{"id":13256,"date":"2013-02-28T00:00:00","date_gmt":"2013-02-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130228-05n"},"modified":"2013-02-28T00:00:00","modified_gmt":"2013-02-27T22:00:00","slug":"brandenburg-biopolymere-starkes-zukunftsfeld-mit-innovationspotential","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/brandenburg-biopolymere-starkes-zukunftsfeld-mit-innovationspotential\/","title":{"rendered":"Brandenburg: Biopolymere \u2013 Starkes Zukunftsfeld mit Innovationspotential"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Entwicklung und Herstellung biobasierter oder biologisch abbaubarer Kunststoffe bieten gro\u00dfe Chancen f\u00fcr das Cluster Kunststoffe\/Chemie in der Hauptstadtregion. So genannte Biopolymere sind derzeit noch eine Nische in der Kunststoffbranche \u2013 sie weisen jedoch starkes Wachstum und hohes Innovationspotenzial auf. Mit Wissenschaft, Forschung und innovativen Unternehmen bietet die Hauptstadtregion bereits heute beste Voraussetzungen f\u00fcr diesen Bereich. Das ist das Ergebnis einer Fachkonferenz mit rund 100 Experten in Schwarzheide. <\/p>\n<p>Dieses Forum hatten der Kunststoff-Verbund Brandenburg Berlin und BioTOP Berlin-Brandenburg im vergangenen halben Jahr gemeinsam ausgerichtet. In mehreren Workshops wurden neue Produktideen und Systeml\u00f6sungen diskutiert. Die Ergebnisse werden nun im Beisein von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst und Wirtschaftsstaatssekret\u00e4r Henning Heidemanns der Fachwelt vorgestellt.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Gut jeder siebte Arbeitsplatz des verarbeitenden Gewerbes und jeder achte Euro Umsatz, den die Industrie im Land Brandenburg generiert, entf\u00e4llt auf die Chemie- und Kunststoffindustrie. Damit ist dieser Bereich eine tragende S\u00e4ule der Wirtschaftskraft Brandenburgs. Neben dem Leichtbau stellt insbesondere der Bereich der Biopolymere mit hohen Wachstumsraten ein starkes Zukunftsfeld dar&#8221;, sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers im Vorfeld der Tagung. Der Biopolymer-Bereich verf\u00fcge \u00fcber hohes Innovationpotenzial. <\/p>\n<p>Christoffers verwies darauf, dass Biopolymere in der gemeinsamen Innovationsstrategie mit Berlin  &#8220;innoBB&#8221; verankert seien und die Kunststoff- und Chemiebranche ein wichtiges brandenburgspezifisches Cluster sei, das besondere Unterst\u00fctzung erfahre. Denn: &#8220;Innovation sichert den nachhaltigen Bestand der industriellen Wirtschaftskraft und ist zugleich die Basis f\u00fcr neue Entwicklungen und Produkte&#8221;, unterstrich der Minister. Zum Cluster Kunststoffe und Chemie z\u00e4hlen fast 400 Unternehmen mit 11.600 Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>&#8220;Innovation ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr zuk\u00fcnftige Entwicklung&#8221;, f\u00fcgte Wissenschaftsministerin Kunst hinzu: Daher wird eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IAP und der k\u00fcnftigen BTU Cottbus-Senftenberg angestrebt. Die Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Kunststofftechnik soll mit einer gemeinsamen Forschungsgruppe am BASF-Standort Schwarzheide erfolgen und weiter entwickelt werden. Ziel ist es, den Standort Lausitz wissenschaftlich und wirtschaftlich zu f\u00f6rdern und dadurch die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen zu erh\u00f6hen und Existenzgr\u00fcndungen zu forcieren.&#8221;<\/p>\n<p>Noch im ersten Halbjahr will das Fraunhofer-Institut f\u00fcr angewandte Polymerforschung IAP in Schwarzheide eine Au\u00dfenstelle er\u00f6ffnen. Das IAP z\u00e4hlt zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Biopolymere. &#8220;Wir sehen in dieser Aktivit\u00e4t des Fraunhofer-Institutes, die von der BASF Schwarzheide GmbH durch Bereitstellung eines Forschungsgeb\u00e4udes unterst\u00fctzt wird, eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Entwicklung von neuen speziellen Produkten und Systeml\u00f6sungen f\u00fcr die Kunststoffproduzenten und -verarbeiter&#8221;, sagte Dr. Karl-Heinz Tebel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BASF Schwarzheide GmbH und Sprecher des Clusters Kunststoffe\/Chemie. Mit diesen Aktivit\u00e4ten und Projekten sei der Weg f\u00fcr die Gr\u00fcndung des &#8220;Innovationszentrums  Bioplastics Lausitz&#8221; bereitet.<\/p>\n<p>&#8220;Die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft im Cluster Kunststoffe und Chemie tr\u00e4gt Fr\u00fcchte. Dies ist auch f\u00fcr uns als Wirtschaftsf\u00f6rderer sehr erfreulich, weil das den Standort st\u00e4rkt&#8221;, sagte der Sprecher der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), Dr. Steffen Kammradt. In der ZAB ist das Management des Cluster Kunststoffe und Chemie angesiedelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Entwicklung und Herstellung biobasierter oder biologisch abbaubarer Kunststoffe bieten gro&szlig;e Chancen f&uuml;r das Cluster Kunststoffe\/Chemie in der Hauptstadtregion. 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