tats\u00e4chlichem Umwelteintrag durchf\u00fchren werden, sondern unter anderem auch eine komplette \u00d6kobilanz des Platzes erstellen wollen. Der Platz soll Vorbild und Anschauungsobjekt sein: Wir werden Nutzer, B\u00fcrger, aber auch Studierende einbeziehen, um so umfassende Erkenntnisse f\u00fcr den Bau weiterer Sportst\u00e4tten zu gewinnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die sporttechnischen Eigenschaften \u2013 also die Spieltauglichkeit &#8211; sind neben dem Umweltaspekt von herausragender Bedeutung: \u201eDas war bisher immer der Knackpunkt der nat\u00fcrlichen Infills wie den Olivenkernen\u201c, erkl\u00e4rt Baumg\u00e4rtner. \u201eAlternative Werkstoffe haben nat\u00fcrlich eine andere Spielperformance, der Ball springt anders \u2013 ein wichtiger Punkt auch zum Schutz der Sportler. Und bisher ist kein Naturstoff an die F\u00fcllung aus Gummi herangekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dies soll sich nun \u00e4ndern. Die Forschenden haben einen Kunststoff aus Biomaterialien entwickelt, der diese Eigenschaften erf\u00fcllen soll: Der Werkstoff Arboblend<sup>\u00ae&nbsp;<\/sup>von TECNARO, mit dem der k\u00fcnstliche Rasenteppich bef\u00fcllt werden soll, bietet \u00e4hnliche Eigenschaften f\u00fcr den Sport wie die Infills aus Gummigranulat. Obwohl biobasiert und bioabbaubar, soll der Kunststoff im Platz sehr witterungsbest\u00e4ndig sein. Sobald er aber den Platz verl\u00e4sst und in die Umwelt gelangt, soll er biologisch abgebaut werden. Und zwar fast vollst\u00e4ndig: 90 Prozent innerhalb von 24 Monaten im Erdreich und innerhalb von sechs Monaten im Wasser.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"658938\">Der biologische Abbau setzt erst au\u00dferhalb des Platzes ein<\/h3>\n\n\n\n<p>Was sich gut anh\u00f6rt, funktioniert im Labor tats\u00e4chlich schon \u2013 in einem ersten Schritt f\u00fcr die Fasern: \u201eBei TECNARO arbeitet man aber noch weiter an der perfekten Formulierung, um auch der Faserschicht m\u00f6glichst viele nat\u00fcrlich vorkommende Substanzen beizumischen\u201c, sagt der Kunststoffexperte. \u201eDie Entwicklung des Einf\u00fcllgranulats ist noch in vollem Gange: Der Abbau des Austrags soll durch Mikroorganismen im Boden mit entsprechenden Enzymsystemen ausgef\u00fchrt werden. Solange das Infill auf dem Platz im Kunststoffteppich ist, wird die Aktivit\u00e4t der Mikroorganismen und damit der Abbau des Infills gehemmt \u2013 etwa durch antibakterielle Additive im Teppich -, und der Bio-Kunststoff bleibt l\u00e4nger best\u00e4ndig. Sollten die K\u00fcgelchen aber die Fl\u00e4che verlassen, setzt der biologische Abbau zeitverz\u00f6gert ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rezepturentwicklung unterst\u00fctzen wir an der Universit\u00e4t im Laborma\u00dfstab, bei TECNARO findet das dann in gr\u00f6\u00dferem Volumen statt. Der Sportplatzbau wird sp\u00e4ter dann von einem Hersteller \u00fcbernommen werden, der f\u00fcr die Gesamteigenschaften auch haftet. Dies umfasst beispielsweise auch die Vorbereitung des Untergrunds.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was in den n\u00e4chsten Monaten vor der Errichtung der Sportst\u00e4tte in Ellwangen noch f\u00fcr die Forschenden ansteht, sind neben der Granulatentwicklung verschiedene Tests der idealen Formulierung f\u00fcr den Faserwerkstoff: \u201eDiese soll neben den zahlreichen \u00f6kologischen Anforderungen auch einfach verarbeitbar bleiben \u2013 es geht nun noch um das letzte Feintuning der Rezeptur\u201c, so Baumg\u00e4rtner. \u201eUnd dann hoffen wir, dass man die positiven Auswirkungen auf die Umwelt m\u00f6glichst rasch merkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Projekt \u201eNaKuRa: Nachhaltiger Kunststoffrasenplatz \u2013 Entwicklung und Untersuchung am Beispiel der Stadt Ellwangen\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Laufzeit: 01.07.2022 bis 30.06.2025<\/p>\n\n\n\n<p>Beteiligte Institute und Industriepartner:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Institut f\u00fcr Kunststofftechnik IKT und Institut f\u00fcr Biomaterialien und biomolekulare Systeme IBBS der Universit\u00e4t Stuttgart<\/li>\n\n\n\n<li>TECNARO Gesellschaft zur industriellen Anwendung nachwachsender Rohstoffe mbH<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>unterst\u00fctzt von<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Morton Extrusionstechnik GmbH, FieldTurf Tarkett, Stadt Ellwangen, Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-W\u00fcrttemberg, Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg, Bundesinstitut f\u00fcr Sportwissenschaft, Landessportverband Baden-W\u00fcrttemberg<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00f6rderung und Betreuung durch<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft BMEL und Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. FNR<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>1) European Chemicals Agency: Wissenschaftliche Themen in der Diskussion: Mikroplastik. <a href=\"https:\/\/echa.europa.eu\/de\/hot-topics\/microplastics\">https:\/\/echa.europa.eu\/de\/hot-topics\/microplastics<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland gibt es Tausende von Kunstrasenpl\u00e4tzen. Sie sind zwar \u00e4u\u00dferst praktisch, aber oft \u00fcberhaupt nicht umweltfreundlich. Denn jedes Mal, wenn es regnet oder der Platz bespielt wird, k\u00f6nnen Kunststoffteilchen aus Gummigranulat in die Umgebung gelangen und bleiben auch dort. 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