{"id":133092,"date":"2023-10-12T07:10:00","date_gmt":"2023-10-12T05:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=133092"},"modified":"2023-10-10T09:54:15","modified_gmt":"2023-10-10T07:54:15","slug":"edggy-essbare-verpackungsfolie-aus-eierschalenabfallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/edggy-essbare-verpackungsfolie-aus-eierschalenabfallen\/","title":{"rendered":"EDGGY:\u00a0Essbare Verpackungsfolie aus Eierschalenabf\u00e4llen"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Viele Fertiggerichte wie beispielsweise Ramen-Suppen besitzen nicht nur eine \u00e4u\u00dfere sch\u00fctzende Verpackung, sondern einzelne Bestandteile sind zus\u00e4tzlich in kleinen Plastikt\u00fctchen abgef\u00fcllt. Zur Vermeidung dieses umweltsch\u00e4dlichen M\u00fclls entwickelten f\u00fcnf Studentinnen der Universit\u00e4t Hohenheim eine nachhaltige Folie auf Basis von Eierschalen und Pflanzenproteinen, die sich in hei\u00dfem Wasser aufl\u00f6st und mitverzehrt werden kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ad\u00e4quate Verpackungen sind unerl\u00e4sslich, um Produkte beim Transport zu sch\u00fctzen oder vor Verunreinigungen zu bewahren. Lebensmittel lassen sich in ihnen portionieren, und Licht, Sauerstoff und Feuchtigkeit k\u00f6nnen ferngehalten werden. Dies erh\u00f6ht die Haltbarkeit betr\u00e4chtlich und reduziert so die Menge der Lebensmittelabf\u00e4lle. Trotz der grunds\u00e4tzlich positiven Funktion von Verpackungen, sollte ihr Gebrauch aber so weit wie m\u00f6glich eingeschr\u00e4nkt werden, da die meisten verwendeten Materialien einen schlechten \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein vom Europ\u00e4ischen Institut f\u00fcr Innovation und Technologie (EIT) ausgeschriebener Wettbewerb f\u00fcr Studierende hat deshalb die Entwicklung neuer nachhaltiger Verpackungen zum Ziel. Im Rahmen der EIT Food Reuse2Repack Challenge gelang es Alena Fries, Bahar Abrishamchi, Cora Schmetzer, Lina Obeidat und Paulina Welzenbach von der Universit\u00e4t Hohenheim, eine essbare Folie bestehend aus Eierschalen, Pflanzenproteinen und Wasser herzustellen, die im November in Rom den Preis f\u00fcr das innovativste Produkt gewann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Vorfeld m\u00fcssen unterschiedlichste Aspekte ber\u00fccksichtig werden<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/Team_EDGGY.jpg\" alt=\"Cora Schmetzer, Alena Fries, Paulina Welzenbach, Lina Obeidat und Bahar Abrishamchi bilden das Team EDGGY und entwickelten eine essbare Folie zum Verpacken der Gew\u00fcrzmischungen in Ramen-Fertigsuppen\" class=\"wp-image-133094\" style=\"width:450px\" width=\"450\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/Team_EDGGY.jpg 640w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/Team_EDGGY-300x221.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/Team_EDGGY-150x111.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/Team_EDGGY-366x270.jpg 366w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Cora Schmetzer, Alena Fries, Paulina Welzenbach, Lina Obeidat und Bahar Abrishamchi bilden das Team EDGGY und entwickelten eine essbare Folie zum Verpacken der Gew\u00fcrzmischungen in Ramen-Fertigsuppen.&nbsp;\u00a9&nbsp;EDGGY \/ Cora Schmetzer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Der Weg zu dem gro\u00dfartigen Erfolg war f\u00fcr die f\u00fcnf Studentinnen vom Institut f\u00fcr Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie allerdings sehr arbeitsintensiv, da ihnen f\u00fcr den gesamten Prozess nur neun Monate zur Verf\u00fcgung standen. \u201eZu Beginn haben wir erst einmal recht wahllos Recherche betrieben und ermittelt, was es an Verpackungsmitteln gibt, welche Fragestellungen in der Verpackungstechnik auftreten, und welche gesellschaftlichen Probleme im Zusammenhang mit Verpackungen entstehen k\u00f6nnen\u201c, erl\u00e4utert Fries die Vorgehensweise. Da sich die Frauen bereits im Vorfeld entschieden hatten, ein neues Material aus Lebensmittel\u00adnebenstr\u00f6men bzw. -abf\u00e4llen zu entwickeln, schlug Obeidat schon fr\u00fch die Verwertung von Eierschalen vor. Nachdem sie ihre Mitstreiterinnen von der Idee \u00fcberzeugen konnte, musste sich das Team zun\u00e4chst auf die Verpackungsart einigen, denn jedes Medium bedient ein anderes Produktspektrum. Hierbei mussten auch die M\u00f6glichkeiten an der Universit\u00e4t bedacht werden, denn da in Hohenheim keine Verpackungs\u00adinstitute existieren, sind die zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen etwas eingeschr\u00e4nkt. Letztendlich entschieden sich die Studentinnen daf\u00fcr, eine Folie zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir wollten aber nicht nur einfach ein g\u00e4ngiges, auf Plastik basierendes Verpackungsmittel ersetzen, sondern noch mehr aus unserem Produkt machen\u201c, schildert Abrishamchi die Gedankeng\u00e4nge. \u201eEs sollte eine echte L\u00f6sung f\u00fcr ein Problem sein und nicht nur ein sch\u00f6nes, innovatives Accessoire zu einer bereits existierenden Produktpalette.\u201c Dieser Anspruch ist ganz im Sinn des EIT-Wettbewerbs, dessen Ziel es ist, den Studierenden langfristig die Gr\u00fcndung eines Start-ups zu erm\u00f6glichen. Dementsprechend muss im Vorfeld abgewogen werden, wie technisch anspruchsvoll die Herstellung des Produktes ist und vor allem, wo es sinnvoll und mit Mehrwert eingesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"658922\">Essbare Folie mit einfacher Zusammensetzung<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung all dieser Faktoren startete das Team dann in die experimentelle Phase, wobei die Zeit f\u00fcr die Entwicklung des erforderlichen Prototyps mit weniger als drei Monaten sehr knapp bemessen war. Unterst\u00fctzung fanden sie am Fachgebiet f\u00fcr Lebensmittelmaterial\u00adwissenschaften unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Weiss und am Fachgebiet f\u00fcr Pflanzliche Lebensmittel unter Leitung von Prof. Dr. Mario Jekle. Beide Professoren sowie Dr. Ahmed Fahmy und der Doktorand Malte Leible erm\u00f6glichten den Studentinnen den Zugang zu Ressourcen sowie Laboren und Ger\u00e4ten, teilten ihr technisches Wissen mit ihnen, begleiteten den Prozess durch kritische Nachfragen und halfen, ein Netzwerk aufzubauen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-tuete.jpg\" alt=\"Die essbare Folie besteht nur aus Eierschalenabf\u00e4llen, Pflanzenproteinen, Bindemittel und Wasser\" class=\"wp-image-133095\" style=\"width:300px\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-tuete.jpg 640w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-tuete-300x300.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-tuete-150x150.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-tuete-270x270.jpg 270w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die essbare Folie besteht nur aus Eierschalenabf\u00e4llen, Pflanzenproteinen, Bindemittel und Wasser.&nbsp;\u00a9&nbsp;EDGGY \/ Cora Schmetzer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ausgehend von fein zerkleinerten Eierschalen stellten die f\u00fcnf Kommilitoninnen durch Zugabe verschiedenster Komponenten fl\u00fcssige Mixturen her, die sie in eine Form gossen, sodass sich ein d\u00fcnner Film bildete. Nach dem Trocknen im Ofen wurden die so entstandenen Folien analysiert und der Herstellungsprozess optimiert. Am Ende war es dann ganz einfach: Die neuartige Verpackung besteht nur aus Eierschalen, pflanzlichen Proteinen, einem Bindemittel und Wasser. Sie ist durchsichtig und flexibel, aber dennoch recht rei\u00dffest und l\u00e4sst sich mit einem g\u00e4ngigen Folienschwei\u00dfger\u00e4t zu T\u00fcten verarbeiten. Doch damit noch nicht genug. Die weniger als 1 mm dicke Folie ist au\u00dferdem wasserl\u00f6slich und kann problemlos verzehrt werden, da sie nur aus vertr\u00e4glichen Lebensmittelbestandteilen besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell war ein Anwendungsgebiet aus dem Alltag gefunden: Die beliebten Instant-Ramen-Suppen. Das Fertiggericht enth\u00e4lt neben den getrockneten Nudeln auch immer kleine T\u00fctchen, die mit Gew\u00fcrzen und weiteren Zutaten gef\u00fcllt sind und normalerweise aus umweltsch\u00e4dlichem Plastik bestehen. \u201eUnsere Verpackung l\u00f6st sich nach Zugabe von hei\u00dfem Wasser auf und liefert zus\u00e4tzlich noch Proteine\u201c, schildert Welzenbach begeistert. \u201eEine nachhaltige Alternative mit Mehrwert.\u201c Obwohl die Pflanzenproteine keine Abfallprodukte sind, ist die Herstellung der innovativen Verpackung insgesamt recht ressourcenarm. Auch diesen Aspekt ber\u00fccksichtigten die Studentinnen bei der Entwicklung bewusst und hinterfragten jeden Schritt kritisch. Der Teamname EDGGY verdeutlicht dies: er ist eine Kombination aus Cutting-EDGE-Forschung und dem Ausgangsstoff EGGs.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMomentan ist unsere Folie allerdings nur f\u00fcr Trockenprodukte geeignet und auch nicht als Au\u00dfenverpackung einsetzbar\u201c, erl\u00e4utert Schmetzer. \u201ePrinzipiell w\u00e4re dies m\u00f6glich, aber da haben wir noch ganz viel Forschung vor uns. Vor allem \u00e4u\u00dfere Verpackungen, die viel ber\u00fchrt werden, m\u00fcssen nochmal h\u00f6here Standards bez\u00fcglich Stabilit\u00e4t und Undurchl\u00e4ssigkeit erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"658923\">Nicht nur Fachkompetenz war entscheidend<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-ramensuppe.jpg\" alt=\"Nach Zugabe von hei\u00dfem Wasser l\u00f6st sich die neuartige Folie auf und liefert zus\u00e4tzliche Proteine\" class=\"wp-image-133096\" style=\"width:300px\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-ramensuppe.jpg 640w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-ramensuppe-300x169.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-ramensuppe-150x85.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/10\/EDGGY-ramensuppe-400x226.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nach Zugabe von hei\u00dfem Wasser l\u00f6st sich die neuartige Folie auf und liefert zus\u00e4tzliche Proteine.&nbsp;\u00a9&nbsp;unger+<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Da die Teams von den Organisatoren des Wettbewerbs zusammengestellt wurden, kannten sich die f\u00fcnf Studentinnen im Vorfeld nicht, sodass w\u00e4hrend der Challenge nicht nur fachliches Wissen, sondern auch ein hohes Ma\u00df an sozialer Kompetenz gefordert war. \u201eWir hatten sehr viel Gl\u00fcck und kommen alle gut miteinander klar. Jede von uns ist sehr teamf\u00e4hig mit eigenen St\u00e4rken. Wir k\u00f6nnen gut miteinander kommunizieren und haben in gemeinsamen Diskussionen immer produktive L\u00f6sungen gefunden, die dann von allen unterst\u00fctzt wurden.\u201c Hilfreich war au\u00dferdem, dass Welzenbach in ihrem Bachelorstudium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf einige Grundlagen in Betriebswirtschaftslehre erhalten hatte. Und Abrishamchi, die aus dem Iran f\u00fcrs Masterstudium nach Hohenheim gekommen ist, brachte h\u00e4ufig eine andere Perspektive mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg von der Idee zum funktionsf\u00e4higen Produkt war f\u00fcr die Gruppe eine gro\u00dfe Bereicherung. \u201eWir haben schnell gemerkt, dass nicht alles, was theoretisch m\u00f6glich ist, wirklich in die Praxis umgesetzt werden kann\u201c, beschreibt Obeidat den Prozess. \u201eAuch die Produktion eines auf den ersten Blick simplen Produktes erfordert viel Einsatz\u201c, erg\u00e4nzt Abrishamchi.<\/p>\n\n\n\n<p>Zurzeit sind alle f\u00fcnf Studentinnen mit ihrer Masterarbeit besch\u00e4ftigt, k\u00f6nnen sich aber l\u00e4ngerfristig vorstellen, ihr Produkt weiterzuentwickeln und eventuell sogar ein Start-up zu gr\u00fcnden. \u201eDie positiven R\u00fcckmeldungen aus der Fachwelt haben uns unglaublich gefreut und motivieren uns sehr. Wir haben auch bereits Anfragen von Herstellern erhalten\u201c, erkl\u00e4rt Schmetzer.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell nimmt das EDGGY-Team an der Bio-based Innovation Student Challenge \u2013 Europe (BISC-E) teil und hat mit seiner Folie beim deutschen Vorentscheid den 2. Platz belegt. Die Erfolgsgeschichte geht also weiter und f\u00fchrt hoffentlich bald in die Lebensmittelregale.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Fertiggerichte wie beispielsweise Ramen-Suppen besitzen nicht nur eine \u00e4u\u00dfere sch\u00fctzende Verpackung, sondern einzelne Bestandteile sind zus\u00e4tzlich in kleinen Plastikt\u00fctchen abgef\u00fcllt. Zur Vermeidung dieses umweltsch\u00e4dlichen M\u00fclls entwickelten f\u00fcnf Studentinnen der Universit\u00e4t Hohenheim eine nachhaltige Folie auf Basis von Eierschalen und Pflanzenproteinen, die sich in hei\u00dfem Wasser aufl\u00f6st und mitverzehrt werden kann. 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