{"id":13381,"date":"2013-05-16T00:00:00","date_gmt":"2013-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130516-03n"},"modified":"2013-05-16T00:00:00","modified_gmt":"2013-05-15T22:00:00","slug":"abheben-mit-kerosin-aus-algen-bundesministerium-foerdert-entwicklung-von-nachhaltigem-biokerosin-fuer-flugzeuge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/abheben-mit-kerosin-aus-algen-bundesministerium-foerdert-entwicklung-von-nachhaltigem-biokerosin-fuer-flugzeuge\/","title":{"rendered":"Abheben mit Kerosin aus Algen: Bundesministerium f\u00f6rdert Entwicklung von nachhaltigem Biokerosin f\u00fcr Flugzeuge"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Luftverkehr setzt in Zukunft verst\u00e4rkt auf Biokraftstoffe. Da es bislang jedoch wenige Rohstoffe f\u00fcr diesen Bereich gibt und die Branche sehr spezielle Anforderungen mit sich bringt, kommen Biokraftstoffe im Luftverkehr bislang jedoch nur in einzelnen Pilotprojekten zum Einsatz.<\/b><\/p>\n<p>Um das zu \u00e4ndern, will ein Konsortium unter Federf\u00fchrung des Forschungszentrums J\u00fclich jetzt die \u00f6konomische und \u00f6kologische Machbarkeit von Biokerosin aus Mikroalgen untersuchen und erproben. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterst\u00fctzt das Verbundprojekt &#8220;Aufwind &#8211; Algenproduktion und Umwandlung in Flugzeugtreibstoffe: Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Demonstration&#8221; mit 5,75 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Die Luftfahrtbranche ist aufgrund ihrer selbst gesetzten Klimaschutzziele daran interessiert, einen Anteil biogener Kraftstoffe f\u00fcr den Einsatz im Luftverkehr zu nutzen. Prinzipiell gelten Algen als vielversprechender Rohstoff der Zukunft mit einer Reihe von Vorteilen: Sie binden Kohlenstoffdioxid aus der Luft oder direkt aus industriellen Prozessen, z.B. den Rauchgasen von Kraftwerken, produzieren eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen und sind dabei nicht an landwirtschaftliche Fl\u00e4chen gebunden. Als phototrophe Organismen k\u00f6nnen Algen die Lichtenergie direkt f\u00fcr ihren Stoffwechsel nutzen. Sie vermehren sich rasch in sogenannten Photobioreaktoren und wandeln dabei Sonnenlicht in chemische Energie um. Eine Besonderheit sind auch die hohen Anteile an fetten \u00d6len (Lipiden), die einige Algenspezies enthalten.<\/p>\n<p>Das Projekt &#8220;Aufwind&#8221; plant, all diese Eigenschaften f\u00fcr die Produktion von Flugkraftstoff zu nutzen. In den kommenden zweieinhalb Jahren wollen die zw\u00f6lf Projektpartner \u00d6lgewinnung aus Algen und die Umwandlung in Biokerosin optimieren. Dazu untersuchen sie die gesamte Prozesskette von der Kultivierung der Algen \u00fcber die Ernte und Extraktion bis hin zur Produktion eines standardisierbaren Kraftstoffs. Eines der Teilprojekte vergleicht mehrere Photobioreaktor-Technologien f\u00fcr die Kultivierung der Algen, um fr\u00fchzeitig Aussagen zur technischen Umsetzbarkeit unter mitteleurop\u00e4ischen Verh\u00e4ltnissen und zu wirtschaftlichen Fragen ableiten zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem erforscht das Projekt die energetische Nutzung von Algenbiomasse, die in der gegenw\u00e4rtigen Algenbiotechnologie noch eine untergeordnete Rolle spielt, aufgrund klimapolitischer Gr\u00fcnde und der Ressourcenknappheit fossiler Energietr\u00e4ger jedoch immer mehr an Bedeutung gewinnt.<\/p>\n<p>Im Verbundprojekt &#8220;Aufwind&#8221; engagieren sich neben dem Forschungszentrum J\u00fclich die Projektpartner EADS Deutschland, das Deutsche BiomasseForschungsZentrum, die Novagreen Projektmanagement GmbH, die Phytolutions GmbH, die Hochschule Lausitz (FH), OMV Deutschland; die RWTH Aachen, die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen, die Fraunhofer-Gesellschaft zur F\u00f6rderung der angewandten Forschung e.V., die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG sowie die Verfahrenstechnik Schwedt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der Luftverkehr setzt in Zukunft verst&auml;rkt auf Biokraftstoffe. 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