{"id":13335,"date":"2013-07-05T00:00:00","date_gmt":"2013-07-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130709-02n"},"modified":"2013-07-05T00:00:00","modified_gmt":"2013-07-04T22:00:00","slug":"umweltpolitik-80-der-europaeer-machen-sich-gedanken-ueber-die-umweltauswirkungen-von-produkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/umweltpolitik-80-der-europaeer-machen-sich-gedanken-ueber-die-umweltauswirkungen-von-produkten\/","title":{"rendered":"Umweltpolitik: 80% der Europ\u00e4er machen sich Gedanken \u00fcber die Umweltauswirkungen von Produkten"},"content":{"rendered":"<p><b>Einer neuen Erhebung zufolge w\u00e4ren die meisten Europ\u00e4er bereit, ihre Kaufgewohnheiten zu \u00e4ndern und mehr umweltvertr\u00e4gliche Produkte zu kaufen. Viele f\u00fchlen sich aber nicht gut informiert und misstrauen den Umweltaussagen der Hersteller. Die Erhebung \u00fcber die Einstellung der Europ\u00e4er zur Schaffung eines Binnenmarkts f\u00fcr gr\u00fcne Produkte zeigt, dass mehr als drei Viertel der Befragten (77%) bereit sind, f\u00fcr umweltvertr\u00e4gliche Produkte mehr auszugeben, wenn sie sicher sein k\u00f6nnten, dass diese Produkte tats\u00e4chlich umweltfreundlich sind. Aber nur etwas mehr als die H\u00e4lfte der Europ\u00e4er (55%) f\u00fchlt sich \u00fcber die Umweltauswirkungen der von ihnen gekauften und verwendeten Produkte informiert.<\/b><\/p>\n<p>EU-Umweltkommissar Janez Poto&#269;nik erkl\u00e4rte hierzu: &#8220;Nat\u00fcrlich wollen wir alle mehr umweltvertr\u00e4gliche Produkte in den Regalen. Diese Erhebung zeigt aber, dass die meisten von uns durch Umweltaussagen verwirrt werden und ihnen nicht trauen. Dies ist nicht gut f\u00fcr die Verbraucher, und die Anstrengungen derjenigen Unternehmen, die sich wirklich bem\u00fchen, zahlen sich dadurch nicht aus. Wir arbeiten mit Unternehmen und anderen Interessentr\u00e4gern zusammen, um den Verbrauchern die glaubw\u00fcrdigen Informationen zu liefern, die sie beim Kauf von Produkten erwarten. Dies wird zur Entwicklung der M\u00e4rkte beitragen und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Innovation und Investitionen in die gr\u00fcne Wirtschaft schaffen.&#8221;<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Mehrheit der Europ\u00e4er ist der Ansicht, dass der Kauf von umweltvertr\u00e4glichen Produkten der Umwelt zugutekommen kann (89%) und dass diese Produkte genauso wirksam sind wie herk\u00f6mmliche Produkte (74%). Das Vertrauen, dass als umwelt\u00adfreundlich gekennzeichnete Produkte weniger sch\u00e4dlich f\u00fcr die Umwelt sind, ist in Portugal (84%), Malta (82%), Frankreich (81%) und Belgien (81%) am h\u00f6chsten, in Deutschland (44%), Rum\u00e4nien (46%) und den Niederlanden (47%) dagegen erheblich geringer.<\/p>\n<p>Nur etwas \u00fcber die H\u00e4lfte der Europ\u00e4er (52%) glaubt den Angaben der Hersteller zur Umweltleistung ihrer Produkte, aber die Mehrheit (54%) hat kein Vertrauen in die Berichte der Unternehmen \u00fcber ihre eigene Umweltleistung. F\u00e4lle, in denen die Verbraucher nach eigenen Angaben auf \u00fcbertriebene oder irref\u00fchrende Aussagen gesto\u00dfen sind, wurden am h\u00e4ufigsten aus Rum\u00e4nien (40%), Bulgarien (40%), Griechenland (39%) und Litauen (37%) gemeldet. In Malta (17%) und Estland (20%) ist dies am seltensten der Fall. Trotz alledem sollten die Unternehmen nach Ansicht einer Mehrheit (69%) dazu verpflichtet werden, Berichte \u00fcber ihre Gesamtumweltleistung und die ihrer Produkte zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>In der EU w\u00fcrden zwei Drittel der Befragten (66%) mehr f\u00fcr ein Produkt ausgeben, wenn die Garantie f\u00fcr dessen Zuverl\u00e4ssigkeit auf f\u00fcnf Jahre verl\u00e4ngert w\u00fcrde. Mehr als neun von zehn (92%) sind zudem der Auffassung, dass die voraussichtliche Lebensdauer von Produkten angegeben werden sollte. Fast die H\u00e4lfte der Befragten (47%) hat in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten wegen zu hoher Reparaturkosten auf die Reparatur eines schadhaften Produkts verzichtet.<\/p>\n<p>Ein erheblicher Teil der Befragten (45%) h\u00e4lt den Verzehr von Lebensmitteln nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums f\u00fcr bedenklich. Dies bedeutet, dass tagt\u00e4glich gro\u00dfe Mengen von Lebensmitteln weggeworfen werden, die durchaus noch genie\u00dfbar sind. Mehr als drei Viertel der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Schweden (81%), \u00d6sterreich (77%) und dem Vereinigten K\u00f6nigreich (77%) sind der Meinung, dass Lebensmittel auch nach Ablauf des auf dem Etikett angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatums noch unbedenklich verzehrt werden k\u00f6nnen. In Rum\u00e4nien (14%) und Litauen (17%) waren weniger als ein F\u00fcnftel der Befragten dieser Ansicht.<\/p>\n<p><i><b>Hintergrund<\/b><br \/>Unternehmen, die die Umweltleistung ihrer Produkte hervorheben m\u00f6chten, sind gegenw\u00e4rtig mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert. Sie m\u00fcssen sich zwischen verschiedenen von Regierungen und privaten Initiativen unterst\u00fctzten Methoden entscheiden und m\u00fcssen daher h\u00e4ufig mehrfach f\u00fcr die Bereitstellung von Umweltinformationen zahlen. Die Verbraucher werden verwirrt durch die Vielzahl von Etiketten mit Angaben, die den Vergleich zwischen Produkten erschweren.<\/p>\n<p>Im April 2013 hat die Kommission eine Mitteilung \u00fcber die Schaffung eines Binnenmarktes f\u00fcr gr\u00fcne Produkte und eine Empfehlung f\u00fcr die Anwendung EU-weit harmonisierter Methoden angenommen (siehe <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-13-310_en.htm\" >IP\/13\/310<\/a>) und damit ein Pilotprogramm eingeleitet, in dessen Rahmen Interessentr\u00e4ger die Entwicklung besserer Methoden zur Messung der Umweltwirkungen von Produkten mitbestimmen werden. Dies d\u00fcrfte zur Erstellung vergleichbarer und zuverl\u00e4ssiger Umweltinformationen beitragen und Vertrauen f\u00fcr die Verbraucher, Unternehmen, Investoren und andere Interessentr\u00e4ger schaffen. Ein besseres Verst\u00e4ndnis des Verhaltens und der Einstellungen der Verbraucher ist f\u00fcr die richtige Umsetzung dieser neuen politischen Initiative von ausschlaggebender Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Erhebung wurde in den 28 Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union durchgef\u00fchrt. \u00dcber 25 568 Personen aus verschiedenen sozialen und demografischen Gruppen wurden im Auftrag der Europ\u00e4ischen Kommission telefonisch in ihrer Muttersprache befragt.<\/i><\/p>\n<ul>\n<li><b>Weitere Informationen:<\/b><br \/>&#8211; Flash Eurobarometer reports: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/public_opinion\/archives\/flash_arch_374_361_en.htm#367\" >http:\/\/ec.europa.eu\/public_opinion\/archives\/flash_arch_374_361_en.htm#367<\/a>\n<p>&#8211; European Sustainable Consumption and Production Policies: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/eussd\/escp_en.htm\" >http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/eussd\/escp_en.htm<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Einer neuen Erhebung zufolge w&auml;ren die meisten Europ&auml;er bereit, ihre Kaufgewohnheiten zu &auml;ndern und mehr umweltvertr&auml;gliche Produkte zu kaufen. 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