{"id":13255,"date":"2013-02-28T00:00:00","date_gmt":"2013-02-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130228-04n"},"modified":"2013-10-23T13:52:28","modified_gmt":"2013-10-23T11:52:28","slug":"markt-und-moeglichkeiten-fuer-gruene-kunststoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/markt-und-moeglichkeiten-fuer-gruene-kunststoffe\/","title":{"rendered":"Markt und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Gr\u00fcne Kunststoffe"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00dcber aktuelle Marktentwicklungen von &#8220;Gr\u00fcnen Kunststoffen&#8221; auf Basis nachwachsender Rohstoffe, diskutierten rund 30 Experten aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Klimacenter in Werlte. Zu diesem Netzwerktreffen hatten das 3N-Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und das Kunststoffnetzwerk in der Ems-Achse gemeinsam eingeladen, um Anwendungsbereiche von Biopolymeren und neue Produktentwicklungen vorzustellen.<\/b><\/p>\n<div style=\"float:right;margin-left:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20130228-04\/Kimacenter.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Referenten und Organisatoren: Herr Griesehop (Landkreis Grafschaft<br \/>Bentheim; Kunststoffnetzwerk Emsachse); Herr Gerritsen (Bio4Pack), <br \/>Herr T\u00fcrkoglu (Bio4Pack), Herr Dr. Brehmer (Evonik Industries AG), <br \/>Frau Scholz (Nova-Institut GmbH, Frau Graupner (Hochschule Bremen), <br \/>Herr Wieland (3N Kompetenzzentrum e. V.) und Frau Dr. Rottmann-Meyer<br \/>(3N Kompetenzzentrum e. V.)&#8221;><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px;\" align=\"left\">Referenten und Organisatoren: Herr Griesehop (Landkreis Grafschaft<br \/>Bentheim; Kunststoffnetzwerk Emsachse); Herr Gerritsen (Bio4Pack), <br \/>Herr T\u00fcrkoglu (Bio4Pack), Herr Dr. Brehmer (Evonik Industries AG), <br \/>Frau Scholz (Nova-Institut GmbH, Frau Graupner (Hochschule Bremen), <br \/>Herr Wieland (3N Kompetenzzentrum e. V.) und Frau Dr. Rottmann-Meyer<br \/>(3N Kompetenzzentrum e. V.)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Biobasierte Kunststoffe verf\u00fcgen europaweit \u00fcber eine Produktionskapazit\u00e4t von rund 1, 5 Mio t Jahr, wovon rund 50 % auf abbaubare, kompostierbare Biopolymere und weitere 700.000 t auf nicht abbaubare Biokunststoffe f\u00fcr Langzeitanwendungen entfallen. Auch die europ\u00e4ische Produktion von holzfaserverst\u00e4rkten Kunststoffe, &#8220;Wood Plastic Composites&#8221;, hat sich auf rund 220.000 Tonnen erh\u00f6ht, das entspricht rund 10 % der weltweiten Produktion, erl\u00e4uterte Lena Scholz vom nova-Institut, H\u00fcrth, das seit vielen Jahren ein Marktportal f\u00fcr innovative Werkstoffe betreut. WPC wird vor allem zu Terrassenb\u00f6den, Zaunelementen oder M\u00f6belteilen verarbeitet. <\/p>\n<p>Im Fahrzeugbau haben sich biobasierte Werkstoffe sowohl im Innenbereich wie auch seit kurzem im Au\u00dfenbereich etabliert. So gibt es f\u00fcr den Karosseriebau heute Werkstoffsysteme aus Naturfasern und Pflanzen\u00f6lharzen, die sich in g\u00e4ngigen Fertigungsverfahren verarbeiten lassen, berichtete Nina Graupner, von der Hochschule Bremen, die Einblick in die verschiedenen Anwendungsfelder gab.<\/p>\n<p>Auch der Verpackungsbereich wird als wachsendes Einsatzgebiet f\u00fcr gr\u00fcne Kunststoffe gesehen In 2013 ist der Bau eines neuen Verpackungswerkes in den Niederlanden geplant, in dem neuartige Biokunststoff Verpackungen f\u00fcr Frischfleisch aus Polymilchs\u00e4ure produziert werden, berichtete der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bio4Pack Patrick Gerritsen. Neben dem Aspekt der Umweltvertr\u00e4glichkeit spielen die positiven Effekte auf die Haltbarkeit der Lebensmittel hierbei eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend stellte Dr. Brehmer von der Evonik Industries AG die breite Produktpalette der biobasierten Polyamide vor, die von Verpackungsfolien \u00fcber Photovoltaikanlagenbeschichtungen bis hin zu schwerentflammbaren Produkten im Bereich des Flugzeugbaus und der Geb\u00e4uded\u00e4mmung reicht.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung war zugleich Auftakt f\u00fcr das deutsch-niederl\u00e4ndischen Agrobiopolymer-Cluster in der Ems-Dollart-Region, das Unternehmen und Forschung vernetzt und in regelm\u00e4\u00dfigem Turnus Exkursionen und Informationsangebote zu biobasierten Werkstoffen anbietet sowie Forschungsprojekte initiiert. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen sich am Cluster zu beteiligen. Informationen hierzu erhalten Sie beim 3N Kompetenzzentrum e. V. (<a href=\"mailto:wieland@3-n.info\">wieland@3-n.info<\/a>). Die Veranstaltung wurde im Rahmen des deutsch-niederl\u00e4ndischen INTERREG IV A-Projekts &#8220;Agrobiopolymere&#8221; durchgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>&Uuml;ber aktuelle Marktentwicklungen von &#8220;Gr&uuml;nen Kunststoffen&#8221; auf Basis nachwachsender Rohstoffe, diskutierten rund 30 Experten aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Klimacenter in Werlte. 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