{"id":13334,"date":"2013-07-08T00:00:00","date_gmt":"2013-07-07T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130708-01n"},"modified":"2013-07-08T00:00:00","modified_gmt":"2013-07-07T22:00:00","slug":"stroh-zu-gold-forschungsprojekt-wertet-regionale-biogene-reststoffe-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/stroh-zu-gold-forschungsprojekt-wertet-regionale-biogene-reststoffe-auf\/","title":{"rendered":"Stroh zu Gold: Forschungsprojekt wertet regionale, biogene Reststoffe auf"},"content":{"rendered":"<p><b>Gr\u00fcnschnitt, Stra\u00dfenlaub, Treibsel oder Stroh \u2013 diese und \u00e4hnliche biogene Reststoffe werden in der Regel kompostiert oder verbleiben ungenutzt an Ort und Stelle. Dabei verbirgt sich hinter dem vermeintlichen Abfall ein wertvoller Rohstoff f\u00fcr die Energiegewinnung oder die stoffliche Nutzung. Das ttz Bremerhaven und die Partner des vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rderten Projekts NureSt entwickeln Verfahren zur besseren Nutzung regionaler Stoffstr\u00f6me.<\/b><\/p>\n<p>Wie lassen sich scheinbar wertlose Reste aus der Land- und Forstwirtschaft, Tierhaltung oder Landschaftspflege in n\u00fctzliche Biomasse umwandeln? Diese Frage stellen sich der Projektkoordinator ttz Bremerhaven und die Kooperationspartner des neuen Projekts &#8220;Nutzung regionaler Stoffstr\u00f6me&#8221; (NureSt). Sie wollen regionale Stoffstr\u00f6me biogenen Ursprungs analysieren und nutzbar machen. Das Projekt hat Pilotcharakter und startet in den Landkreisen links und rechts der Weserm\u00fcndung.<\/p>\n<p>Neue &#8220;gr\u00fcne&#8221; und lokale Wertsch\u00f6pfungsketten sind das Ziel von NureSt. Aus der Region, f\u00fcr die Region: Biomasse soll vor Ort aufbereitet und schlie\u00dflich von lokalen Betrieben und Privathaushalten genutzt werden. Begleitende Studien liefern Erkenntnisse f\u00fcr \u00f6konomische Optimierungspotentiale und zur Klimabilanz.<\/p>\n<p><b>Reststoffe werden Wertstoffe<\/b><br \/>Eine Bioraffinerie bereitet die Reststoffe so auf, dass Produkte wie z.B. Bodenhilfsstoffe, Energietr\u00e4ger oder auch Industrierohstoffe erzeugt werden. Da die Raffinerien auch Kleinstmengen verwerten, m\u00fcssen f\u00fcr die Biomassegewinnung keine zus\u00e4tzlichen Fl\u00e4chen angelegt werden. Ein Fl\u00e4chennutzungskonflikt wird somit vermieden.<\/p>\n<p>Das vom BMBF gef\u00f6rderte Projekt bringt Akteure aus der Wirtschaft, Forscher und regionale Verwaltungen an einen Tisch. Nach einer einj\u00e4hrigen Definitionsphase werden die Partner im anschlie\u00dfenden dreij\u00e4hrigen Folgeprojekt die erarbeiteten Ideen und Konzepte in der Praxis umsetzten. Das Konsortium, das zurzeit aus zw\u00f6lf Mitglieder besteht, soll im weiteren Projektverlauf ausgebaut werden soll.<\/p>\n<p>Der Bereich Wirtschaft wird durch die Grube Umwelttechnik GmbH &#038; Co. KG und die bremenports GmbH &#038; Co. KG vertreten. Zudem sind bisher folgende vier Verb\u00e4nde beteiligt: der Kreisverband der Wasser- und Bodenverb\u00e4nde im Altkreis Weserm\u00fcnde, das Nieders\u00e4chsische Landvolk (Kreisverband Osterholz), die Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch. Neben dem ttz Bremerhaven begleiten au\u00dferdem folgende wissenschaftliche Einrichtungen das Projekt: die Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) G\u00f6ttingen, die Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, die Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen, die Leibnitz Universit\u00e4t Hannover sowie das 3N-Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Gr&uuml;nschnitt, Stra&szlig;enlaub, Treibsel oder Stroh &ndash; diese und &auml;hnliche biogene Reststoffe werden in der Regel kompostiert oder verbleiben ungenutzt an Ort und Stelle. 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